Beiträge von Kris24

    Natürlich merkst du das nach gewisser Zeit nicht mehr.

    Spätestens wenn du den Raum verlässt und an deinen Klamotten riechst oder gar deine Haare wäscht, wird auch @Lindbergh das merken.

    Aber was erzähle ich das jemandem, der glaubt, dass eine Infektion in Räumen wie in einer Gaststätte gering ist? Das ist so absurd wie die Gedanken eines Querdenker der glaubt er wird 5G-fähig gechippt und Bill Gates kann ihm live beim masturbieren zuschauen...


    (Oje nachher liest das einer und glaubt das auch noch :autsch:)

    Wenn wir durch Impfung gechipt worden wären, bräuchten wir doch keinen fälschungssicheren Impfnachweis. :gruebel:

    Schade, Chance verpasst. :weg:

    In der SEK II sind in NRW aber offensichtlich keine Mittagspausen mehr vorgesehen, meine Tochter hat z.B. zweimal 8 Stunden am Stück. Die Pausen sind immer 15 min nach jeder Doppelstunde. Ihr geht es da wie mir, in so einer kurzen Pause und im Stehen kriegt sie nichts runter. Toll finde ich das nicht mit diesen kurzen Pausen, aber ich überlebe es ja auch.

    Dauerhaft oder nur während der Coronazeit? Wir haben aktuell kürzere Pausen, weil kein Abstand gehalten werden kann.

    Also ich möchte dir da nicht zu nahe treten. Aber bei uns ist oft das Problem, dass die Lehrkräfte auf der einen Seite meckern aber auf der anderen Seite alles mit sich machen lassen. Oft wird einfach das gemacht, was die SL will. Da muss sich dann auch jeder an seine Nase fassen. Wir lassen oft viel zu viel mit uns machen.

    Bei uns nicht. Ich hätte natürlich kündigen können.

    meine Familie und ich gehen erst seit Rauchverbot wieder in Gaststätten und ich habe vor 2 Jahren mal mitsamt Kollegin einen Biergarten verlassen, weil wir keinen Tisch ohne Gestank fanden (mir tränen die Augen, ich weiß als Chemikerin was alles giftige im Rauch steckt und bin nicht bereit, es zu gedulden und Geld dafür zu zahlen).

    Ich weiß von einigen, denen es genauso geht.

    Das sind dann aber olle Kamellen aus dem letzten Herbst, nicht wahr? Wie gesagt: die allermeisten Gastronomiebetriebe sind ja - bis auf Außer-Haus-Verkauf - schon seit einem halben Jahr geschlossen.

    Vielleicht sollten wir mal etwas positiver in die Zukunft blicken und auch den Gastronom*innen gönnen, dass sie in nächster Zeit mal wieder (geimpfte/getestete) Gäste empfangen und ein wenig (mehr) Umsatz machen können?!

    Nein, Anfang April (Ostern), er wollte jetzt öffnen. Und er war auch gegen Kontrolle von Schnelltests und Impfbüchern. Das sei Aufgabe der Polizei.

    Aber bei den BUG-Stunden geht es doch nur, um den Ausgleich. Wenn die SL Mehrarbeitet anordnet, stellt sich die Frage, ob man diese durch andere Tätigkeiten ausgleichen kann. Beispielsweise macht der Kollege A die Bibliothek. Da der Kollege aber für Vertretungsunterricht gebraucht wird, lässt er diese Arbeiten für eine Zeit ruhen. Dadurch hat der Kollege im Idealfall keine Mehrarbeit. Das gleiche gilt natürlich auch für AGs, Förderstunden, ...

    Es wurde dir sicherlich gesagt, dass du die Stunden bei einem Bundeslandwechsel verlierst. Oder du hättest dich zu mindestens informieren können. Ich kenne da die rechtliche Lage nicht, aber NRW wird dich sicherlich nicht gezwungen haben, den Arbeitgeber zu wechseln. Falls du tatsächlich einen Rechtsanspruch auf diese Stunden hast => Personalrat => Gewerkschaft => Anwalt. Wo ist das Problem? Das schöne bei uns ist doch, dass wir unsere Rechte durchsetzen können ohne größere negative Sanktionen des AG befürchten zu müssen. Das sieht beim einem kleinen Handwerker ganz anders aus.

