Beiträge von Kris24

    Erinnert mich an meinen 1. Schultag in NRW. Mein SL stellte mir einen Kollegen vor und meinte ernsthaft, er kommt auch aus dem Süden. Er kam aus Kaiserslautern! Mein Studienfreund aus Bremen nannte alles südlich von Osnabrück Süden.

    Ernsthaft: Gestern hieß es im SWR3, dass selbst der Feldberg überraschend wenig Sturm erleben durfte. Bei uns ist es tatsächlich frühlingshaft.

    Mal ne Frage an alle, die sagen wir mal über 40 Lenze auf dem Buckel haben. Könnt Ihr Euch erinnern, dass die Schule in Eurer Schulzeit im ganzen Land wegen eines Sturms ausgefallen ist?

    Meinst du mit Land NRW?

    Bei uns fand normal Unterricht statt, Mittwochabend war es etwas windig, heute Traumwetter und knapp 20 Grad. (An 20 Grad Mitte Februar kann ich mich tatsächlich nicht erinnern.)

    Aber in Teilen Deutschlands fiel auch früher Unterricht aus z. B. im Winter 1978 durch Schneemassen. Allerdings waren früher die Wettervorhersagen nicht so genau, es wurde regional kurzfristig entschieden (ich durfte z. B. mal wegen Gewitter nicht in die Grundschule bzw. musste länger bleiben oder die Schule war überschwemmt). Die Kinder meines damaligen Zahnarztes kamen bei einem Sturm ums Leben, weil ein Baum auf sie fiel (Mitte 70er Jahre). Der Sturm kam überraschend, sie waren auf dem Heimweg.

    Später gab es Blitzeis, 2 Meter Neuschnee oder Kyrill (da fiel der Nachmittagsunterricht und der darauf folgende Tag aus). Im Jahr davor oder danach gab es einen weiteren Sturm, der zumindest bei uns zum Unterrichtsausfall führte. Lothar war am 26. Dezember 1999 (weiß ich aus persönlichen Gründen genau), die Unwetterwarnung kam zu spät und traf daher viele unvorbereitet, betraf aber keinen Schulunterricht.

    Dank Klimakrise gibt es jetzt nicht mehr Schneemassen, sondern Stürme. Und dank guter Wettervorhersagen sagt man jetzt zentral ab und wird nicht überrascht.

    Und genau das ist ja der Grund, warum solche Belehrungen zu festgelegten Zeitpunkten (z.B. zu Schuljahresbeginnn oder bei Erstnutzung eines Fachraums) erfolgen und dann auch im Klassenbuch/Tagebuch dokumentiert werden müssen. Wird bei uns regelmäßig auf Konferenzen angesprochen, wenn z.B. wieder wegen Corona eine Aufklärung zu erfolgen hat, dass wir darauf achten sollen das auch im Klassenbuch zu dokumentieren als Absicherung und Nachweis. Die Gefährdungsbeurteilungen für Versuche hat letztes Jahr aufwendig ein Kollege aktualisiert, damit diese wieder auf dem neuesten Stand sind in Chemie, Physik, BNT und von den anderen KuK dieser Fächer einfach übernommen werden können.

    Ich aktualisiere jedes Mal (also vor jedem Versuch) meine Gefährdungsbeurteilungen (GBU), es gibt mehrmals im Jahr (teilweise wöchentlich) Änderungen in den Einstufungen. Vermutlich ist es in Sek. I nicht ganz so wichtig, weil die Chemikalienauswahl beschränkter ist. Aber ich habe es selbst erlebt, dass über Nacht ein Stoff von völlig unbedenklich und zulässig für Grundschule zu vermutlich krebserregend (also für alle verboten) geändert wurde. Und leider warnt Baden-Württemberg nicht (andere Bundesländer teilweise schon). Aktuell überarbeite ich die unsere elektrischen Geräte, da ändert es sich zum Glück nicht so oft.

    Habt ihr kein Programm, dass das übernimmt? Ich gebe Chemikalien etc. ein und es gibt einen Vorschlag, den ich abzeichne (oder bewusst anpasse). Im Klassenbuch wird nur die allgemeine halbjährliche Sicherheitsbelehrung eingetragen.

    Ich kenne lediglich eine Person, die nach 4 Wochen noch schlapp war, ü60, doppelt geimpft, noch nicht geboostert. Was sagen uns diese persönlichen Erfahrungen noch mal?

