Beiträge von Kris24

    Ja aber weisst du... In meinem Umfeld sind die Leute nicht ständig krank. Vielleicht ist die Luft bei euch schlecht oder so. Manche Schilderungen sind hier einfach wirklich übertrieben und dass einige das nervt, kann ich nachvollziehen. Gilt in beide Richtungen.

    Ich habe ursprünglich nur geschrieben, weil Kathie mich genannt hat.

    Warum es bei uns anscheinend mehr Infektionen gibt als bei euch? Vielleicht sind es die überdurchschnittlich großen Familien in engen Wohnungen, die Sorge einiger Eltern, dass ihr Kind alleine zu Hause ist bzw. zu viel verpasst, wenn es nur etwas krank ist (die Kleinen erzählen noch offen, von Medikamenten am Morgen, damit das Fieber sinkt)? Auffällig wird es, wenn plötzlich die halbe Klasse fehlt und einige Kollegen auch. Ich weiß es nicht. Vielleicht sind auch meine Kollegen einfach offener und teilen dies per Chat ungefragt mit? Und vermutlich spielt auch unser Kurssystem ab Klasse 5 eine Rolle. Es gibt täglich für jeden sehr viele Kontakte. Vielleicht bin ich deshalb zumindest in der Schule vorsichtiger, ein paar Kollegen und deren Probleme nach einer Corona-Infektion sind für mich Mahnung genug.

    Ich verabschiede mich wieder aus diesem Thread, es bringt ja nichts. Wir haben vor Ort zu verschiedene Situationen. Der eine unterrichtet nur eine Klasse in fester Zusammensetzung, der andere hat 5 Schüler und ich halt bis zu 8 Klassen mit 31 Schülern täglich, die selbst in jeder Stunde andere Banknachbaren haben.

    Bei uns hat sich die ganze Familie zu Hause gegenseitig mit Corona angesteckt. Ja, das war stark. Ganz sicher ist man doch nur, wenn man auch zu Hause mit Maske herumrennt, was ich höchstens bei meiner Mutter ab und zu mache, wenn ich etwas angeschlagen bin.

    Ihr habt euch nicht gegenseitig angesteckt, sondern einer alle anderen. Hätte der eine Maske außerhalb der Wohnung getragen, hätte er niemanden angesteckt. Maske verringert also die Chance Covid-19 zu kriegen deutlich (bei Familien sogar mehrfach).

    Es geht nicht um absolute Sicherheit, sondern Verringerung wie sonst auch.

    Gute Besserung.

    Wie auch immer sich der Virus inzwischen weiterentwickelt hat ... im privaten und beruflichen habe ich den Eindruck, dass das "wieder negativ werden" inzwischen schneller geht. Ich kenne kaum noch positive Fälle, die länger als 5 oder 6 Tage anhalten. Manchmal auch weniger.

    Also: di Hoffnung für Ostern bleibt. Ich drücke die Daumen.

    Ich denke, es liegt auch daran, dass kaum noch jemand ungeimpft und ohne Infektion ist. Das Immunsystem wirkt dann nicht erst nach 7 Tagen, sondern schon nach 3 oder noch früher.

    Bitte lass doch den Unsinn sein. Es ist ziemlich egal wie viele Viren man bei der Infektion "abbekommt".

    Nö. Viren "vermehren" sich in bestimmten Zeiträumen (abhängig von diversem). Unter x (je nach Variante und Immunsystem) ist das Immunsystem schneller und man erkrankt überhaupt nicht, bei sehr vielen (Superspreader) erkrankt jeder. Ein Immunsystem benötigt je nach Impfstatus/frühere Infektionen mehr oder weniger Zeit.

    Und auch die Auswirkungen sind verschieden. Aber wieso antworte ich dir überhaupt? Du behauptest dauernd irgendetwas, aber führst nie Belege an. Auf deine letzte Behauptung endemisch und deshalb keine Maßnahmen mehr notwendig kam auch nichts. Daher suche ich für dich auch keine Belege mehr und antworte nur kurz.

