Beiträge von Kris24

    Ja, weil er halt irgendwas in der Schweiz zu versteuern hat. Entweder er hat hier Wohneigentum, Wertpapiere oder bezieht Kapitalleistungen aus der Pensionskasse oder Säule 3a. "Einfach so" zahlt ein Auslandsschweizer keine Steuern in der Schweiz. Man kann sich aus dem Schweizer Bürgerrecht übrigens entlassen lassen.

    Ja, er hat beim Staat bzw. Kanton gearbeitet also letzteres (und ihm wurde gesagt, dass zumindest ein Teil grundsätzlich bleibt). Für ihn ist es egal, der Teil wird komplett bei der deutschen Steuerlast berücksichtigt, für Deutschland ist es schlecht.

    Und genau darum ging es mir. Aufgabe der Staatsbürgerschaft (und damit keine Rückkehr im Alter mehr möglich) oder weiter Steuern (und Krankenversicherung) zahlen. Schweiz und USA machen es richtig.

    Versteh nicht worauf du hinaus willst. Brauchen wir jetzt Millionen von Fachkräften oder nicht?

    Wir brauchen keine Schmarotzer, auch nicht, wenn sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Wenn sie, um Steuern zu sparen auswandern wollen, sollen sie es tun und dort auch bleiben, wenn sie alt, arbeitslos oder krank werden. Aber dann wollen sie doch die deutsche Sicherheit (für die sie nicht bezahlen wollten und es auch (großteils) nicht getan haben).

    Schrieb ich bereits, typisch deine Antwort.

    Ich habe es auch an die LBV gesendet.

    Und bei Riester habe ich noch einen alten Vertrag mit mindestens 3,25 % Zinsen. Bei Einzahlung von 1925 Euro (2100 minus 175 Euro Zulage) (minus ca. 670 Euro Steuerrückerstattung pro Jahr) gab es dieses Jahr 1500 Euro Zinsen (also mehr als ich real gezahlt habe) und ca. 250 Euro Bearbeitungsgebühren (bleibt jährlich gleich). Falls ich vorzeitig sterben sollte, wird mehr ausgezahlt als ich eingezahlt habe (ich spare mir also eine Risikoversicherung).

    Klar kann man woanders mehr erhalten. Aber es ist nur ein Teil meiner Anlage ohne jede Arbeit und Risiko mit immer 3,25 % Mindestzinssatz (anfangs gab es noch mehr).

    Wie wärs mit weniger Steuern und Abgaben, sodass mehr Unternehmen in Deutschland bleiben, diese bessere Löhne zahlen und Angestellte weniger ihres Gehaltes abgeben müssen - und sich eher für ein Bleiben entscheiden?

    Irgendwie vergessen "die Rechten" immer Daten (und antworten nicht, wenn man sie liefert) zu nennen...

    https://www.bpb.de/kurz-knapp/zah…ittsverdienern/

    ... und Folgen (was passiert, wenn wir Arbeitslosengeld, Krankenkasse und Rente abschaffen) zu bedenken.

    (Obwohl letzteres vielleicht bewusst, wie sagte, doch ein AFDler, "wenn es Deutschland schlecht geht, geht es uns gut". Auch Hitler konnte dies schon nutzen.)

    Der Referent wieso nennst du nie Daten? Ich denke bei deinen Daten immer unüberlegtes Stammtischgeschwätz. Übrigens ärgern mich in diesem Zusammenhang immer Deutsche, die zum Arbeiten auswandern, keine Steuern in Deutschland zahlen, um im Alter oder bei Krankheit wieder zurück zu kommen und selbstverständlich erwarten, dass wir für sie zahlen. Sie seien schließlich Deutsche. Ich habe mal gelesen, dass man solange man die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, Steuern für USA zahlen muss. Auch mein Stiefvater (Schweizer, seit über 30 Jahren in Deutschland lebend) muss immer noch Steuern in der Schweiz zahlen (und damit weniger in Deutschland). Vielleicht sollte man das in mal Deutschland ändern?

    Moin aus Kiel! Ja, eine eigene Abteilung mit Lehrkräften aus SH wäre schön. Oft merke ich beim Lesen der Beiträge hier, dass vieles doch anders ist bei uns im "echten" Norden als z.B. in NRW oder Ba-Wü usw.

    Ich dachte auch einmal, immer nur NRW, nicht Baden-Württemberg. Dann kam Corona, jemand begann einen Thread mit Infos speziell für Baden-Württemberg und plötzlich merkte ich, es gibt einige hier (Mehrheit aber aus der nördlichen Hälfte, unser Bundesland ist größer). Aber Infos sind natürlich dieselben. (Und Baden-Württemberg zählt wohl niemand zum Norden.)

