Beiträge von Kris24

    Zu Alarmstufe und Hospitalisierungsrate schreibt der NDR in https://www.ndr.de/nachrichten/in…ngsrate102.html (ich habe es bereits im Faktenthread verlinkt)

    "Die Hospitalisierungsrate, die die Politik anstelle der Neuinfektionen zum Leitindikator in der Corona-Pandemie erhoben hat, unterschätzt die Lage in den Krankenhäusern immer drastischer und ist damit immer weniger belastbar. Die tagesaktuell vom Robert Koch-Institut (RKI) für Deutschland veröffentlichte Hospitalisierungsrate ist inzwischen nur noch halb so groß wie ihr tatsächlicher Wert. So veröffentlichte das RKI etwa am 8. September für die letzten sieben Tage 1,8 Neuaufnahmen wegen Covid-19 pro 100.000 Einwohnern. Tatsächlich lag die Zahl aber doppelt so hoch, nämlich bei 3,6.

    Grund dafür sind Tausende Krankenhausaufnahmen, die erst nach und nach erfasst werden. Bundesweit dauert es inzwischen 21 Tage, bis die Neuaufnahmen in den Krankenhäusern durch Nachmeldungen zu wenigstens 95 Prozent erfasst sind, wie die NDR Analysen zeigen.

    Mit den Hospitalisierungsraten wird die Gefährlichkeit der Pandemie für die Menschen und ihre Gesundheit unterschätzt - und Gegenmaßnahmen könnten ausbleiben: Die aktuell veröffentlichten Raten können dauerhaft so niedrig aussehen, als lägen sie unter den Grenzwerten, obwohl sie längst darüber liegen."

    https://www.ndr.de/nachrichten/in…ngsrate102.html


    Daraus zitiert

    Die Hospitalisierungsrate, die die Politik anstelle der Neuinfektionen zum Leitindikator in der Corona-Pandemie erhoben hat, unterschätzt die Lage in den Krankenhäusern immer drastischer und ist damit immer weniger belastbar. Die tagesaktuell vom Robert Koch-Institut (RKI) für Deutschland veröffentlichte Hospitalisierungsrate ist inzwischen nur noch halb so groß wie ihr tatsächlicher Wert. So veröffentlichte das RKI etwa am 8. September für die letzten sieben Tage 1,8 Neuaufnahmen wegen Covid-19 pro 100.000 Einwohnern. Tatsächlich lag die Zahl aber doppelt so hoch, nämlich bei 3,6.

    ...

    Grund dafür sind Tausende Krankenhausaufnahmen, die erst nach und nach erfasst werden. Bundesweit dauert es inzwischen 21 Tage, bis die Neuaufnahmen in den Krankenhäusern durch Nachmeldungen zu wenigstens 95 Prozent erfasst sind, wie die NDR Analysen zeigen.

    Keine Maskenpflicht ab 18. Oktober


    https://www.swr.de/swraktuell/bad…-in-bw-100.html

    "Die Maskenpflicht im Unterricht in Baden-Württemberg soll ab 18. Oktober fallen, das hat das Kultusministerium dem SWR bestätigt. Die Maske darf dann am Platz abgenommen werden. Auf dem Weg zur Tafel oder anderswo im Schulgebäude soll weiter Maskenpflicht gelten. Die neue Regel soll allerdings abhängig vom Infektionsgeschehen gelten: Sobald ein Infektionsfall in einer Klasse auftritt, muss die ganze Klasse auch am Platz wieder Maske tragen. Auch wenn in Baden-Württemberg die Alarmstufe erreicht werden sollte, müssen die Masken wieder dauerhaft getragen werden. Zudem behält sich das Ministerium vor, bei einer Verschlimmerung des Infektionsgeschehens an Schulen auch schon vor der Alarmstufe die Maskenpflicht wieder einzuführen, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem SWR."

    (Wir haben erst seit 3 Wochen Schule, bis jetzt standen alle Fenster offen (heute über 20 Grad), ab 18. Oktober? 2 Wochen vor Herbstferien? )

    Wie gesagt, Gespräche über einzelne Kinder waren nicht erwünscht. Schon gar nicht mit fremden Kollegen und auch noch Kollegen aller möglichen anderer Grundschulen., die anwesend waren.

    Diese Einzelgespräche kenne ich so nicht. Also in den letzten 6 Jahren bin ich immer in 1 und 2, vllt. hat es sich geändert, aber ich weiß nichts davon.

