Beiträge von Kris24

    Im berufsbildenden Bereich treffen in den beruflichen Fächern nur äußerst selten durch QE "blockierte" Stellen auf eine Schwemme von aktuellen 1er-Absolventen und -innen, die dann keine Stelle bekommen.

    Die Fächer, die im QE/SE offen sind, waren das in aller Regel schon die letzten 30 Jahre. Hier ist die Problematik: "Wie werde ich die los, weil jetzt so viele Spitzenkräfte auf dem Markt sind?" nicht wirklich gegeben.

    Selbst die weniger gesuchten beruflichen Fachrichtungen, die nur ganz selten für QE/SE geöffnet werden, bieten fast 100% der regulären Absolventinnen/en eine Stelle, insofern möchte ich einige Beiträge oben ein bisschen ergänzen (es waren mir jetzt zu viele, um sie alle zu ziti

    Und andere Kommentare hier.

    Es ging hier im Thread um Grundschule und Sek. I.

    (Und da ist meiner Meinung nach Didaktik wichtiger als das Fachliche. Ein nicht ausgebildeter Quereinsteiger kann hier richtig Schaden anrichten.)

    Im allgemeinen studiert man Lehramt um sicher die Möglichkeit zu haben als Lehrer arbeiten zu können. Quereinsteiger sind trotz allem nur die B-Wahl und müssen das nehmen, was sie kriegen. Und sobald der Mangel weg ist, gibt es keine Quereinsteiger mehr. Also bitte, wenn ihr drauf wetten wollt wie die Lage in 5-7 Jahren ist, absolviert gerne das Fachstudium.

    Was den Bachelor für das GS Lehramt angeht. Warum denn nicht? Welchen Vorteil bieten die Fachinhalte eines Masters im Vergleich zu einem Bachelor wenn man auf der GS unterrichtet. Es ist beides gleich schlimm.

    Ich habe noch erlebt, dass Quereinsteiger aus den 70er Jahren (auch Lehrermangel) noch in den 90er Jahren unterrichtet haben und sie oft schlechten Unterricht hielten (von den anderen weiß ich vermutlich nicht, dass sie Quereinsteiger waren). Teilweise wurden sie nach vielen Jahren vorzeitig gegen ihren Willen in den Ruhestand geschickt, teilweise blieben sie bis zum Ende. Und ich habe noch mehr Storys gehört (wenn von Reinigungskraft bis SL alle derselben Meinung waren, wird schon etwas dran sein). Ich erhielt an meiner 2. Schule die Stelle eines zwangspensionierten Chemiker und die Schüler waren für alles, was ich tat, dankbar.

    Ich bin nicht grundsätzlich dagegen, aber sie sollen genauso gut ausgebildet werden, genauso streng überprüft werden, mit entsprechend langer Probezeit, denn sie werden lange unterrichten (nicht nur 5 bis 7 Jahre). Und ja, ich sehe tatsächlich das Problem, dass der Lehrerberuf noch unbeliebter wird. Außenstehende unterscheiden nicht (das habe ich damals auch erfahren). Ein schlechter Kollege schadet dem Ansehen vieler.

    Das Gymnasien aktuell noch nicht betroffen sind, liegt vermutlich einfach daran, dass es bei uns noch keinen Lehrermangel gibt. Wird sich auch noch ändern.

    Wenn du meinst, dass Master nichts bringt, warum überhaupt studieren? In der Grundschule war doch jeder? (Achtung Ironie)

    Ich dachte, dass gerade im Studium für Grundschule, aber auch Sek. I Didaktik, Pädagogik usw. einen großen Umfang einnimmt. (Deshalb glaube ich auch nicht, dass ich es so gut kann wie ein grundständig ausgebildeter Kollege. Mein Studium hatte andere Schwerpunkte. )

    Aber interessant (oder eigentlich absehbar), Quereinsteiger sehen diesen Mangel (oft) nicht und schließen daher auch nicht ihre Lücken (wäre die Lösung).

    Man geht ja in so ein Restaurant nicht alle Tage! Aber wir wollten da einfach immer schon einmal hin. Mein Mann sagt, es ist der letzte runde Geburtstag, den er feiern wird, weil es danach nichts mehr zu feiern gäbe... :autsch: Auf jeden Fall war es sehr lecker und von der Portion her total in Ordnung! Ich hatte den Lammrücken; mein Mann den Rehrücken. Auch unseren Gästen hat es geschmeckt! Alles andere regelt die Kreditkarte... :wink_1: 

    Lamm- bzw. Rehrücken war auch meine Überlegung. (Ja, ich würde es auch gerne einmal probieren, von mir aus ist der Weg leider weit.)

