Wieso Duden?
Ich denke, er hat mehr für die Einheit der deutschen Sprache geleistet als Hitler. Auch Martin Luthers Beitrag ist wichtiger. Deshalb habe ich sie genannt.
Wieso Duden?
Ich denke, er hat mehr für die Einheit der deutschen Sprache geleistet als Hitler. Auch Martin Luthers Beitrag ist wichtiger. Deshalb habe ich sie genannt.
Die Antwort Ihrer Frage finden Sie bei den damaligen polnischen Bürgern in Oberschlesien. Diese haben definitiv nicht freiwillig gelernt. Alles weitere können Sie recherchieren.
Ich weiß zwar nicht wie Sie auf den Duden kommen, dazu aber Folgendes:
"Der Duden und seine Regeln." Das ist eine korrekte Formulierung.
Einzelne Verlage sind nicht verpflichtet, sich an das Amtliche Regelwerk (Herausgeber: Rat der deutschen Rechtschreibung) zu halten.
Aber Sie sollten nicht erschrecken, im Duden steht als Synonym für "Unzuverlässigkeit" tatsächlich "Deutsche Bahn". Ich bin äußerst empört, dass Sie nichtmals sattelfest ihren biblischen Duden kennen.
Dass die Polen in Oberschlesien nicht die deutsche Sprache feiern, verstehe ich. Allerdings habe ich gerade in Polen (Gdansk) vor 40 bis 35 Jahren (mehrere jeweils 3-Wochen-Austausche) erlebt, dass ich in deutscher Sprache freundlich begrüßt wurde, längere Gespräche führte und erst später durch dritte erfahren, was sie negatives im 3. Reich erlebt haben. Sie freuten sich, dass ich (vor Mauerfall) kam (danach hat sich gefühlt manches geändert). Und da die Älteren kein Englisch sprachen und ich nur wenige Worte polnisch, wählten sie deutsch (nicht ich erzwang es).
Aber alle anderen hier denken bei deutscher Sprache sicher nicht an Hitler und Gleichschaltung. Ich käme zwar auch nicht auf Feiern der deutschen Sprache, schon gar nicht mit Diktat, aber deine Assoziationen sind sehr weit hergeholt. Wieso schreibst du deutsch bei diesen Assoziationen?
Hitler wird ja auch Fernseher und Autobahn zugeschrieben. Lehnst du dies auch ab? (Gut feiern tue ich sie auch nicht, aber praktisch sind sie manchmal schon.)
Anderer Aspekt. Manchmal denke ich, dass gerade Völker mit Minderwertigskomplexen dies so grausam kompensieren wollen (es gibt ja weltweit noch andere Beispiele). Ein gesundes Selbstbewusstsein könnte zu mehr Frieden für alle führen.
Ergänzung B2013, ich würde es so wie deine Kollegen machen. Wenn du nicht fragen möchtest, es müsste doch ein Konferenzbeschluss (zum nachlesen) geben. Wie handhabt es das eingeführte Buch (auch das der 2. Klasse). Ich würde es auch trennen, bin aber kein Grundschullehrer (sehe nur jedes Jahr die Probleme vor allem in der Unterstufe).
Mit der Abkehr kommt aber auch die Diskussion darum auf, dass Handschriften noch schlechter zu lesen sind und dass Schüler:innen in Klasse 5 kaum längere Texte schreiben können, was nicht allein auf die Schriftart zurückgeführt werden kann.
Danke (war für mich wichtig). Es ist tatsächlich ein Problem.
Übrigens s3g4
Ich habe Mitte der 70er Jahre nur Schreibschrift in der 1. Klasse gelernt, erst in der 2. Klasse Druckschrift (und nur zum Lesen, nie geschrieben). Auch meine Kollegen (auch die jungen) schreiben an der Tafel in (div.) Schreibstiftstilen, wenn sie viel schreiben (sehe ich, weil erst in der nächsten Stunde bei uns die Tafel geputzt wird). Es ist immer wieder Thema, weil einzelne Fünftklässler in Druckschrift schreiben (nie mehr als einer oder zwei von 30 Schülern), viel langsamer sind als ihre Klassenkameraden, sich beeilen (müssen) und dann unlesbar (und (als Folge?) ungern) schreiben. Ob es an der Druckschrift liegt oder sie sowieso ein Problem mit dem schreiben haben (und deshalb in der Grundschule keine Schreibschrift gelernt haben) wissen wir nicht (ist regelmäßig Thema in Gesprächen unter den Kollegen in der Klasse).
