Beiträge von Kris24

    Dann sage mir, was wir in Deutschland tun können, dass die globale Temperatur nicht höher als 2 Grad steigt. Ich habe nie gesagt wir sollen nichts tun. Ich sage nur, dass egal was wir tun, es global keinen Effekt hat.

    Sagt wer? Würde ich hart widersprechen. Im Moment sind wir die einzigen in Europa die gleichzeitig aus Atomkraft und Kohle aussteigen, während um uns rum die AKW wieder aus dem Boden sprießen. Die Länder schauen erstmal skeptisch, was wir so tun. Und Xi Jinping schaut sicher nicht wie er das Klima retten kann, sondern wie er es schafft dass bald der Konsum der Welt in China stattfindet und nicht mehr in Europa. Meine Meinung.

    Noch einmal, 2 Grad ist nicht mehr realisierbar (das war vielleicht vor 10 Jahren noch möglich), es geht realistischerweise um 3 oder 4 Grad oder noch mehr, um Zeitgewinn 50 statt 10 Jahre usw. Aber wie glaubwürdig sind wir, wenn wir Energiemaßnahmen fordern, aber uns selbst nicht daran halten? Unser ökologischer Fußabdruck ist fast doppelt so hoch wie der eines Chinesen, würdest du einem glauben, der von dir Sparmaßnahmen verlangt, aber sich selbst nicht daran hält und doppelt so viel ausgibt? Unsere Solartechnik haben die Chinesen dagegen kopiert und verbessert, der chinesische Staat hat Milliarden investiert, wir sind dagegen wieder einmal halbherzig stehen geblieben. Genauso in der Autoindustrie. Wir haben Angst um Benziner und Diesel, andere Länder haben schon längst beschlossen, dass ab 2028 oder 2030 keine mehr in ihrem Land mehr zugelassen werden dürfen. Wohin verkaufen wir dann? Konsum kann man nicht mit "toten Gäulen" erwirtschaften. China z. B. erhöht jetzt schon schrittweise die Zulassungsanteile an Hybriden, die Deutschen beschließen irgendetwas in weiter Zukunft.

    Zu deinen Punkten:

    Soviel ich weiß, haben einige Länder in Europa wie z. B. Österreich nie Atomstrom verwendet (in Österreich wurde es gebaut, aber nie in Betrieb genommen), wir sind nicht die einzigen. Ein kurzer Blick in Google zeigt mir einige weitere Länder (europa_ohne_atom.jpg (2000×2031) (ausgestrahlt.de) - Oh wir sind nicht alleine, zum Gegenteil, die Deutschen quatschen gerne, wie gut sie Umweltschutz betreiben und merken gar nicht, dass andere viel weiter sind.

    Energie aus Kohle ist viel teurer und auch in Deutschland ohne Subvention schon lange nicht mehr rentabel (in Australien sah es lange anders aus, ja es gibt größere Energieschweine als wir, aber Australien ist ziemlich dünn besiedelt, weit weg und sie werden noch mehr leiden).

    Und in China war die Luft teilweise so schlecht (und der Mittelstand wird auch dort immer reicher), dass sie tatsächlich in Umweltschutz investieren. Aber China ist groß und nicht einheitlich, genauso wenig wie die EU (ich möchte auch nicht mit dem Hinterland in Rumänien verglichen werden).

    Ich habe übrigens keine Kinder, ich verstehe aber Eltern nicht, die in den Urlaub fliegen oder einen SUV fahren auf Kosten ihrer Kinder. Ich bin das letzte Mal 1986 geflogen, verzichte seit 1990 bewusst darauf (damals habe ich viel über Klimawandel an der Uni gehört, damals hieß es noch, diese Kippunkte werden frühestens eintreten, wenn Sie alt sind, stimmt nicht, die ersten treten jetzt nach noch nicht einmal der Hälfte der Zeit ein). Ich habe seit der letzten Abwrackprämie einen Kleinwagen (Halbjahreswagen), bin überredet worden, aber tanke 4mal im Jahr, fahre pro Jahr keine 3000 km (das Auto wird also nicht erneuert).

