Beiträge von Kris24

    Auch hier gibt es relativ klare Regelungen in BW.

    Rettungsfähigkeit umfasst auch die "Gewässerbeherrschung".

    Naja, über klare Aussagen bzgl. Fließgewässer Rhein kann man (und wird bei uns) diskutiert. Ich habe auf meinem Schulrechner dazu noch deutlicheres (RISU?) gespeichert.

    Für mich persönlich:

    Ich habe im Laufe meiner DLRG-Tätigkeit (meistens im Team) zu viele herausgeholt (meistens erfolgreich, aber nicht immer), einige meiner jungen Kollegen können sich das in Ufernähe nicht vorstellen. Ich bin nicht mehr bereit, diese Verantwortung alleine zu tragen (zusammen mit anderen Rettungsschwimmerkollegen schon). Es geht um Wandertage.

    Du kannst ja noch ein paar Beiträge absenden, die deine Lieblingsreaktion provozieren. Deshalb hatte L... auch so viele Punkte :D

    Ach deshalb schreibst du so oft in dem einen Thread. ^^

    Fast doppelt so viele Reaktionen wie Beiträge finde ich auch nicht schlecht. ;)

    So geht es mir auf dem Balkon in der höchsten Etage des Hauses. Wenn Freunde mir erzählen, wie sehr sie sich einen Garten wünschen denke ich immer "In der Stadt? Wo von allen Ecken Leute von ihren Balkonen auf den Präsentierteller glotzen"? Das ist gar nicht meins.

    Ich wohne genauso, oberste Etage in einem Hochhaus, niemand sieht in meinen Balkon (noch nicht einmal die Decke). Auch mir gefällt das.

    Ich bin dank Chemie über die juristischen Unterschiede zwischen bedingt vorsätzlich, grob fahrlässig und fahrlässig aufgeklärt worden. Und wenn ein Schüler überraschend nachts das Hotel anzündet, bin ich nicht verantwortlich. (Anders sieht es aus, wenn ich überall Fackeln für die Stimmung aufstelle.)

    Wenn ich das hier lese, dann klingt es für mich schon nach bedingt vorsätzlich. Ich bin bisher auch fast alles vorher abgelaufen, im Ausland manchmal auch erst am Tag zuvor. Oder ich habe anerkannte Führer vor Ort hinzugezogen. Ich selbst habe Höhenangst und bei einer Bergwanderung in Griechenland bin ich mit 6 Schülern mit Zahnradbahn/Seilbahn hoch/und hinunter gefahren, die anderen sind mit den Kollegen gelaufen (ein Kollege kannte die Strecke sehr gut), wir haben aber bei jedem einzelnen Schüler überlegt, wer läuft und wer fährt, haben sehr viel Zeit und kleine Etappen geplant.

    Ich selbst habe alle Rettungsschwimmscheine (jahrelang DLRG), aber ich gehe nicht mit jeder Klasse an den Rhein/ Bodensee. Einige meiner jungen Sportkollegen mit schnell erworbenem Schein sehen es unproblematisch.

    Radtouren mit Mittelstufenklassen lehne ich inzwischen komplett ab. Es gibt immer einzelne Jungen, die den Berg trotz Warnung herunter rasen, die Kurve nicht kriegen und im Straßenrand landen. Auch da gab es noch nie juristisches Nachspiel, aber der Wandertag ist kaputt.

    In Chemie-Fortbildungen hieß es immer deutlich, entscheidend ist die Vorbereitung. Wenn ich alle überlegt habe und trotzdem etwas passiert, ist es anders zu werten, als wenn ich einfach starte (hier losmaschiere). Und wenn ich zu wenig weiß, muss ich mich vorher noch mehr informieren. Aber gerade wer die Gefahr nicht kennt, ist sorglos.

    Wir hatten auch keine Fortbildung für WebUntis. Diskussionen gab es, als wir kurze Zeit später auf Edupage gewechselt sind ("schon wieder ein neues Programm") . Das ist deutlich unübersichtlicher, kann aber mehr. Neue Kollegen fragen ein paarmal, aber alle sind zufrieden.

    Muss man nicht unbekannte Routen vorher als Lehrer abgehen? (Sollte auf jeden Fall) Gilt der Verzicht als (grob?) fahrlässig? Ich bin bisher jeden Weg abgegangen, außer ich hatte einen anerkannten Führer (gerade im Gebirge).

    Ich habe vor kurzem eine falsche Einschätzung eines Kollegen miterleben müssen, die zu Sachschaden führte und zu Menschenschaden hätte führen können, es stand sogar bedingter Vorsatz im Raum, was alle Fachleute für falsch hielten, ein Polizist hatte dies jedoch geschrieben. Staatsanwaltschaft ermittelte längere Zeit, zum Glück wurde es irgendwann eingestellt, aber es gab "Zwangsschulungen" durch das RP für alle Kollegen. Ich wurde dadurch noch vorsichtiger.