    Hier laden die Lehrer der weiterführenden Schulen die Eltern zu Kennlerngesprächen ein. Das finde ich völlig okay. Machen wir in der GS auch so.

    Dein Kommentar hat sich mit meinem letzten überschnitten.

    Bei uns gab es keine Tabuthemen. Erst haben wir in größerer Runde allgemein gesprochen, dann zu zweit oder dritt (bei Bedarf) über einzelne Schüler. Auch für die Grundschullehrer war es interessant zu hören, wenn ihr "Sorgenkind" bei uns gut ankam.

    Für mich war in einem Jahr wichtig zu wissen, wie es zu diesem Mobbing eines Schülers durch 4 andere gekommen ist. Wir konnten dann gezielter eingreifen.

    Für mich steht immer der einzelne Schüler im Vordergrund, was hilft ihm, wie kann ich ihn unterstützen. (Ich hatte bisher nichts mit der Organisation zu tun, ich glaube mich zu erinnern, dass die Eltern ihr Einverständnis schriftlich erteilen mussten, ich durfte deshalb einmal über einen Schüler nicht sprechen. )

    Da ich wie Zauberwald in Baden-Württemberg tätig bin, haben wir die Grundschullehrer eingeladen (ebenfalls im November). Ja, ich denke es bringt etwas.

    Wir haben zu diesem Zeitpunkt erste eigene Erfahrungen (Kind konnte neu anfangen, deshalb ist ein früherer Termin nicht (!) sinnvoll), aber es tauchten erste Probleme oder auch Fragen auf, die in einem kurzen Gespräch sich klären lassen (ich habe einiges über Grundschulmathenatik erfahren, was mir vorher so nicht klar war, auch die Grundschullehrer waren angetan und kamen immer gerne. Auch sie stellten Fragen, was ist für später wichtig (einzelne Themen z. B. schriftliche Division lassen sich am Gymnasium schnell nachholen, lieber den Rest richtig unterrichten).

    Wichtig ist immer, wie fassen es die Beteiligten auf, sind alle ehrlich interessiert oder ist es nur ein weiterer erzwungener Pflichttermin. Bei uns fällt es dank Corona das 2. Mal aus.

    Ich habe Kollegen, die sich herausreden (aus selbstverständlichem) mit "das hat mir keiner gesagt" und ich denke, genau wie meine Schüler. (Aufreger in der letzten Woche, die SL musste dann eine Mail ans Kollegium mit Selbstverständlichem schreiben und letztendlich alle Lehrer wie Schüler behandeln (da ich weiß, wie es zur Mail kam, habe ich vollstes Verständnis für meine SL. Andere denken vermutlich wie du karuna. Schwierig, es allen immer recht zu machen.) Manche meiner Kollegen wollen anscheinend für alles Anweisungen, ein kleiner Transfer ist nicht möglich.

    Für mich sind z.B. sehr bewahrungswert die Familie, Liebe und Treue (egal, ob jemand jetzt lacht), Freundschaft, Kollegialität, Fleiß, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, die Natur, wunderschöne Landschaften, Parks, Gärten, ..., unsere Tierwelt (mittlerweile haben wir jeden Tag "unsere" 2 Rehe, Eichhörnchen, Miezekatzen und viele Vögel, Schmetterlinge, Hummeln, Libellen usw., so etwas muss bleiben), eine Arbeit, von der man gut leben kann, die freie Meinungsäußerung ohne diffamiert zu werden, aber auch gute Bildungsmöglichkeiten, Wissenschaft, Kultureinrichtungen, das Vereinswesen, Sport, und noch viel mehr. Garantiert habe ich etwas vergessen.

    Mir fällt im Moment nichts ein, was erhaltenswert aber reaktionärer Unsinn ist.

    Könntest du mir bitte deshalb einige der Punkte nennen, die reaktionärer Unsinn sind. Danke.

    Nachtrag: Als Atheist habe ich es natürlich vergessen. Alle Gläubigen mögen wir verzeihen. Religion gehört unbedingt zum Bewahrenswerten. Sie mögen mich nur nicht belehren wollen.

    Sehe ich genauso und deshalb wähle ich die Grünen und nie CDU (bei Merkel zur Wahl bin ich beim letzten Mal schwach geworden). Aber Laschet und Merz geht gar nicht.