    Was sage ich meinen Schülern?

    Versucht möglichst viele kleine Schritte zu tun. Z. B. verzichte auf jede 10. Autofahrt, weil sie unnötig ist und ersetze eine weitere 10. Autofahrt, in dem du das Fahrrad etc. nimmst. Verwende Energie bewusst (ich habe z. B. einen Anbieter, bei dem ich jahrelang keine EEG-Umlage zahlen musste, weil er davon befreit wurde (auch das wurde durch den Staat heimlich gekippt), heize so wenig wie möglich, spare Strom, wo immer es geht. Fleisch einmal die Woche ist erstens gesünder und dann kann man sich auch bessere Qualität leisten. Fliegen geht tatsächlich nicht mehr (das ist der "erlaubte" Jahresverbrauch) usw. Auch bei Kleidung u. a. ist viel Sparpotential möglich.

    Wenn wir bei unseren Fußabdruck dritteln oder gar vierteln könnten, dann wären wir Vorbild. Jetzt heißt es nur "Geschwätz" und das ist es auch.

    Stimmt, der Gedanke mit Astra kam mir auch noch. GB hat ja großflächig damit geimpft und dazu kommt wahrscheinlich ein hohes Impftempo zu Beginn gerade bei den Hochrisikogruppen. Es steht zu vermuten, dass viele aus dieser Gruppe generell nur einen schwachen Schutz ausgebildet und diesen in der Zwischenzeit schon wieder verloren haben.

    Umso wichtiger, dass wir über das Thema Auffrischungsimpfung für diese Gruppe sprechen und da bald loslegen.

    Ich war heute zur Blutabnahme und habe darum gebeten, die AK mitzubestimmen. Ich bin gespannt.

    Google spuckte mir den Text aus (ich habe aber kein Spiegel-Abo und mein gelesener Text betraf auch nicht Israel, sondern Großbritannien). Vielleicht kann einer von euch mehr lesen?

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…ec-6f6316a5f009

    In Israel gibt es das Problem auch und Israel hat nur BioNTec verwendet. Es besteht das Problem, dass viele kein gutes Immunsystem (mehr) haben oder nicht genug Antikörper und Co ausbilden. Bei uns wurde eine 45jährige jetzt zum 3. Mal geimpft.

    Finde ich nicht logisch. Es geht ja wieder um eine hohe Anzahl von Personen, die ins Krankenhaus müssen. Da müsste der Anteil derer, die schwer erkranken genauso hoch sein wie vor 1/2 Jahr ohne Impfung, dann kann man sich das Impfen ja wirklich sparen. Am plausibelsten scheint mir die Astra-Erklärung aber ganz ehrlich, nach all dem Impfmarathon finde ich das entmutigend.

    Es ist aber auch nicht nachzuvollziehen, warum jetzt wieder Clubnächte in geschlossenen Räumen stattfinden müssen. Geht's nicht mal ohne Extreme?

    ich verstehe nicht, was für dich unlogisch ist? 15 % infizierten Alten starben (vor der Impfung), jetzt sind es vielleicht 5 % und weniger der geimpften Alten (ich schätze mal, das wäre nur ein Drittel). Aber 5 % von vielen Infizierten (die Zahlen in GB und auch Israel (BioNTec) sind ja wieder hoch), sind viele. Bei den Alten sind fast alle geimpft. Daher können sich kaum noch ungeimpfte alte infzieren (also sehr kleine absolute Zahl). Nicht geimpft sind dagegen ganz junge, die keiner Risikogruppe angehören, aber selten schwer erkranken. Deshalb ist diese Zahl gering im Krankenhaus.

    Ich verlinke hier auch noch einen Artikel dazu (zusätzlich zu Antimons ihrem):

    Delta-Variante: Warum unter den Coronatoten immer mehr Geimpfte sind - Spektrum der Wissenschaft

    Sorry, aber du scheinst irgendwie schon ziemlich intolerant. Wenn dich schon das Kritisieren der Klimapläne oder die Beurteilung der Hartz-Reform nicht nur im negativen Sinne so in Rage bringt, solltest du etwas an deiner Toleranz arbeiten.