    Bitte lass doch den Unsinn!

    Kathie

    Ich hatte einmal Covid-19, meine nichtmaskentragenden Kollegen mindestens dreimal (manche bereits sechsmal und mehr, wir haben neulich mal im Spaß durchgezählt). Inzwischen ist einigen aufgefallen, dass ich und zwei weitere Maskentragende auch sonst nie krank ausfallen (ich habe in den letzten 3 Jahren genau die eine Woche gefehlt, ich hatte noch nicht einmal Schnupfen und dachte im letzten Winter mehrfach, wie schön es ist, nachts richtig schlafen zu können), einige meiner Kollegen sind fast dauerkrank (jeden Monat Ausfall von mehr als einer Woche wegen Covid-19 (mit Symptomen), Grippe etc.) Deren Immunsystem möchte ich fast doppelt so alt nicht haben. Vor Corona fiel uns kein Unterschied auf.

    Meine Covid-19 Symptome traten übrigens genau 3 Tage und drei Stunden nach einem Chemieversuch in einer Klasse auf, bei dem ich aus Sicherheitsgründen ca. 10 Minuten die Maske abnahm. (Und ich würde es bei bestimmten Versuchen wieder tun, ich wäge ab.) Hin und wieder tue ich es nämlich auch, manchmal auch aus "schönen Gründen", ich besuche z. B. Restaurants. Aber ich halte mich seit 2 Jahren an den Spruch von einem Virologen, man kann nicht verhindern, irgendwann mit Covid-19 infiziert zu werden (bei uns mit Kurssystem ab Klasse 5 im Brennpunktbereich haben und hatten wir immer extrem viele Infektionen und FFP2-Maske hilft nicht 100 %), aber versuchen, jede einzelne zu verhindern. Ich vergleiche es für mich mit dem Sicherheitsgurt, er hilft auch nicht 100 %, aber oft genug. Und er hilft manchmal, dass ich bei einem Unfall nicht ganz so schwer verletzt werde.

    Mich stört FFP2-Maske zu tragen allerdings nicht sehr (eher übergriffige Kommentare meiner Mitmenschen dazu, da denke ich mir mein Teil), aber gerade nach einer (schweren) Infektion muss das Immunsystem sich erst wieder erholen (und deshalb habe ich sie im Anschluss noch bewusster getragen, hilft noch besser gegen Grippe). Und bereits bei dieser einen hatten meine Nieren Probleme. Dialyse etc. würden mich viel mehr einschränken. In meinem engsten Bekanntenkreis gibt es mehrere, die bis heute nach Covid-19 eingeschränkt sind. Mein Schwager z. B. hatte nach der 3. Impfung die 2. Infektion (erste verlief harmlos, vielleicht weil er Maske getragen hat und nur ein paar Viren abbekam). Seit über einem Jahr hat er nur noch halbe Lungenleistung.

    Mir ist seit langem egal, was andere tun (solange sie mich nicht voll jammern), ich freue mich, wenn jemand mit Erkältung etc. eine vorsorglich trägt, aber ich werde sie, wenn ich es für hilfreich erachte, tragen, weil sie mich schützt. Mag sein, dass mich meine Infektion genau gegen diese eine Untervariante schützt, es gibt aber inzwischen auch Informationen, dass man vor allem gegen die Variante geschützt sei, mit der man zuerst Kontakt hatte. Deshalb sei eine Impfstoffanpassung an neue Varianten auch nicht so wirksam wie ursprünglich erhofft.

    Ist die frage wie man "vorbei" definiert. Die Pandemie ist vorbei, weil SARS-COV 2 nun endemisch ist. Viren aus der Corona-Familie gibt es auch schon viel länger.

    Wir leben halt jetzt damit wie gewohnt weiter (manche eben nicht, da dauert es noch etwas bis der Zustand sich wieder einstellt).

