Beiträge von Kris24

    Für mich ist die Grenze 18 Jahre. Konkret, bei unter achtzehnjährigen akzeptiere ich es, wenn Eltern dabei sind. Manchmal müssen sie ja auch unterschreiben und wenn dank G8 siebzehnjährige sich an der Uni einschreiben...

    Bei Ü18 empfinde ich es wie alle in meiner Umgebung lächerlich, der junge Erwachsene wird nicht ernst genommen, erhält z. B. den Job nicht.

    Viele Eltern wollen heute halt Freunde ihrer Kinder sein, Abgrenzung funktioniert dann nicht.

    Wie soll das gehen, eine Arbeit nicht abzugeben?

    Passiert öfter. Schüler oder Schülerin packt versehentlich alles ein und merkt es erst später. Dann kommt ein verzweifeltes Entschuldigung über unseren Schulmessenger heute mit Handyfoto, früher nur mit dem Versprechen, nichts zu ändern und je nach Alter und Person glaubt man es oder nicht. (Bei mir in über 30 Jahren mindestens 5 Male passiert, das letzte Mal vor wenigen Wochen.)

    Man kann nicht ein Erweiterungsfach in einem anderen (BBS) Lehramt machen.
    (Von den Vorbedingungen wie Langzeitpraktikum abgesehen, offensichtlich hält der TE nicht viel vom Studieren und will alles so schnell wie möglich eintüten.)
    (Wir sind uns sicher einig, dass ein ganzes Fachstudium in geplant 2 Jahren nur klappen kann, wenn es ein sehr verwandtes Fach wird. PoWi / Wirtschaft durch Geschichte oder so ähnlich zu erweitern kann man sich auch sparen.

    Geschichte wird zumindest mit mehr Stunden unterrichtet. Gemeinschaftskunde ist in Baden-Württemberg teilweise einstündig, in Wirtschaft haben wir einen zweistündigen Kurs pro Jahr für beide Gymnasien zusammen (und auch nur, wenn genug gewählt haben). Ich frage mich wirklich, was möchte der oder die TE unterrichten?

    Ich sieze überall, auch in IFK und Ausbildungsvorbereitung. Und auch am Gymnasium hatte ich Kollegen, die in der Sek II konsequent zum Sie gewechselt sind - würde ich rückwirkend vermutlich auch so machen

    Ich sieze alle ab Klasse 11, frage nie, ob sie es wollen. Was sollen sie auf diese Frage schon antworten.

    Vorbild ist mein Latein- und Griechischlehrer. Nach 3 Jahren Latein und 2 Jahren Griechisch siezte er uns im 3. Jahr. Auf unsere Beschwerde antwortete er nur, Sie werden erwachsen, gewöhnen Sie sich daran. Azubis werden auch gesiezt.

    Ich halte es nach wie vor für ein Gerücht, dass an Gymnasien und beruflichen Schulen viele mit A13 (Z) in Pension gingen. Ich kenne niemanden an diesen Schulformen, der nach 15 Jahren im Dienst noch in dieser Stufe wäre. Weder hier im Forum noch im RL. Einzelne mag es geben, die überhaupt keine Ambitionen haben.

    Wie oft soll ich dir dir Zahlen noch verlinken? Ich tue es jetzt nicht, bin am Handy und es bring nichts. Im RP Freiburg sind es pro Jahr für Gymnasium manchmal keine 20 Stellen insgesamt, im RP Stuttgart waren es im Mai 2025 14 Stellen, Zahlen für das Gymnasium. Zum 2. Termin im Oktober sind es manchmal 0 Stellen, manchmal ein paar mehr, denn es kommen auch noch die Stellen dazu, die im Mai nicht vergeben werden konnten. Für Stuttgart las ich, dass über 400 sich beworben haben.

    Du schreibst regelmäßig von den Daten von früher, deinen Eltern oder Großeltern? Ja früher konnte man mit sehr guter Note nach ca. 13 Jahren mit A14 rechnen. An meinem Gymnasium wurde vor ca. 5 Jahren das letzte Mal jemand befördert. Wir haben sehr viele engagierte Kolleginnen und Kollegen Ü60, die z. B. seit vielen Jahren die Oberstufenberatung leiten und mit A13 pensioniert werden. Ich weiß von einigen, die frustriert sich inzwischen überall auf die wenigen Stellen bewerben und trotz vieler Talente und hervorragenden Noten leer ausgehen.

    Erkundige dich mal wirklich nach den aktuellen Daten der letzten 10 Jahre.

    Eigentlich ist die Wartung der Kopierer eine Aufgabe des Schulträgers. Die wird aber, in Grundzügen, auf das Kollegium übertragen. Papier bestellen, Toner wechseln, Konten einrichten.
    Die Person im Kollegium, die das macht, bekommt genau nichts dafür.

    Ich weiß aber, dass ein Kollege, der mit der Ausgabe und rudimentären Wartung der iPads betraut ist, dafür eine A14 bekommen hat.

    Unser Hausmeister bestellt Papier, Sekretärin erledigt den Rest.

    A14 kann für Wartung von iPads ausgeschrieben werden oder für etwas anderes. Die meisten werden nur Ermäßigungsstunden erhalten.

    Für Kopierer ist bei uns auch der Schulträger zuständig sprich Hausmeister und Sekretärin. Ersterer ist froh, dass letztere sich bereit erklärt hat.

    Bei uns werden viele mit A13 in Pension gehen. Die Regelbeförderung ist bis auf Bayern vorbei. Vor meiner Zeit hat die Regelbeförderung ca. 13 Jahre mit Note 1,0 gedauert, mit 1,5 ein paar Jahre länger. Heute gibt es so wenige Stellen, dass an meinem Gymnasium die letzte Ausschreibung ca. 5 Jahre her ist.

    Klasse, wie habt ihr das hinbekommen?

    Zeitnahes reagieren und Nichtschulpflichtigen klar zeigen, dass sie freiwillig sich bei uns angemeldet damit Verpflichtungen haben. Sie können sich auch wieder abmelden (und wenn sie weiterhin fehlen, "helfen wir dabei").

    Schwänzen wird absolut nicht akzeptiert.

    Oder meinst du mit hinbekommen, die 6 Tage schulfrei? Da helfen unsere beweglichen Ferientage.

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