    Wir nutzen auch Webuntis. Hat seine Vorzüge. Aber um erlich zu sein, trauere ich die analoge Version etwas nach. Zumindest mit den Restrektionen, die wir bei uns haben, kann ich als Fachlehrer nicht mehr nachschauen, was die SuS in den anderen Fächern gemacht haben, um ggf überschneidungen zu finden. Jetzt muss ich die Fachlehrer oder SuS fragen.

    Auch kommen nach über einem Jahr Nutzung noch immer nicht alle Lehrer mit Webuntis klar. Sodass SuS als Fehlend/Anwesend eingetragen werden, obwohl sie anwesend/abwesend sind (Weil das über ein unbeabsichtigeten Wisch nach Links, bzw. Rechts direkt eingetragen wird).

    Das liegt dann aber an der Einstellung. (Und das Wischen gilt für die App, mir war die Browserversion immer lieber. )

    Ich kann alles von meinen Kollegen bequem an meinem PC nachlesen (sogar aus den Vorjahren, es wird bei uns archiviert).

    FprDas macht bei uns jeder Fachlehrer, da ansonsten das Sekretariat nichts anderes mehr machen würde...

    Wir brauchen schon noch eine Hybridphase, weil wir viele digitial unbedarfte KuKs haben. Ursprünglich sollte die Hybridphase das komplette Schuljahr laufen, wir haben das schon erfolgreich bis zu den Herbstferien verkürzen können. Ich bin damit ganz zufrieden.

    Die Eltern müssen bis 8.30 Uhr im Sekretariat anrufen oder mailen und für die Sekretärin sind es 2 Klicks (Klasse, Name), das Programm ist geöffnet.

    Natürlich müssen wir später noch einmal überprüfen. Manche Kinder fehlen trotzdem und manche sind trotz Abmeldung der Eltern anwesend.

    Wir hatten die Diskussion schon, deine Schüler sind älter. Eltern müssen vermutlich nicht mehr anrufen, um das Kind abzumelden.

    Wir haben vor Jahren mitten im Schuljahr WebUntis eingeführt und es gab keinen Tag Übergang.

    Vielleicht hat es deshalb vom 1. Tag an geklappt? Wir haben uns gegenseitig geholfen und jeder musste sich darauf einlassen.

    "Während der letzten 60 Jahre hat sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland mehr als verdoppelt. Täglich wird in Deutschland eine Fläche von 52 ha neu ausgewiesen, das sind umgerechnet 73 Fußballfelder, meist wertvolles Acker- und Grünland.

    In Baden-Württemberg liegt der Flächenverbrauch bei 4,8 Hektar pro Tag. Das waren im gesamten Jahr 2019 rund 2490 Fußballfelder. Grund dafür ist vor allem die vermehrte Neuausweisung von Wohnbauflächen." aus https://www.gruene-wiesloch.de/warum-bauen-auf-der-gruenen-wiese-nicht-mehr-geht/#

    In den letzten Jahren wurde es übrigens gesetzlich leichter, Neubaugebiete auszuschreiben. https://www.nabu.de/umwelt-und-res…rund/14738.html

    Und viele Gemeinden tun dies, um junge Familien anzulocken. (Wie die Zahlen zeigen, nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in Gegenden mit sinkender Einwohnerzahl.)

    Das schadet Klima (weniger CO2-Senken), Versiegelung verhindert natürliche Versickerung vom Regenwasser und führt zu mehr Trockenheit, dank Zersiedelung sind mehr Straßen notwendig, die Lebensräume (Natur) teilen.

    Ich habe vor 30 Jahren definitiv mehr Fliegenleichen von der Windschutzscheibe kratzen müssen als heute. Aber nein, alles ist okay. Und natürlich soll der Staat durch zusätzliche Straßen die Zersiedelung fördern.

    Wie hieß es bereits in meiner Jugend? Jeder will zurück in die Natur, aber keiner zu Fuß.

    mach mal halblang. Ganz viele Leute leben schon lange im ländlichen Gebieten (das Haus in dem meine Familie wohnt ist von 1950) und ich erreiche zwar meinen Arbeitsplatz zur Not mit dem Fahrrad, ansonsten habe ich aber nur den Schulbus (zu den üblichen Zeiten) und eine Regionalbahn in einem erreichbaren Umkreis. Welten weg von einem akzeptalben Angebot und es wird nicht mehr, eher weniger.
    Soll ich jetzt also in die Stadt ziehen?
    Nicht alle die auf dem Land wohnen oder dorthin ziehen wohnen in einem Neubau bzw. -gebiet.

    Nicht alle, aber sehr viele.

    (Ich wohne aktuell in einer Kleinstadt, umgeben von Land. Und überall werden neue Neubaugebiete eingerichtet, weil viele einfach mehr Platz und "Luxus" wollen, als das Haus von 1950 es bietet. Ja, ich lese lokale Zeitung mit immer neuen Neubaugebieten.)