    Endemisch bedeutet nicht harmlos. Auch Malaria (in Afrika) und Aids sind endemisch. Ich will sie trotzdem nicht und schütze mich, wo ich es für notwendig halte (Netze bzw. Kondome). Gut, manche nicht und klagen hinterher, "warum gerade ich?"

    Probiere es aus, ich habe auch schon die unmöglichsten Sachen erfolgreich abgesetzt (z. B. Eier (für Proteinversuche), Rotkohl, div. Reiniger, Zitronensaft (Indikator), Kaugummis in Silberfolie ("Bimetallversuche") usw (ich lache bei der Aufstellung selbst). Ich habe immer den Versuch, das Fach und Datum dazu notiert. Ob dies notwendig ist? Es hat auf jeden Fall geklappt. Allerdings waren es bei mir keine großen Summen und notwendig für entsprechenden Versuch. Pflanzen für die Sammlung (meine Arbeitsecke) habe ich nicht abgesetzt, sind ja für mich (und halten zum Glück ewig, besser als zuhause).

    Probiere es aus.

    ohh.... Danke! Das hat mich gerade auf eine gute Idee gebracht. Ich füge im Stundenplan der Leher automatisch eine Nachricht/Symbol hinzu, wenn er der letzte im Raum ist, damit er die Stühle hochstellen kann. Das kann meines wissens nach noch kein Stundenplanprogramm. Dürfte aber nicht so schwer zu sein das hinzuzufügen. Das macht das Verteilen der Raumpläne an Tür/Pult obsolet. Spart viel Arbeit und Papier :)

    hmmm...

    Gibt es noch andere Fälle? Die Diskussion ging ja bisher nur um die Lehrerpläne.

    Wann benutz ihr einen Raumplan und warum? (Und wenn ihr Ideen habt: Wie könnte man diese Informationen leichter erhalten als duch einen Raumplan? (Also z.B. durch Symbol im Lehrerplan oder "Teachers(Rooms) Free Periods", oder ...)

    (Und falls Stundenplaner jetzt sagen sie brauchen eine Lehrer-Fach-Matrix, Lehrer-Schüler-Matrix, Schüler-Fach-Matrix... Das habe ich schon.)

    Das haben wir seit einiger Zeit (Edupage) und ja, ein Blick und ich weiß, Fenster zu, Stühle und Jalousien hoch, Türe hinter mir abschließen (und sonst nicht, spart Zeit).

    Ich benötige den Raumplan vor allem für Raumtausch. Ein Klick und ich weiß, welcher Raum frei ist, ein weiterer der Raum mitsamt Ausstattung ist gebucht (alle Kollegen und meine Schüler können es sehen). (Wurde vermutlich hier bereits geschrieben, ich habe Ferien und nur den letzten Beitrag im Dashboard gelesen.)

    Mittlerweile Zweifele ich echt an einigen hier im Forum. Tut mir leid, aber das ist wirklich Unsinn.

    Der Steuerzahler bezahlt die Pendlerpauschale? 😂😂😂

    Wenn es soweit kommt, dass man dazu gezwungen wird umzuziehen (ob direkt oder indirekt), muss ich mir überlegen ob Deutschland noch das Land ist in dem ich leben will.

    Wer sonst?

    (Du meinst sicher, dass niemand Steuern zahlen müsste, jede Steuerverminderung niemand schadet und daher jede "Ermäßigung" richtig ist, denn der Staat benötigt kein Geld, du verzichtest selbstverständlich auf dein Gehalt. Wenn die Pendlerpauschale begrenzt wäre, müssten wir alle weniger Steuern zahlen. Und andere Ausgaben für die Arbeit z. B. unsere Arbeitszimmer sind auch begrenzt. Warum nicht auch die Pendlerpauschale? )

    Und nein, niemand verlangt den Umzug, aber manche Entscheidung kostet halt Geld. Kann ich meine höhere Miete in der Stadt in der Nähe der Schule auch mit der Steuer verrechnen statt Pendlerpauschale? Warum nicht? Also warum diese Ermäßigung und nicht Arbeitszimmer?

