Beiträge von Kris24

    Ich ergänze um: Meine Gesundheit, die mir ebenfalls wichtiger ist. Ich bin mein Leben lang mit den Öffis gefahren, so ein Rucksack mit Schulbüchern und ein Beutelchen mit korrigierten Heften wiegen schon einiges. Das über Jahrzehnte mit mir zu tragen, stelle ich mir weniger angenehm vor. Der einzige Kompromiss wäre da wohl, auf einen dieser "hübschen" Trollis umzusteigen. Aber bei der Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit von Zielen, die die Bahn nicht bietet, ist mir das Ganze echt nicht wert.

    Früher, als ich noch pendelte, besaß ich auch eine große Ledertasche, die immer vollbeladen war.

    Jetzt laufe ich mit einer kleinen Handtasche in die Schule. Das einzige schulische drinnen ist mein Diensttablet (mit digitalen Schulbüchern). Alles andere bleibt in der Schule. Ganz selten nehme ich eine Klassenarbeit (im Rucksack) mit heim. Meistens korrigiere ich in der Schule.

    Anfangs hatte ich 2 Sätze von Schulbüchern (einen zuhause, einen in der Schule).

    Stimmt, das wäre schon mal problematisch. Wobei in dem Mehrfamilienhaus, in dem ich früher gewohnt habe, jede Wohnung einen eigenen Heizkessel mit eigenem Zähler hatte. Das ist aber wohl eher ungewöhnlich, oder?

    Nö, hatten wir früher auch. Sonst wäre es ja auch ungerecht.

    Bei uns teilen sich sogar 3 Häuser mit 50 Wohnungen bzw. Geschäften einen und das hatte ich auch in den vorherigen Wohnungen. Einmal im Jahr wird an jedem einzelnen Heizkörper Mithilfe eines Verdunstungszählers abgelesen, wie warm der Heizkörper war.

    Das wäre (im Nachhinein) die einzige Möglichkeit, die mit einfällt. Jeder Haushalt erhält eine bestimmte Menge zum günstigen Preis, pro Person kommt eine weitere Menge hinzu, alles darüber wird sehr teuer. Aber da werden viele im Jahr darauf erst geschockt, gleich helfen tut es vermutlich wenig.

    (Ich hatte den Gedanken schon früher bzgl. Strom und Klimakrise. Z.B. 1000 kW pro Haushalt, pro weiterer Person z. B. 500. Alles darüber kostet viel mehr. Dann würde sicher mehr gespart. )

    Ich frag mich immer was denn im Endeffekt zu hören ist bei einem Telefonstreich.

    Man legt doch in der Regel auf, wenn man merkt, dass man " ver..." wird.

    Aber vielleicht bin ich diesbezüglich zu naiv.

    Vermutlich hast du als Grundschullehrerin noch nicht so viele nachts um 2 Uhr gehabt?

    Ich kenne es von meiner vorherigen Schule (darum habe ich jetzt Geheimnummer mit Rufnummerunterdrückung und gebe die Nummer nur sehr überlegt weiter). Zwanzig Mal reagiert man richtig, einmal im Halbschlaf nicht. (Damals wurde zum Glück nicht mitgeschnitten, die Jugendlichen waren zu betrunken. )

    Der TE schrieb ja auch von einzelnen Vorfällen.

    Ich frage mich genau wie CDL wie das praktisch in Mehrfamilienhäusern stattfinden soll? Wir teilen uns ja die Heizung.

    Und auch rechtlich gibt es viele Fragen. Soll die alte alleinstehende, den ganzen Tag zuhause sitzende Witwe kein Gas erhalten und das junge berufstätige Doppelverdienerpaar schon?

    Ich habe es auch vor ein paar Tagen gelesen, aber es wird noch vieles gesprochen (und kommt dann ganz anders).

    Wenn der Benzinpreis seit den 60er Jahren gleich wie andere Preise angestiegen wäre, würde der Liter bei knapp 10 Euro liegen. Wir haben uns an billige Energiepreise gewöhnt, früher hatte nicht jeder ein Auto, wir hatten weniger elektrische Geräte (meine Schüler reagieren überrascht, seit wann erst in ihrer Familie Waschmaschine, Kühlschrank oder Fernseher gibt).