    Noch einmal, es soll jeder leben wie er will und bezahlen kann. Aber vieles geht mit 80 Millionen Deutschen nicht mehr. Soll der Rest an Wald auch noch mit staatlicher Subvention abgeholzt werden? Wo gibt es noch größere Sumpfgebiete? (In meinem aus meiner Kindheit steht jetzt ein Schwimmbad inkl. Neubaugebiet nach Trockenlegung. Wir wohnen (fast) alle auf mehr Quadratmeter als die Menschen früher.)

    Und es soll tatsächlich Menschen geben, die sogar von der Stadt aufs Land ziehen, weil sie aus der Hektik der Großstadt weg möchten, ihre Kinder im Grünen aufwachsen lassen möchten oder was auch immer 8). Gerade erst vor drei oder vier Jahren haben das Bekannte von uns gemacht: 'raus aus Bremen aufs niedersächsische Dorf.

    Diesen Menschen ist aber - wie ich oben bereits schrieb - sehr wohl klar, worauf sie sich "einlassen".

    Eben. Und zerstören durch ihr Neubaugebiet die Natur, die sie so sehr lieben.

    (Das sollen sie von mir aus tun, aber es sollte nicht subventioniert werden. Darum geht es hier oft im Thread.)

    Viele, die auf dem Land wohnen, freuen sich ja schon, wenn einmal am Tag ein Bus fährt. Ein besserer Ausbau des ÖPNV wäre da schon wünschenswert, findest du nicht?

    Ich finde es übrigens erstaunlich, dass du früher irgendwo auf dem Land gewohnt hast, wo es derart gute Bus- oder Bahnverbindungen gab. Da hast du wohl wirklich Glück gehabt; hier in der Gegend ist die Lage dahingehend schlechter.
    Zudem kenne ich ja 'ne ganze Reihe von "Landbewohner*innen", von denen sich aber niemand beschwert, dass die nächste Schule zu weit weg ist. Das ist ihnen schließlich bei der Wahl ihres Wohnortes größtenteils bewusst gewesen.

    Dass allerdings immer mehr ländliche Schulen geschlossen werden und der ÖPNV trotz vieler Rederei noch immer vielerorts schlecht ist, finde ich trotzdem sch...e

    EDIT: Und die "Städter" sollen sich bitte auch nicht über die hohen Mieten oder Immobilenpreise in der Stadt beschweren.

    Bei uns fuhr stündlich ein Bus, ich bin bewusst vom Dorf weggezogen. Und Fallen Angel hat auf die geschlossenen Schulen und 25 km Fahrtweg reagiert. Darauf kam dein Kommentar (dein Verwirrt-Smiley habe ich beim Schreiben gesehen).

    Ich bin dafür, dass Privatautos nicht mehr so extrem subventioniert werden, dafür der ÖPNV überall. Und Örlinghausen (plattyplus ?) war zumindest vor 20 Jahren nicht so ländlich.

    Aber aktuell ist es doch oft so. Junge Familien bauen auf dem Land ihr Häuschen und erwarten, dass der Staat Pendlerpauschale, guten ÖPNV und Schulen für ihre Kinder stellt. Wer denkt an weitere Zerstörung der Natur (Zersiedelung), Klima usw. Subventionen sollten nicht mit der Gießkanne verteilt werden oder an den, der am lautesten schreit, sondern für die gesamte Gesellschaft langfristig gut sein.

    Jede Subventionen an Autofahrer hilft besonders denen, die viel verbrauchen. Große Autos findet man eher bei Wohlhabenden. Warum sollte man Benzin sparen wollen, wenn der Staat Mehrkosten ersetzt? Letztendlich zahlen wir alle dafür.

    Man weiß es nicht. Gut wäre, wenn man einen Antikörpertest machen könnte. Aber bringt einem das was? Man kann sich ja wiederholt anstecken. Oder vllt. nur, wenn noch nicht ausreichend Antikörper vorhanden sind.

    Eben. Dazu ist es jetzt zu spät. Wir sind geimpft, hatten evtl. auch später Kontakt zu den Viren (nicht immer erkrankt man bemerkbar). Ich habe es im Sommer 20 überlegt, aber schon damals erhielt ich die Antwort zu spät.

    Erster bekannter Fall in Deutschland war Ende Januar 2020. :?:

    Offiziell.

    (Davor hat man nicht getestet. Aber auch ich hatte Anfang Januar eine extrem hässliche Krankheit mit Extremhusten und inkl. Atemnot mit Todesangst, die kein Arzt einordnen konnte, aber alle später bekannten Symptome von Covid-19 enthielt (inkl. Longcovid). Wenn also Mitte Dezember 2019 in Straßburg und Umgebung Covid-19 gab (und davon gehen viele aus), konnten sich CDL und ich angesteckt haben (ich an Weihnachten durch meine Schwester). Wir können es natürlich nicht beweisen, haben aber hier darüber vor 2 Jahren diskutiert (deshalb weiß ich es von CDL).)

    Es hat schon seinen Grund, warum ich so vorsichtig bin.

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