Beiträge von Kris24

    Wobei ich mich da frage, ob eben Astrazeneca doch nicht so cool ist gegen Mutationen. Zumindest scheint sich aber der Anstieg wieder zu verlangsamen und wie so oft weiss man nicht, was da wirklich gerade läuft. Ich mag mich an letzten Sommer erinnern als in Spanien die Zahlen stiegen und es in den Medien hiess, da sei ja Lockdown etc. Ne Kollegin war aber zum Flamenco Tanzen in Madrid und meinte, ach die singen da auch munter in geschlossenen Räumen. Tja.

    Das Problem ist, dass es erst einigermaßen nach der 2. Impfung wirkt und GB hat die Impfabstände extrem geweitet, bei der englischen Variante war es auch sinnvoll. Und es betrifft vor allem die nicht-geimpften und etwas die einfach geimpften und 73 von 100 000 sind noch nicht einmal 1 %. Da bleiben noch viele ungeimpfte übrig.

    Aber genau deshalb ist mir bei unseren Schulversuchen (keine Maske in Sachsen etc.) so unwohl. Ich habe einige Schüler, die sich aus verschiedenen Gründen Sorgen machen, ich kann sie verstehen.

    Im Nachhinein war die Bundesnotbremse in einem Punkt gut, nämlich dass man wusste, worauf man hinarbeiten muss, um das gewünschte Ziel zu verfolgen. Und das erfolgte dann auch wirklich - ohne politisches Herumgeschwurbel. Selbst bei den Kreisen, die vom nationalen Muster ausscherten, sorgten a) die Positivberichte anderer Kreise durch die Medien und der Druck durch b) die Negativberichte von außen und c) den Wunsch nach Freiheiten von innen dafür, dass es noch einmal einen Motivationsschub gab und auch endlich die Grenzwerte unterschritten werden konnten.

    Sowas kann ich mir sehr gut auch für die Maskengeschichte vorstellen. Also 2 Wochen unter Wert x = keine Maske in Geschäften, weitere 2 Wochen unter Wert x = keine Maske in Schulen und Restaurants, weitere 2 Wochen unter Wert x = keine Maske auch in größeren Menschengruppen (Fußballstadion, ÖPNV, etc.).

    Stadionbesuch mit Maske ist besser als kein Stadionbesuch, aber Stadionbesuch ohne Maske ist auch noch einmal besser als Stadionbesuch mit Maske.

    Meine Region hier ist sicher nicht repräsentativ, aber man merkt, dass der nationale Wert von paar-und-40% Maskenbefürwortern hier doch deutlich unterschritten wird. Sehr oft habe ich es schon erlebt, dass die Menschen, sobald sie aus den "Hier muss ich Maske tragen, sonst kriege ich Ärger!"-Zonen raus sind, instinktiv die Maske vom Gesicht reißen und erst einmal einen erleichterten Gesichtsausdruck zeigen.

    tja, geht mir auch so, sobald ich heim komme, reiße ich meine "Ausgehleidung" herunter und zeige einen erleichterten Gesichtsausdruck.


    Trotzdem gehe ich nicht mit Schlafanzug in die Schule, gehe nicht nackt auf die Straße (noch nicht einmal im Sommer) und das ist viel mehr Kleidung als die paar Quadratzentimeter Maske.

    von 16 auf 26 (Zeitraum? ) ist fast eine Verdoppelung

    GB (viel mehr geimpft als wir) zeigt es gerade. Von wochenlang 20, jetzt auf 73. In manchen Regionen verdoppelt es sich jede Woche.

    Das ist das Problem mit Exponetialfunktionen, Menschen denken nur linear.

    (Die 3. Welle mit der britischen Variante (bzw. alpha, ich habe am Tablet keine griechischen Buchstaben) begann Anfang Januar auch ganz klein, verdoppelte sich alle 12 Tage...)

    nur Humor - ohne Galgen

    Wer im Südwesten wohnt, kennt sicher Äffle und Pferdle (ich habe sie geliebt), sind seit den 60er Jahren im SWR im Vorabendprogramm (ähnlich wie die Heinzelmännchen) - hier auf der Jagd nach den Coronaviren

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    vielleicht ihre Schüler? (Bezieht sich auf Lempiras Quelle)