    Ich finde es unsinnig, dass der Staat schädliche Autosabgase fördert, indem er auf Steuern verzichtet und daher bei Steuerzahlern weiteres Geld holt.

    Willst Du mich jetzt dazu animieren bei dem Verhalten „Hartz 4 und der Tag gehört dir!“ mitzumachen?

    Für mich ist das Verhalten unseres Arbeitgebers halt einfach massiv übergriffig, ökonomisch und eben nicht sozial orientiert und mit jedem Bonus wird es schlimmer.

    Beispiele:

    • Unser Arbeitgeber zwingt uns monetär in die PKV. Aus sozialen Gesichtspunkten müßte er uns eher in die GKV zwingen, indem er den Arbeitgeberanteil in die GKV einzahlt während Beamte sich in der PKV zu 100% versichern müßten. Es ist aber aktuell genau umgekehrt und selbst das Hamburger Modell der pauschalen Beihilfe, um die GKV gegenüber der PKV konkurrenzfähig zu machen wird mit dem Verweis auf zu hohe Kosten abgelehnt.
    • Den Familienzuschlag, über dessen exorbitante Höhe wir ja schon an anderer Stelle gestritten haben und der meiner Meinung nach nur aus monetären Gründen so gewählt wurde und mit einer leistungsorientierten Besoldung nichts mehr zutun hat, wird um eine Wohnortkomponente ergänzt, die einen Landesbeamten faktisch zwingt auch im Bundesland NRW zu wohnen. Es existieren jedenfalls weder Wohnorttabellen für die angrenzenden Bundesländer noch für die Niederlande, Belgien und Luxemburg als angrenzende Länder aus denen der Beamte durchaus morgens zur Arbeit pendeln könnte.
    • Ein kostenloses „49€-Ticket“ spielt in der gleichen Liga. Wieder versucht das Land NRW monetär mein Leben zu bestimmen.

    In das gleiche Horn bläst leider auch die Gewerkschaft GEW indem sie politische Forderungen stellt, die gegen die eigenen Mitglieder gerichtet sind, indem die Forderungen nur noch eine zusätzliche Arbeitsbelastung für die eigenen Mitglieder darstellen. Ich sehe daher die GEW eher als eine arbeitgebernahe Organisation denn als eine Gewerkschaft, die wirklich für die Interessen ihrer Mitglieder eintritt.

    Ja, ich bin für die Bürgerversicherung für alle (nicht Kopfpauschale, wird gerne verwechselt). Es zählen alle Einnahmen (auch Mieteinnahmen und Zinsen usw. nicht nur Einkommen). Dann kann der Prozentsatz für alle herunter).

    Ja, ich bin für ein einheitliches System und nicht nur Familienzuschlag für Beamte.

    Nein, Jobticket ist etwas anderes. Es gibt es nicht kostenlos dazu, zumindest in Baden-Württemberg wird es bei der Entfernungspauschale bei der Steuererklärung gegen gerechnet (in Baden-Württemberg gibt es bereits seit einigen Jahren bis 25 Euro Zuschuss) und es soll den privaten Autoverkehr verringern. Ich wohne in einem Kleinstadt an der Grenze (die Hälfte unserer Züge konnte ich im letzten Jahr nicht mit dem 9 Euro-Ticket fahren, weil sie keine deutschen Züge waren) und trotzdem bin ich die 3 Monate nur einmal 5 km mit meinem Auto gefahren (übrigens Anfang Juni zum Tanken), alles andere bewusst mit dem ÖPNV (ich wollte mal ausprobieren, ob dies geht, ja (und ich habe keine Horrorgeschichten erlebt)). Es wird also vermutlich kein Auto mehr gekauft (mein jetziges ist 15 Jahre alt).