    Danke. Hier gibt es eben zusätzlich noch ein Fach was grundsätzlich mündlich ist. Und eben die Nachprüfungen.

    Das haben wir auch, sogar 2, die nur mündlich sind.

    Genauer: Wer kein Leistungskurs Mathe oder Deutsch hat und daher keine schriftliche Prüfung, muss in die mündliche Abiturprüfung (also der gesamte Basiskurs, so heißen bei uns die Grundkurse). Und dazu kommt ein weiteres Fach (gewählt) z. B. im Basiskurs Chemie. (4. und 5. Prüfungsfach)

    Jeder Abiturient hat also in der Regel 2 mündliche Prüfungen (ohne vorherige schriftliche Prüfung) und evtl. zusätzlich noch mündliche Prüfungen in vorher schriftlich geprüften Fächern (3 Leistungskurse). (Deshalb reicht ein Tag bei uns nicht.)

    Warum müssen denn die anderen Noten für das mündliche vorliegen? NRW hat ein 4. Prüfungsfach was mündlich ist.

    Weitere mündliche Prüfungen gibt es nur bei zu starken Abweichungen zwischen Vornote und Prüfungsnote

    Man kann hier freiwillig zusätzlich eine mündliche Prüfung in einem schriftlich geprüften Fach ablegen, wenn man sich verbessern möchte (schriftlich zählt allerdings mehr im Vergleich zur mündlichen Note). Manche müssen auch, wenn das schriftliche zu schlecht war. Früher musste man auch, wenn die schriftliche Abiturnote mindestens 4 Punkte von der Einreichnote (aus Kursnoten 1 - 3) absichtlich.

    (Damals mussten im oben erwähnten Physikkurs eine Reihe der Schüler ins mündliche, weil sie 15 Punkte geschrieben haben. Das wurde vor ein paar Jahren abgeschafft.)

    Übrigens auch unsere mündliche Abiturprüfung ist nicht intern. Jedes Jahr kommen Kollegen von einem anderen Gymnasium und wir fahren zu einem dritten (bis zu 100 km Entfernung). Dadurch soll eben (einmal) verhindert werden, dass die Leistungen zu unterschiedlich bewertet werden (ich erhalte Rückmeldung, ob ich zu streng oder zu lasch prüfe und ja, manche Schulen haben ihren Ruf weg).

    Aus Bayern hat m.W. keiner geantwortet, aber bislang scheint BW das einzige Bundesland zu sein, in dem nach den Abiturprüfungen noch Unterricht ist. Und da liegt vermutlich daran, dass ihr einen fixen Ferientermin habt, so dass das Schuljahr immer Ende Juli endet, so dass zwischen den Prüfungen und dem Schuljahresende sehr viel Zeit bleibt. Das ist außer in Bayern nirgendwo sonst so.

    Früher hatten wir auch keinen fixen Termin, wir schrieben halt entsprechend früher. Ich hatte mein schriftliches Abitur direkt nach Weihnachten, im Mai das mündliche und dazwischen 4 Monate Unterricht.

    Grund ist unsere aufwändige Korrektur. Jeder (gerade Außenstehende) legt Wert darauf. Außenstehende betrachten oft den Unterschied zwischen schriftlichen Abitur und Leistungen der 4 Kursjahre. Wenn das zentrale Abitur (und das gibt es bei uns seit sehr langem) die beste Note ist, gilt die Schule als gut.

    (Beispiel, in meinem Abitur hatte der Physik-LK im schriftlichen 14,6 Punkte Durchschnitt, beide Englisch- und Mathe-LKs über 13. In den 4 Kursjahren lag der Schnitt drunter. In einem anderen Gymnasium war es umgekehrt.)

    Nein, die regulären schriflichen und mündlichen Prüfungen sind Mitte Mai vorbei. Aber dann sind die beiden langen Wochenenden, Pfingstferiendienstag und Fronleichnam. Und nachdem die SuS dann 5-6 Wochen nicht in der Schule waren, noch für 14 Tage in die Schule zu beordern, um in den 6 Fächern, in denen sie keine Abiturprüfung hatten, zu unterrichten, ist irgendwie eine absurde Vorstellung.

    Eben. Nach dem mündlichen Abitur ist bei uns auch Schluss. Aber dazwischen liegen mindestens 7 Wochen Schulzeit (ohne Ferien), 6 Wochen Korrekturzeit und dann erfahren die Schüler die Noten und haben noch eine Woche Zeit, sich auf das mündliche vorzubereiten. Ohne Unterricht wären 7 Wochen lang (und unabhängige Korrekturen sind hier wie bereits mehrfach geschrieben heilig).