    Natürlich wusste ich, dass ich keinen Anspruch auf die NRW-Stunden habe. Es war mir von vorne herein klar (ich wollte ja nicht 15 Jahre bleiben, Ich hätte vielleicht einen Zwinkersmiley setzen müssen). Und auch NRW war es klar, dass nicht alle Kollegen 15 Jahre im Dienst bleiben und sie so viele Stunden geschenkt bekommen.

    Für Bibliothek haben wir eine extra angestellte Bibliothekarin, die dankenswerterweise freiwillig aktuell einen Teil der Notbetreuung stemmt. Und leider gibt es nicht so viele Aufgaben, die wegfallen können, der Vertretungsplan muss immer noch gemacht werden. Sportfest, Jugend trainiert für Olympia, AGs waren schon längst gestrichen.

    Das Problem entsteht, wenn auf Papier mehr Kollegen anwesend sind, als wirklich einsatzbereit sind. Es ist schön, wenn Elternzeit gewährt wird, es ist nicht schön, wenn es keinen Ersatz gibt.

    auch ich bekäme ohne Probleme den Test und auch meine Schüler erhalten ihn alle, wenn ich sie nicht aktiv positiv melde. Es wurde nur darauf hingewiesen, dass die 15 Minuten abgewartet werden müssten, es gab wohl Fälle, in denen bereits nach 5 Minuten der Test in der Mülltüte entsorgt wurde

    (Ich suche die Geschäfte aktuell daher auch erst nach meiner 2. Impfung auf und nur, wenn sie leer genug sind.)

    Woher weißt du, dass "viele Gastronomen das immer noch nicht begriffen haben"? Die allermeisten Restaurants, Cafés etc. sind doch - abgesehen von der Außengastronomie - schon seit Monaten geschlossen.

    Vielleicht denken wir an Lindbergh oder an (einen?) Gastronomen hier vor Ort (bei uns klagte einer mit Maske unter der Nase und erzählte, dass er ständig desinfizieren würde. Zettel, Abstand hielt er für übertrieben und nicht wirtschaftlich).

    Gaststätte sind innen sicher, wenn alle die ganze Zeit die Masken aufhaben (essen und trinken ist dann halt nicht möglich) und 8 Meter Abstand zu anderen halten, wenn sie länger als 10 Minuten im Raum sind oder ständig den Platz wechseln (das bringt tatsächlich mehr als man zuerst glaubt, weil so die Viren besser verteilt werden und der einzelne, wenn nur einer infiziert ist, nicht so viele abbekommt (bei mehreren infizierten funktioniert das natürlich nicht mehr).

    Sei mir nicht böse. Aber das ist doch Blödsinn. Es gibt Gesetze und Vorgaben und daran muss sich das Land halten. Die SL bittet dich darum, Mehrarbeit zu leisten. Du lehnst es aus den und den Gründen ab. Wenn die SL es dann trotzdem verlangt und du es nicht möchtest, wird wahrscheinlich die Schulbehörde den Fall prüfen. Notfalls geht es zum Anwalt. Du kannst dir dabei Hilfe vom Personalrat und von der Gewerkschaft holen.

    Wenn du mal googelst, findest du einiges zum Thema Mehrarbeit in Baden-Würtemberg. Da ist nicht einfach mal eben anordnen. Vor allem 4 Stunden ohne Ausgleich über ein halbes Jahr? Das würde ich tatsächlich auf einen Prozess ankommen lassen. Wobei die Schulbehörde sicherlich schon vorher nachgibt. Sie müsste ja erstmal nachweisen, dass es keine anderen Möglichkeiten gibt. Abordnungen, andere Kollegen, Ausgleich über den Wegfall anderer Aufgaben, ...

    P.S.

    Ich will einfach nur sagen: Das Problem sind Lehrkräfte, die das mit sich machen lassen.

    Doch es gibt Ausgleich über BUG-Stunden, das habe ich mehrfach geschrieben (ich hatte sogar einmal 5 dank Schweinegrippe).

    NRW schuldet mir übrigens seit 20 Jahren noch 3 Deputatsstunden (Vorgriffstunden), die ich dank Bundeslandwechsel nie erhalten habe.

    Wir haben sogar einen Hauptpersonalrat (damals sogar zwei) in unseren Reihen. Anscheinend war es nicht so einfach. Ich habe beim letzten Mal einiges versucht (und ich weiß von anderen Kollegen sie auch, eine wurde entlastet dank ärztlichem Attest, dafür hatte dann eine Teilzeitlehrerin plötzlich Vollzeit dank zwei übernommenen Klassen).

