Beiträge von Kris24

    Doch, Corona gibts noch. Genauso wie andere Viren, Erkältungen etc. Es ist eine von vielen anderen Viruserkrankungen. Ist es wichtig, weswegen man vertritt? Ich vertrete gerade wegen Magen-Darm und einer Mandelentzündung.

    Ich habe aber in 28 Jahren noch nie soviel vertreten wie im vergangenen Jahr (und meinen Kollegen geht es genauso) und es ist in der Mehrheit Covid-19 (vielleicht sogar (fast) alles, ich weiß nicht über alle Gründe Bescheid). Jede Woche mindestens 3 zusätzliche Stunden seit den Herbstferien (aktuell sogar 4 oder 5, also eine täglich), nein, das hatte ich noch nie (3 im Monat war eher der Durchschnitt). Und dabei fallen alle Randstunden rigoros aus (früher nicht). Ihr habt vermutlich dank Schultyp kaum/keine Vertretungsstunden und wisst nicht wie belastend sie sind. Es geht mir um die Häufigkeit und da ist Covid-19 noch nicht normal, sondern bei Kollegen der häufigste Grund (dank digitalem Tratsch weiß ich meistens Bescheid). In mehreren Wochen (aktuell auch) fehlen über 15 oder gar 20 % aller Kollegen mindestens eine Woche.

    (Ich bin nach meiner Covid-19 noch nicht fit, schlafe nachts dank stundenlangem Husten nicht, vielen meiner Kollegen geht es genauso, der nächste Infekt folgt umgehend. 30 Schulstunden, dazu Elternsprechtag an meinem freien Nachmittag, eine außerunterrichtliche Veranstaltung, die ich leite, alles kommende Woche, das hatte ich noch nie.)

    Übrigens Magen-Darm ist häufig aktuell eine Covid-19-Infektion, nicht alle testen (zum richtigen Zeitpunkt). Mandelentzündung ist häufig Folge von einem Infekt. Ich bin erstmals soweit, nachzudenken, ob ich wirklich bis zur Pension arbeiten soll, ob ich es schaffe.

    So ungefähr, aber trotzdem, Wein ist doch was Leckeres, das verstehen junge Menschen noch gar nicht, da trinkt man doch Saurer Apfel, Cola-Rum und sowas:flieh:

    Der Wein war damals zwar billiger als heute. Aber ich habe tatsächlich immer lieber Wein getrunken (er wurde mit der Zeit nur immer trockener).

    Vielleicht liegt es an den Gelegenheiten hier? Es gibt hier überall Weinfeste und Weinlokale.

    Also trinkst du ein Glas Wein und das wars dann? Ich versuche es wirklich nachzuvollziehen.

    Ja. (Bei mir ist es zumindest so.)

    Interessant finde ich gerade, dass gerade golum genauso denkt wie ich, obwohl wir beide in Weinanbaugebieten heimisch sind (oder gerade deshalb).

    Ein guter Wein schmeckt mir und ich genieße das Glas wirklich, aber das reicht.

    Das finde ich tatsächlich bemerkenswert.

    Mich haben Erlebnisse in meiner Kindheit so abgestoßen, dass dies bis heute wirkt.

    Ich möchte nie die Kontrolle über mich verlieren, wie ich es bei anderen erlebt habe (und Betrunkene stoßen mich bis heute so ab, dass ich sie nicht in meinem engsten Freundeskreis habe). Zum Glück ist in meiner Umgebung tatsächlich alkoholfrei verbreitet (ich erhalte bei Freunden eher ein alkoholfreies Bier als eines mit). Selbst bei Kollegenfesten wird zwar Alkohol getrunken, aber erstens nur von einigen (Hälfte?) und zweitens in Maßen. Betrunken habe ich noch keinen erlebt.

    Ich kenne einige auch Kollegen, die aus religiösen Gründen tatsächlich nie Alkohol trinken.

    Ich selbst trinke hin und wieder ein Glas Wein (Weinfeste, Urlaub abends zum Essen), war aber noch nie betrunken.

