Beiträge von Kris24

    Wenn ich an meine Schulzeit denke, wir haben mindestens 4 Klassiker pro Jahr gelesen, ich zähle mal Brecht u.a. dazu immer vollständig.

    Meine Deutschlehrerin, ich hatte sie insgesamt 5 Jahre, gab ein Werk bis zu einem bestimmten Termin auf zu lesen, dann gab es einen Kurztest mit 5 Fragen, die in keinem Kommentar standen, für jede fehlende Antwort gab es eine Note Abzug und erst dann wurde es im Unterricht besprochen.

    Zu den 4 langen Werken kamen noch 2 kurze wie Draußen vor der Tür oder gemeinsame Lektüre mit altgriechisch (Lysistrata).

    Ich muss mal meine Deutschkollegen fragen, wie es jetzt aussieht.

    Das Verständnis für Division wird in Klasse 2 gelegt. Das hat mit der schriftlichen Division in Klasse 4 wenig zu tun.

    Und wenn man sie für unnötig hält, weil nichts darauf aufbaut, ist die Verteidigung für Klasse 5 gleichermaßen obsolet.

    In Klasse 4 wird kein Thema zum Verstehen unterrichtet? Keine halbschriftliche Division, keine Geometrie,...

    Auch das benötigt Zeit.

    Und ja, ich unterrichte schriftliche Rechenverfahren auch nicht mehr so ausführlich, man benötigt es noch, um periodische Brüche herzuleiten und sonst?

    Selbst das Argument, wenn du mal keinen Taschenrechner zur Hand hast, zieht heute nicht mehr. Jeder hat ein Handy.

    In Niedersachsen soll das Verständnis gegenüber dem auswendig lernen gestärkt werden. Verständnis benötigt Zeit, die durch stures Üben für schriftliche Division fehlt. Wie viele Erwachsene können erklären, warum schriftliche Division genau so durchgeführt wird, wie viele können es überhaupt noch?

    Und welche mathematischen Themen bauen darauf auf? Wer verwendet es wie oft im Alltag?

    Ich finde es gut, dass Verständnis für mathematische Themen zeitlich gestärkt und stures üben gekürzt wird. Und schriftliche Division in Klasse 5 gibt es noch.

    Es fällt auf, dass vor allem Fachferne (Erwachsene, Presse) schimpfen und den Untergang der Bildung vermuten, Fachwissenschaftler aber dafür sind.

    Das Halbgefrorene wird wieder flüssig und trotzdem laufen Leute auf fließenden Gewässern herum. Gestern Abend saßen Jugendliche an der Abbruchkante einer Eisschicht auf dem Fluss. Die Vorstellung, dass so eine Scholle wegbricht und jemand darunter gerät finde ich unerträglich. Muss man als Rettungsschwimmer*in eigentlich hinterherspringen, auch wenn man sich selbst in Gefahr bringt und andere aus Leichtsinn in Gefahr gerieten?

    Nein, man darf sein eigenes Leben nicht in Gefahr bringen, ich bin ausgebildete Rettungsschwimmerin. Es gibt spezielle Eisschlitten für Rettung.

    Aber auch hier sind bereits einige eingebrochen und auch ein Retter musste geborgen werden. Die Leute wissen nicht um das Risiko, denken, sie kämen wieder von alleine heraus.

    Habt ihr in BaWü nicht unterschiedliche Beihilfestellen?
    In NRW gibt es nicht nur die unterschiedlichen BR, aber auch natürlich zusätzliche Stellen (kommunal zb.). Ich hatte während meiner Abordnung eine andere Beihilfestelle und sie war zumindest in der Zeit deutlich schneller. Ich hatte aber nicht oft und nicht viel, da habe ich wenig aufgepasst.

    Nein, bei uns gibt es nur eine ebenfalls über das Kundenportal zu erreichen.

    Aber es gibt verschiedene Sachbearbeiter und bei manchen Rechnungen dauert es länger, es wird empfohlen, diese getrennt von den anderen hochzuladen.

    Und natürlich gibt es Menschen, die alles noch per Post senden, dann muss es erst gescannt werden, verlängert mindestens um eine Woche die Bearbeitung.

    Bei uns hat Moodle hervorragend funktioniert, bis das System vor gut 2 Jahren umgezogen ist. Jetzt benötigt man u.a. sein privates Handy für die Anmeldung und da war ich wie viele andere heraus. Ich weiß nur von 2 Kollegen, die es noch verwenden. Problem in Baden-Württemberg, war hier in mindestens 2 Threads schon Thema.

    Wir haben noch alle einen jitsi-Zugang, ich könnte den Link über digitales Klassenbuch teilen, ich habe dies bisher nur für Elterngespräche getan.

    Unser digitales Klassenbuch Edupage bietet aber auch einen Messenger an, der einiges kann. Selbst unsere 5. Klassen verwenden ihn täglich. Es wäre also die Anlaufstelle, alles andere inkl. Link für Videokonferenzen würde man da finden.

    Bei nur einem Tag Distanzunterricht würde ich Aufgaben hochladen und die in der nächsten Stunde besprechen.

    1. Sind wir nicht im Arbeitsrecht.

    2. Hatte ich schon deutlich geschrieben, dass Kolleginnen und Kollegen sich regelmäßig melden und ihre Arbeitskraft vor Ort wie vorgesehen anbieten können.

    Wie geschrieben, ich bin am Donnerstag dreimal auf dem Schulweg hingefallen und dankbar, dass ich mir nichts gebrochen habe.

    Vor Jahren habe ich mir mal bei Glatteis das Handgelenk gebrochen, Kollegen von mir Schultergelenk, Oberschenkelhals, der sich in der OP noch entzündet hat und Elle. Sie fielen teilweise monatelang aus.

    Es wird aktuell deutlich gewarnt, morgen früh auf die Straße zu gehen, auch um andere, die müssen, nicht zu gefährden und den Rettungsdienst zu belasten. Wir müssen hier zur Schule, hier findet Unterricht statt, aber dass du verlangst, dass Kollegen die Warnung ignorieren, wundert mich sehr.

    In Baden-Württemberg ist trotz Unwetterwarnung bei Nina normaler Unterricht angesagt. Ich bin letzten Donnerstag auf dem Schulweg dreimal gefallen (2x Prellung, 1 Muskelfaserriss, steifer Nacken). Ich überlege gerade, wann ich morgen in die Schule gehe und wie. Der Regen soll gegen 6 Uhr beginnen.

    Ich bin mal wieder dankbar über mein Bundesland.

    Längste Wartezeit bei mir in den letzten Jahren war 3 Tage, kürzeste 10 Stunden. Klar, bei mir gibt es keine diskutierbare Aspekte, vermutlich läuft alles automatisch.

    Ich habe mal nachgesehen, der aktuelle Durchschnitt beträgt 16 Arbeitstage, es müssen also auch einige länger warten, es gibt aber auch die Möglichkeit ab 5000 EU vorgezogen zu werden und Abschlag zu erhalten. Da ich noch nie soviel eingereicht habe, weiß ich nicht, wie gut das klappt.

    Ich würde um Abschlag bitten, wenn die Sachbearbeiterin schon Verständnis hat. Ich wundere mich, dass sie es nicht von sich aus angeboten hat.

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