    Covid ist kein Schnupfen, darauf weist ja schon der Name hin. Aber die Schlappheit nach einer Virusinfektion ist halt auch keine außergewöhnliche Sache. Außerdem ist die Frage doch die ganze Zeit schon, was wir als Gesellschaft für Schlussfolgerungen ziehen.

    Gibt's eigentlich aktuelle Infos bzgl. Lockerungen und Co.? Entwicklungen in den Krankenhäusern? Liest hier noch irgendwer die Blogs der Wissenschaftler, seit Antimon weg ist?

    Ja. Aber du interessierst dich ja nur für meine Grammatikfehler.

    Antimon ist wirklich dauerhaft weg? Gibt's dafür einen Grund? In der Schweiz schaffen sie jetzt sogar Masken in Innenräumen ab, habe ich gelesen.

    Antimon, Wollsocken, Sunrise Tequila usw. kommt sicher wieder, sie meldet sich öfter ab und wieder an.

    Ich habe es auch einmal erlebt, aber außer (etwas) Ärger für die betroffenen Kollegen mit ein paar zu viel fehlenden Eintragungen passierte nichts. Wir sind alle Menschen (und manchmal vergesslich), es fehlten allerdings nur einzelne Eintragungen (alle SL achten/achteten auf vollständige Eintragungen).

    Woher soll man das auch wissen?

    Die Schulleiterbeurteilung nach dem ersten Ausbildungsabschnitt hat der Schulleiter sogar mit einem besprochen (Man soll ja daraus lernen.) und man hat sofort ein eigenes Exemplar erhalten. Bei der zweiten Beurteilung hieß es dann aber, dass die nicht besprochen und nicht ausgegeben wird, weil sie Teil des Prüfungsergebnisses ist.

    LG DFU

    Genauso war es bei mir auch. Ich habe es nach über 20 Jahren Lehrertätigkeit an 3 Schulen in 2 Bundesländern hier vor ca. einem Jahr von CDL erfahren. Ich habe es nie benötigt.

    Ein Ausbildungsgepräch gab es zwar bei mir auch am Ende des ersten Ausbildungsabschnittes (in jedem Ausbildungsabschnitt hatte man Anspruch auf ein Ausbildungsgespräch mit Mentor:inn:en, Schulleitung, Seminar), aber eine schriftliche Beurteilung dazu habe ich nie erhalten. Das könnte wahlweise daran liegen, dass es bei uns in der Sek.I anders geregelt ist, als bei euch, da ihr eine eigene Behörde seid oder am Stil deines SL. :weissnicht:

    Das hat sich inzwischen geändert. Ich hatte noch 2 Jahre Referendariat an 2 Schulen (Wechsel nach einem Jahr), inzwischen sind es nur 1,5 Jahre an einer Schule plus Praktikum während des Studiums.

    In Baden-Württemberg sollen die Eltern entscheiden, mal schauen wie es morgen früh aussieht (ich habe erst später Unterricht). Aktuell windet es schon ganz schön.

    Ja, natürlich, aber was ist schlimmer, ein paar Tage "Erkältung" oder die gesamte Schulzeit mit Masken verbringen zu müssen neben allen anderen Maßnahmen ... Keine klassenübergreifenden Schulveranstaltungen usw. usf. Dass bei unseren SuS (Förderschwerpunkt Sprache) auch Kommunikation und Förderung erschwert sind, schrieb ich ja bereits mehrmals. Ich glaube, was die von ihren ersten Schuljahren in Erinnerung behalten werden, ist vor allem die immer wiederholte Aufforderung, die Masken aufzusetzen, und zwar richtig, über die Nase etc. pp.

    Von mir aus kann man da gerne auch an eine Staffelung nach Alter nachdenken, wie es sie eine Weile in groben Schritten (ich glaube, Primar- und Sekundarstufe wurden unterschieden) auch gab.

    Dazu

    https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pres…rendderPandemie

    Daraus zitiert

    "Eine monatsspezifische Analyse zeigte einen zeitlichen Zusammenhang mit den ersten drei Wellen der Coronapandemie. Jeweils etwa 3 Monate nach den Höhepunkten der ersten drei Coronawellen zeigte sich ein starker Anstieg der Inzidenz des Typ 1 Diabetes um bis zu 50 Prozent. Valide Informationen zu einer COVID-19-Infektion im Zeitraum vor der Manifestation des Typ-1-Diabetes lagen bei den Kindern nicht vor, so dass die Ursache für die erhöhte Anzahl von Neuerkrankungen unklar ist."

    oder aus https://www.spektrum.de/news/langzeitf…ovid-19/1969579

    "Kinder und Jugendliche haben nach Covid-19 laut einer aktuellen Analyse ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an einer Form von Diabetes zu erkranken. Das berichtet die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC im »Morbidity and Mortality Weekly Report«, in dem die Behörde regelmäßig aktuelle Befunde veröffentlicht. Das Ergebnis basiert auf mehr als 500 000 Datensätzen von positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Personen unter 18 Jahren.