    Alleine deine Formulierungen...

    schikaniert (weil du Regeln einhalten musst? Gilt das auch für andere Regeln?)

    ausgegrenzt (wer grenzt sich aus? Vielleicht du dich selber oder müssen die anderen dich gegen ihren Willen einbeziehen - stell dir vor, auch ich treffe meine eigenen Entscheidungen und dazu gehört Abstand gegen respektlose Ungeimpfte (das vermute ich aufgrund deiner Wortwahl))

    du bist es leid, sich Vorschriften beugen zu müssen (okay, ich bin es leid, für maskenlose Ungeimpfte Vertretung machen zu müssen, während die beiden bereits mindestens zweimal infiziert (und auch erkrankt) waren, war ich es noch nie)

    Du bestätigst übrigens alle meine Vorurteile (:gruebel: vielleicht sind es gar keine?)

    An meiner Schule sind übrigens fast alle dreifach geimpft (seit Anfang Dezember), d.h. doppelt geimpft noch vor den Sommerferien 21, die anderen (mehrfach) genesen.

    Übrigens

    Hast du bei der Masernimpfung dich genauso angestellt oder bist du bereits älter wie unsere beiden, die sich nicht impfen lassen mehr müssen?

    Ja, sicher. Die Hausmeisterin macht nie Urlaub und bearbeitet die Zeugniswidersprüche.

    Wir haben zwei (und beide sind fast die ganzen Sommerferien anwesend, um die Handwerker zu beaufsichtigen). ;)

    Der eine Zeugniswiderspruch, den ich erlebt habe, ließ sich per Mail und Telefon lösen. (Der Widerspruch kam noch am letzten Schultag.)

    Aber es ging ja um Froschs Beitrag.

    (Der zitierte Beitrag oben wurde in der Zwischenzeit ergänzt, ich habe meinen vorher vergessen, abzusenden.)

    Aber auch das ist wirklich nicht überall so. Bei uns gab es damals keine "Exkursionen", sondern nur zweimal eine Tagesfahrt (von den Fachleiter*innen, also dem Studienseminar selber, organisiert) - die aber nicht am Wochenende sondern am Seminartag (das war bei uns der Donnerstag) stattfanden - und zum anderen zwei Wochenende-Ausflüge, die der Personalrat der Refis organisiert hatte. Bei allen diesen Fahrten waren aber nicht alle Refis dabei (die, die an den Tagesfahrten nicht teilnahmen, mussten an dem Tag in die Schule, weil die Seminarveranstaltungen ja ausfielen), insbesondere bei den Wochenendtrips nicht. Da wurde aber auch niemand schief angesehen, wenn er/sie nicht teilnehmen wollte.

    Dann gab es an einem Brückentag (Freitag nach Himmerlfahrt) bis zu dem folgenden Sonntag noch eine "Studienfahrt" nach Mannheim (Betriebsbesichtigung bei "SAP") und Heidelberg. Die war aber auf - wenn ich es richtig erinnere - 15 Teilnehmer*innen aus dem Bereich "Wirtschaft(swissenschaften)" begrenzt, wodurch die Plätze sogar ausgelost werden mussten.

    Ich schrieb "ich" und "Baden-Württemberg" (zur Unterstützung von Mimi und im Gegensatz zu DFU, beide auch Baden-Württemberg). ;)

    Natürlich weiß ich, dass es jedes Seminar, jedes Bundesland es anders handhabt. Daher verstehe ich deinen 1. Satz nicht.

    Ich (BW) hatte keine Seminarveranstaltungen an Wochenenden. An Veranstaltungen in den Ferien kann ich mich jetzt auch nicht erinnern, will es aber nicht für ale Ferien ausschließen.

    Ich nehme an, deine Erfahrung ist genauso anekdotisch wie meine.

    LG DFU

    Und wie meine.

    Ich (auch Baden-Württemberg) hatte mehrere Veranstaltungen am Samstag und pro Fach eine mehrtägige Exkursion in den Ferien (Ostern bzw. Pfingsten).

    Die Veranstaltungen waren freiwillige Zusatzthemen (Ethik, Darstellende Geometrie und Pädagogik, jeweils mindestens 10x), ich habe sie besucht, um meine Einstellungschancen Mitte der 90er zu erhöhen (mit dem Schein hätte ich die Fächer unterrichten dürfen).

