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Beiträge von Kris24
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Mag sein. Sind denn dort auch die 04 Punkte in der gymansialen Oberstufe kein Defizit?
Doch, aber Kursstufe und Sek. Ì werden verschieden betrachtet (man bleibt ja während der Kursstufe nicht gleich sitzen).
(Und man darf ja bis zu 8 (oder mehr je nach Anzahl der belegten Kurse) Unterkurse haben. Und auch da wurde ich schon in der Notenkonferenz gefragt, ob meine 4 Punkte glatt sind oder evtl. doch fast 5.)
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Eine glatte 4 ist ausreichend. Schlechtere Bewertungen nicht.
Damit kämst du in Baden-Württemberg nicht weit. Selbst die 4,5 des Kollegen in Chemie und meine 4,7 in Mathe mussten wir zusätzlich begründen, warum wir keine 4 im Zeugnis geben wollten. Und bei 4,1 und 5 im Zeugnis hätten schon SL und Kollegen kein Verständnis. Die Zeugnisnote 5 für 4,5 wurde dann vor Gericht kassiert.
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Kris24: Ich verstehe die Beispiele nicht. 4,0 ist ausreichend.
Und ich verstehe dich nicht. (4,0 habe ich nie notiert.)
Bei 4,5 oder 4,7 nach schriftlichen, mündlichen und evtl. praktischen Leistungen gibt oft die Zeugnisnote 5 und wenn es dann keinen Ausgleich gibt (z.B. 2 und/oder 3 in einem anderen Fach) die Nichtversetzung. Und manche "Löwenmütter" (selten Väter aus meiner Sicht) kämpfen dann gegen jede einzelne 5.
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Das stimmt nicht. Es hieß, dass man auf Daten warten müsse. Also wenn die STIKO jetzt auch zum Verschworenenkreis zählt, dann weeß'schoochnichwaider.
Das hat hier keiner behauptet. Aber gerade AstraZeneca zeigt, dass die Wissenschaftler der Stiko die richtige Kommunikation nicht beherrschen. Sie haben doch anfangs klar gesagt, dass zu wenige Daten für die Älteren vorhanden sind und später, dass es für jüngere gefährlicher sei. Aber die Menschen informieren sich in den div. Medien und machen sich ihr eigenes Bild, sie verstehen nicht, warum sich Einschätzungen ändern können. Sie glauben der Stiko nicht, egal was sie später empfiehlt. Das sind Wissenschaftler nicht gewohnt, auch Drosten hat es schmerzhaft erfahren müssen.
Ich selbst wundere mich seit einem Jahr darüber, was viele meiner Mitmenschen über Covid-19 wissen (es ist Wissenstand von Mai 20 mit ein paar dazu passenden Ergänzungen, z.B. ist Desinfektion immer noch wichtiger als Aerosole). Anscheinend ist der 1. Wissenstand über eine neue Sache so wichtig, dass spätere Erkenntnisse nicht mehr wahrgenommen werden.
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Es fehlt der Impfstoff. Ich fürchte deshalb sind sie hier so zögerlich mit einer Impfempfehlung für Kinder und weniger deshalb, weil der Nutzen für Kinder weniger da wäre oder ihre Risiken geringer wären.
ABER: Die meisten Erwachsenen, die nicht in dem Prio Gruppen 1 bis 3 sind, haben ja zum einen keine Vorerkrankungen, die für einen schwereren Verlauf sprechen würden und zum anderen
die Möglichkeit, ihre beruflichen Kontakte sehr viel mehr zu minimieren als die Kinder das könnten, die ja nun mal täglich, ob sie wollen oder nicht mit vielen anderen ungeipmften Kindern stundenlang in den selben Räumen in den Schulen sitzen. Auch müssen die Kinder und Jugendlichen eher die Öffis nutzen, denn die Möglichkeit mit Auto irgendwo hinzukommen gibt es ja nur, wenn ihre Eltern sie chauffieren. Dazu kommt, dass ein Jahr (bzw mittlerweile ja schon länger) Einschränkungen für Kinder oder Teenies gefühlt sehr viel länger ist als für Erwachsene. Sie verpassen sooo viel gerade. Ich finde es extrem unfair, dass sie sich zum Impfen nun ganz hinten anstellen sollen!
Sie stehen ja nicht hinten an, sie dürfen, wenn die Eltern sich bemühen, ab 7. Juni auch einen Termin ausmachen.
Es heißt allerdings, dass sich viele Ärzte ohne Stiko-Empfehlung weigern würden (was mich verwundert, Grippeimpfung ist doch auch erst ab 60 Jahren empfohlen, ich musste aber selber bezahlen). Das bedeutet dann evtl., dass gut informierte und wohlhabende Eltern ihre Kinder impfen lassen (zumindest bis Ende August), die anderen vermutlich nicht.