Auf jeden Fall sind diese Kinder aktuell extrem benachteiligt, werden z. B. in Klassenarbeiten nicht fertig, müssen aus unvollständigen Heften lernen, schreiben extrem (zu) knapp (eine Erklärung besteht oft nur aus einzelnen Worten).
Vermutlich wird irgendwann nichts mehr mit Hand geschrieben? Dann ist Schreibschrift unnötig (nur das habe ich bereits vor 20 Jahren gehört).
Kennt ihr wirklich Erwachsene, die schnell und viel handschriftlich schreiben (müssen) und nur Druckschrift verwenden? Ich kenne es nur bei einzelnen Worten.
erinnert mich irgendwie an Rothenburg ob der Tauber (Stadtmauer, steile Straße), aber ich war schon lange nicht mehr dort.
Ergänzung
Ich verwende die Zahlen gern gegenüber Mitmenschen, die meinen, Lehrer arbeiten nur halbtags bei vollem Gehalt und 12 Wochen Ferien. Viele (dieser Mitmenschen) arbeiten in Vollzeit weniger als 41 Stunden pro Woche bzw. 1804 Stunden im Jahr.
Unbestritten. Es steht aber nirgendwo, dass Lehrer außerhalb der Ferien 4x,x Stunden arbeiten müssen und während der Ferien frei haben.
Das stimmt, bei uns (an der Schule) reden wir daher offiziell nur von der Jahresarbeitszeit (konkret 1804 Stunden ist immer in meinem Gedächtnis, 46,x nicht. Was ist x?).
Allerdings arbeiten viele meiner Kollegen grundsätzlich nicht in den Ferien, daher sind auch die 46 Stunden (bzw. anteilig) immer wieder im Gespräch. Die allermeisten Kollegen müssen nichts zwingend in den Ferien erledigen.
Auch ich versuche Ferien von Klassenarbeitenkorrekturen etc. frei zu halten. Nur meine Chemiesammlungstätigkeit muss teilweise in den Ferien stattfinden ("Inventur der Chemiekalien" geht schlecht, wenn Kollegen sie aus dem Schrank nehmen und daher immer etwas fehlt. Dafür sind 144 Zeitstunden im Jahr vorgesehen.)
Hin Rhodos, hin Salat. Hab ich jetzt mal als Ergebnis der Autokorrektur stehen lassen, gemeint ist natürlich „hic Rhodos, hic salta“. Zitier mal bitte eine Lehrerarbeitszeitverordnung, in der das so steht.
Für Baden-Württemberg
"Die Jahresarbeitszeit einer Lehrkraft beträgt 1804 Zeitstunden (wöchentliche Arbeitszeit von 41 Zeitstunden x 52 Wochen abzüglich 6 Wochen Urlaub und abzüglich Feiertage).
Davon entfallen ca. 85 % auf Aufgaben, die direkt im Zusammenhang mit Unterricht stehen (Bereiche Lernen, Erziehen, Beurteilen), und ca. 15 % auf sonstige pädagogische Aufgaben (Bereiche Fortbildung, Qualitätssicherung sowie allgemeine Aufgaben wie z. B. die Mitarbeit in Konferenzen und Gremien oder die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern der Schule). Diese Aufteilung ist nicht im Sinne eines Abrechnungsmodells, sondern eines Planungsmodells zu verstehen."
(Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)
Und jetzt teile mal, ohne Ferien etc. kommt irgendetwas mit 46,x heraus.
Gleichschaltung war wohl der Begriff. Ich glaube kaum, dass das jemand feiern möchte.
Und was hat Gleichschaltung mit der deutschen Sprache zu tun? Den Duden und seine Regeln gibt es schon länger.
Ich verstehe, du bist gegen jede Art von Regeln (auch gegen den Duden?) Gibst du den Tipp auch der deutschen Bahn, dann hat sie eine Begründung, wenn die Züge fahren wann sie wollen (ich war heute insgesamt 10 Stunden mit der deutschen Bahn unterwegs und musste viermal umsteigen
).