    Ja, natürlich bin ich Leuten wie Dir gegenüber intolerant, da mache ich keinen Hehl draus. Ich bin ja überzeugt davon, dass Du mit Deiner Einstellung meine Lebensgrundlage gefährdest. Warum sollte ich das tolerieren?

    Danke, du sprichst aus, was ich dachte.

    Zu Tommi

    Ich habe bisher von Rauchern immer den Vorwurf gehört, dass Nichtraucher tolerant sein sollen. Nein, bin ich nicht, wenn sie mich vergiften. (Langsam spricht es sich unter Rauchern herum, ich habe es schon eine Weile nicht mehr gehört. )

    Vielleicht ist dir nicht klar, dass wir keine 10 Jahre mehr haben bis wir vielleicht ernsthaft anfangen, dass es jetzt für bequeme Lösungen zur Verhinderung der Klimakatastrophe bereits zu spät ist. Man hört oft von 2 Grad-Grenze, als dies formuliert wurde, war es 1 Grad kälter. Wir können es nicht mehr auf 2 Grad begrenzen, es geht nur noch um Schadensbegrenzung nicht mehr um Vermeidung der Klimakatastrophe. Und inzwischen weiß man, dass 2 Grad zu hoch angesetzt war (Stichwort Kipppunkte, ich wiederhole nicht noch einmal) Und ja, wir Deutsche könnten deshalb viel mehr erreichen, weil andere Länder auf uns schauen (in der Schule bekannt als Multiplikatoren). Aber es ist bequemer zu behaupten, man könne nichts tun, es bringt nichts (das sagen meine Schüler auch, statt auf Mathe zu lernen).

    ich habe gelesen, dass doppelt geimpfte in Großbritannien schwer erkranken, wenn sie unter Krebs, Diabetes etc. leiden. Und wie unser Frosch schrieb, es ist kein 100% Schutz. Und wenn sehr viele geimpft sind, kann es sogar sein, dass im Krankenhaus mehr geimpfte landen als ohne Impfung. Das spricht aber nicht gegen Impfung. Der Impfstoff liefert unserem Körper nur eine weitere Waffe gegen den Virus bzw. einen Zeitvorsprung, das Virus kann sich nicht unerkannt ausbreiten. Aber bei schwachem Immunsystem reicht es vielleicht trotzdem nicht.

    Bei uns ist eine 45jährige jetzt zum 3. Mal geimpft worden, ihr Körper hat auf die beiden ersten Male angeblich nicht reagiert. Solche Fälle gibt es auch noch.

    Der Urlaub selbst ist nicht schiefgegangen, die Woche am Bodensee war sehr schön. Wir sind in der zweiten Woche nur nicht durch Süddeutschland "zurückgebummelt", wie wir es eigentlich wollten. Das, was woanders schiefgegangen war (wenn man die Unwetter so nennen darf), hat uns schneller als geplant nach Hause getrieben...

    Vielleicht bin ich doch schon im Urlaub? :gruebel: Ja, mir gefällt es hier auch. :super:

    (Hoffentlich ist bei euch zu Hause soweit alles in Ordnung, ich habe auch mal einen Urlaub deshalb abgebrochen, weil ich keine Ruhe mehr hatte.)

    chilipaprika

    Ja, da stimme ich dir prinzipiell zu. Es hätte ja sein können, dass jemand Erfahrungsberichte zu der Aktion hat.

    Das wurde, soweit ich mich erinnere, von den GL-Lehrern bei uns im Unterricht vorbereitet - ich kann mich an Plakate in den Räumen erinnern, in denen die Wahlprogramme besprochen wurden. Die Wahl wurde dann auch wie bei einer echten Wahl durchgeführt - einzelne Stimmabgabe in einem extra Raum mit extra Urnen. Ich war da nur insoweit involviert, dass ich die Technik für die Auswertung und Übermittlung bereit stellen musste. Wirkte insgesamt alles sehr organisiert.