    Offtopic:

    immer wenn ich was mit „Norden“ lese, muss ich das anklicken und freue mich und denke:

    Ah, endlich mal jemand aus dem Norden 😅! Nur um dann festzustellen, dass das jemand ist, der mindestens (!!!) 300 km südlich von mir wohnt. Ich fühle mich als Außenseiter, wirklich 🤔. Gibt es niemanden aus dem „echten“ Norden hier? Zumindest eine SH - Fraktion wäre schon cool. Aber die sind echt rar hier… Oder? und das bedeutet für mich, dass ich immer das Gefühl habe, ich könnte, wenn ich wirklich was zu mir schreibe, eigentlich auch gleich meinen Klarnamen verwenden (auch wenn ich gern von außen auf die Muggelwelt blicke).

    Also bitte, wo seid ihr aus dem „echten Norden“???

    So geht es mir, wenn jemand "aus dem Süden" schreibt, ist alles relativ. (In der Nähe wohnt nur ein Schweizer. Dänen gibt es hier, glaube ich, nicht.) ^^

    Bestimmt gibt es irgendwo irgendwelche formaljuristischen Bestimmungen über Notenschnitte. Ein Schnitt zwischen 2, 3 und 2,7 ist doch gut! Wiederholt werden muss eine Arbeit doch erst bei einem viel schlechteren Schnitt, so 3,6? Ich weiß es nicht genau :gruebel:

    Je nach Bundesland. In Baden-Württemberg habe ich noch nie eine Klassenarbeit wiederholt. (In NRW auch nicht, aber da musste ich ein paar in einer Klasse genehmigen lassen. Eine gute Begründung reichte.)

    ^^ "Helikoptereltern" kenne ich ja, aber was sind denn "Rasenmähereltern"? Mähen die alles nieder, was ihnen in den Weg kommt?

    Ja, alle Hindernisse, mögliche Probleme, das arme Kind soll durch nichts belastet werden.

    Und dann gibt es noch die "U-Boot-Eltern". Die meiste Zeit sind sie abgetaucht, also nicht erreichbar, aber wenn es dann Probleme gibt (z. B. Versetzung gefährdet oder Tadel ihres Kindes) tauchen sie plötzlich auf und "schießen auf alles".

    Bei uns gibt es solche Schnitte gar nicht. Da ist 3,0-3,5 die Norm, aber auch jenseits der 3,5 nicht unüblich.

    Wie geschrieben bei uns auch (und auch laut Seminar der 90er Jahre). Im Referendariat musste ich einmal einen Durchschnitt in Mathe Klasse 7 mit 2,5 erklären, weil zu gut. Es war eine Klasse, die in Klasse 5 mit der 2. Fremdsprache zusätzlich begann. Das wählten nur extrem gute Schülerinnen und Schüler.)

    (Ein Vorteil einer Schule im Brennpunktbereich, Helikopter- und Rasenmähereltern sind bei uns selten.)

    Am Seminar in den 90er Jahren habe ich noch gelernt, dass der Durchschnitt in der Regel zwischen 3,1 und 3,5 liegt (in Klasse 5 und 6 noch etwas besser). 2,3 gäbe bei uns Nachfrage (zu leichte Klassenarbeit, gezielt auf die Aufgaben trainiert), 2,7 ging bei den jüngsten gerade durch. Bei Noten besser als 3 muss ja ein gewisser Anteil an Transferleistungen gezeigt werden (also erhöhter Anforderungsbereich). Und das kann bei euch mehr als die Hälfte? (Auch die Schnitte meiner Kollegen sind fast immer in diesem Bereich.)

    Ich erlebe, dass fachfremd Unterrichtende, Quereinsteiger und Seiteneinsteiger manchmal zu einfache Klassenarbeiten erstellen. Ist das bei euch verbreitet?

    In welchem Bundesland unterichtest du, dass Noten so verschenkt werden? Gibt es bei euch noch die verpflichtende Grundschulempfehlung, so dass wirklich nur welche mit gymnasialer Empfehlung in der Klasse sind? Bei uns sind in Klasse 7 noch einige mit nichtgymnasialer Empfehlung anwesend (nach Klasse 8 normalerweise nicht mehr, die Grundschulempfeehlung stimmt fast immer, auch wenn Eltern es nicht glauben wollen).

    Du hast leider kein Bundesland und Fach angegeben. Das ist aber für die Einschätzung wichtig.

    Vielleicht hat sich auch nur ein Elternteil bei der SL beklagt, weil ihr "genialer" Nachwuchs keine 1 erhalten hat? Das habe ich auch einmal erlebt, wurde aber von meiner SL nicht unterstützt (zum Gegenteil, in der nächsten GLK wurde ohne meinen Namen mir deutlich recht gegeben).

