Beiträge von Kris24

    Finde ich auch gut. Aber warum soll das direkt an die Kirche und die Kirchensteuer gebunden sein?

    Weil es so günstiger ist?

    Zumindest aus Staats- und Steuerzahlersicht.

    Ich erinnere mich noch gut an den Beginn. Das Problem war da, niemand fühlte sich zuständig, Stadt winkte ab, einzelne fingen privat auf eigene Kosten an, hatten aber zuwenig Zeit, es gab Diskussionen und Überlegungen, wie Geld umverteilt werden kann.

    Weil dies nicht reichte, gab es Spenden, die weitere anzogen. Aus einem Streetworker wurden 3, einer ist täglich am zentralen Spielplatz, um auch mit den Kleinsten, die oft allein oder mit etwas älterem Geschwister da sind, ist Gespräch zu kommen. Und klar, wechselt auch mal ein Butterbrot oder eine Jacke den Besitzer.

    Ich muss weiter korrigieren.

    Eben. Und auch die wollen alle Geld verdienen.

    Ich denke, viele wissen gar nicht, wer die Streetworker und den Mittagstisch bezahlt. Stimmt, Musikunterricht inkl. Instrumente für Ärmere werden auch finanziert. Genau Bescheid weiß ich in den beiden Projekten, in denen ich mich beteilige und ja, wir mussten auch schon Sponsoren suchen, weil es nicht reichte.

    Es gibt auch "tote" Gemeinden, in denen nichts extra läuft. Ich habe daher auch schon zu einer anderen gewechselt.

    Wie immer sind die Lehrerforen"kollegen" die gutmütigsten und heiligsten. Spendet doch gleich all das, was ihr vom Sold noch übrig habt nach Anschaffung privaten Unterrichtsmaterials.

    Die größten Spender sind bei uns übrigens Mathematik und Chemiker, nicht Schule, sie verdienen bei Bank und lokalen Pharmaunternehmen mehr.

    Was auffällt, es sind kaum Juristen dabei.

    Ja, es gibt Menschen, die nur an sich denken und andere, die die Arbeit von Streetworkern und Mittagessen und Betreuung an arme Kinder gut finden.

    Hier kostet der Hort Geld, manche Familien verzichten darauf, zumal es nicht genügend Plätze gibt.

    Seltsamerweise schreit die 1. Gruppe lauter, wenn es nicht so klappt wie sie sich vorstellen. Sollen die anderen doch umsonst arbeiten.

    Ich bin dankbar, dass es mir gut geht und dass ich in der Geburtslotterie nicht die absolute Niete gezogen habe. Ich komme aber von weit unten genug, um zu wissen, dass andere nicht die Chancen hatten.

    Aha und was soll das sein? Ich kommen prima ohne Kirchen zurecht.

    Kirchensteuereinnahmen 1953 - 2022 | fowid - Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland

    Das sind nur die Kirchensteuern. Ich finde keine Zahlen zu den sonstigen Einnahmen.

    Weiterhin ist das Vermögen der Kirchen wahnsinnig hoch, fragt man sich wozu die Kirchen überhaupt Besitztümer anhäufen.

    Sicher kann jeder mit seinem Geld machen, was er will. Die Kirchen brauchen es aber nicht.

    Mag von außen so aus sehen. Aber was allein unser Kindergarten kostet? Es gab schon die Überlegung, aus finanziellen Gründen zu schließen. 150 Kinder wären dann zu Hause. Der Gebäudeunterhalt ist gewaltig.

    Und beide Gemeinden, die ich besser kenne inkl. Finanzen, liegen in Brennpunktbereichen, beide zahlen Streetworker und geben täglich Mittagessen aus. Klar, könnte der Staat übernehmen. Tut er nur nicht. Weg damit, nur noch Geld für Kirche und Pfarrer, verdienen übrigens so viel wie wir bei mehr Arbeitsstunden. Wenn das Handy ausgeschaltet ist, beschweren sich die Menschen, weil sie nicht über eine Beerdigung reden können. Und die Nichtsteuerzahler beschweren sich, wenn die Kirche nicht bereit ist, Hochzeit und Beerdigung durchzuführen. Ich musste einmal aufgebrachte Schüler beruhigen, weil zur Beerdigung ihrer Mitschülerin kein Pfarrer kam.

    Warum gibt es Kirchensteuern? War ein Vertrag, weil der Staat Grundstücke und Häuser der Kirche eingezogen hat (vor langer Zeit). Könnte man zurück geben.

    Und Gehälter und Essen lassen sich nicht von Gebäuden bezahlen. Wenn die Kirche Kirchen verkaufen will, ist das Geschrei vor Ort groß.