Ich selbst denke auch, dass Schüler mehr gefährdet sind als die meisten in Prioritätenliste 4 unter 50. Sie haben einfach mehr und engere Kontakte (wer knutscht mit 50 noch mit jedem Bekannte, was meine Schüler tun).
Und meine Hauptsorge bleibt, wenn die Stiko es irgendwann doch empfehlt, dann wird es bei vielen heißen, sie haben der Politik nachgegeben, der Impfstoff war doch nicht sicher.
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zwar anderes Land, aber trotzdem neugierig: Hat denn schonmal jemand nach einer Begründung gefragt?
Bei uns steht das auch so ähnlich in der Schulordnung, aber in meinen 12 Jahren in dem Laden hat mich - außer natürlich Schülern - noch nie jemand gefragt, wie meine Zeugnisnoten Und ich konnte es immer gut begründen, achte spätestens im 2. Halbjahr genau wie du darauf.
Ja. Einmal allerdings wurde ich von der SL/RP schriftlich gefragt (es ging um eine Nichtversetzung, die die Mutter nicht akzeptieren wollte, da "reichte" die 4,7 nicht, um die 5 zu begründen, ich musste noch weitere Gründe schriftlich nennen, die wurden aber sofort akzeptiert (war halt Mehrarbeit direkt vor den Sommerferien).
Ich habe es einmal vor vielen Jahren bei einem Fachkollegen mitbekommen, er rief mich in den Sommerferien an und bat um Rat. Er musste letztendlich die Note zurück nehmen und die bessere geben, weil er im Nebenfach nur 2 Klassenarbeiten geschrieben hatte (in Baden-Württemberg in Nebenfächern freiwillig, aber, die ich kenne, lassen zwischen 2 und 4 schreiben, dadurch kam eine 4,5 zustande) und die mündlichen Noten ohne Datum notiert hatte (das reichte damals nicht, die Eltern klagten sich durch). Ich bin seitdem sehr vorsichtig, einer unangenehmen Mutter (ich habe es zum Glück nach 4 Wochen bemerkt) konnte ich 19 Noten mit Datum und Stichworten warum zu ihrem faulen (und nicht so intelligenten Sohn) nennen, sie gab einen Einspruch sofort auf.
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Die STIKO hat doch gesagt, kümmert euch erst mal um die 40.000.000, die noch fehlen. Noch deutlicher geht's doch nicht. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, auf was ihr hinauswollt.
Erst jetzt (und es klang als Verteidigung, um den Druck der Politik zu entgehen). Die ganze Zeit hieß es, es seien zu wenige Jugendliche in der Studie, um sehr seltene Nebenwirkungen festzustellen usw. Auch hier wurde gefragt, würdet ihr euer Kind impfen lassen. Eltern sind verunsichert (und dann tun die meisten erst einmal gar nichts und warten ab).
Die Millionen, die bereits geimpft wurden (z. B. USA) zählen für die Stiko nicht. Das haben sie auch gesagt.
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das Problem ist, dass bei vielen Eltern ankommt, Impfung ist für 12 - 15jährige nicht sicher (dass der Impfstoff zuerst an Ältere soll dagegen nicht), auf jeden Fall sei das Risiko der Impfung höher als Covid-19 und Longcovid. Zu vielen ist auch nicht klar, dass eine Entscheidung gegen das impfen eine Entscheidung für eine Infektion bedeutet. Nach Aufhebung der Maßnahmen wird die Gefahr für die ungeimpften (solange es keine Herdenimmunität ca. 80 % gibt) größer. Drosten sprach von einem Zeitraum von 1,5 Jahren bis alle geimpft oder infiziert sind.
Dann werden sich auch in 3 Monaten, wenn es genug Impfstoff gibt, zu wenige impfen lassen, sondern lieber warten. Das sieht man sehr gut an AstraZeneca. Sehr viele Alten glauben immer noch, dass AstraZeneca nichts für sie ist uns sie sich für die jungen aufopfern sollen (heute dies morgen das, ich mache da nicht mir). Und das das die meisten nicht wollen ist doch logisch. Sie bestehen auch auf BioNTech. Ein Arzt nannte AstraZeneca den Impfstoff für die Akademiker. Nur sie informierten sich teilweise, verstanden das hin und her.
Die Stiko ruiniert zum 2. Mal den Ruf eines Impfstoffs. Sie sollte lieber ehrlich sein und deutlich sagen, dass zuerst die Älteren dran sind.