    Wie oben geschrieben, bei uns findet dies regelmäßig vor Wahlen und Corona (also die letzte Landtagswahl im März nicht) statt. Es wird wie bei Kalle im Unterricht vorbereitet. Bei der letzten Bundestagswahl waren zusätzlich die Wahlkreiskandidaten der 6 großen Parteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen und alle gekommen (ich war überrascht, dass alle unsere noch nicht wählenden Schüler so ernst nahmen), die Schüler hatten sich Fragen überlegt, ein Kollege hat moderiert, in der Woche darauf wurde "gewählt" (die Grünen hätten haushoch gewonnen).

    also die FDP habe ich zum ersten und letzten Mal mit 18 gewählt (also vor über 30 Jahren zu Genscher Zeiten). Danach war sie für mich durch und genauso unwählbar wie die Linken und jetzt AFD. Möllemann und Co. gingen für mich gar nicht (und bin gerade überrascht über eure Beiträge).

    Naja, das Zeug was bei uns in der Restmülltonne landet, wird unmittelbar von der Müllabfuhr in die Müllverbrennung gefahren. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob dahinter noch eine Trennungsanlage läuft. Man kippt das Zeug in riesige Löcher, von wo es der Kran weiterbringt - die Szene aus Toy Story 3 beschreibt unsere Müllverbrennung ganz gut :-). Ich würde vermuten, dass dort wohl höchstens noch das (magnetische) Metall getrennt wird.

    In meiner alten Tätigkeit in der Energiewirtschaft hatten wir mit einem standortnahen Recyclingverwerter einen Vertrag zur Anlieferung von sogenanntem Sonderbrennstoff. Das war nix anders als Plastik, der nicht sortenrein sortiert werden konnte. Wir hatten damals die Erlaubnis, unter die Kohle davon einen bestimmten Prozentsatz zu vermischen und "thermisch zu verwerten". Das sortenreine Zeug wird sicherlich wieder benutzt, aber das nicht trennbare kam zu uns in die Verbrennung. War ein Bombendeal, der Brennstoff wurde uns kostenlos geliefert.

    Ich habe gelesen und gehört, dass die Menge hergestelltes Kunststoff mit der recycelten Menge verglichen wird (unabhängig wo es landet). Ich habe auch einmal eine Verbrennungsanlage besichtigt, ein Vater war dort leitend tätig und hat die Klasse seines Sohnes mitsamt Chemielehrerin (also mich) eingeladen. Ich weiß also, wie zumindest die eine aussieht.

    Irgendwie schon aber auch wieder nicht. Ich bin grad auf Urlaub in einem deutschen Lehrerhaushalt, die Strukturen sind hüben und drüben einfach sehr, sehr unterschiedlich. Schlussendlich dürfen wir als Lehrpersonen in der Schweiz sehr viel mehr mitentscheiden und werden auch zu viel mehr Themen direkt gefragt. Der Konvent ist bei uns eben explizit keine reine Informationsveranstaltung, was vielleicht auch erklärt, dass ich mit dem Protokoll schon wirklich zuhören muss, was da so gesagt wird.

    Ich denke, es ist schulabhängig. Wir entscheiden als Kollegium auch sehr viel, soweit uns das Land eben lässt. Informationen von der SL gibt es bei uns als Mail. Eine Konferenz dafür würden wir als Zeitverschwendung sehen (wenn Informationen länger als 10 Minuten dauern, gibt es Proteste).

    Aktuell entscheiden wir uns z. B. über die digitale Ausstattung (der Schulträger akzeptiert es in einem weiten preislichen Rahmen, wir müssen es aber begründen), regelmäßig über Schulleitfäden, davor Ganztagsschule usw.

    kalle Bzgl. "Verbrennung von Plastik" habe ich die Info, dass der zu verbrennende Hausmüll nicht gut genug brennt. Daher wird er immer wieder mit "Gelber Sack"-Müll unterfüttert.