    Bei den Exkursionen bin ich mir nicht sicher. Es fuhren auf jeden Fall alle mit.

    Ich hatte einmal vor über 15 Jahren einen Anruf mitten in den Sommerferien, weil in meinen Bereich (Chemiesammlung) eingebrochen wurde und die Polizei wissen wollte, was fehlt.

    Außerdem wurde ich vor knapp 25 Jahren einmal spät abends angerufen, weil ein Schüler nicht heimkam und ein Mitschüler meinte, ich könnte etwas wissen.

    Sekretariat ist bei uns am Anfang und am Ende der Sommerferien besetzt, die SL ist über Email mit dem RP verbunden, ich muss in diesen Osterferien einmal an die Schule, um Handwerker in die Chemie zu lassen (und zu beaufsichtigen), einer unserer Hausmeister ist seit Wochen krank, der andere hat so viele Überstunden, dass er mich darum bat (und da ich sowieso noch korrigieren muss, habe ich die Klassenarbeiten in der Chemie gelassen und stolpere zuhause nicht drüber).

    Unsere SuS müssen für Arzttermine ohnehin eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Die ist ja auch gratis. Da muss ja auch nur drauf stehen, dass Schüler*In xy von xy Uhr bis z Uhr beim Arzt A in Behandlung war.

    Auch in BW muss es vorher beantragt werden und kann vom Lehrer abgelehnt werden. Ich habe gerade wenig Zeit, aber es gibt dazu Verordnungen.

    Was du meinst, gilt nur für Notfälle. (Aber viele verwechseln das, ich sage es auf jeden Elternabend und trotzdem kommen meine Schüler immer wieder. Normalerweise darf ich sie, wenn sie noch keine 18 sind, noch nicht einmal gehen lassen.)

    Also irgendwie ist es hier im Thread verdächtig ruhig… Ich vermisse hier den großen Freudenausbruch aller BWler, die heute ihren letzten Schultag hatten und morgen in den ersten Ferientag starten können.

    Schöne Ferien und gute Erholung euch!!!!:laola::party:


    (hoffentlich liege ich da jetzt richtig, sonst hätte ich mich schön blamiert…:zahnluecke:)

    ich habe noch Schilf (Schulinterne Fortbildung) bis 17 Uhr

    Anekdotisch?

    Bei unseren (zumindest den Kleinen) trägt niemand mehr Maske und es gibt in der ganzen Schule keine Fälle.

    Eben. Wenn es keine Fälle gibt, wird auch niemand infiziert. (Sag mal, willst du mich verschaukeln?)

    Aber ein positiver Fall, keine Maske und 20 Minuten reichen aus, 5 weitere zu infizieren. In beiden Klassen hatten wir noch nie so viele positive Fälle gleichzeitig.

    Genau deshalb bin ich auf die nächsten beiden Tests in einer meinen Klasse gespannt. Den 2. werde ich beiwohnen. (Am letzten Montag wurde eine Schülerin ohne Maske umgeben von anderen Schülern ohne Maske positiv getestet.) Danach gibt es keine Tests mehr.

    Da bin ich auch gespannt, berichte mal.

    Ergebnis heute, fast die komplette 1. Reihe (Schülerin saß in der 1. Reihe links, nur der ganz rechts sitzende Schüler blieb bis jetzt verschont) fehlte wegen Covid-19-Infektion. Die drei hinteren Reihen waren mit einer Ausnahme (Freundin, ebenfalls an Covid-19 erkrankt) komplett anwesend.

    Alle haben sich (bis auf die erste vom letzten Montag) nach Symptomen zuhause positiv getestet, bei der Hälfte liegt auch bereits ein positiver PCR-Test vor.

    Auch in meiner anderen Unterstufenklasse fehlte knapp 1/3 wegen Covid-19. In meinen älteren Klassen tragen noch viele Masken und sind kaum betroffen.

    Fazit: Keine Maske sabotiert (bei den aktuellen Zahlen) gewaltig den Präsenzunterricht und verhindert Normalität, was Maskengegner behaupten.

    (So extrem hatte ich es nicht erwartet.)

    Meine Schule hat schon seit dem Jahr 2000 eine Solaranlage (war damals ein Projekt der Technikerschule, soweit ich informiert bin; ich bin erst seit 2003 an dieser Schule). Die wurde mittlerweile erneuert und erweitert.