    Meine geben folgende Gründe an

    Kein Covid-19

    Keine (versehentliche) Infektion von anderen (vor allem ältere Familienmitglieder)

    Keine Quarantäne


    Grundrechte hat niemand geäußert, dass geht aktuell auch mit Tests, das meiste sogar ohne (es wurde sich sogar lustig gemacht bzw. Unverständnis geäußert über "Schwurbler", die Angst darum haben).

    ich war knapp 50, hatte regelmäßig alle 26 Tage und dann war abrupt Schluss. In meinem Bekanntenkreis ist jemand mit 50 noch überraschend das 3. Mal Mutter geworden, die ersten beiden Kinder waren schon erwachsen. Vielleicht habe ich es deshalb noch nicht mit 45 erwartet?

    ich hatte ja angefangen und tatsächlich eine Sekunde überlegt, ob ich diese Impfnebenwirkung nennen soll?

    Aber dann dachte ich, warum nicht. Vielleicht hilft es einem, der das liest? Mich hat es völlig unvorbereitet getroffen und Sorgen gemacht bis ich las, dass es auch andere berichtet haben. Ich las auch eine mögliche Erklärung (Gebärmutter), die mir deutlich machte, dass ich mich nicht sorgen muss. Aber alleine dass ich gezögert habe, dass ich mir überlegt habe, was die Männer hier denken, dabei ist es das natürlichste der Welt und beschäftigt uns Frauen alle sehr (wie man den Kommentaren entnehmen kann). Und ich hatte wenige Probleme, trotzdem war ich froh, als alles vorbei war.

    gestern war Sonntag (Arztpraxen waren zu, Betriebsärzte arbeiten auch nicht und Impfzentren erhalten immer noch nicht mehr als vor Wochen und sind aktuell zu ca. 60% ausgelastet (da reichen 4 Tage, die Impfzentren bezahlen ihre Mitarbeiter nach Stunden und nicht nach Anzahl der Impfungen, es ist daher nicht sinnvoll, wenn die Mitarbeiter nur herum sitzen).

    Und warum wird nicht mehr produziert? Die Antwort findet man z.B. hier https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tec…uktion-103.html

    Zitate daraus

    Dennoch sei das Tempo bei der Impfstoff-Produktion enorm, findet Rolf Hömke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Normalerweise dauere es mehrere Jahre, einen neuen Impfstoff im großen Stil zu produzieren: "Gemessen an allen Erfahrungen früherer Impfstoff-Projekte ist es absolut sensationell, wie schnell die zusätzliche Produktion aufgebaut wurde", sagt Hömke.

    Zur Verdeutlichung führt er zwei Zahlen an: Vor Corona wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weltweit pro Jahr gut fünf Milliarden Impfdosen hergestellt - gegen Tetanus, Masern und viele weitere Krankheiten. Auf der anderen Seite wurden im Kampf gegen Corona bis Anfang Juni bereits mehr als zwei Milliarden Impfdosen verabreicht.

    Allein von dem in Deutschland am häufigsten genutzten Vakzin von BioNTech/Pfizer wurden nach aktuellen Unternehmensangaben bereits mehr als 700 Millionen Impfdosen produziert und weltweit ausgeliefert - bis Jahresende sollen es bis zu drei Milliarden sein.

    ...

    Die Herstellung sei komplex, sagt Udo Reichl, Experte für die Produktion von Vektorimpfstoffen an der Universität Magdeburg. "Vektorimpfstoffe werden in Bioreaktoren produziert", erläutert er. "Der Aufbau einer neuen Produktionsanlage mit Bioreaktoren kann ein bis zwei Jahre benötigen." Daher lasse sich die Produktion nicht beliebig hochfahren.

    Die Hersteller haben außerdem Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. Darüber hinaus mangelt es an Materialien, die für die Produktion gebraucht werden, so vfa-Sprecher Hömke. "Es fehlen beispielsweise Ersatzteile für die Produktionsanlagen, sterile Plastikhüllen und spezielle Chemikalien."

    Besonders begehrt seien Lipide, also Fette, die für die mRNA-Impfstoffe gebraucht werden, sagt Hömke. "Ein großer Hersteller von Lipiden für Impfstoffe hat uns berichtet, dass er Anfang 2020 mit einer Nachfrage für einige Kilo dieser Lipide gerechnet habe. Jetzt kann er einige Tonnen davon verkaufen.

