Beiträge von Kris24

    Zahlen für Baden-Württemberg aus dem heutigen Newsletter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/pre…=corona-impfung

    Bis einschließlich 3. Juni wurden mehr als 43 Prozent der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger mindestens einmal geimpft. Unter den besonders zu schützenden über 60-Jährigen sind es bereits mehr als 77 Prozent.

    Genaue Zahlen über Altersgruppen werden in Baden-Württemberg nicht erfasst, aber über 77 % sind eine Hausnummer (und sie werden weiter bevorzugt. Bei uns fahren mindestens 2 mobile Impfteams durch den Landkreis und impfen vor Ort, anmelden können sich nur Menschen über 60 Jahren.) Ich finde das richtig, aber das bedeutet auch, dass jüngere warten müssen.

    Ok, dann ist das an deiner Schule wohl der Fall. An meiner Schule nicht. Wir hatten in den letzten Wochen (und bei uns ist ja die Schule schon länger wieder offen; zunächst im Wechseluntericht, jetzt wieder in kompletter Klassenstärke) genau zwei Corona-positiv getestete Schülerinnen. Mit "in den letzen Wochen" meine ich die Zeit von Anfang Mai bis jetzt, also sechs Wochen, und in dieser Zeit waren auch kaum SuS in Quarantäne (aktuell weiß ich von gar keiner Schülerin/keinem Schüler in Quarantäne).

    Ob das nun am höheren Alter unserer Schüler*innen liegt oder an den allgemein niedrigen Fallzahlen im Landkreis, in dem meine Schule liegt (laut :K-Homepage: aktuell 29 Infizierte und 111 Personen in Quarantäne im kompletten Landkreis; wobei wir auch so einige SuS aus Nachbarlandkreisen haben), kann ich nicht sagen.

    Ja, wenn niemand infiziert ist, kann auch niemand angesteckt werden. Bei uns sind die Zahlen leider höher, geöffnet wurde an Pfingsten trotzdem.

    in meiner Familie ist die Mehrheit mindestens einmal geimpft, weil sie im medizinischen Bereich beruflich oder ehrenamtlich tätig ist. Eine Schwester und mein Neffe versuchen es, haben aber keine Chance, weil sie den falschen Beruf hat oder er Student ist. Meine 14jährige Nichte steht seit seit Erlaubnis auf mehreren Wartelisten div. Ärzte. In meinen Kursen sind 3 Schüler einmal Mitte Mai geimpft worden, weil sie ehrenamtlich mit Behinderten arbeiten und über 16 sind (damals durften jüngere nicht und weil es keine Stiko-Empfehlung gibt, kommen sie auch jetzt kaum zu Zug. In unseren Impfzentren geht es immer noch nach Stiko-Empfehlung).

    Sonst sind es vor allem Ü60, bestimmte Berufe oder Vorerkrankung. Die Priorisierung ist in den meisten Bundesländern erst seit Montag aufgehoben (in einigen Bundesländern noch nicht in Impfzentren), es gibt aber seit Wochen wenig bis kaum Termine für Erstimpfungen. (Die Impfzentren erhalten seit Wochen jede Woche genau gleich viele Impfdosen und jetzt erhalten März (AstraZeneca) und April (BioNTech) ihre Zweitimpfung. Ende Juni soll es wieder neue Termine geben. Es wird aber in jedem Bundesland anders gehandelt. Manche Bundesländer bevorzugen bei Neuterminvergabe die Prioritätenliste, andere nicht.

    beim 1. Blick spielen Äußerlichkeiten sicher eine Rolle, in Schulen ist die Beziehung wichtiger. Und auch bei fremden Schülern in einer Vertretungsstunde reicht ein Wort von mir. Und deshalb stimmt dir Valerianus niemand zu. Wichtig ist Konsequenz (die Kollegen, die Probleme haben, sind nicht konsequent, es liegt bei uns auf nicht an Körpergröße).

    ich hatte einen Kollegen, der über 1,80 m groß nicht ernst genommen wurde. Ich bin noch nicht einmal 1,60 m, fast alle meine Schüler überragen mich und habe keine Probleme (auch nicht in einer Vertretungsstunde bei fremden Schülern) . Eine piepsige Stimme ist sicher problematischer, aber auch kein Problem wie ich bei einer Kollegin erleben durfte.

    Sicher testen Schüler am Anfang mal, wie weit sie bei Kollegen gehen können, aber das ist bei meinen großen Kollegen genauso. Im 3. Praktikumsraum Chemie ist es tatsächlich problematisch, weil ich nicht über die Aufbauten sehen kann (dazu müsste ich 2 Meter groß sein). Ich stehe also bei Versuchen auf der Seite und nicht vorne und sehe so alles. Normalerweise bin ich aber in den anderen beiden Räumen.

    meine Leistungskurse (15 - 17 Jahre) wollen sich fast alle impfen lassen, aber wenn sie nicht in Prioritätenliste 3 waren (ruft der sonst so den Glauben heraushängende Plattenspieler tatsächlich hier zu lügen auf?), hatten sie noch keine Chance. In Impfzentren gibt es hier nur Zweitimpfung oder Janzen (aber nicht für Minderjährige), die Ärzte haben bis zu 1000 vor ihnen auf der Warteliste (eine gute Praxis hat bis zu 12000 Patienten las ich kürzlich). Betriebsarzt haben wir nicht an der Schule.

