Beiträge von Kris24

    Verlieren tu ich Zettel auch immer, aber wenn da was Wichtiges drauf steht, merke ich es mir einfach. Längere Sachen natürlich nicht, aber die passen auch nicht auf einen kleinen Zettel im Fach.

    Man hat außerdem festgestellt, dass der Papierverbrauch durch die Emails nicht gesunken ist, weil die Leute angefangen haben, sich jeden Mist auszudrucken.

    Ich drucke selten aus, verschiebe wichtige Mails in diverse Ordner, in die ich bei Bedarf jederzeit hinein sehen kann.

    Mein kleinstes Klassenzimmer (vergangenes Schuljahr) hatte noch nicht einmal Platz für einen Lehrertisch, ich habe mein Buch zu den Schülern gelegt, saß 50 cm gegenüber. Wenn ich die Tafel aufklappen wollte, musste die 1. Reihe die Köpfe einziehen. Ich musste den Stuhl wegstellen, wenn ich vor der Tafel stand.

    Aktuell habe ich eine Klasse in einem Raum, in dem ich alle 7 - 10 Minuten das Fenster öffnen muss (lt. Messgerät). Hier im Forum zweifelte es einer an und schickte mir einen Link. Die Rechnung bestätigte mein Messergebnis.

    Ja, ich wünsche mir auch größere Räume, empfinde es als Zumutung, aber die Klassen müssen (von oben) ausgefüllt werden und das Gebäude ist alt, die Räume sind klein. Regale etc. haben wir nicht, würden auch nicht hinein passen.

    Ich habe das Glück, dass bei uns in jeder Klasse mehrere russlanddeutsche Schüler sind. Ein Mädchen (Klasse 5) übersetzt simultan, was ich sage. Ich stand anfangs daneben und habe gestaunt. Mehrere ukrainische Mädchen wurden angekündigt, sind aber noch nicht da. Seltsamerweise sind es bei uns bis jetzt nur Mädchen.

    So schwarzsehen würde ich dahingehend nicht. Ich schätze - nein: hoffe! -, das sind nur Einzelfälle.

    Bei uns nicht, ich habe heute in meiner 5. Klasse gefragt. Von 22 Schülern waren immerhin 4 in 2022 bereits zweimal positiv, 15 einmal (davon 5 zusätzlich im letzten Jahr), eine dreimal. 5 haben heute gefehlt.

    In dieser 5. Klasse klappt das Maskentragen nicht gut (zu große Masken, die unter die Nase rutschen).

    Danke Frosch. Ich versinke in doppeltem Unterricht, Klassenarbeiten (6) und Nachschreibearbeiten (bisher 8 ) seit Fastnacht dank Covid-19, schreibe hier in kurzer Pausen.

    Und elCaputo, ja es kommt auch in Tempo 30- Zonen zu Unfällen, also sollte man deiner Meinung nach jedes Tempolimit aufheben. Jeder kann eigenmächtig entscheiden, wie schnell er fährt. Jeder kann sich selber schützen. Wer Angst hat, soll zuhause bleiben. "Ich will überall 100 fahren, ich kann das."

    Die Wirksamkeit der MNS im Zusammenhang mit Omikron ist noch gar nicht untersucht. Gerade hier im Forum wird doch tagtäglich darüber berichtet, wie viele SuS derzeit positiv werden. Und das bei bestehender Maskenpflicht im Klassenraum und andernorts!

    Wer jetzt darauf hinweist, dass die Kids das von zu Hause mitbringen, die Masken falsch tragen, sich ihre Butterbrote und Getränke teilen, während der Pausen unmaskiert sind, sich küssen, in ihrer Freizeit miteinander abhängen, der liegt völlig richtig. All diese Parameter würden durch eine Verlängerung der Maskenpflicht jedoch um keinen Deut besser. Omikron unterläuft die Maskenpflicht! Der Beweis sind die 1 bis 2 Neuinfektionen pro Klasse pro Tag, die gerade viele von uns erleben.

