Beiträge von Kris24

    Unserer Oberstufenkoordination sagt, Klausuren müssen um 14 Uhr beendet sein. Ich meine, dass sei eine Interpretation der entsprechenden BR gewesen. Abiklausuren enden ja aber auch im Regelfall vor oder um 14 Uhr (Ausnahme ggf. praktische Klausuren in Kunst).

    Deutsch (Baden-Württemberg) dauerte dieses Jahr bis 14.45 Uhr (die meisten Fächer endeten allerdings auch um 14 Uhr), Regelfall stimmt also.

    ich hatte einmal an meiner vorherigen Schule eine Elternvertreterin, die auch im Landeselternbeirat war. Ich profitiere von ihrem Wissen noch heute. :)

    Sie war sehr engagiert (im positiven Sinne), arbeitete eng mit mir und der Schule zusammen, konnte hervorragend die sehr unterschiedlichen Interessen der Eltern zusammenbringen, jede Klassenpflegschaftsitzung war hervorragend vorbereitet, unnötige Zeitverschwendung (gewünscht von 2 Helikoptereltern) gab es nicht, ich war wirklich enttäuscht, als ihr 3. Kind die Schule verließ.

    Mal davon abgesehen, dass das Dokument von "Oberschulämtern" spricht und damit mindestens 16 Jahre alt ist (so lange gibt es die OSÄ nicht mehr), finde ich die Aussage viel interessanter, dass es von der Versicherung keine Auskunft gab, wie oft sie schon leisten musste. Das spricht Bände - denn wäre eine nennenswerte Zahl von Fällen nicht das beste Werbeargument?

    Wie geschrieben, ich kenne einen Fall an einer Schule in der Nähe.

    Auch nur auf die schnelle


    zu Niedersachsen

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…corona7842.html

    Daraus In welchem Umfang wegen des Rückstaus Impfzentren Termine für Erstimpfungen absagen mussten, konnte Grimm nicht beziffern. Eigentlich hätten die Impfzentren nur Termine in das Buchungsportal einstellen können, für die sie bereits Impfstoff fest in Aussicht hätten. "Wir müssen jetzt einen kleinen Puffer anlegen in den Impfzentren."

    Ich selbst weiß es von mehreren Impfzentren in Baden-Württemberg. Das meiste konnte verhindert werden, weil einige Impfzentren an andere ausgeliehen haben. Aber es gab viel Protest. Dazu habe ich gefunden

    Hagen Feucht, Organisationsleiter im Ulmer Impfzentrum, bezeichnete die Aussagen Luchas am Dienstag als "kurios". Damit garantiere das Land, dass in Ulm auch ab nächster Woche täglich rund 3.000 Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Tatsächlich seien bislang nur 12.000 Impfdosen pro Woche bis Ende Juni zugesichert worden. Damit sei das Impfzentrum nicht - wie geplant - ausgelastet. Zwar ließen sich alle Zweitimpfungen durchführen, aber nicht alle vereinbarten Erstimpfungen. Impftermine müssten zwangsläufig abgesagt werden. Auf die Kritik aus Ulm hin, hatte das Land zusätzliche 3.400 Impfdosen zugesagt. Doch auch die würden das Defizit nicht ausgleichen, so Feucht.

    Der Organisationsleiter des Ulmer Impfzentrums wies zudem Vorwürfe zurück, man habe zu großzügig neue Impftermine vergeben. Dies sei nicht der Fall. Zur Aussage Luchas, die Impfzentren hätten Rücklagen an Impfstoffen aufgebraucht, sagte Feucht, dies sei nach Aufforderung des Ministeriums erfolgt. Biontech und Astrazeneca sollten komplett verimpft werden, da ja ständig Nachschub komme.

    Von meinem Impfzentrum weiß ich es aus lokaler Printpresse.

    Kris24

    Wenn man nicht Gewerkschaftsmitglied ist, ist eine Diensthaftpflicht incl. Schlüsselverlust essentiell. Zu deren Aufgabe gehört auch die Abwehr unberechtigter Forderungen. Du musst also diese Problematik gar nicht mit dem Dienstherr klar ziehen, wenn die Versicherung meint es sei nicht grob fahrlässig, muss diese auch die juristische Auseinandersetzung führen. Was ich jedoch nie verstehen werde ist, dass solche Gebäudekomplexe nicht alle mit elektronischen SchließSystemen versehen werde. Spätestens nach dem ersten Schlüxselverlust sind die Mehrkosten raus. Und meistens zahlt eh der Träger, denn meistens fällt der Schlüssel aus der Hose und das ist im Rgelfall allenfalls fahrlässig.

