Beiträge von Kris24

    An Gymnasien in Baden-Württemberg besteht kaum Mangel, dank Umstellung auf G 9 und damit weniger Stunden in Sek. I wird der Überfluss noch größer. Bei uns werden Klassen in mehreren Fächern geteilt, um überhaupt alle Lehrer unterbringen zu können. Selbst in Musik haben wir zu viele KollegInnen. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass du mit dieser Kombination eine Stelle erhältst.

    An Gemeinschaftsschulen ist der Bedarf größer, aber nur sehr wenige haben Sek. II und deine Fächer haben kaum Stunden. Ich vermute, dass eher deine Fächer fachfremd unterrichtet werden als dass du fachfremd Deutsch und Mathe unterrichtest.

    Themenzusammenhang?

    Untertanen befolgen Befehle ohne sich Gedanken über ihren Sinn zu machen. Manche Gestrige wünschen sich diese alte Zeit zurück. Sie kommen nicht mit denkenden und hinterfragenden Schülerinnen und Schüler zurecht. Ich meide ihren Kontakt, nutzlose Diskussionen sind Zeitverschwendung, in diesem Forum gibt es dafür ein Tool, kann also nur lesen, wenn ich abgemeldet bin oder jemand zitiert. :)

    Ja! Über die Funktion der Details zum Gesamtgefüge auf jeden Fall.

    Mit Larifarihaltung, die Details vernachlässigt, werden niemals Kunstwerke geschaffen. Ist in der Musik genauso, wenn man z.B. die Symphonien von Beethoven analysiert. Da fügt sich ein Detail ins andere.

    Ja, und Schule sollte man auch wie ein Gesamtkunstwerk betrachten. Jedes Detail sollte sorgfältig angedacht und gestaltet werden, damit sich es zu einem überzeugenden Großen und Ganzen entwickeln kann.8)

    Ich kann dich ja nur beurteilen nach dem was du schreibst.

    Du hast so wenig Ahnung, klammert dich an Regeln, weil du sonst nichts hast? Ich mag weder Untertanen noch Kleingeister, den Rest habe ich gelöscht.

    Ich möchte auf jeden Fall nicht noch mehr Zeit verschwenden, meine Seite wird noch blauer.

    Wer in kleinen Dingen schlampert, bekommt das große Ganze auch nicht mehr so wirklich hin!

    Ist wie beim Kunstwerk. Das ein oder andere Pünktchen auf dem Bild erscheint für sich genommen auch nicht so wichtig. Für das gesamte Bild ist jedoch jedes noch so kleine Detail entscheidend.

    In Deutschlands Schulstuben läuft es schon lange nicht mehr rund. Bei den kleinen, noch so für "unwichtig" gehaltenen Dingen fängt es an.8)

    Und wenn man bei den kleinen Punkten sich aufhält, wird das große Ölgemälde nie vollendet, weil der Künstler stirbt und nicht 200 Jahre alt wird.

    Und in Deutschlands Schulstuben läuft es besser als zu meinen Zeiten. Ich habe übrigens ein sogenanntes Elitegymnasium besucht. Nur Gestrige jammern den alten Zeiten hinterher und wollen Untertanen und keine Demokraten.

    Ich schrieb schon einmal, ich möchte mündige verständige Bürger und keine Duckmäuser und Untertanen, die ohne zu denken, Befehle ausführen.

    Das Verrückte liegt vermutlich darin, dass das erst bei der dritten Person und nicht bereits bei der Zweitkorrektur auffiel. Aber ja, auch das kann durchaus vorkommen.

    Da es um Baden-Württemberg geht...

    Der Zweitkorrektor kann es nicht merken, weil er nicht weiß, was der Erstkorrektor korrigiert hat. Er sieht weder Punkte noch Note. Korrekturzeichen sind nicht kleinschrittig und am Rand.

    Erst die Drittkorrektorin sieht beide Korrekturen, sieht Punkte und Noten.

    In der Schule gilt heute gar nichts mehr. Regelhafte Anwesenheit, pünktliches Erscheinen, Sitzenbleiben während der Stunde, Material mitbringen (oder überhaupt besitzen), Ansagen ohne Diskutiereri befolgen, Räume sauber halten, anständige Kleidung...

    Man könnte fast meinen, es gäbe Zusammenhänge.

    Nein.

    Gilt bei uns noch, obwohl wir keine Kleiderordnung besitzen.