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In BW werden Zeugnisnoten nicht ausgerechnet!
Lernt man so etwas nicht mehr im Ref. (Schul- und Beamtenrecht)? Wurde ja sogar bei uns Sonderpädagogen thematisiert ...
Vielleicht hat Mimi das Bundesland nach dem Referendariat gewechselt?
Ich wurde in NRW auch überrascht, kannten sie doch meine "Lieblingsnote" 2/3 nicht.
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Stimmt, aber da blieb es ja bei der Bitte...
Es wurden aber mehr (Anfang Mai sogar mehr als Anfang April wie ich heute früh gehört habe).
Es spielen viele Punkte eine (kleine) Rolle und alles addiert sich. Der R-Wert sank von 1,1 - 1,2 auf 0,7 - 0,8.
20 % bringt angeblich der Frühling, etwas sicher die Tests (10 % ? Es lassen sich ja nicht alle testen). Homeoffice ist zwar nicht so verbreitet wie in der 1. Welle, aber mehr als in 2./3. Welle. Schulen sind teilweise geschlossen, teilweise im Wechselunterricht usw.
Dank der leicht verfügbaren Tests testen sich vermutlich mehr Leute mit Symptomen, die es anderenfalls auf grippaler Infekt etc. geschoben hätten und nicht zu Hause geblieben wären.
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Macht ihr das auch so? Ich rechne gerade zum ersten mal Zeugnisnoten aus und komme bei einem Schüler glatt auf 2,5.
Das ist bundeslandabhänig (habe ich dank einem kommerziellen Notenprogramm gelernt).
Aufgrund deines Namens gehe ich von Baden-Württemberg aus, ich erstelle Zeugnisnoten aber erst in 5 Wochen. Bei uns wird "abgeschnitten" nicht gerundet, d.h. 2,49 ist 2,4 und 2,59 ist 2,5.
Aber das spielt selten eine Rolle, weil du auch mit 2,3 die Note 3 erteilen darfst und mit 2,7 noch 2, wenn du es gut (!) begründen kannst. (Die Noten x,3 bis x,7 sind Lehrernoten, war ein Spruch bei uns am Seminar, ausgenutzt habe ich es allerdings noch nie, ich würde auch im Fall der Fälle nachfragen, manchmal ändert sich Schulrecht.) Beispiel dafür war, dass ein Schüler, der nacheinander 1, 2, 3 und 4 schreibt, eine andere Note erhält als einer mit den Noten 4, 3, 2 und 1.
Noch einmal, das gilt für Baden-Württemberg.
Ergänzung
Wenn ein Schüler zwischen zwei Noten steht, frage ich rechtzeitig nach weiteren Leistungen. Wenn immer noch glatt x,5 heraus kommt und mir nichts einfällt, warum ich die schlechtere Noten geben muss, dann gibt es die bessere.
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1. Das ist ein Handyfehler, keine Wissenslücke.
2. Das weiß ich, deswegen fragte ich Lindbergh, ob er diese Frage meinte.
Erst mal lesen, bevor man alles besser weiß.
Ich stimme dir zu. Manche Foristen fallen mit positiven Beiträgen auf, andere müssen sich anscheinend regelmäßig mit ihren "Rechtschreibungskenntnisse" profilieren.
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Die Mietpreise in Konstanz (80 000 Einwohner) sind so hoch wie in Stuttgart und Hinterland gibt es dank Bodensee und Schweiz nicht.
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ich bin alleine nach dem Referendariat 700 km für eine Stelle gezogen (ländliches Baden-Württemberg nach Großstadt in NRW, ich war ebenfalls nur angestellt und unbefristet). Nach einigen Jahren konnte ich wieder in meine Heimat zurück, fand hier eine Stelle.
Ich bereue es nicht, ich habe an der Schule viele Freunde gefunden, ich habe völlig neue Welten kennengelernt (integratives Gesamtschule kannte ich als ausgebildete Gymnasiallehrerin nicht) und ich habe Großstadt genossen, bin viel gereist. Aber ich war bereit, neues zu entdecken. Und ich wollte unbedingt als Lehrer arbeiten, etwas anderes kam für mich nicht in Frage. Eine meiner Schwestern und meine Schwägerin haben anders entschieden.
Du musst für dich entscheiden.
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Hat ja bei AZ super geklappt (Hirnvenenthrombosen).
Tja, und vielleicht wären einige von ihnen an Covid-19 gestorben (und ein paar der Sinusvenenthrombosen wären auch ohne Impfung eingetreten, niemand weiß, bei wem). Daran sieht man aber, 100% Sicherheit gibt es nicht. Manche sterben im Schlaf.
