Ich habe jahrelang auch die 4 Jahre ausgenutzt. 6 % ab 18 Monaten (bis 4 Jahre, also für 2,5 Jahre). Inzwischen ist es weniger, aber ich war vor einem Jahr überrascht, als unangekündigt 250 Euro für das Folgejahr mit neuem Zinssatz eintrudelten. (Es gab anfangs keine Zinsen bis der neue Zinssatz entschieden war. Inzwischen habe ich einen Freibetrag eingetragen.)
Beiträge von Kris24
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Das höre ich immer wieder, wage ich aber zu bezweifeln. Wie zwei "fast komplette Diplomstudiengänge" plus den bildungswissenschaftlichen Anteil in eine normale Regelstudienzeit passen, ist mir schleierhaft. Wenn man sich das genauer anguckt, dann ist da in allen Fällen doch ordentlich abgespeckt worden (was auch nicht schlimm und nachvollziehbar ist)
Ich habe es bereits hier öfter genau beschrieben. Es war tatsächlich so. Ich saß in den selben Kursen, in Chemie wurde mir Biochemie I erlassen, aber II verlangt und damit musste ich I können, außerdem weil ich Mathe studiert habe, Mathe für Chemiker. In Mathe wurde mir nur das Nebenfach erlassen, ich hätte aber Chemie anerkennen lassen können. Und natürlich schrieb ich nur eine Staatsexamensarbeit, die ich als Diplomarbeit hätte anerkennen lassen können. Allerdings dauerte mein Studium insgesamt 12 Semester inkl. Arbeit und niemand war schneller. Und es war extrem hart. Nebenbei arbeiten ging nicht. Referendariat war eine Erholung. Mit Bafög und Studienabschlussförderung hat es finanziell gereicht. Damals gab es kaum Lehramtler, wir studierten mit den anderen mit. Professoren nahmen keine Rücksicht.
Ich weiß es auch deshalb so genau, weil ich bis zum Schluss überlegt habe, zu wechseln oder arbeitsloser Lehrer zu werden. Dann erhielt ich doch 2 Angebote, von denen ich eines annahm.
Bildungswissenschaftlich habe ich an der Uni nichts gelernt. Das kam erst im
Referendariat.
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Schwarzarbeit hat damit zwar ansich nur am Rande zu tun, aber doch damit, wie sicher man sich auf seinem hohen Ross fühlen sollte.
Ich wundere mich, dass nicht kriminell sein hier als hohes Ross beschrieben wird.
Schwarzarbeit ist einfach Betrug, nicht mehr, nicht weniger. Aber einfach mal schönreden...
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Ketzerisch könnte man dann ergänzen:
Wenn ausschließlich das Ref auf den Unterricht vorbereiten soll, dann müssten doch die Quereinsteigenden, die das Ref machen, die besseren Lehrkräfte sein. Sie haben i.d.R. im Studium mehr Creditpoints für die einzelnen Fächer erworben, haben Berufserfahrung und das Ref. (jetzt fehlt mir der "Abhausmiley- ich nehm dann man den hier
)Sie haben mehr Creditpoints in einem Fach (im zweiten fast immer viel weniger) und ja, ich habe einige Kolleginnen die mit Chemiediplom Chemie und Physik als Beifach (nur Sek. I) das reguläre Referendariat absolviert haben, sie sind zumindest in einem Fach (Chemie) vollwertige Kolleginnen. (Ich habe aber auch als Lehramtlerin fast zwei komplette Diplomstudiengänge, war früher an manchen Universitäten üblich. Es gab viel zu wenige Lehramtler für eigene Studiengänge (und jede Uni entschied, was sie zusätzlich verlangte). In Chemie hätte ich meine 1. Staatsexamensarbeit als Diplomarbeit anerkennen lassen dürfen.)
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Das ist der meist zitierte Satz, den ich hier je hatte.

Und mir ist völlig egal, was andere für in oder out halten (ich war nie bei Facebook u.a.).