    Dabei aber bitte beachten, dass es auch sehr frustrierend sein kann, wenn man sein zweites Fach wenig oder gar nicht unterrichtet. Der TE schrieb, dass er/sie Geschichte aus Interesse studiert hat. Man muss sich schon darüber klar sein, dass Geschichte so gut wie nie am BK so unterrichtet wird, wie es am Gymnasium der Fall ist. Das betrifft den Umfang und auch den Inhalt.

    Wie haben viele KuK mit Zweitfach Sport. Das wird zB in dualen Klassen selten unterrichtet und das sorgt für Frust bei diesen KuK.

    Das kann dir aber auch am Gymnasium blühen. Ich darf fast nur noch Mathe unterrichten und mein Lieblingsfach Chemie nicht (weil wir zu viele Biologen haben und meine Kollegen mit Kombi Bio/Chemie nur noch Chemie unterrichten). Und das wird sich bis zur meiner Pensionierung kaum ändern, wenn ich nicht die Schule wechsle. (Ich habe mal 20 von 25 Stunden Chemie unterrichtet, jetzt sind noch 5 übrig. Und die vermutlich nur, weil ich Fachvorsitzende und Sammlungsleiterin bin. Ich tröste mich, dass Mathe weniger Arbeit macht, aber ich würde lieber Chemie unterrichten.)

    Wegen der Trockenheit?

    Gestern in den Nachrichten, dank Dauerregen ist fast in ganz Deutschland der Boden noch in 2 Meter durchnässt, Landwirtschaft (mit schweren Gerät) aktuell nicht möglich. Da das Wasser nicht mehr versickern kann, wird vor (schnell auftretender) Überschwemmung gewarnt. Trockenheit war einmal.

    Aber das Deichproblem ist wirklich ein teueres Problem. Die "Jahrhundertflut" vor gut 60 Jahren in Hamburg wurde danach schon oft übertroffen. Die Deiche müssen auch hier regelmäßig erhöht werden (und endlos ist es sicher nicht möglich).

    Es gibt hier einen Spruch, es gibt 2 Arten von Beamten, die einen wohnen in Freiburg, die anderen wollen dort hin. Freiburg ist vermutlich die beliebteste Gegend bei Lehrern in Baden-Württemberg (und ich wohne selbst in einer beliebten Gegend). Damit der ländliche Raum auch Chancen hat, darf er früher ausschreiben. Hast du diese Seite aufgerufen?

    https://lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…ezogene+Stellen

    Am 23. Februar beginnt die Hauptrunde. Dann findest du vielleicht auch passende Stellen in Freiburg.


    Vermutlich hast du mehr Chancen als ein Gymnasiallehrer. Aber wie Zauberwald schrieb, Plattenspieler weiß vermutlich Bescheid.

    (Hat sich überschnitten. )

    Ich kenne auch keine Bushaltestellenaufsicht, weder an Grundschulen noch weiterführenden Schulen (mindestens von 8 weiß ich es genau, weil selbst besucht oder direkt daneben gewohnt habe).

    Wir hatten diese Diskussion bereits in diesem Forum, ich kannte bereits die Meinung der meisten, die jetzt wieder schrieben.

    Und ja, es kann immer etwas passieren. Ich sah bereits zu, wie bei der gegenüberliegenden Schule ein Kind aus dem 1. Stock fiel (zum Glück "nur" langer Krankenhausaufenthalt, ein ehemaliger Kollege (eher als untertreibend bekannt, ich bin daher sicher, dass es stimmt) musste zusehen, wie ein Kind bei einer Schneeballschlacht ein Auge verlor. Wir können nicht neben jedes Kind immer eine Aufsicht stellen und jeden Schneeball vorher auf Steine untersuchen.

    An einer Nachbarschule haben sie Gitter an der Bushaltestelle mit einer schmalen Öffnung vorne aufgestellt. Mehr als 2 passen nicht nebeneinander durch (es hält nur eine Buslinie).

    Ich durfte sogar Deutsch in der 13 komplett abwählen. Abi 1980 war auch in Mathe echt easy: nur Analysis, nur ganzrationale Funktionen. Früher war wirklich nicht alles schwieriger.

    In welchem Bundesland hast du Abi gemacht?

    Dein Beitrag erinnerte mich an eine Chemiekommilitonin aus NRW. Sie sagte, sie dachte sie sei gut in Mathe bevor sie im (baden-württembergischen) Studium erfuhr, dass es nicht nur ganzrationale Funktionen gibt. Wir hatten auch gebrochen-rationale Funktionen. (Ich muss mal selbst nach meiner Abiklausur suchen.)

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