    Frosch, du hast Recht. :staun: Man lernt hier richtig. (Ich las gerade erstaunt https://de.m.wikipedia.org/wiki/Suworow-Denkmal)

    Daraus zitiert (Hervorhebung von mir, musste an der Stelle grinsen)

    Im Jahr 1883 stimmte der Schweizerische Bundesrat dem Ansinnen zu, erklärte aber Gestaltung und Inschrift als bewilligungspflichtig. Auch dies geschah nur, nachdem der Zweck der Stätte abgeändert worden war und nun zu Ehren der gefallenen Soldaten errichtet werden sollte. Der Bau eines Denkmals für einen fremdländischen General wäre aus Gründen der Neutralität nicht möglich gewesen. Die Kantonsregierung konnte sich zur Gänze nicht mit einem Denkmal zur «Invasion fremder Mächte» anfreunden.

    Die Errichtung wurde vom Besitzer des Landes, dem Korporationsrat Urseren, genehmigt, wobei das Gelände laut dem Entscheid des Korporationsrats vom 13. Oktober 1893 unentgeltlich dem Russischen Kaiserreich abgetreten wurde. Die Bauarbeiten mit Unterstützung des russischen Aussenministeriums[3] dauerten annähernd drei Jahre, dies zum Missfallen der Landesregierung, die gemäss Ratsprotokoll eine «Erinnerungstafel an die Opfer», ein Totenmal, bewilligt hatte. Bereits zuvor war ein heroisierender Entwurf abgelehnt worden.

    Die Schweizer*innen haben heute übrigens für die 'Ehe für alle' gestimmt, das ist doch mal ein Grund zum Wahlparty feiern, finde ich:party:

    Ich habe es auch gelesen und mich vorher gewundert, warum Antimon nicht schreibt (jetzt fiel mir ein, sie kann nicht, aber ich freue mich auch für sie und alle anderen).

    Ich bin total perplex, an meinen ersten 3 Wohnorten haben wir in der Grundschule gewählt. Dachte das wäre immer so. Jetzt sind wir umgezogen und gehen an der Grundschule vorbei und wählen im Museum. So verwirrend...

    Ich war in der Realschule wählen, Rathaus wäre näher, dazu wohne ich auf der falschen Straßenseite. Auch an meinem Gymnasium wird gewählt (bei uns muss niemand weiter als 500 m laufen).

    Na wenn du meinst, die Bekannte teilte um 12 Uhr mit, es wäre immer noch nicht klar, ob entschärft oder gesprengt und ihr Wahllokal und 4 weiter sind geschlossen.


    Vielleicht gabs ja auch mehrere Bomben. Und auch bei Nachwahl wäre dann wieder die Frage gewesen, was darf dann alles nicht passieren. Nach 18 Uhr offene Wahllokale in Berlin haben ja auch dazu geführt, dass unklar war, ob die Hochrechnungen usw. überhaupt veröffentlich werden dürfen.

    Noch einmal, sie waren nicht geschlossen. Deine Bekannte war falsch informiert (oder dachte, sie seien geschlossen) und ja, es waren 5 (also dieselbe Bombe).

    Weiterer Link https://www.fr.de/politik/bundes…r-91004728.html

    (Vielleicht hat sie auch nur die Überschrift gelesen, im Artikel steht "Geschlossen seien die Wahllokale allerdings nicht - wer trotz des Appells zum Drinnenbleiben ins Wahllokal ging, konnte seine Stimme abgeben - die Wahlvorstände waren vor Ort." Gleiches habe ich heute früh bereits im Radio gehört.)

    Aber du siehst bereits hier die Falschinformationen. Bei Verlegung der Wahllokale wäre es noch problematischer. Und am Mittag war alles vorbei (Zurücklegen der Wahllokale, ab welcher Uhrzeit, wer informiert wie, meine Nachbarn sind nicht mehr so mobil, sie können nicht weit laufen, sie hätten bei einer Verlegung nicht wählen können.)

    Mich hat dein ursprünglicher Beitrag aufgeregt. In Berlin war teilweise vermeidbares Chaos (falsche bzw. fehlende Wahlzettel), in Wuppertal nicht (die Bombe wurde erst gestern abend gefunden). Bei dir klang alles nach "Skandal und Bananenrepublik".

    Es waren heute morgen 5 Wahllokale geschlossen. Da wurde nicht davon abgeraten, sondern die lagen wohl im Sperrkreis.