Und ich dachte immer, dass Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung einen wichtigen Beitrag zum modernen Deutsch geleistet hat...
(Der lebte auf jeden Fall 400 Jahre früher.) Auch der Duden ist älter und Goethe und Schiller und...
HERRmann meinst du das ernst? Ich habe gerade überlegt, wen du mit AH meinst, so abwegig war für mich die Idee.
Meine Großeltern (auch meine Schweizer Großeltern sprachen auf jeden Fall genauso wie ich und sie lernten die Sprache als AH noch ein Kind war).
Aber vielleicht meinst du jemanden anders?
Alles anzeigenIch empfehle dringend, sich nicht auf Hörensagen im Lehrerzimmer und "wird bei uns so gemacht" zu verlassen, sondern einen Blick in den einschlägigen Erlass zu werfen.
Das ist auch kein Ganztagsangebot.
Teil unseres Ganztagsangebotes sind, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen:
- Roboter-AG, der Kollege fährt mit den SuS unter anderem 1-2 pro Jahr auf Wettbewerbe mit Übernachtung, oft am Wochenende
- 2 Orchester, mit jeweils ca. 4 Auftritten pro Jahr
- 2 Schülerfirmen, die gerade in Frage gestellt sind, weil Niedersachen den Rechtsrahmen für Schülerfirmen so ändern will, dass eine Betreuung ohne Finanzstudium praktisch unmöglich ist
- Sprachangebote zum Erwerb verschiedener Zertifikate
Natürlich werden diese Angebote alle voll angerechnet, sie sind eher mehr als weniger Arbeit als das halten von Regelunterricht mit gleicher Stundenzahl, auch wenn ich da 2 Klausuren mehr korrigiere.
Das gab es bei uns schon immer (auch als "Halbtagesschule") und das wird (teilweise) auch anders abgerechnet.
Als wir zu Ganztagsschule wurden, musste eben eine verlässliche Betreuung täglich bis 15 Uhr inkl. Hausaufgabenbetreuung angeboten werden. AGs etc. wird gewählt auch von Schülern, die nicht das Ganztagesangebot wählen (ist unabhängig davon, wird teilweise auch von Externen angeboten, geht nicht unbedingt bis 15 Uhr). Ich schrieb von Ganztagsbetreuung (nach der Mittagspause) an Gymnasien in Baden-Württemberg und nicht von AGs irgendwo.
Das ist ja auch super … dann arbeitet man 28h oder 56 im
Ganztag?
Auch Erzieher müssen Dinge vorbereiten.
Naja, ich bin schon froh dass ich da nicht arbeiten muss.
Ich sprach vom Gymnasium. Hier geht es um 90 Minuten und Hausaufgabenbetreuung und eine Runde Tischkicker oder Mensch ärgere dich nicht usw. Dafür gibt es halt nur eine Deputatsstunde für den Gymnasialkollegen (und immer genug Freiwillige). Man muss eben nichts vor- oder nachbereiten. Jeder betroffene Kollege ist nur einmal pro Woche dran, also eine Deputatsstunde von ...
In Baden-Württemberg Nachmittagssbetreuung (am Gymnasium) hälftig (keine KA, keine Unterrichtsvorbereitung).
Dienstgeräte für Lehrer sind ein Thema für sich, ja.
Hier geht es doch aber um BYOD für SuS (s. Titel dieses Fadens).
Meine Antwort galt deinem "nur Stift bei Tablet". Das gilt hier weder für Schüler, die ihre eigenen Geräte mitbringen (fast immer Notebook, oft größer als meines) als auch für uns Lehrer mit den gestellten Convertibles.
Tablets allgemein sind bei uns selten, ipads im speziellen noch seltener. Aber auch zum mitschreiben auf ihren Geräten benötigen unsere Schüler Stifte.
verstehe deine Antwort auf meinen Beitrag nicht.
Die echte Grippe ist eine saisonale Krankheit der 2. Winterhälfte.
Corona hat keinen direkten saisonalen Bezug, sondern folgt vor allem Ferienzeiten, Okoberfestivitäten u.ä..