    Mir ist egal, ob jemand Kirchensteuer zahlt, nur finde ich das Geschrei nervend, wenn die Kirche dann keine kostenlosen Dienstleistungen erbringt.

    Auf der Seite des unseres LBV ( https://www.finanzverwaltung.nrw.de/dienststellen/…egeversicherung ) ist zu lesen:

    Hab ich da was verpasst? Für wen gibt's denn so nen Arbeitgeberzuschuss?

    Freue mich auf Aufklärung.

    Du konntest seit Jahren deinen PKV-Betrag an die Zahlstelle deines Bundeslandes melden, um einen entsprechenden Freibetrag zu erhalten, bei mir waren es 150 Euro weniger Steuern pro Monat, ab diesem Jahr geschieht dies automatisch und ging prompt erst einmal schief. Ich staunte über mein Nettogehalt. Siehe Meckerthread Mitte Dezember.

    Der Fehler ist behoben, mit dem Februargehalt kommt die Nachzahlung, ich habe 340 Euro mehr als im Januar.

    Heute erhielt ich Nachricht, der Fehler ist behoben, ich erhalte rückwirkend für Januar 170 Euro mehr. Von wegen, es sind nur wenige Euro, ich las zwischen 10 und 50 Euro, wer zahlt sowenig Krankenkasse.

    Der Gehaltszettel von Februar, 340 Euro mehr als im Januar, gefällt mir auf jeden Fall besser.

    Das war bei mir auch in den letzten 11 Jahren so. Blöd war es nur einmal... Ich hatte viel zu transportieren, bin mit dem Auto gefahren und habe morgens an der Schule sogar einen zum Ausladen praktischen Parklplatz gefunden, so dass ein paar Kinder helfen konnten. Nach dem Unterricht hatte ich das allerdings wieder vergessen und bin wie gewohnt zu Fuß nach Haus gelaufen. Okay, so schlimm war das bei dieser Entfernung auch nicht, ich war eher belustigt als genervt.

    Ist mir auch schon passiert, ich schrieb es im Thread ferienreif.

    Ich habe es erst am nächsten Tag bemerkt, weil meine Garage leer war. Ich musste herzhaft lachen.

    Ich laufe in die Schule und mag das sehr. Dauert nur so 10-15 min.

    Ist bei mir genauso.

    Ich stehe auf, wenn meine Schülerinnen und Schüler, meine Kolleginnen und Kollegen bereits unterwegs sind und in den Chat schreiben, dass sie zu spät kommen werden, weil sie im Stau stehen oder ein Zug ausgefallen ist.

    Ich gehe absolut unabhängig von anderen durch unsere Fußgängerzone, ich wohne an einem Ende, die Schule liegt am anderen Ende.

    So, nun bleibt mal beim Thema!:zungeraus:

    Zum Thema ist alles gesagt, ich hatte die Fahrerei auch dank schlechter Stundenpläne irgendwann satt und bin beim letzten Schulwechsel gleich an den Schulort gezogen und genieße es, aus dem Bett zu steigen, wenn Kollegen und auch Schüler bereits unterwegs sind. Ich muss fast täglich zur Schule, Freizeitaktivitäten sind an verschiedenen Orten, freiwillig, da fahre ich sowieso, wenn notwendig.

    Aber hier kommt ein sehr guter Stundenplan zu den anderen positiven Aspekten, da würde ich auch eher bleiben.

    Was auch kein Mensch versteht ist wie selbstverständlich hier die Klassen EF, Q1, Q2 genannt werden.

    Heißt bei uns aber auch ähnlich. E- und Q-Phase. Q dann eben in Q1 und Q2 unterteilt.

    Hier nicht und ich habe es anfangs nicht verstanden.

    Früher nannte man die Klassenstufe (also 1 - 13) bis Einführung G8, dann gab es dank Doppeljahrgang Kursstufe 1 und 2, darunter blieb es bei Klasse.

    Schachnovelle habe ich in der Mittelstufe gelesen und war begeistert. Mir fällt es heute in bestimmten Situationen immer wieder ein. Ich mochte und mag immer noch Brecht, Werther (beide gleichzeitig in Klasse 7 oder 8) fand ich auch schrecklich.

    Und ja, ich habe dann privat auch weiter gelesen.

    Nathan der Weise und Biedermann und die Brandstifter haben mich auch fasziniert, so dass ich inzwischen mehrfach Theateraufführungen zu beiden besucht habe. Faszinierend fand ich Borchert, Draußen vor der Tür habe ich in der Schule gelesen, privat dann weiteres und ebenfalls mindestens zweimal Theateraufführungen besucht, genauso wie Besuch der alten Dame, Physiker und Antigone.

    Spezielle Jugendbücher haben wir in Klasse 5 gelesen, in Klasse 6 war Oliver Twist dran.

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