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Netto oder Brutto?
Wenn Brutto gleich, dass ist es der Ausgleich der Steuern, die dir vermutlich im Jahr zuviel abgezogen wurden.Ausgleich gibt es mit dem Dezembergehalt, bei Beamten also vor einem Monat, und sind normalerweise wenige Cent. Beim Januargehalt wirkt sich der höhere Freibetrag aus. Bei mir waren es 70 Euro, gerade noch einmal nachgesehen und den gibt es jeden Monat. Beides ist nur netto mehr, Brutto bleibt gleich.
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Vermutlich Erhöhung Freibetrag wie jedes Jahr, du hast also weniger Steuern bezahlt. Bei mir waren es auch gut 50 Euro. Das gilt für alle, nicht nur für Beamte.
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Während unseres Hausbaus haben wir auch einige Sachen schwarz machen lassen. Seh da jetzt nicht so das Problem drin.
Ich halt mich auch nicht immer an Geschwindigkeitsbeschränkungen. Da muss man jetzt nicht unbedingt katholischer sein als der Papst als Beamter. Die Beauftragung von Schwarzarbeit und Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nur Ordnungswidrigkeiten.
Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist Straftat. Wenn du also bewusst den Auftrag so erteilst...
(Bei Geschwindigkeitsüberschreitung wird vor Gericht durchaus unterschieden, ob es versehentlich einmal passiert ist oder bewusst regelmäßig.)
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Genau. Daher meine Frage, weil du auch eben geschrieben hattest, dass es keine einzelnen Chloridionen gibt, und bei der Gleichung jetzt doch bestätigst, dass es sie gibt. hmm... Ich lese das wohl einfach zu streng.
Es ist keine Gleichung, sondern eine Teilgleichung (für eine Reduktion). Aber es gibt keine Reduktion ohne Oxidation. Nur manchmal lässt man einen Teil weg, weil nur der andere hier interessant ist.
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Zitat:
"Cl + e- -> Cl- . Aus einem Chloratom wird durch wird durch Aufnehmen eines Elektrons ein Chloridion."
Das ist doch korrekt. Und hier geht es auch nicht um eine Verbindung.
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In dem Augenblick, in dem man die Fragestellung ernst nimmt und versucht, sich die Situation zu verbildlichen, ist man bei einer anderen, wesentlich komplexeren Aufgabenstellung als vom Autor beabsichtigt.
Mich wundert schon sehr, dass hier eine eine Diskussion darüber nötig ist, ob so etwas passieren darf. Bei einen globalen Test sind solche Schlampereien ein No-Go.
Wir wollen doch gerade, dass die SuS lernen, erst nachzudenken, versuchen eine Fragestellung inhaltlich zu erfassen, bevor sie wild irgendwas rechnen. Nur dann ist auch möglich, die Plausibilität des erzielten Ergebnisses zu bewerten. Wenn wir ungenaue Formulierungen akzeptieren, wie sollen die SuS denn bitte erkennen, ob eine Frage tatsächlich so gemeint ist, wie sie gestellt wurde, oder vielleicht doch irgendwie anders?
Wie hier bereits mehrfach dargelegt, wäre die Aufgabenstellung ganz leicht "heilbar", wenn nach den Bahnabständen gefragt werden würde.
Danke.
Erinnert mich an eine schriftliche Abituraufgabe in Chemie vor ein paar Jahren, alle guten Schülerinnen und Schüler scheiterten, nur wer (fast) nichts wusste, löste sie korrekt (ich hatte Erst- und Zweitkorrektur), sprach im Anschluss mit vielen Kollegen, die ebenfalls alle entsetzt waren.
Ich selbst habe jetzt zweimal Abituraufgaben (in Baden-Württemberg zentral gestellt) entwerfen dürfen. Man diskutiert stundenlang und trotzdem passieren solche Fehler (ich war in diesem Jahr nicht dabei
).Aber ich erinnere mich an eine Pisaaufgabe vor langer Zeit zu Ozon, die englische Version war für mich und alle, die ich gefragt habe, einfacher als die deutsche. Die deutsche war schlichtwegs unmöglich formuliert.