    Das Team um Catherine E. Barrett verglich die Häufigkeit von Diabetes in dieser Gruppe mit in Alters- und Geschlechtsverteilung angepasste Kontrollgruppen, die kein Covid-19 hatten. Ein zusätzlich angestellter Vergleich mit Kindern und Jugendlichen, die an einer anderen Atemwegsinfektion erkrankten, zeigte außerdem, dass der Effekt bei diesen nicht auftrat. Das legt nahe, dass bestimmte Eigenschaften von Covid-19 den Effekt verursachen und es sich nicht um eine allgemeine Folge einer Infektion handelt."

    Um es deutlich zu sagen, ich bin gegen dauerhafte Maskenpflicht. Sobald die Zahlen wieder niedrig sind, kann/soll darauf verzichtet werden. Ein Restrisiko bleibt zwar. Aber aktuell steigen die Zahlen bei Kindern und Jugendlichen sogar. Bei uns ist jede Klasse betroffen, z. T. bis zu 1/3. Ohne Masken wären es vermutlich alle und Diabetes etc. ist mehr als nur eine Erkältung.

    Das war mir noch gar nicht klar, dass noch nicht einmal alle Lehrkräfte in BW diese bereits erhalten haben. Ich habe mein Gerät bereits im letzten Schuljahr erhalten, genau wie die Mehrheit meiner KuK. Lediglich eine Minderheit musste bis zu Beginn dieses Schuljahrs warten. Wir haben viele KuK in Teilzeit, haben insofern eh nur dank Unterstützung durch den Träger (und Kompromiss mit weniger Leistung) für alle KuK ein eigenes Gerät (Surface oder IPad nach Wunsch) erhalten. Angesichts der Anzahl und Marktlage, war nicht alles gleichzeitig verfügbar. Ist bei euch denn absehbar, wann ihr die Geräte bekommen werdet?

    Jede Schule, jeder Schulträger in Baden-Württemberg entscheidet selbst. Wir haben jetzt z. B. Convertibles plus Zubehör (Wert über 1000 Euro) erhalten. Dafür wurde viele Jahre bei der Raumausstattung gespart.

    Ich unterrichte an einer Schule mit sehr vielen Migranten und "biodeutschen" Kindern aus der Unterschicht. Mich stößt ab, wie manche Kollegen über sie sprechen. Ich hoffe, ihr zeigt bei euren Schülern mehr Empathie. Auch ich musste mich hoch kämpfen, ich bin die erste und bisher einzige in meiner Familie, die studiert hat. Auch bin ich deshalb für meine Schüler oft Vorbild (das geht soweit, dass ich inzwischen von mindestens 4 ehemaligen Schülern weiß, die wegen mir Chemie und Mathe auf Lehramt studieren bzw. inzwischen schon Lehrer sind. Weitere studieren bzw. promovieren in Chemie, weil ich an sie geglaubt habe. Auf jedem Elternsprechtag höre ich nur Lob (ich dachte lange, das sei bei allen so, wurde aber inzwischen von Kollegen korrigiert).

    Das ist für mich wichtig, darüber freue ich mich. Und ja, ich arbeite weiter an meiner Grammatik, es ist mir nicht egal. Allerdings ist mir der Inhalt wichtiger und die Empathie für den Mitmenschen.

    Woher weißt du, dass wir es mit Absicht machen? Zumindest für mich kann ich sagen, dass ich es nicht tue. Ich bemühe mich seit vielen Jahren, ich habe es als Kind aber nicht gelernt und abundzu passieren mir die Fehler und sie werden wieder geschehen. Vergleiche es mit einem starken Dialekt. Auch der scheint immer wieder trotz aller Bemühungen durch.

    Und dann kommt solch ein empathieloser Mensch daher und behauptet, die Fehler würden absichtlich gemacht. Nein, es kostet mich sehr viel Kraft und manchmal reicht es nicht. Unmittelbar bevor du dich über mich lustig gemacht hast, hatte ich eine Frage von dir beantwortet. Das hattest du "überlesen", aber den Fehler...