    Ein paar konnten sich im Mai impfen lassen, weil sie (seit Jahren) ehrenamtlich mit Behinderten arbeiten. Meine Schüler sind zum Glück zum großen Teil ehrlich und haben keine Pflegefälle erfunden, damit sie sich vordrängeln können.

    Das liegt an Deiner Schule und eurer Schülerschaft. Wir haben bei uns im Schulhaus deutlich weniger Fälle als zu Zeiten, in denen die Inzidenzen insgesamt sehr hoch waren. Das zeigt auch die kantonale Statistik, dass die Fallzahlen bei den Jugendlichen rückläufig sind.

    Was mich an Deiner "Argumentation" bezüglich der Inzidenzen bei den Jugendlichen schon länger sehr stört ist, dass Du Dich der gleichen manipulativen Taktik bedienst die Du bei anderen immer wieder kritisierst. Wie oft hast Du Dich schon drüber aufgeregt, wenn irgendwo Prozentzahlen anstatt Inzidenzen genannt werden, weil dann die Zahlen kleiner werden und "hübscher" aussehen. Zwei Prozentzahlen miteinander verglichen ist natürlich exakt das gleiche wie zwei Inzidenzwerte miteinander verglichen. Du rechnest aber beständig Inzidenzen auf kleine Kohorten runter und dann ist ja logisch, die Zahlen absurd gross werden. Natürlich weisst Du das als Mathelehrerin. Wenn Appenzell-Innerrhoden plötzlich eine Inzidenz von 300 hat, ist das eine ganz andere Nummer als wenn der Kanton Zürich diese Inzidenz hat. In Innerrhoden wohnen nur 17000 Menschen, in Zürich 1.5 Millionen.

    Wir hatten in der Schweiz Zeiten mit astronomisch hohen Inzidenzen bei den 70 - 80jährigen, irgendwo im Bereich 600 - 700. Im gleichen Zeitraum lag die Inzidenz bei den 20jährigen maximal bei 200. Es gibt aber mehr 70- und 80jährige als 20jährige, die Gesellschaft ist wie überall überaltert. Also eigentlich noch schlimmer wenn man's direkt vergleicht. Das war zu Zeiten als sich noch niemand impfen lassen konnte, das Virus also alle gleichermassen befallen konnte. Wenn wir an der Stelle die "Treiber-der-Pandemie"-Diskussion noch mal anheizen wollen - die Jungen sind es eher nicht, ne? Es ist schon bemerkenswert, wie die Gesamtinzidenz stetig zurückgeht, seit die Alten durchgeimpft sind. Was meinst Du, woran das liegt? Ich geb Dir nen heissen Tipp: Ausser Masken in Innenräumen gibt's hier keine wirklichen "Massnahmen" mehr. Mit dem Faktor Schule musst Du nicht kommen, die waren hier die ganze Zeit offen, das ist hinlänglich bekannt.

    wo habe ich Prozentzahlen für meine Schule genannt? Niergends! Unterstelle mir nichts. Ich habe nur geschrieben, dass bei uns genauso viele Schüler infiziert (absolute (!) Zahl, keine Prozentzahl, sie ist auch nicht absurd hoch, war sie nie, was ist absurd hoch) sind wie im Herbst oder April ("Ich-Botschaft", ich weiß ja, dass bei dir u.a. alles perfekt ist.). Wir haben aktuell mehr in Quarantäne, weil viele die Maßnahmen nicht mehr so ernst nehmen (alle sagen ja, es sei vorbei) . (Und ja, meine Stadt ist seit 8 Monaten höher als der Rest im Landkreis (bis zu achtfach), weil bei uns viele Arme in viel zu kleinen Wohnungen mit entsprechenden Berufen wohnen, Problem betrifft nicht nur unsere Schule. Am Anfang waren wir kaum betroffen, für reisen fehlt den meisten das Geld.)

    Ich selbst schreibe schon eine Weile, dass Inzidenzzahlen unsinnig sind, wenn die Hälfte geimpft ist, die Impfung aber nicht gleichmäßig verteilt ist. Unsere Schüler sind zwischen 10 und 17 Jahren (vereinzelt 18 Jahre), meine Kurse würden sich gerne impfen lassen, erhalten aber keine Termine (seit Wochen gibt es bei uns in den Impfzentren nur Zweitimpfung oder Janzen, aber nicht für Minderjährige.)