    Ich bin dafür, dass der Staat nicht für die Allgemeinheit Schädliches subventioniert. Warum gibt es keine Begrenzungen z. B. auch für die Absetzbarkeit von Dienstwagen (ja, ich weiß, Mercedes usw. sind dagegen, nur so können sie ihre teuren Fahrzeuge loswerden). Aber warum soll ich mit meinen Steuern Mercedes unterstützen und für die Förderung der Klimakatastrophe bezahlen? Ich wäre für klare Grenzen, es wird nur subventioniert, wenn weniger als x g Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird (und der Wert sinkt jährlich für Neufahrzeuge).

    Ich las, es gibt über 150 Zuschussmöglichkeiten für Familien. Wer kennt alle? Warum gibt nicht nur eine "Zahlstelle" z. B. "Finanzamt" (es hat ja jeder eine Steuernummer), dort wird alles verrechnet und die Differenz ausbezahlt oder eingenommen? Aktuell hat jeder Sorge, einen möglichen Zuschuss zu "verpassen", hat Sorge, drauf zu zahlen und befürchtet, dass der Nachbar besser wegkommt.

    Übrigens, wer dann wie du beschließt, lieber Hartz 4 zu bekommen, sollte es erst einmal nicht erhalten (und du bekämst es vermutlich lange Zeit nicht), erst einmal muss das Vermögen aufgebraucht werden und es keine zumutbare neue Arbeit geben (dazu gehört auch Regale auffüllen). Ich höre deinen ersten Satz immer wieder und denke mir meinen Teil. Hartz 4 ist für die, die nichts haben (oder gut verstecken), eine einheitliche Kasse würde da auch helfen.

    (In Baden-Württemberg werden einige Lehrer nicht über die Sommerferien bezahlt. Ich kenne ein paar, angestellt von Mitte September bis Ende Juli, mehrere Jahre hintereinander, also kein Arbeitslosengeld, aber auch kein Hartz 4. Sie hatten immer zuviel "Vermögen.")

    Und wieder werden die Großstädter subventioniert. :daumenrunter:

    Oder kann ich mir den Zuschuß auch auszahlen lassen, weil es keinen brauchbaren ÖPNV hier gibt und das Ticket damit nutzlos ist.

    Ein Umzug, der den Schulweg deutlich verkürzt, wird bezahlt. Aber den möchtest du nicht. Deine persönliche Entscheidung bezahlen wir (alle Steuerzahler) mit der Pendlerpauschale (könnte man auch auf ein Jahr und/oder 50 km pro Tag begrenzen. (Oder gleich sagen, jeder kriegt 50 Euro pro Monat egal wie weit der Weg ist, lässt sich mit Änderung der Gesetze hinkriegen).

    Du solltest froh sein, wenn viele es in Anspruch nehmen. Dann sind die Straßen leerer für dich und die LKW-Fahrer, die die Regale füllen (war doch dein Anliegen?). Warum soll der Staat klimaschädliches Verhalten noch mehr belohnen? Ich bin dafür, dass auch klimaschädliches Verhalten von den Verursachern bezahlt wird (hier gab es mal den Link zu 5000 Euro pro Jahr für einen Polo mit 20 000 km). Wieviel zahlen wir alle für dich?

    Irgendwie erinnert mich dein Jammern an Avitator (anderes Thema aber ...)

    Aber das muss doch von der Lehrerkonferenz beschlossen werden, oder ist da nicht überall so? Ich bezweifle, dass unsere Schulleitung die Diskussion freiwillig dort führt.

    Nein, in Baden-Württemberg wird es nicht in der Lehrerkonferenz beschlossen, sondern nach Stundenzahl der zusätzlichen Aufgabe (durch die SL). Dadurch erhalte ich hier für die Führung einer Chemiesammlung 2 Stunden Ermäßigung, in NRW erhielt ich nichts, weil die Chemiefachschaft zu klein war und bei Abstimmung in der GLK unterlag. Die größte Fachschaft schusterte sich fast alle Stunden zu.

    Trotzdem ist es an meiner Schule bekannt. Eine Stunde Erlass gibt es für mindestens 72 Zeitstunden pro Jahr. Der Plan hängt im Lehrerzimmer aus.