    Was hätte ich anders gemacht?!? Na Ausweichwahllokale geschaffen.

    Sie waren nicht geschlossen. Sie lagen nur im erweiterten Gefahrenbereich (2. Sicherheitszone) und es war heute morgen bereits klar, dass die Bombe am Vormittag entschärft wird. Die Leute konnten auch vormittags wählen, es wurde nur abgeraten (Radio heute morgen) .

    Und wie willst du alle erreichen und das neue Ziel mitteilen (Anschlag an dem ursprünglichen Gebäude, dann kann ich auch gleich dort wählen)? Wenn jemand den Ersatzort nicht erfährt, könnte er klagen. Sollen auch Alte viel weiter laufen, zu öffentlichen Gebäuden, die sie vielleicht nicht kennen? Nicht jeder hört Radio oder liest im Internet.

    Im schlimmsten Fall wäre morgen oder übermorgen gewählt worden (besser als eine unvollständige Wahl).

    Mir gefällt die ZDF-Hochrechnung besser.

    Na, wo gabs noch Wahlpannen. Oder ist Berlin der Spitzenreiter mit ausgegangenen Stimmzetteln und damit Schließung der Wahllokale nach 18 Uhr. Die Prognosen finde ich traurig, aber ich befürchte, so etwas war zu erwarten.

    Und Schließung von Wahllokalen wegen Bombenentschärfung und die Leute durften erstmal nirgends anders wählen (wie es ausgegangen ist weiß ich noch nicht), ist natürlich eine Hausnummer.

    Da ist Laschets Fake-Wahlzettel wohl gut zu passend. Denn die Urne war ja wohl offen bei dem Einstecken des Zettels.

    Falls du die Bombenentschärfung in Wuppertal meinst? Die Leute durften ab Mittag ohne Probleme vor Ort wählen (auch davor, die Wahllokale waren lt. Zeit immer offen, es wurde aus Sicherheitsgründen nur abgeraten aus dem Haus zu gehen und in die Gefahrenzone hinein (die Bombe wurde gestern abend erst gefunden, viele wurden heute Nacht evakuiert, was hättest du anders gemacht.)

    Link dazu https://rp-online.de/panorama/bunde…ft_aid-63038029

    Unterschiedlich und dieses Jahr nicht ganz absehbar, weil es sein kann, dass beim Auszählen Lüftungspausen beachtet werden müssen je nach Räumlichkeit, man die vielen Briefwähler:innen mit berücksichtigen muss, deren Stimmen unter Umständen erst in den nächsten zwei bis drei Tagen eintrudeln werden, die aber auch durch die Öffnung der Umschläge etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, als die klassischen Faltzettel. Es gibt aber einige sehr kleine Wahlbezirke, bei denen es bereits im Laufe der nächsten zwei Stunden Ergebnisse geben wird. Bei der letzten BT-Wahl gab es erste Hochrechnungen ab 18:15 Uhr, das kann also sehr sehr schnell starten erfahrungsgemäß.

    Bei uns werden die Briefwahlen (28 % der Wähler stand an der Tafel im Wahllokal) ab 18 Uhr mitgezählt. 33% hatten bis 14.30 Uhr vor Ort gewählt. Damit haben bei uns bis zu diesem Zeitpunkt bereits mehr gewählt als sonst am ganzen Tag.

    Bankangestellte sind verpflichtet Anzug bzw. Kostüm zu tragen - müssen sie auch selbst anschaffen.

    Ich bin froh, dass ich immer in Jeans und T-Shirt rumlaufen darf.


    Ich habe mir am Anfang viel Material angeschafft, einfach weil ich es als Unterstützung für mich brauchte, nicht weil es zwingend notwendig gewesen wäre. Aber ich schaffe mir da Bücher selbst an, weil es Fachbücher sind, die mich persönlich interessieren (ich mag meine Fächer ...) oder weil sie mir das Leben deutlich erleichtern.

    Meinen Laborkittel und 10x Waschmaschine im Jahr gebe ich bei der Steuererklärung an. Deinen letzten Absatz schließe ich mich an.

    Piksieben und Karuna, ich hatte den gleichen Gedanken (und doch gesplittet).

    Und ich halte den immer größer werdenden Bundestag für das kleinere Übel als Abschaffung der Erst- oder Zweistimme (Folgen siehe USA oder Großbritannien). Und ob noch größere Wahlkreise gut wären?

Werbung