    Eben, Kunststoffabfälle ersparen dieselbe Masse an fossilen Brennstoffen (ähnlicher Heizwert wie Kohle).

    Hab selbst mal eben Google angeschmissen

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/weltrec…ln-wir-wirklich

    Laut UBA wurden 2015 ca. 50% des Plastiks verbrannt. Und vermutlich beinhaltet das nur den Teil, der auch korrekt im gelben Sack gelandet ist und nicht aus Versehen im Restmüll. Dort wurde aber "nur" von 6 Mio. Tonnen Plastikmüll gesprochen. Da hätte ich aus irgendeinem Grund eine viel größere Zahl angenommen.

    Kunststoff ist leicht, das Volumen ist größer.

    Wie kommst du darauf dass es nur Kunststoff aus dem gelben Sack ist?

    Und es gibt extrem viele Fehlwürfe. Ich habe mit Schülern zweimal Werke vom Dualen System besichtigt. Hoch interessant, dort wurde fast alles sortenrein zu Granulat verarbeitet und dann entsprechend an Kunststoffverarbeiter verkauft (sicher nicht verbrannt, das Geld zahlt keine Müllverbrennungsanlage). Fast alles wurde maschinell sortiert, ich erinnere mich aber an eine Dame, die in 4 Stunden eine Regentonne mit Nylonstrümpfen gefüllt hatte. Sie war nur dafür angestellt, diese herauszuholen.

    Eieiei, doch, ich muss mich daheim wirklich noch mal hinsetzen und schreiben. Das mit den Kunststoffen ist in den letzten paar Jahren so eine Art Herzensthema bei mir im Unterricht geworden 🙂

    Von mir auch, ich unterrichte es aktuell.

    die Quote für Kunststoffrecycling ist auch deshalb so schlecht, weil viele Leute ihre Verpackungen in den Restmüll werfen statt in den gelben Sack. Eine Kollegin von mir gehört auch dazu und beschwert sich über mangelndes Recycling. Prinzipiell lässt sich vor allem Thermoplaste (durch Wärme verformbarer Kunststoff und dazu gehört das meiste) genauso gut recyclen wie Papier. Es geht ein paar Male, dann werden die Makromoleküle zu kurz. Deshalb mischt man neues hinzu (gilt genauso für Papier). Bei Kunststoffen kann man auch rohstofflich recyclen (zurück in die Ausgangsstoffe), es ist wie immer eine Frage des Geldes (und lohnt sich bei steigenden Preisen und besseren Techniken immer mehr).

    Verbrennung (energetische Verwertung) erspart immerhin die Verwendung von Erdöl, Kohle etc. Kunststoffabfälle haben einen ähnlichen Heizwert.

    Verwendung von Kunststoffen kann sehr umweltschonend sein, wenn man die Alternativen betrachtet (Glas, Metall etc.). Es gehört aber nicht ins Meer, aber auch Papierreycling kann Wasser verschmutzen. Und für die Waschmaschine gibt es spezielle Filter bzw. Waschbeutel, um Mikroplastik aus Kleidung zurück zu halten.

    das Problem bei allen Konferenzen ist, dass vermutlich kaum jemand an allem gleichermaßen interessiert ist. Manche Themen betreffen mich einfach nicht, ich höre höflich zu, zuhause könnte ich derweil anderes machen. Dann gibt es Themen, die mich sehr interessieren, aber je nach Verlauf auch aufregen. Zuhause blieb ich ruhiger und ich hatte das Gefühl andere auch.

    Ich fand daher Online-Konferenzen auch gut, gebe aber zu, dass ich kein Protokoll schreiben musste. Wir wechseln uns ab, dauert noch einige Konferenzen bis ich wieder dran bin.

    Edit: bei uns wird sehr viel diskutiert (nach Meldung kommt man auf eine Rednerliste und manchmal erst nach 15 Minuten dran).

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