    Aber in BW sind doch alle anwesenden Eltern mit Sorgerecht stimmberechtigt. Beide anwesende Elternteile eines Kindes haben eine Stimme. Und die Elternteile von Zwillingen haben jeweils auch genau eine Stimme. Wenn nur ein Elternteil anwesend ist, ist es trotz zweier Kinder nur eine Stimme.

    Eben. Aber das wussten die Eltern nicht.

    Richtig - und pro Kind haben die Eltern, wenn gemeinsam anwesend, nur eine Stimme, nicht zwei. Das erkläre ich immer (!) zu Beginn des Abends - sowohl in meiner Rolle als Klassenlehrer, als auch ergänzend in der Rolle als Vater. Einige KollegInnen an den Schulen meiner Kinder scheinen das entweder nicht zu wissen, oder sie erläutern das Prozedere nicht korrekt.

    Ich erkläre es inzwischen auch.

    Es ist eigentlich praktisch, wenn man in einer solchen Ecke wohnt. Von Heidelberg ist es nicht weit nach Hessen, wenn man zu frohen Leichnamen und Allerheiligen mal was vergessen hat. Basel ist sogar noch toller, die Franzosen kennen ja so gar keine konfessionellen Feiertage. Im äussersten Notfall geht immer der Carrefour in St Louis.

    Also ich gehe am 1. August sicher nie einkaufen. Dank Schweizer kommt man in kein Geschäft hinein. ;)

    (Unsere Geschäfte bereiten sich extra darauf vor, Schweizer Fahnen und früher entsprechend bedruckte Einkaufstaschen.)

    Die eingangs geschilderte Problematik existiert in dieser Form eigentlich nicht. (Die JuristInnen in der Behörde haben mir bei solchen Gedankenspielen mitgeteilt, dass das nicht zielführend sei...).

    Die einzige Situation, in der das wirklich beanstandet würde, wäre eine, in der die Klassenleitung entweder die Pflegschaftsvorsitzenden bewusst überginge und beispielsweise diese nicht bei der Erstellung der Tagesordnung beteiligen würde. Das würde vermutlich spätestens am Pflegschaftsabend thematisiert - und auch dort wären noch Ergänzungen zur Tagesordnung möglich.

    Ansonsten kräht da kein Hahn nach, weil die Pflegschaftsvorsitzenden in der Regel froh sind, wenn sie das nicht auch noch machen müssen (wenn sich überhaupt jemand für dieses Mitwirkungsgremium findet - das ist auch nicht selbstverständlich.)

    In der Vergangenheit habe ich "meine" Pflegschaftsvorsitzenden gefragt, ob sie oder ob ich einladen soll und sie bei der TO beteiligt. In der Regel "durfte" ich dann einladen.

    (Irgendwie finde ich ein solches Gedankenspiel auch gerade nicht sonderlich zielführend. Ich kann mich aus den letzten 18 Jahren an keine Situation erinnern, in der eine Wahl eines Gremiums im Nachhinein beanstandet worden wäre.)

    Ich habe es zweimal erlebt, aber aus anderen Gründen.

    Bei einem Kollegen wurde ein Vater gewählt und es stellte sich später heraus, dass er nur der Stiefvater war und nicht erziehungsberechtigt. Bei mir waren einmal nicht genug Eltern anwesend, das habe ich nicht bemerkt, weil von einigen Kindern beide Eltern (mit verschiedenen Namen) anwesend waren. Beide Male mussten Elternabend und Wahl wiederholt werden (und ich hoffte, dass beim 2. Mal mehr Eltern von verschiedenen Schülern anwesend sind, war zum Glück der Fall).

    Beides ist viele Jahre her.

    Ich habe jetzt ausgefüllt, frage mich aber, was meine Ansicht bringt.

    Ich habe bereits 2 Schüler durch erfolgreichen Suizid verloren (einer 3 Wochen nach Beginn meines Referendariats, da konnte ich viel vom Fachlehrer lernen, beim 2. Mal war ich gefordert). Beide Male für alle überraschend. Im privaten Umfeld waren es 3 (besonders betroffen hat mich der Verlobte einer Studienfreundin).

    Es sind jetzt mindestens 18 Jahre her (und die Gedanken und Hilflosigkeit kommen gerade wieder hoch).