    Was sind anständige Kleidung? Ich erinnere mich an eine Mitforistin, die Streifen nicht anständig fand

    So eine Regelung ist rechtlich niemals haltbar und kann auch nicht in rechtlichen Normen so geregelt werden.

    Bei uns darf es frühestens an diesem Tag ausgegeben werden, wer nicht kann, erhält es nach den Sommerferien.

    Okay, statt dem Schüler, der Schülerin dürfen es auch Erziehungsberechtigte abholen, aber sicher keine KlassenkameradInnen.

    Es darf rechtlich nicht vor dem Datum, dass auf dem Zeugnis steht, ausgegeben werden.

    Ergänzung, ich sehe nur ist fett gedruckt. Das geht natürlich nicht, hinterher ist immer möglich, wenn das Sekretariat besetzt ist.

    Generell: als Schulleiter hat man die Möglichkeit auch vor den Ferien zu beurlauben - und kann dementsprechend auch von Fall zu Fall entscheiden.

    Das ist bei uns auch so und deine Beispiele würden hier vermutlich auch genehmigt.

    Bei uns sind es meistens Hochzeiten naher Verwandter in der Heimat. Lässt sich nicht kontrollieren. Ist aber auch nicht so häufig, dass es ein Problem ist. Wie geschrieben, es fehlen weniger Kinder als sonst.

    Das Zeugnis gibt es dann halt erst nach den Ferien im Sekretariat.

    Man bekommt das Zeugnis nur persönlich und nur an diesem Tag. Wer nicht da ist erhält kein Zeugnis. Und zwar ohne Ausnahme.

    Ist bei uns so. Zeugnis muss notfalls nach den Ferien abgeholt werden. Das Datum ist letzter Schultag, dann darf es nicht vorzeitig ausgegeben werden. Selbst wer umzieht, bekommt es entweder per Post oder muss jemanden schriftlich beauftragen.

    Für evtl. Bewerbungen gibt es auf Antrag ein vorläufiges Zeugnis.

    Wir sind verbeamtet auch aus dem Grund, alle gleich zu behandeln. Es war nach dem was ich las klar, dass die SL hätte nein sagen müssen. Wenn sie unsicher ist, hätte sie am besten schriftlich nach oben absichern können. Ich erwarte schon, dass auch für Ministerkinder dieselben Regeln gelten. Angeblich hat die Ministerin nicht begründet, warum der gemeinsame Urlaub in keiner anderen Ferienzeit möglich ist.

    Und ich habe mir wie Quittengelee überlegt, ob das gehäufte Fehlen, was hier einige beklagen, genau an der Einstellung der KollegInnen liegt. Bei uns fehlen extrem wenige, weniger als sonst, vor Ferienzeiten. Gehäufte falsche Krankmeldungen gibt es also nicht. Ich unterrichte übrigens auch bis zur letzten Stunde mit besten Erfahrungen. Nur an den beiden letzten Tagen vor den Sommerferien haben wir Alternativprogramm. Das Sportfest wird von den Schülerinnen und Schülern mit vorbereitet, am letzten Schultag gibt es eine Klassenlehrerstunde und Zeugnisse, die vorher nie ausgegeben werden egal, wie gut die Begründung ist.

    Ich erinnere mich auch an überraschte Beiträge, als ich schrieb, dass wir bis zum mündlichen Abitur normal Unterricht haben und alle Schülerinnen und Schüler auch kommen. Alle Basiskurse schreiben in dieser Zeit ihre Klausuren, Themen wie z. B. Orbitalmodell in Chemie sind für diesen Zeitraum festgelegt.

    Wenn klar ist, dass Schwänzen nie akzeptiert wird und Nichtschulpflichtige evtl. auch die Schule verlassen müssen, muss man auch nicht während des Schuljahres damit kämpfen. Wie lange vor den Ferien ist denn bei euch okay, Ein Tag, eine Woche, zwei oder drei? Vor allen Ferien? Und was ist mit Klassenarbeiten z. B. direkt vor Ostern?

    Nun ja, wir dulden hier ja eh schon lange Schulabstinenzen im großen Stil, ohne dass mal nennenswert was passiert. Um welche Tage es dabei dann genau geht, ist dabei eher noch das geringere Problem.

    Einmal hat das RP nach den Sommerferien die Klassenbücher angefordert.

    Noch einmal an alle, als einfache Lehrerin bin ich nicht gefragt bzw. muss irgendwas melden. Deshalb ist mir diese Diskussion egal.

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