    Mit Prüfungszeitraum meinte ich nur das schriftliche Abitur, ab 8. Mai ist wieder Unterricht. Mündliches Abitur ist erst Ende Juni.

    (Vor ein paar Jahren war unser schriftliches Abitur im März, durch die deutschlandweite Angleichung der Aufgaben und Termine ist es jetzt so gedrängt.)

    Zitat von Kris: Und die Abiturienten haben natürlich während des gesamten Prüfungszeitraums kein Unterricht.

    Das erklärt natürlich, warum das in NRW nicht geht. Der Prüfungszeitraum endet am 20.06. (letzter Termin für die Abweichungsprüfungen in Fach 1-3). Der letzte Schultag ist der 21.06.

    Ihr habt (reguläres) schriftliches Abitur bis 20. Juni? Irgendwelche Nachtermine, Kommunikationsprüfungen usw. laufen bei uns auch parallel zum Unterricht. (Der Schüler fehlt halt an diesem Tag. ) mit Prüfungszeitraum meinte ich nur die 2,5 Wochen bis alle Fächer geschrieben haben.

    Siehe oben verlinkter Terminplan für NDS: Die letzte schriftliche Prüfung ist am 09.05. und zwei Tage später - ab dem 11.05. - können die mündlichen Prüfungen beginnen (müssen spätestens am 02.06. "durch" sein. Unsere mündlichen Abi-Prüfungen im BG werden - wenn ich mich recht entsinne (ich habe damit dieses Schuljahr nichts zu tun) - in der KW 21 stattfinden.

    2 Tage zwischen schriftlichen und mündlichen Abitur ist bei uns wegen den 3 Korrekturen gar nicht möglich. Jeder Korrekturzeitraum dauert ca. 2 Wochen (Erstkorrektur zwischen knapp einer und drei Wochen, je nachdem wann das Fach dran ist), insgesamt also ca. 6 Wochen. Das mündlichen Abitur kann dieses Jahr daher erst nach Pfingsten beginnen.

    (Die Korrekturen sind hier tatsächlich heilig, das war das letzte, was wegen Corona aufgegeben wurde und das erste, was wieder eingeführt wurde. Unsere Schüler, aber auch Außenstehende (z. B. meine Nachbarn) hatten Sorge, dass es deswegen nur ein "Notabitur" sei. Hätte ich damals gewusst, dass dies in anderen Bundesländern "normal" ist, hätte ich dies weiter gegeben (ich habe auch so versucht, ihnen klar zu machen, dass jeder Kollege korrekt korrigiert) (und verschwiegen, dass tatsächlich die Erstkorrekturdurchschnitte landesweit sonst besser sind in manchen Fächern deutlich). Bei mir war es bisher nicht der Fall und das habe ich betont.

    Also: ich bin zwar keine Korrekturmaschine, aber auch keine notorische Trödlerin, trotzdem halte ich "2 Korrekturtage" nicht unbedingt für ausreichend, wenn ich daneben auch noch vorbereiten muss und die nächsten Klausuren anstehen. Ich bin froh über den Stundenausfall und die Tatsache, dass ich über mehrere Tage gestreckt korrigieren kann. 10 Klausuren am Tag erscheint mir nicht so gut für eine faire, wache Korrektur. Aber sicher bin ich durch das System verweichlicht und ich ziehe echt meinen Hut vor euch.

    (und frage mich, wie es einem ehemaligen Kollegen von mir, der nach Ref und ein paar Jahren in NRW sich gen BaWü-Heimat hat versetzen lassen, mit einem "Haupt- und einem Nebenfach"... Der Wechsel wird hart gewesen sein.)

    Ich bereite für/in den beiden Tagen keinen Unterricht vor (auch nicht für die anderen Klassen). Und die Abiturienten haben natürlich während des gesamten Prüfungszeitraum kein Unterricht. Deutsch schreibt deshalb immer zu Beginn. Hart ist es für Mathe und Chemie (fast immer am Ende). Mir blieben einmal genau 5 Tage, davon 2 frei für meine Erstkorrektur.