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Ich kenne einige Schulbuchautoren, wurde selbst einmal gefragt. Es sind alles Kollegen. Es gibt schon einige Vorgaben (einer der Gründe, warum ich abgelehnt habe).
Letztendlich muss der Verlag verkaufen, (in einigen Bundesländern zugelassen werden), ich selbst bin mit keinem Mathebuch glücklich.
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ich denke, ich weiß was damit gemeint ist. Es ist kein Schweizerding. Ts und Dreiecke lehren bei uns (ein paar) Physikkollegen, wenn Schüler Formeln nicht richtig umformen können.
Ich ärgere mich, weil viele Schüler dann meinen, alles so umstellen zu müssen und den Sinn nicht verstehen und auch nicht mehr verstehen wollen.
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Und ich dachte, Karneval beginnt auch 2024 am 11.11.
6. Januar (Beginn alemannische Fastnacht).
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Wenn das Chlor aber nur ein Elektron aufnimmt, dass es dann "nur" ein Chlor-Ion ist (und kein Chlorid-Ion, weil kein anderes Element da ist).
Davon habe ich noch nie gehört. Und das "überzählige" Elektron muss irgendwo herkommen. Es gibt keine einzelnen Choridionen. (Begriff Chlorion ist für mich einfach "schlampige" Schreibweise, genau wie der verlinkte Wikipedia-Artikel, der nicht zwischen Salzsäure und Chlorwasserstoff unterscheidet (ich muss im Abitur dafür mindestens einen halben Punkt abziehen).)
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Es gibt keinen. Das id in Chloridion weist auf die negative Ladung hin, aber da Chlorionen (normalerweise) nicht positiv sind... Meine Schüler sind manchmal auch zu faul für die beiden Buchstaben.
Es gibt allerdings Chlorion (Grabwespe), aber die meinst du vermutlich nicht.

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Welche private Grundschule macht denn so etwas?
Ich sehe das Problem eher bei Politkerinnen und Politikern, die beim Buzzword "Digitalisierung" die Chance sehen, mit Slogans wie "Tablets für alle" beim Wähler zu punkten - ohne Zielvorstellung, was für Inhalte vermittelt werden sollen, ohne didaktisches und technisch-administratives Konzept, erst recht ohne irgendeine Form der Evaluierung. Die Leidtragenden sind - wie bei anderen überhasteten Bildungs"reformen" auch - in erster Linie SuS aus bildungsfernen Haushalten an öffentlichen Schulen, deren Eltern die zusätzlich entstehenden Lücken nicht stopfen können.
Bei den Privaten sorgen schon wirtschaftliche Aspekte und das allgemein engmaschigere Monitoring des Lernerfolgs dafür, dass die größten Dummheiten unterlassen oder zumindest zeitnah korrigiert werden.
Private Grundschulen machen, was Eltern wollen und da gibt es viel Nichtwissen und beide Extreme. An staatlichen ist man von fordernden Eltern unabhängiger und unser Schulträger hat uns einbezogen. Wir bekamen, was wir wollten.
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Ich verwette aber meinen Hintern, dass sich die Kinder besser verhalten haben...
Ganz ehrlich.. was ist denn das anstrengende in meinem aktuellen Job.. die ständige Maßregelung, der grundsätzliche Lärmpegel, an anderen Schule die mangelnden Sprachkenntnisse...
Kommt auf das früher an. Vor 150 Jahren und länger in der Volksschule mit den vielen Schülerinnen und Schülern war die Disziplinlosigkeit viel größer. Die Eltern ärgerten sich über die Schulpflicht, die die Kinder von der Arbeit abhielt. Schule wurde als nutzlos angesehen und natürlich übernahmen das die Kinder. In den 1970er stimmte es vielleicht teilweise, wir waren selten Einzelkinder und mussten zuhause und im Kindergarten den Mund mehr halten, konnten es, wenn wir in die Schule kamen. Ob dies immer gut war?