    ...

    Um schneller produzieren zu können, gehen die Pharmaunternehmen ungewöhnlich viele Kooperationen ein. Prominentes Beispiel ist die Zusammenarbeit des kleinen Mainzer Forschungsunternehmens BioNTech mit dem US-Pharmariesen Pfizer. Der französische Hersteller Sanofi wiederum, dessen eigenes Impfstoff-Projekt ins Stocken geraten ist, will in seinem Frankfurter Werk bald den Impfstoff von BioNTech/Pfizer produzieren.

    Ein weiteres Beispiel: BioNTech hat sein Werk in Marburg vom Schweizer Pharmahersteller Novartis übernommen - inklusive der Mitarbeiter. Neue Anlagen aufzubauen, dauere lange, erklärt Impfstoff-Experte Reichl. Bereits bestehende Produktionsanlagen umzubauen, sei hingegen wesentlich einfacher.

    Eine solche Bescheinigung gab es hier meines Wissens gar nicht. Wir wurden ja über die Schule/den Schulträger in einer allgemeinbildenden Schule am Schulort durch Mitarbeiter*innen des örtlichen Impfzentrums geimpft. Die Termine haben wir aber von unserer Schule mitgeteil bekommen.

    Mein Lebensgefährte wurde hier an unserem Wohnort geimpft, hatte aber seine beiden Impftermine per Mail mitgeteilt bekommen.

    Oder erhält man diese Impfbescheinigung erst bei der Zweitimpfung? Die hatten wir nämlich beide noch nicht.

    Ja, erst nach Zweitimpfung (es gibt ja Menschen, die den 2. Termin nicht wahrnehmen).

    ich habe bereits für meine Abfeier 1988 100 DM bezahlt.

    Jetzt als Lehrer erhalte ich von meinem LK die Eintrittskarte für den Abiball geschenkt, aber sie müssen (für mein Essen etc.) zahlen. Gk-Lehrer müssen ihre i.a. selbst für ca. 20 Euro kaufen, wenn sie teilnehmen möchten.

    Ja, Djino? Aber nicht bei Google abgucken!

    Jetzt hast du mich neugierig gemacht und ich habe gegoogelt. Da wäre ich nie darauf gekommen (zum Glück wußte ich es nicht, wieder etwas gelernt)

    Ich kenne auch viele Personen, die irgendwelche Allergien haben (nicht nur Pollenallergie); Familenangehörige, Freunde und Bekannte, Kolleg*innen, Schüler*innen. Dass es sich dabei um "selektive Wahrnehmung" handelt, kann ich mir kaum vorstellen.

    Wie geschrieben, ich komme noch nicht einmal auf 10, darunter 6 (teilweise ehemalige) Schüler (vermutlich, weil ich selbst nicht betroffen bin und eben nicht darauf achte, das meinte ich mit selektiver Wahrnehmung)

    Untergeschoss (Teil-)Räume 7.1 und 7.2:)

    (ernsthaft, ich war mal an einer Schule mit so komischer Zählung, interessant, was einem alles so einfällt)

    Ich habe neulich irgendwo gelesen, dass ca. 15% der Bevölkerung in Deutschland an Heuschnupfen leiden. Mir kommt das wenig vor. Ich kenne mehr Menschen mit Heuschnupfen als ohne.

    Vermutlich ein Beispiel für selektives wahrnehmen

    Wer selbst betroffen ist, findet andere mit Heuschnupfen, wer nicht betroffen ist wie ich, sieht kaum welche (ein Schwager von mir ist der einzige in der Familie), bei einzelnen Kollegen konnte ich es schon beobachten (auf jeden Fall weniger als 15 %, die Medikamente wirken anscheinend gut bei ihnen).

    Ich hatte das grösste Durcheinander meines Lebens (ohne Übertreibung!) nach den beiden Voruntersuchungen zur OP. Das habe ich überhaupt nicht kapiert, was da passiert war. Vermutlich einfach Stress weil Medikamente oder so bekam ich ja nicht. Aber jetzt kann ich eh nicht mehr mitreden und die Impfung war danach, die hatte definitiv keine Schuld ;)

    Stress ist sicher immer mit im Spiel (auch bei Impfung).

    Ich wünsche dir alles Gute (nachträglich). Erhole dich gut.

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