    Quittengelee Klar, gibt doch auch noch immer aktuelle Geschichten auch mit Handy, Internet, Casting Shows, Magersucht, selbstgemachte Naturkosmetik, marode Schule, Adoption,...

    Meine Kinder finden die auch echt gut.

    Seit Band 14 sind das eh deutsche Autoren, wie auch bei den drei ???

    Enid Blyton schrieb sogar nur 6 Hanni und Nanni Bücher. https://www.stern.de/neon/feieraben…---8418198.html

    Für mich und Oxford Languages (Deutsches Wörterbuch) war dank bisher neutral. Jetzt ist die Frage, wer mehr recht hat? Dein Link ist für mich nicht ganz so überzeugend.

    (Sprache verändert sich und manchmal sind es ursprünglich neutrale Begriffe nicht mehr, weil zu viele es in nur einer Richtung verwenden. Ist das jetzt Verarmung der Sprache oder nur einfach Veränderung? "Asozial" (keine Ahnung, warum mir das gerade einfällt) verwenden wir auch nicht mehr in der ursprünglichen Bedeutung. Heute meinen wir damit andere Menschen, wenn wir den Begriff verwenden. Auch verdanken kann im negativen Sinne gebraucht werden.)

    "dank" kommt ursprünglich von "denken" (und wenn ich an jemanden oder etwas denke, muss es auch nicht immer positiv sein).

    Ich sehe es also genau umgekehrt wie du, ein ursprünglich neutraler Begriff wird heute von manchen nur noch in einer Richtung verwendet und erhält dadurch einen Touch. Aber das bedeutet nicht, daß unsere Sprache belastet ist.

    Kein Vorwurf, aber man sieht, wie belastet wir sprachlich noch vielfach sind, hier im Hinblick auf Schwerbehinderte:

    Ich bin sicher, dass euer angestellter Kollege sehr gerne mehr unterrichten würde, die Schwerbehinderung ihm aber dabei im Wege steht. Da gibt es nix zu danken.

    Dank bedeutet laut Wörterbuch "bewirkt durch" und nicht, dass man dafür dankbar sein muss etc.

    Also da würde ich mir doch sehr gut überlegen, ob ich allein wegen der (vermeintlichen) Flexibilität auf die Vorzüge des Beamtenstatus verzichten wollen würde. Du hast als Angestellter im Endeffekt locker 500-800€ weniger netto. Außerdem hast du (zumindest in BaWü) ein Deputat von 28 Stunden, d.h. 3 Stunden mehr als verbeamtete KuK. Und auch von der Flexibilität wirst du nicht groß was haben. Denn das System ist geprägt vom Beamtentum. Würdest du an eine andere Schule wollen, bist du z.B. genauso davon abhängig, ob es Bedarf gibt oder nicht. Bzw. ob es für dich Ersatz gibt oder nicht. Klar, du kannst den Arbeitgeber (sprich das Bundesland) einfacher wechseln, aber ganz ehrlich: wie oft macht man das? Wenn überhaupt.

    Zudem hat man auch innerhalb des "Systems" viele Möglichkeiten, sich zu verändern. Sabbatjahr, Auslandsschuldienst, Beurlaubung in den Privatschuldienst, Abordnung ans RP, ZSL, IBBW, oder auch an Hochschulen. Außerdem ist das Land ein SEHR familienfreundlicher Arbeitgeber. Da schüttel ich als (kinderfreie) Person oft den Kopf, was Eltern da teilweise "ermöglicht" wird... Ohne dass es sich auf den Lohnzettel auswirkt. Alter Verwalter...

    Also ich würde dir empfehlen, da nochmal in dich zu gehen. Ich sehe keinerlei Vorteile, auf den Beamtenstatus zu verzichten.

    ??? Bist du sicher? Oder verwechselst du Gymnasialkollegen mit Fachlehrern, die dank anderer/fehlender Ausbildung nicht verbeamtet werden?

    Unser angestellter Kollege (wir haben nur einen) unterrichtet nicht mehr, dank Schwerbehinderung sogar weniger.

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