    Du bist nicht mein Lehrer, für A 14 und mehrere Bewertungen mit 1 hat es gereicht, ich weiß, was ich kann, aber ich will nicht immer wieder von dir gedemütigt werden.

    Es ist nicht hilfreich, Salz in eine offene Wunde zu streuen. Es tut nur weh.

    Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, ich schreibe nicht mehr in diesem Forum und du hast perfekte Kommentare (oder auch nicht). Oder wir blockieren uns weiterhin gegenseitig

    Das letzte habe ich geschrieben, als du, Kris24 , nur "Doch, du hast es sogar geliked" stehen hattest und nicht mehr. Sonst hätte ich anders geantwortet.

    @karuna : Ja, schade eigentlich.

    Jetzt bin ich aber weg hier. Schönes Wochenende!

    Ich meinte deinen like vor Weihnachten, über einen grammatikalischen Fehler von mir, über den karuna sich lustig gemacht hat. Jetzt gab es die Wiederholung.

    (Ich hatte versehentlich zu früh abgeschickt. )

    Die Male zuvor hab ich es nicht mitgekriegt.

    Aber ich will hier keinen Streit vom Zaun brechen, ihr habt es anders empfunden als ich, so ist das nunmal.

    Doch, du hast es sogar geliked. Es tut weh, wenn andere auf Fehler herum trampeln. Es ist sicher nicht hilfreich. Wir kennen unsere Schwächen. Ich habe danach eine zeitlang nicht mehr hier schreiben wollen. Andere haben sich bei mir entschuldigt und/oder mich gebeten, es zu übersehen. Ich fand daher Toms Antwort spitze.

    Und wundere mich nur über die mangelnde Empathie.

    Ab morgen gilt ja die neue Testverordnung, wonach man nur bei Vorliegen eines positiven Antigentests bei einer offiziellen Teststelle Anspruch auf einen PCR-Test hat.

    https://amp.zdf.de/nachrichten/pa…ttests-100.html

    Weiß jemand, wie das dann in der Schule laufen soll? Ich sehe es kommen, dass SuS dann reihenweise nach positivem Selbsttest in irgendein windiges Testzentrum laufen (es ist ja oft auch bekannt, welche nicht gut arbeiten), dort dann negativ testen und 20 Minuten später wieder im Unterricht sitzen. Da hat man dann ja gar keine Handhabe mehr, oder?

    Und wenn man selbst einen positiven Schnelltest hat (oder mehrere), im Testzentrum aber nicht richtig gearbeitet wird (oder schlechte Tests verwendet werden, darauf hat man ja keinen Einfluss), dann hat man also keine Chance mehr auf einen PCR und darf/muss dann ggf. trotzdem arbeiten?

    In Baden-Württemberg hebt nur ein negativer PCR-Test den positiven Schnelltest in der Schule auf. Ein negativer Schnelltest nach einem positiven Schnelltest in der Schule dagegen nicht. Das wurde uns auf Nachfrage geschrieben. Die Isolierung bleibt bestehen. Es gibt weiterhin PCR-Tests nach positiven Schnelltests, aber nicht mehr, wenn man nur Kontaktperson ist.

    Ergänzung

    Schule ist offizielle Teststelle.

    Um Mal so zu beschreiben wie es gehen kann. Als ich 2008 zum Amtsarzt marschiert bin, ging es um meine Einstellung als tarifbeschäftigter Mitarbeiter. Ich hatte allerdings auch noch im Kopf ggf. in die Obas zu kommen und wusste noch nicht, ob das von der Altersgrenze vielleicht doch noch geht. Frage vom Doc: die haben nichts dazu geschrieben. Geht's um Verbeamtung oder Festanstellung. Ich sagte ihm, dass es eigentlich um die Anstellung ginge, ich jedoch nicht wüsste ob vielleicht doch eine Verbeamtung in Frage kommt. Er: dann schreibe ich denen das prinzipiell beides möglich ist, dann können die sich was passendes aussuchen. Zu dem Zeitpunkt hatte ichon Adipositas Grad 1, auch nicht zu verkennen. Die Untersuchung dauerte ganze 10 Minuten. Soviel als kleine Anekdote zum Thema Amtsarzt.

    Bei mir waren es immer 45 - 60 Minuten und es wurde wirklich alles untersucht (beim 1. Mal sogar auf TB) nach einem ausführlichen Gespräch. Zum Glück war ich kerngesund.

Werbung