    Hallo Herr Kretschmann, Grund: Chemielehrer krank. Eure Schulleitungen sollen euch schützen, das ist Teil ihres Aufgabenbereichs. Nicht Teil hingegen ist es, den Ministerpräsidenten zu begfriedigen.

    Genauso wurde geschrieben, aber es wird auf MAU-Stunden (Bezahlung) und BUG-Stunden (abfeiern irgendwann) verwiesen.

    (Es gibt eine Kollegin in Teilzeit, die es nach einigen ungewollten BUG-Stunden jetzt darauf anlegt, ein Jahr früher in Pension gehen zu können. Ist zwar ausdrücklich verboten, aber ihr fehlen jetzt nur noch ca. 3.)

    Ich glaube, dass du da einfach zu nett warst. Wahrscheinlich hättest du einfach sagen müssen, dass es dir nicht passt. Ggf. hätte man sich zu 1-2 Stunden Mehrarbeit bereiterklärt.

    Wie geschrieben, ich habe es versucht. Aber es fielen insgesamt 3 Kollegen mit Hauptfächern aus, die Klassen wurden verteilt und ich bekam einmal 2 Fächer (Schweinegrippe), das andere Mal ein Fach. 1 - 2 Stunden sind nur bei Nebenfächern (oder kurzfristig) möglich.

    Aktuell werde ich tatsächlich geschont (und bin dafür sehr dankbar), die SL versucht schon, gerecht zu verteilen. Sie gibt sogar Tipps, wie wir MAU-Stunden abrechnen können (Baden-Württemberg hat in den letzten paar Jahren einige Hürden eingebaut).

    S.o., die Mehrarbeit übernimmst du doch freiwillig?

    Nein, ich wurde zweimal dazu verdonnert, obwohl ich beim 2. Mal deutlich gesagt habe, dass ich nicht will und später sogar, dass ich nicht mehr kann.

    Unterricht darf bei uns nicht dauerhaft ausfallen, er wird auf die Fachkollegen verteilt. (Es befrifft übrigens nicht nur Krankheit, noch mehr Stunden war bei uns zeitweise Elternzeit. )

    Aber wieso musst du mehr unterrichten?:weissnicht: Die Logik verstehe ich nicht. Oben schrieb jemand, er müsse die zu korrigierenden Klausuren zu jemandem nach Hause bringen. Kann man ja gern, muss man aber nicht. Schon gar nicht, wenn man sich selbst dabei schadet.

    Ich finde den Druck, den einzelne bei anderen dadurch aufbauen übel und gesamtgesellschaftlich als auch individuell gesehen viel übler als dass irgendwer tatsächlich blaumachen könnte.

    Wenn die Kollegin ausfällt, muss ein Fachkollege heran (inkl. Klassenarbeiten, Abitur). Und wenn man vorher schon eine volle Stelle hat, wird es jetzt "übervoll".

    Ich habe es insgesamt dreimal erlebt. Beim 1. Mal habe ich es tatsächlich freiwillig für eine Zeit (2 Deputatsstunden, eine Chemieklasse) gemacht, um eine Zwangspensionierung zu verhindern. Die anderen beide Male wurde ich gegen meinen Willen von der SL verdonnert.

    Das 2. Mal (hatte ich vorher vergessen) war es die Schweinegrippe und insgesamt 7 zusätzliche Deputatsstunden für eine Schwangere, die mir als 5 Bugstunden angerechnet wurden (es war kein ganzes Jahr) und die ich über 5 Jahre abfeiern konnte. Ich war noch jung und mit der Kompensation zufrieden (deshalb habe ich es vorher wohl vergessen), es war aber ein 1. Gedanke vor gut einem Jahr, nicht schon wieder Überstunden.

    Das 3. Mal waren eben die 4 zusätzlichen Deputatsstunden inkl. mündliches Abitur (und extrem schlechten Stundenplan), die mir meine Grenzen aufzeigten.

    Warum warst du seit Mitte Januar TÄGLICH an der Schule?

    Bei uns hatten alle Nichtabschlussklassen Fernunterricht (außer eine Gruppe eine Woche nach Ostern).

    Hast du nur Abschlussklassen (und das dann täglich)? Das wäre dann ein irrer Stundenplan.

    Und auch die Abschlussklassen waren in dieser Zeit zum größten teil nicht an der Schule.