Ich zitiere noch einmal (oben gerade ergänzt)
"Die Abwägung ist: Was ist vermutlich besser für das Kind: Ein Schutz vor Covid-19 mit einem sehr geringen Risiko einer Impffolge. Oder kein Schutz vor Covid-19 mit dem Risiko, schwer daran zu erkranken und Long-Covid-Effekte zu haben.
Der Mensch neigt dazu, bei Angst lieber nichts zu tun. Oft gehörtes Argument: man könnte nicht absehen, was eine Impfung für die Zukunft bedeutet. Aber: Man weiß auch nicht, wie eine Infektion ausgehen würde. Wer hofft, dass das Kind schon kein Corona bekommen wird, sollte vielleicht das hier noch mal lesen: https://www.zeit.de/gesundhe…"
Ich habe deshalb trotz Bedenken Anfang März für AstraZeneca entschieden. Täglich in der Schule und Inzidenzzahlen von über 400 vor Ort sind nicht lustig. Es starben auf jeden Fall mehr Lehrer an Covid-19 als an Sinusvenenthrombosen, die inzwischen gut benandelbar sind.
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in der Zeit gibt es einen interessanten Artikel dazu
https://www.zeit.de/gesundheit/202…komplettansicht
(Ich denke, die Stiko will 100 % sicher sein, dass ihre Empfehlung niemanden schadet. Das hat man auch an der verspäteten Empfehlung bei AstraZeneca für Ü65 gesehen. Dadurch kamen jüngere wie ich früher an Zug, dadurch starben aber Ältere, weil sie nicht rechtzeitig geimpft wurden. Für mich wieder ein Beispiel, dass aktiv etwas empfehlen als schlimmer angesehen wird als passiv etwas zulassen. Ich stimme dem Artikel der Zeit 100 % zu.)
Ergänzung
Die Autorin beteiligte sich bei den Leserkommentaren. Zitat daraus
"Die Abwägung ist: Was ist vermutlich besser für das Kind: Ein Schutz vor Covid-19 mit einem sehr geringen Risiko einer Impffolge. Oder kein Schutz vor Covid-19 mit dem Risiko, schwer daran zu erkranken und Long-Covid-Effekte zu haben.
Der Mensch neigt dazu, bei Angst lieber nichts zu tun. Oft gehörtes Argument: man könnte nicht absehen, was eine Impfung für die Zukunft bedeutet. Aber: Man weiß auch nicht, wie eine Infektion ausgehen würde. Wer hofft, dass das Kind schon kein Corona bekommen wird, sollte vielleicht das hier noch mal lesen:
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Ich hatte das Buch auch nie, aber als ich als 6jährige im Krankenhaus war, heimlich unter der Bettdecke gelesen. Wegen einer Gehirnerschütterung (ein "großer Viertklässler" hat mich auf den Schulhof umgerannt) durfte ich weder lesen noch das Bett verlassen, aber ich hatte gleichaltrige, die mir das Buch brachten (und es ist meine einzige (schöne) Erinnerung an diese Zeit). Die Raupe hat mich also fasziniert. Die Umfrage zauberte mir gerade ein Lächeln in das Gesicht.
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Dazu muss man aber auch sagen, dass es schlichtweg sehr unwahrscheinlich ist, dass Kinder schwer erkranken. Wenn also bekannt ist, dass ein hoher Anteil an Kindern sich asymptomatisch, muss ein Impfrisiko schlichtweg anders bewertet werden.
Ich finde das Ergebnis dieser Studien durchaus nachvollziehbar und mir würde es intuitiv auch so gehen.
nach englischer Studie leiden 7 % aller infizierten Kinder (meistens symptomlos an Covid-19 erkrankt) an Longcovid, nach einer italienischen sogar 12 % (Zeitraum war 12 Wochen bzw. sogar 6 Monate nach Infektion). Symptome von Longcovid sind z. B. Muskelschmerzen, extreme Müdigkeit, Konzentrationstörungen und Vergeßlichkeit (Schulbesuch ist dadurch sehr beeinträchtigt), alle betroffenen leiden unter Depressionen (ob Folge der anderen Symptome oder eigenständig wird diskutiert). Dazu kommen PIMS (sehr selten) und Organschäden (Häufigkeit? Ein Arzt meinte in diesem Zusammenhang, eine geschädigte Niere hält evtl. noch 10 Jahre durch, bevor sie aufgibt.)
In Deutschland wird dagegen von vielen immer noch behauptet, Kinder erkranken nicht schwer. Eine Studie über Häufigkeit gibt es nicht.
Junge Frauen leiden übrigens am häufigsten an Longcovid (über 20 %).
Ergänzung
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