    (Alle Klausuren werden immer gleichzeitig zu einem Umschlagplatz gefahren und dort anonym ausgetauscht. Für die Zweitkorrektur bleiben daher für alle knapp 2 Wochen, die Drittkorrektur geht dieses Mal teilweise über die Pfingstferien, ich werde den Korrekturtag anhängen (bei der Drittkorrektur wird nicht neu korrigiert, sondern die Note festgelegt (wenn die beiden Vorkorrektoren voneinander deutlich abweichen, in meinen Fächern selten), deshalb reicht normalerweise ein Tag).

    Unsere SL erwähnt immer, dass wir das Gespräch suchen sollen, wenn es nicht reicht.

    Ich bin ebenso über diese enorm arbeitnehmerunfreundliche Lösung erstaunt, parallel zum durchzuführenden Prüfungsverfahren noch on top nach Plan weiterunterrichten zu sollen. Mir erschließt sich der Sinn dieser Regelung auch nicht ganz, wenn ohnehin weitgehend die Schüler fehlen.

    Wie geschrieben, am Gymnasium fehlt niemand. Es finden noch zig Klausuren statt.

    Für die Korrektur gibt es ausreichend Korrekturtage (also frei). Problematisch ist höchstens die Vertretung für die übrigen Klassen. (Allerdings waren dies in der Vergangenheit weniger als durch Corona).

    das heißt (aus unglaubliger NRW-Sicht), ihr BaWüler*innen lasst ein Abi schreiben, dann macht ihr weiter Unterricht in der Stufe, korrigiert nebenbei die Abiturklausuren (und es fällt ja kein Unterricht der Stufe aus), habt sogar das ganze Ding mit Fremdkorrektur und ggf. Drittkorrektur und bereitet noch auf die mündliche Prüfung vor, die ihr wahrscheinlich auch mal so gequetscht am Nachmittag nach dem Ganztagsunterricht durchführt?

    Um auf die Frage zu beantworten: wir bereiten auf schriftliche UND mündliche bis zu den Osterferien vor und es reicht auch.
    Zwischen schriftlichem und mündlichem Abitur hat man genug Korrektur (wobei ich rational weiß: im Vergleich wohl nicht...)

    Wir erhalten für die Abikorrektur Korrekturtage (zwischen 1 und 3 je nach Anzahl bei Erst- und Zweitkorrekturen (ich hatte oft zweimal zwei Tage), Drittkorrektur höchstens 2 Tage (glaube ich, ich hatte bisher nur einen für Drittkorrektur, weil es nur ca. 20 Klausuren waren), die Kollegen müssen dann natürlich vertreten. Am Haupttag der mündlichen Prüfung fällt der komplette Unterricht aus (Grund, wir benötigen alle Räume), an den anderen beiden Tagen finden tatsächlich die mündlichen Prüfungen zwischen den übrigen Unterrichtsstunden statt.

    Wie lange warten eure Schüler auf die mündliche Prüfung? Unsere haben die Woche zuvor auch frei, um sich vorzubereiten.

    (Und wie bereits geschrieben, das war bereits vor 35 Jahren bei meinem Abitur der Fall.) Ich verstehe jetzt aber den Beitrag, als sich jemand über Minusstunden in dem Zusammenhang beklagte (ich habe mich damals gewundert). Das kommt bei uns höchstens im Juli vor (und dann gibt es Projekttage, Studienfahrten, Ausflüge usw.)

    Bei uns werden die 13er in der ersten Juli-Woche entlassen. Die mündlichen Prüfungen sind erst Ende Juni. Bis dahin ist Unterricht nach Stundenplan. Erfahrungsgemäß kommen aber die wenigsten Schüler noch in den Unterricht bzw. nur in die Fächer wo noch Klausuren oder eben die mdl. Prüfung sind. Am BG zumindest.

    Bei uns kommen alle. Die "Schwänzrate" ist nicht höher als zuvor. In den Leistungskursen ist die Stimmung allerdings lockerer. Bei uns schreiben nur noch die Basiskurse nach dem schriftlichen.

    Mein vorheriger Beitrag hat such mit deinem überschnitten.

    Gestern war ich auf einer Familienfeier und jemand erwähnte, dass die Abiturienten in Baden-Württemberg bis zum Ende des Schuljahres Unterricht hätten, auch wenn die Prüfungen vorbei sind.

    Ich war ziemlich konsterniert, weil das in NRW anders ist. Der Freitag vor der ersten Abiturprüfung ist für die Jg. 13 der letzte Schultag. Danach kommen Sie nur noch zu den Prüfungen und zur Abschlussfeier.

    Nur aus Interesse wüsste ich gerne, wie das in den einzelnen Bundesländern geregelt ist und natürlich auch, wie und mit welcher Begründung man SuS nach den Abiturprüfungen noch zum Unterricht motivieren kann.