    Ja, ich habe 2 Leistungskurse mit je 5 Stunden und ab Ende Februar noch einen Grundkurs. Bei uns waren alle Leistungskurse ab Ende Januar anwesend und vier Wochen später auch alle Grundkurse (außer Sport). Die Realschulen sind bei uns am Ort vorgeprescht (direkt nach Weihnachten komplett offen für ihre Abschlussklassen), der Druck der Eltern auf die insgesamt 4 Gymnasien (beruflich und allgemein) wurde zu groß. Die SL haben gemeinsam entschieden.

    ... musst du das mit deiner Dienstherrin klären. Es gibt Regeln für Überstunden, wie viele es sein dürfen, wie sie uszugleichen oder zu vergüten sind. Und, was du zu tun hast, wenn du überlastet bist. Und, wie darauf zu reagieren ist.

    Wenn der Ausfall der einen, warum auch immer, zur Überlastung der anderen führt, hat jemand einen Fehler gemacht. Der ist zu beheben, Zu verlangen, dass die eine dann nicht mehr krank, besonders gefährdet oder tot zu sein hat, ist der falschen Ansatz (auf den Lehrerinnen aber zu gerne 'reinfallen).

    Ja, ich konnte sie als MAU-Stunden abrechnen. 200+ Euro (netto) mehr im Monat sind schön (ausbezahlt ein halbes Jahr später) , aber statt 25 Deputatsstunden plötzlich 29 und 4 statt 2 Nachmittage (und alle Vormittage) sind am Gymnasium zu viel. Ich konnte nicht mehr abschalten. Und als dann noch zusätzlich mein Leistungskurs ins Abitur kam (und eine zusätzliche mündliche Abiturprüfung im übernommenen Teil der Kollegin) war es endgültig zu viel.

    Erst beim einschalten des Personalrats habe ich den Begriff Überlastungsanzeige kennengelernt (beim Gespräch vorher mit der SL kannte ich ihn noch nicht und die SL hatte alles abgewimmelt).

    Damit es nicht falsch verstanden wird.

    Ich habe Jahre zuvor eine Klasse von einem Kollegen übernommen, damit er nicht zwangspensioniert wurde. Aber es geht nur begrenzt, ich werde nicht jünger und niemand ist gedient, wenn ich nicht mehr kann. Und inzwischen weiß ich, dass ich nicht unbegrenzt kann, auch wenn ich den Kollegen noch so gerne habe.

    Es gibt die Möglichkeit der Stundenreduktion für Behinderte und dann kommen auch zusätzliche (Vertretungs-)Lehrer an die Schule (in Baden-Württemberg müssen es aber mindestens 3 Wochen Ausfall sein). Wenn

    Ich tippe bei Schulen eher auf die psychologische Komponente, also nicht auf Übertragungen IN der Schule, sondern eher auf anderes Verhalten WEIL die Schule ist doch auch offen.

    Und einfach die erhöhte Mobilität durch den Schulweg.

    Und kurzfristig steigen meiner Meinung nach natürlich die Inzidenzen, wenn ich anfange bestimmte Gruppen zusätzlich gezielt zu testen. Den Effekt werden wir bei Schulöffnungen auch immer dabei haben.

    Ich auch.

    Ich habe es bei mir gesehen. Ich bin seit Ende Januar wieder täglich an der Schule, man gewöhnt sich an "nicht-Abstand-halten-können", ob man will oder nicht. Aufgefallen ist es mir, wenn ich auf Kollegen traf, die erst seit April wieder an der Schule sind oder Bekannte im Homeoffice. Und ich zähle mich zu den Vorsichtigen, ich war im Nachhinein überrascht, dass ich das Schuhgeschäft nicht sofort wieder verlassen habe.

    Ausgangssperren in Baden-Württemberg (sogar ab 20 Uhr) zwischen Dezember und Februar waren der einzige Unterschied zu den meisten anderen Bundesländern.

    Im Dezember lag unsere Inzidenzzahl unter den Top5 - Bundesländern (im negativen Sinne), Mitte Februar hatten wir deutschlandweit die niedrigsten (unter 50), dann wurden sie gerichtlich aufgehoben und wir stiegen wieder unter die Top3 (nur 2 östliche Bundesländer hatten höheren Zahlen). Ich schrieb hier seit Februar, dass es anscheinend sehr viel bringt.

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