    Wenn ich Prozentzahlen (Inzidenzzahlen) genannt habe, dann nie für meine Schule, sondern für alle Jugendliche (RKI-Seite).

    Und unsere Schulen sind seit 5 Tagen offen (ganze Zeit? Nein, ich sah einen Teil meiner 8. Klasse heute zum 1. Mal in diesem Jahr, die anderen einmal 2 Wochen vor den Pfingstferien). Davor hatten wir 2 Wochen Ferien, 2 Wochen Wechselunterricht (inkl. Feiertag und Brückentag), davor Fernunterricht (außer Abschlussklassen, die Hälfte hatte von diesen Abitur und waren in 3 Wochen (vor Pfingstferien) insgesamt nur 3 Tage verteilt an der Schule). Auch CDL ist, soviel ich weiß, erst seit Montag im Unterricht (evtl. ein paar Tage vor den Pfingstferien).

    Was verstehst du unter gut bezahlt? Bei uns läuft das unter Vergütung wie bei Mehrarbeit, je nach Besoldungsgruppe zwischen 20 und 30 Euro.https://www.google.com/url?q=https://…R8eq1XS_gkYaeX5

    Bei uns gab es für die Lernbrücke 40 Euro netto pro Stunde unabhängig von Mehrarbeit (Aufwandsentschädigung, man muss unter 2400 Euro pro Jahr bleiben, sonst steuerpflichtig). Ich habe die Stunden auch mit Aufgaben in der Chemiesammlung verbunden, musste also nicht extra in die Schule.

    bzgl. Sommerschule: Unsere Schulleitung fragt im Moment noch nach Freiwilligen, die das als bezahlte Mehrarbeit machen.

    So war es bei uns im letzten Jahr auch und es haben sich doppelt so viele gemeldet als benötigt wurden. Es steht wieder auf der nächste GLK-Einladung. (Vielleicht ist es bei euch auch so, wenn es gut genug bezahlt wird?)

    Weil's keiner wusste. Aber ihr habt das im Experiment ja jetzt dankbarerweise für alle rausgefunden. So wirklich überzeugend finde ich die ganze Aktion dennoch nicht.

    Ich war mir eigentlich schon lange sicher. Es war auch von (fast) allen Fachleuten so vorhergesagt. Beide Impfstoffe sprechen unser Immunsystem unterschiedlich an, ergänzen sich also. Und heterologe Impfstoffe gibt es in anderen Bereichen auch (ich habe mal irgendwo eine Liste gelesen). Ich war mir anfangs nur nicht sicher wegen Nebenwirkungen (ich habe ja auf AZ extrem reagiert und wollte es nicht noch steigern, ein 2. Mal AZ kam für mich nicht in Frage, ich hatte ja viele kleine Hämatome (halber Fingernagel groß) und 8 Tage intensive Kopfschmerzen, jetzt soll man nach 4 Tagen den Arzt aufsuchen). Auch deshalb wollte ich warten (und als 2 weitere Gründe dazu kamen, habe ich den Termin verschoben).

    Covid-19-Vakzine von Astra-Zeneca: Bei diesen Symptomen nach der Impfung z | PZ – Pharmazeutische Zeitung (pharmazeutische-zeitung.de)

    Ich finde es überhaupt nicht witzig und ich bin im nächsten Familien- und Freundeskreis nicht betroffen. Aber dieser Aberglaube, ich dachte mal, wir hätten ihn überwunden, hat das Potential, unsere Gesellschaft zu zerstören. Und das macht mir sehr zu schaffen.

    (ich könnte lästern, weiter spinnen (und es lustig finden), wenn ich wüsste, dass niemand daran glaubt, aber das ist nicht der Fall)

    erzählt wurde mir, dass ich den Nikolaus mit Mickey Mouse betitelt habe und den Tannenbaum mit Tantenbaum ("Oh Tantenbaum"). Mein viel jüngerer Bruder sprach immer von Luftlongs (statt Luftballon) und war hundewauwaumüde. Sein Lieblingslied war Bodo mit dem Bagger in einer eigenen Version (ich muss mal meine Mutter oder meine Schwestern danach fragen).

    Vielleicht verteilen ein paar Apotheken ihre Lieferung bereits direkt nach Erhalt am Montag? Aber dieser Termin (Montag Apotheke) gilt, so weit ich weiß, deutschlandweit. Zu Beginn haben einige Ärzte Montag- und Dienstagtermine ausgemacht, mussten dann aber einigen absagen, weil weniger geliefert wurde. Deshalb sind die meisten auf Mittwoch umgestiegen (sieht man an den Zahlen) . Und manche Apotheken erhalten eben erst Montagabend, sie werden nicht alle zugleich beliefert. Und dann muss es eben noch zum Arzt.

    AstraZeneca kann bei Montag auch noch aus der Vorwoche stammen. Deshalb gibt es hier oft Aktionen am Samstag, um die Reste (abgesagte Termine) zu verimpfen.

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