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Was machen die heute?
Je nach Fach. Meine beste Studienfreundin z. B. (Mathe) ist bei einer großen Bank, andere mit Chemie beim europäischen Patentamt oder bei einem chemischen Konzern in der Forschung. In Chemie "musste" man promovieren, in Mathe nicht. Sie bekam ihre erste Stelle nach insgesamt 2 (beide erfolgreich) Bewerbungsschreiben mit einer Bezahlung, die ich jetzt erreicht habe. Nach ein paar Jahren wurde sie abgeworben.
Wie geschrieben, ich wollte es nicht, aber ich bin auch nicht der Meinung, wir werden zu gut bezahlt. 41 Stunden pro Woche (bzw. 46 bei 12 Wochen Ferien) steht bei ihnen nicht im Vertrag (ja, ich weiß, vor allem der im Patentamt arbeitet deutlich mehr, bekommt es aber bezahlt). Von uns werden dagegen 3 Schulstunden (also 5 Zeitstunden) pro Monat unbezahlt verlangt. Kein Wunder, dass in manchen Fächern der Mangel noch größer ist. Bei uns sind gute Referendare abgesprungen, weil sie zu gute Angebote erhalten haben.
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Ich bin sehr dankbar für diesen wertvollen Beitrag. Ich habe diese Geschichte am Lagerfeuer erzählt und alle Menschen waren froh. Die Frauen wurden fruchtbar und der Weizen auf den Feldern gedieh. Danke, dass es solche wichtigen Beiträge in unserer Welt gibt, die den Menschen neuen Lebensmut spenden….
Hat doch alles seit ewigen Seiten nichts mehr mit dem Tarifabschluss zu tun.
Mittlerweile ist es auch offiziell, das Land Baden–Württemberg rasiert die Beamten, vor allem A12 und drunter mit der lächerlichen Übertragung des 200€ Sockels in 3,6% deutlich
https://lbv.landbw.de/-/tarifeinigung-in-den-tarifverhandlungen-für-die-beschäftigten-der-länder-2
Ach nee, danke für deinen Beitrag, der ebenfalls nichts neues erhält und der ebenfalls (auch von mir) schon lange Thema war. Ich habe vor vielen Seiten vorgerechnet, dass selbst ich mit A14 und höchster Dienstalterstufe kaum drüber liege und so viele A15 und A16 gibt es nicht. Es wird jetzt vor Gericht gehen, 2023 war vermutlich zu niedrig, 2024 nach der neuen Bürgergelderhöhung sicher (so sicher, dass das Land damit rechnet und man noch nicht einmal mehr Einspruch erheben muss).
Ich habe zudem über die "umfangreichen Vorarbeiten" gelästert, NRW schafft dies bis Ende Januar.
Zitat vom Kundenportal
"Dies wird nach den erforderlichen umfangreichen Vorarbeiten voraussichtlich Ende März 2024 erfolgen."
Und das Threads, wenn alles gesagt wurde, manchmal andere Wege gehen, ist nichts neues. Aber stell dir vor, weil viele wie deine Likerin mit flexiblen Moralvorstellungen, glauben, den Staat betrügen zu müssen (oder auch nur gut finden), hat der Staat weniger Geld auch für dein Gehalt. Schwarzarbeit hat also nur für Kurzsichtige nichts mit dem Thema zu tun.
Ich wollte Betrügern sicher keinen Lebensmut spenden. Aber irgendwie glauben Schwarzarbeiter besser zu sein als gewöhnliche Diebe im Supermarkt. Dabei ist der Schaden riesig.(Ja, ich höre dann oft, zum Glück nicht in meinem Umfeld, es wäre genug Geld da, wenn ... gespart würde. Nur seltsam, dass da jeder etwas nennt, was er oder sie aktuell nicht benötigt.)
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