Ja, weiss ich (obwohl inzwischen einige hier vier Wochen nach Covid-19 auch an Grippe erkranken (und das dann auch im Oktober). Deswegen schrieb ich
(Problematisch finde ich, dass nach einem Infekt das Immunsystem sich nicht erholen kann, sondern (bei vielen) gleich den nächsten einfängt. Wie geschrieben, fing früher erst später im Winter an. Ich hoffe, das wird nicht Normalität.)
Das war eben hier früher nicht so (ich habe CDL geantwortet). 1/3 der Kollegen fehlten erst später im Jahr und nicht bereits vor den Herbstferien (und es war übrigens jetzt oft Grippe, Fehlzeiten jeweils über eine Woche, also mit Krankschreibung durch den Arzt).
Zum schreiben auf meinem Notebook brauche ich auch einen Stift. Das aller meiste mache ich in der Schule mit dem Stift. Ohne Stift wüsste ich nicht wie ich arbeiten sollte. Keine Ahnung was du mit deinem Gerät in der Schule machst.
Ich auch, Tablet ist mir viel zu klein. Und wir erhielten als Dienstgerät ein Convertible inkl. Stift und kein ipad etc.
Pairabu, ich schreibe nur noch selten an die Tafel, lieber mit Stift auf meinem Convertible.
Am Ende können sich nur Gymnasialeltern eine vernünftige Ausstattung leisten.
Also die Eltern der Realschüler an meinem früheren Standort hatten im Durchschnitt sicher mehr Geld als "meine" Eltern am Gymnasium hier. Zum Glück ist Gymnasium nicht mehr nur für Wohlhabende da. Ich finde es gut, dass wir so viele Kinder aus der "Unterschicht" oder "bildungsfernen" Familien haben.
Ich glaube zum einen kaum, dass in einer Schule jemals 500 User gleichzeitig online gehen. Zum anderen bräuchte man bei so vielen Nutzern aber auch bei einer konventionellen Konzeption eine dicke Leitung.
Und ok, wenn Digitalisierung für Dich Toaster mit Touchscreen bedeutet, braucht es so eine Lösung nicht.
Doch, deshalb ist es aktuell nur der Oberstufe (ab Klasse 10) unbeschränkt erlaubt. Weitere Klassenstufen sollen dazu kommen, sobald es möglich ist.
Es sind bei uns knappe 1000 und wir sind eines der kleineren Gymnasien im Kanton. In Liestal sind es knapp 2000 Leute, die gleichzeitig online gehen können müssen.
Eben. Ähnliche Größen hier, dazu kommen die Kollegen usw.
Na ja, es ist Infekthochsaison. Würden die KuK nicht wegen einer CovidInfektion fehlen, dann eben wegen einer Erkältung, einem grippalen Infekt, etc., so wie momentan bei mir an der Schule. Dramatische Zahlen sind das also in der Woche vor den Herbstferien nicht an einer großen Schule, nur der ganz normale Wahnsinn.
Gute Besserung für deinen Sohn.
Bei uns fehlt aktuell ca. 1/3 der Kollegen, kannte ich früher erst ab Dezember einmal oder ab Februar in den anderen Jahren. Und 40 Grad Fieber kam früher auch selten vor, zumindest erzählen aktuell viele, "so krank habe ich mich noch nie gefühlt". Der Arbeitgeber meiner Schwester (sie ist Krankenpflegerin) bittet, FFP2 zu tragen, die Zahlen seien zu hoch.
(Problematisch finde ich, dass nach einem Infekt das Immunsystem sich nicht erholen kann, sondern (bei vielen) gleich den nächsten einfängt. Wie geschrieben, fing früher erst später im Winter an. Ich hoffe, das wird nicht Normalität.)
Covid-19 kommt halt dazu und schwächt zusätzlich. Es ist ja nicht anstatt (von daher verstehe ich deine Aussage nicht).
Aus der schweizer Perspektive ist viel mehr der Verlust der Grünen ein Thema als der Zuwachs bei der SVP.
Für meine Familie auch (deshalb der persönliche Kommentar).
Viele Medien schreiben, was ihre Leser lesen wollen. Und ich las zumindest heute in sehr vielen Onlinemedien von der Wahl in der Schweiz.
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