    Ansonsten haben wir aber auch noch eine Gasheizung. Die Anlage wird allerdings am Wochenende und in den Ferien heruntergefahren.

    Durch Sanierungs- und Neubaumaßnahmen sind mittlerweile alle unsere Schulgebäude bis auf eines, das erst in zwei Jahren saniert wird, auf einem ganz guten Stand, würde ich meinen. So wurden z. B. in allen Räumen automatische Lichtsteuerungen mit Bewegungsmeldern (nennt man das so???) eingebaut; damit meine ich, dass die Lampen im Raum nur aufleuchten, wenn man sich darin bewegt und bei genügend Helligkeit gar nicht angehen. Witzigerweise führt das manchmal auch dazu, dass - wenn Lehrkraft und SuS sich längere Zeit während einer Stillarbeitsphase oder einer Klausur - kaum bewegen und nicht im Klassenraum hin- und herlaufen, plötzlich das Licht ausgeht ;) . Großer Vorteil ist natürlich, dass die Lampen dann auch automatisch ausgehen, wenn alle den Raum verlassen haben.

    Wenn mal KuK vergessen, die Fenster zu schließen, erledigen das unsere Putzfrauen. Die fangen in den Räumen ja erst mit ihrer Arbeit an, wenn dort kein Unterricht mehr stattfindet. In den wenigen Räumen, wo noch bis zur 10. Stunde Unterricht ist, wird ganz zuletzt geputzt und die Fenster geschlossen.

    Bei uns auch.

    Das blau markierte gilt bei uns auch (teilweise).

    Unsere Anlage wird zudem über Nacht herunter gefahren.

    Bewegungsmelder für Licht haben wir nur im Anbau (und funktioniert nicht immer, daher kann/muss man manchmal auf manuell umschalten). Und bei Klassenarbeiten gehen die auch aus. (Ich wusste daher bei "genial daneben" im Gegensatz zum Rateteam sofort Bescheid.)

    Unsere Putzfrauen sind nur zwei- bzw. dreimal in der Woche im Raum (bei uns wird nicht jeder Raum täglich geputzt, sie schließen (meistens) auch). Sonst haben wir noch Nachbarn, die nachts besorgt die Polizei abrufen, weil sie Einbrecher bei offenen Fenstern vermuten. Diese ruft dann die SL oder Hausmeister an und die beklagen sich dann am folgenden Morgen (berechtigt) bei uns.

    Plastik wird aus Erdöl gemacht, das umweltschädlich gefördert wird. Außerdem wird Plastik teils verbrannt, das setzt Giftstoffe frei. Weniger Plastik ist auch für D erstrebenswert.

    Nur aus wenigen Prozenten (ich habe im Hinterkopf, es waren mal 6 %) werden Kunststoffe hergestellt (und die lassen sich genauso gut recyclen wie Papier). Giftstoffe werden in Filteranlagen absorbiert.

    Das allermeiste wird direkt verbrannt in allerlei Verbrennungsmotoren (Auto, Flugzeug, Heizung, ... ). Da wäre sparen viel wirkungsvoller, aber das blöde Plastik ...

    Sparsame Pelletheizung, Solaranlage und PCs werden zentral am Abend heruntergefahren (Updates dann, wenn man wieder selbst am nächsten Tag den PC hochfährt).

    Unsere Schwachstelle war in der Vergangenheit veraltete undichte Fenster, die jetzt auch erneuert wurden. Wer Fenster nicht schließt oder Licht an lässt, erhält auch schon mal eine Erinnerung (beim wiederholten Male auch Rüffel) von Hausmeister oder/und SL. (Nach der 6. Stunde muss alles geschlossen/ ausgeschaltet/ die Tür abgeschlossen sein, wer nachmittags Unterricht hat, ist für nachmittags verantwortlich. )

    Es gäbe so viele Möglichkeiten zum Sparen (ich denke vor allem an unser Klima, das auch das Risiko eines Weltkrieges birgt), aber selbst ein Tempolimit kommt nicht. Und ja, ich fahre inzwischen selten über 110, obwohl ich früher gerne schnell gefahren bin, aber alle zusammen wären wir viel effektiver.

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