    Nach meinem aktuellen Kenntnisstand betrifft es 3 - 5 % der Geimpften und mein persönliches Umfeld ist nahezu vollständig geimpft. Und ... wie ich schrieb, es kommt darauf an, wie man LongCovid definiert. Zählt man z. B. komischen Allergien dazu, die Leute nach einer Infektion plötzlich haben, ja, solche Personen kenne ich.

    In meinem Kollegium an der Schule wüsste man davon. Man weiss alles mögliche, wir sind sehr offen, bisweilen ein ziemlicher Tratschhaufen.

    Und da frage ich mich, woher du akut weisst, dass die alle Covid haben. DAS weiss ich tatsächlich von absenten Kolleginnen und Kollegen nicht. Der Krankenstand ist ansonsten bei uns im Schulhaus völlig normal für die Jahreszeit.

    Bei uns wird auch viel getratscht. Von allen weiß ich es auch nicht. Deshalb schrieb ich zum großen Teil und nicht alle. Und normalerweise reichen bei uns Vertretungsbereitschaften und es werden Sonntagabend keine Freiwilligen gesucht.

    Die angebliche Häufigkeit von Bekannten, die an Covid gestorben sind oder an LongCovid erkrankt sind, ist statistisch gesehen unwahrscheinlicher als tatsächlich niemanden zu kennen, auf den dies zutrifft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier einzelne Personen gibt, die masslos übertreiben bzw. sich Geschichten ausdenken.

    Ich weiß nicht, wie viele Leute du kennst. Aber bei Annahme von 10 - 15 % mit Longcovid und 2 - 3 % Postcovid und inzwischen fast alle mindestens einmal infiziert passt es bei mir mit der Häufigkeit schon.

    Ich denke eher, ist es Gesprächs- oder Tabuthema? Wie reagiert das Umfeld auf eine solche Mitteilung, traut man sich? Ich habe vorher noch nicht einmal alle erwähnt, ein junger Kollege hatte nach der Infektion mit Herzrhytmusstörungen zu tun, dann erhielt er keine Taucherlaubnis wegen Lungenproblemen. Letzteres hätte er ohne Arztuntersuchung nicht erfahren, es ist aber jetzt beides ausgeheilt (und daher nicht mehr so in meinem Gedächtnis).

    Mein 2. Gedanke war, vielleicht ist die sehr verschiedene Häufigkeit Basis unserer unterschiedlichen Einschätzung wie gefährlich Covid-19 ist? Wer niemand kennt, hält es vermutlich für harmloser im Gegensatz zu jemandem, der mehrere kennt. Ich habe auf jeden Fall weder übertrieben noch gelogen.

    Ergänzung, ich habe Antimons Beitrag direkt vor meinem erst im Anschluss an meinen gelesen. Ich bezog mich also nur auf die vorherigen.

    In NRW ist die Vorgriffsstunde (5 Jahre) zwar zurückgegeben worden, allerdings wurde nach dem Ende der Vorgriffstunden das Deputat dauerhaft um eine Stunde erhöht.

    Wie geschrieben, ich erhielt sie dank Bundeslandwechsel nicht zurück.

    Aber auch Baden-Württemberg hat seit meinem Referendariat zweimal je eine Stunde erhöht (ich begann noch mit 23 Deputatsstunden Vollzeit, jetzt sind es 25). Protest? Ein Jahr weigerten sich bei uns alle, Klassenfahrten und Sportfeste zu organisieren, dann war alles wie zuvor. Aus Sicht des Landes, alles richtig gemacht, kann wiederholt werden.

    (Als Erleichterung gab es übrigens Reduzierung der verpflichtenden Klassenarbeiten 4 statt 6 pro Jahr und bei nicht Rücknahme 3 bewegliche Ferientage.)

    Ich habe dich schon verstanden und ich fand den Vergleich unpassend. Corona-Geiferer anzuglotzen und auszulachen halte ich für ein legitimes Mittel diesen Irrsinnigen zu begegnen. Jetzt geifern ja die gleichen für Putin und gegen Panzer. Diskussion zwecklos, da hilft nur noch lächerlich machen. Die mediale Bühne wird diesen Typen ja so und so gegeben.

    Du findest aktuelle Maskenträger sind Corona-Geiferer?

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