Doch, Corona gibts noch. Genauso wie andere Viren, Erkältungen etc. Es ist eine von vielen anderen Viruserkrankungen. Ist es wichtig, weswegen man vertritt? Ich vertrete gerade wegen Magen-Darm und einer Mandelentzündung.
Ich habe aber in 28 Jahren noch nie soviel vertreten wie im vergangenen Jahr (und meinen Kollegen geht es genauso) und es ist in der Mehrheit Covid-19 (vielleicht sogar (fast) alles, ich weiß nicht über alle Gründe Bescheid). Jede Woche mindestens 3 zusätzliche Stunden seit den Herbstferien (aktuell sogar 4 oder 5, also eine täglich), nein, das hatte ich noch nie (3 im Monat war eher der Durchschnitt). Und dabei fallen alle Randstunden rigoros aus (früher nicht). Ihr habt vermutlich dank Schultyp kaum/keine Vertretungsstunden und wisst nicht wie belastend sie sind. Es geht mir um die Häufigkeit und da ist Covid-19 noch nicht normal, sondern bei Kollegen der häufigste Grund (dank digitalem Tratsch weiß ich meistens Bescheid). In mehreren Wochen (aktuell auch) fehlen über 15 oder gar 20 % aller Kollegen mindestens eine Woche.
(Ich bin nach meiner Covid-19 noch nicht fit, schlafe nachts dank stundenlangem Husten nicht, vielen meiner Kollegen geht es genauso, der nächste Infekt folgt umgehend. 30 Schulstunden, dazu Elternsprechtag an meinem freien Nachmittag, eine außerunterrichtliche Veranstaltung, die ich leite, alles kommende Woche, das hatte ich noch nie.)
Übrigens Magen-Darm ist häufig aktuell eine Covid-19-Infektion, nicht alle testen (zum richtigen Zeitpunkt). Mandelentzündung ist häufig Folge von einem Infekt. Ich bin erstmals soweit, nachzudenken, ob ich wirklich bis zur Pension arbeiten soll, ob ich es schaffe.