    Wenn das einmal eingesehen wird + die Tatsache, dass es in extrem seltenen Fällen zu schweren, das Gesundheitssystem belastenden, Erkrankungen kommt, dann bleibt die Maskenpflicht eigentlich nur die Funktion einer leidlich funktionierenden Bremse. Wir können schnell durch die Kurve oder langsam. Ein Überschlag droht nicht, aber durch die Kurve geht's so oder so.

    Doch ist untersucht. Bei Omikron ist der Schutz im Verhältnis noch größer als bei den anderen Varianten.

    jetzt muss ich mal ganz blöde nachfragen, da ich weder Fusspfleger noch Chirurginnen in der Bekanntschaft habe: haben die schon immer während der Arbeit FFP2-Masken getragen? Oder eher diese chirurgischen Masken? Ich meine, es galt doch früher (immernoch?) dieses Arbeitsschutzgesetz, wonach eine Tragedauer von 75 Minuten und eine Erholungsdauer von 30 Minuten empfohlen (vorgeschrieben?) war.

    Die DGUV hat es empfohlen für (schwer körperlich) arbeitende Handwerker, nur die hatten vor Corona FFP2-Masken getragen (deshalb sind sie auch nicht medizinisch).

    Der Chirurg hat OP-Masken getragen, damit er nicht versehentlich in die Wunde spuckt.

    Außerdem wird die Lüftungssituation bei den Berechnungen auch nicht berücksichtigt. Ich denke, im Unterricht haltet ihr euch alle daran und lüftet eher zu viel als zu wenig?

    Die meisten meiner Kollegen vergessen es, ich sehe es dank meines Messgerät. Mach 20 Minuten beginnt es von vorne (zwischen 3 - 8 Schulstunden, also 6 - 16 20-Minutebabschnitte, wie groß ist da die tägliche Chance)?

    Mir soll bloß keiner von den Maskenablehnenden (bei diesen Zahlen) erzählen, Präsenzunterricht sei wichtig. Das sind entweder Lügner oder Dumme.

    20 min? Das ist ja gar kein Problem. Dann verkürzen wir einfach die Stunden.

    1,5 m Abstand? Dann ist das ja gar kein Problem. Das haben wir in der Schule permanent.

    Und wie groß ist das Risiko, wenn der infizierte Schüler nun 5 Tage infektiös ist und diese 5 Tage jeden Tag bei mir im Unterricht sitzt?

    Und wie groß ist das Risiko, wenn er noch 3 weitere Schüler ansteckt und diese dann auch infiziert in der Klasse sitzen?

    Sorry, aber ich finde das Risiko deutlich größer als ich erwartet hätte...

    Wenn beide FFP2 tragen, beträgt die Gefahr nur noch 0,14 %.

    Bei NRW-Lehrerin Aussagen wundere ich mich auch immer. 10 % bei 20 Minuten sind extrem hoch. Nach spätestens 2 Wochen sind alle

    infiziert und kein Unterricht mehr möglich.

    Und die Kinder tragen keine Masken und infizieren sich zum wiederholten Male. (99% bei 3 Meter erscheinen mir auch zu hoch, aber selbst wenn es nur 50 % wären? Wen unterrichte ich dann noch?)

    (Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt.)

    Unabhängig davon, wie man nun zu den Masken steht, muss man doch konstatieren, dass der Artikel ein ziemlicher Schmarrn ist. Der lässt ja jedweden individuellen Aspekt (Grad der Infektion, Symptome/keine Symptome, Immunisierung des Nicht-Infizierten, gesundheitliche Konstitution, korrekter Umgang mit dem MNS etc.) aus der Rechnung und würgt hinten dann doch irgendwelche manifest wirkenden Wahrscheinlichkeiten aus. Naja, eben der Focus.