    Ja, in Baden-Württemberg ist danach noch einmal ca. 6 Wochen Unterricht (2020 dank Corona war die Abifeier inkl. Zeugnisübergabe am vorletzten Schultag Ende Juli).

    Motivation? (Fast) alle Basiskurse (Grundkurse) schreiben bei uns noch ihre Klausuren (die Zeit vor dem schriftlichen Abitur reicht gerade für die Leistungskurse).

    Ich schrieb vor vielen Jahren noch schriftliches Abitur direkt nach Weihnachten und hatte anschließend noch fast 5 Monate Unterricht. Schriftliches Abitur ist nur ein Teil des Abiturs, wenn auch der Höhepunkt. Manche fallen auch noch danach durch.

    (Es gibt in manchen Fächern sogar extra Themen, die erst nach dem schriftlichen Abitur behandelt werden sollen, weil sie nicht im schriftlichen Abitur vorkommen. In den Basiskursen Mathe und Deutsch wird natürlich für das mündliche geübt (in diesen Kursen müssen alle antreten, in Chemie trainiere ich nicht extra, weil es nur einzelne sind). Aber es gibt die Klausur und es zählen noch die mündlichen Leistungen im 4. Halbjahr. Ich habe einmal einen Notenpunkt gegeben, weil der Schüler nur noch zweimal anwesend und die Klausur auch nicht besser war). Es geht also um die letzten Punkte.

    (Schwierig für mich ist, mich nicht zu verplappern und etwas zum schriftlichen Abitur zu sagen. Das ist absolut verboten und die Schüler versuchen natürlich etwas heraus zu bekommen. )

    Bei unserem Coronaaufholprogramm Rückenwind wird ab 16 EURO aufwärts Brutto für eine Zeitstunde Unterricht bezahlt (Vorbereitung kommt noch dazu). Unsere Referendare erhielten, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, 25 Euro (du hast ja noch nicht begonnen). Von daher "passt" der Stundenlohn. (Dass es nicht allzu viele Freiwillige gibt auch.)

    Berlin? Da muß ich immer an „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nichts wie raus zum Wannsee“ denken.

    Das Strandbad am Wannsee ist offen und die Tagesgruppenkarte kostet wohl umgerechnet 3,-€/Person.

    —> https://www.berlinerbaeder.de/baeder/strandbad-wannsee/

    Wäre das vielleicht eine Option? Der See sollte doch wohl groß genug sein, um da neben dem normalen Badebetrieb noch ein paar Schulklassen unterzubekommen.

    See? Grundschüler? Da werden die entsprechenden Abzeichen und vermutlich auch Schwimmkenntnisse bei den Schülern fehlen.

    (Zumindest hier ist es notwendig.)

    Das klingt nach dem Produkt der Debeka, welches in den ersten Jahren günstiger ist, quasi für Referendare/ Berufseinsteiger, wo das Geld ja eher knapp ist. Ich muss zugeben, dass ich das damals nicht hinterfragt habe. Beitrag war nahezu identisch, ob die Leistung es auch ist, weiß ich nicht. Gut dabei: die Debeka zahlt, sobald die Dienstunfähigkeit bestätigt ist. Keine eigene Prüfung.

    Was ich im Freundeskreis beobachten konnte: der Zeitraum, in denen der Leistungsfall eintreten kann, war unterschiedlich. Einige waren nur bis Anfang 40, andere bis 50 versichert. Die Höhe der monatlichen Leistungen differierte natürlich auch, das ist ja frei wählbar.

    Ich persönlich würde heute so viele Jahre wie möglich versichern und die Leistung nicht unter 1500 Euro wählen.

    Ich habe mich nur bis 55 Jahre versichert (reduzierte bei mir gewaltig den Betrag), dafür steigend, am Schluss wären es fast 3000 Euro monatlich gewesen, weil ich jetzt genug vom Staat erhalten würde. Mir war der Gedanke, krank und dann noch Geldsorgen, notwendiger Umzug in eine billige Wohnung usw. abschreckend genug. Klar ist das Geld jetzt weg, aber ich bin froh, wenn ich eine Versicherung nicht benötige (gilt für alle Versicherungen).

    Schlechter geht es wohl kaum.

    Aber viel teurer (siehe Wohnungen und Wasserwerke in Deutschland, Bahn in Großbritannien). Die privaten lassen es sich bezahlen (und investieren auch nichts).

    Ja, niemand möchte gerne mehr Steuern zahlen.

Werbung