    Trifft da ein keuchender, rotzender Infizierter auf einen ungeimpften 75-jährigen Nicht-Infizierten, der aber gerade ne Erkältung überstanden hat, dürften die Wahrscheinlichkeiten deutlich anders stehen als bei einem symptomlosen Infizierten, der einem gesunden 20-jährigen mit dreifacher Impfung und einem frischen Genesenenstatus begegnet. Und ja, das ist bei Weitem noch nicht die ganze Range der Möglichkeiten. Eher so zwei Situationen, wie sie tausendfach pro Tag stattfinden dürften.

    Da gebe ich dir recht. Aber genau deshalb ist es Blödsinn zu sagen, die Risikogruppen sollen sich selbst schützen.

    Ähm. Nicht unter. Von.

    Deine Schüler sitzen mehr als 1,50 m von dir entfernt und das auch nicht länger als 20 min?

    Wie erklärst du deinen Schüler etwas? Kommen Sie da nicht näher?

    Ich muss mich dann bei dir entschuldigen. Wenn du tatsächlich nur vorne am Pult mit 2 m Abstand sitzt, kann ich einen Verzicht auf die Maske verstehen. In den meisten Grundschulen wird das aber wohl nicht umzusetzen sein. Ich laufe regelmäßig durch die Klasse und bin da deutlich näher als 1,50 m. Und wenn ich den ganzen Tag betrachte, bin ich sicherlich auch mehr als 20 min näher als 1,50 m an vielen Schülern.

    Und auch ich laufe zwischen den Schülern herum, erkläre. In unseren Gängen habe ich höchstens 50 cm Abstand, meistens berührt man sich (ich habe es z. B. genossen, den feuchten Atem eines Schülers nicht im Nacken zu spüren).

    Hab ich gerade durch Zufall gelesen und fand die Quote überraschend gering, wenn ein nicht Infizierter mit FFP2 Maske auf einen Infizierten trifft.

    Vielleicht sind mit dieser Info schon viele beruhigter.

    Vor allem, da in dem Text steht, dass schon das Maximale Risiko ermittelt wurde und die Wahrscheinlichkeit in der Realität wohl noch kleiner ist.

    https://m.focus.de/gesundheit/new…d_75170743.html

    Gilt immer für 20min.

    • Szenario 3 - Infizierter trägt keine Maske, Nicht-Infizierter trägt FFP2-Maske: Trägt der Nicht-Infizierte eine FFP2-Maske bei einem Abstand von 1,5 Metern beträgt das Infektionsrisiko circa 10 Prozent.

    Du hast nur 20 Minuten Unterricht und an den nächsten Tag frei? 10 % sind bei dem Szenario extrem viel.

    Abstand ist nach 10 Minuten egal. Aerosole verteilen sich. Wenn du das als positiv bezeichnest?

    Stell dir vor, ein Infiziertes Kind sitzt in deiner Klasse, wie viele Kinder sind nach einem Tag krank, wie viele Familien anschließend? Wie viele Kollegen bei einem infizierten Kollegen im Lehrerzimmer? Und das wiederholt sich (bei uns jetzt schon) mehrmals die Woche. Wie oft findet noch regulärer Unterricht statt? Zum Glück sind bei den meisten bald Osterferien, da fällt es weniger auf. Bei uns beginnen sie erst am 14. April. Nach den Osterferien beginnt Abitur. In Chemie schreiben sie 300 Minuten, wenn dann einer infiziert ist, wie viele müssen nachschreiben?

    Ich habe übrigens beschlossen, nicht mehr doppelt zu unterrichten (seit Dezember Präsenzunterricht und Moodle in all meinen Klassen). Es geht zeitlich nicht mehr, ich muss jede Klassenarbeit mindestens einmal nachschreiben (die Schüler haben über Wochen mindestens 3 Arbeiten pro Woche) . Und wenn andere keine Rücksicht mehr nehmen, dann laufe ich nicht hinterher.

    (Wenn beide Maske tragen, multipliziert sich der Schutz.)

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