    Eben, schrieb ich ja. Aber Karl-Dieter war mal wieder anderer Meinung.

    (Wir haben inzwischen ein elektronisches Schließsystem. Bei Einführung hieß es, jetzt seien höchstens noch 50 Euro bei Schlüsselverlust fällig.)

    unser Impfzentrum hat übrigens keinen Vorrat, es wurde für seine schnelle Verimpfung sogar von oben gelobt, wenn eine Gruppe vorgezogen wird, muss eine andere warten (bei uns haben nur Risikogruppen Ü70 Vorrang, sie können sich in eine Warteliste eintragen, alle anderen müssen im Windhundprinzip jeden Tag um die neuen Termine in 3 Wochen kämpfen)

    Da wir (Tom, ich) beide Prioritätenliste 2 waren, sind wir bereits geimpft bzw. haben Zweittermine. Aber in Prio 3 geht fast überall mindestens die nächsten 2 Wochen nichts (Landespolitik beschwert sich über Presse bei Bundespolitik, man liest es z.Z. täglich, dass Termine für Erstimpfungen in vielen Bundesländern wieder abgesagt werden müssen)

    Woher weiß denn die Schule, ob du geimpft bist? Diese medizinischen Daten gehen sie doch überhaupt nichts an.

    Sie weiß es, weil bei uns fast alle für den Impftermin frei gefragt haben. Im März lagen alle Termine zwischen 8 und 14 Uhr werktags, jetzt geht es zwar 7 Tage die Woche bis 18 Uhr, aber die meisten von uns sind zu weiter entfernten Impfzentren gefahren (einfache Strecke bis zu 200 km), weil unseres hoffnungslos überlaufen war. Und es gibt kaum Wahlmöglichkeiten (man kann nicht gezielt Sonntag nehmen). Ich habe meinen 2. jetzt nachmittags vor Ort, aber mein abgesagter letzte Woche wäre voll in der Unterrichtszeit gelegen.

    Außerdem war es wochenlang ein Thema im Lehrerzimmer (mit Beteiligung unserer SL, die sich ja dieselben Fragen gestellt hat wie wir), ob wir nach AZ als Erstimpfung Anfang März jetzt BioNTech oder wieder AZ nehmen. Informationen wurden ausgetauscht. Unsere SL ist nicht so abgehoben. Ich weiß auch von den meisten meiner Kollegen inkl. SL Bescheid, obwohl bei uns jeder selbst seine Termine ausgemacht hat.

    Das müsste man so oder so nicht machen.

    Doch, wenn grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen wird (und da man seinen Schlüssel selbstverständlich nicht zu verlieren hat, gibt es extra Schlüsselversicherungen für Berufstätige, wurde uns damals im Referendariat dringend empfohlen, falls noch nicht z. B. über eine Gewerkschaft abgeschlossen).

    Für BW hat es Stefan Reip (rps-schule.de) zusammengefasst. Leider kann daraus nicht zitieren werden, es werden folgende Beispiele genannt:

    Lehrer lässt Schlüssel längere Zeit unbeaufsichtigt an der Klassenzimmertür stecken oder auf dem Pult liegen.

    Das kann schnell mal passieren, dass man im Eifer des Gefechts sie vergisst (ich habe meinen auch schon mal gesucht und hinten am letzten Schülertisch in einem Klassenzimmer gefunden, ich hatte mich bei einer Lehrprobe hinten hingesetzt und hatte nach der Stunde mit den anderen den Raum verlassen und mehrere Stunden keinen Schlüssel benötigt. Seitdem ist meiner an einem Karabinerhaken mit Kordel an meiner Lehrertasche befestigt).

    Natürlich kommt es auf den Schulträger bzw. das Land an. Aber darauf verlassen möchte ich mich nicht.

    Ich habe vor einigen Jahren ein Extrembeispiel an einer Schule in der Nähe erlebt, das ich mir so vorher nie hätte vorstellen können. Lehrer und SL mehrerer Schulen haben damals Geld für die beiden betroffenen Kollegen gesammelt, weil wir alle schockiert waren.

    Das war auch der Grund, warum wir Lehrer an meiner 1. Schule nach dem Referendariat keinen Außenschlüssel erhielten.

    Ist das bei der Grippe ausgeschlossen?

    Nein, aber ich zitiere

    Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen Übertragung und den ersten Krankheitssymptomen und beträgt beim Corona-Virus 2 bis 14 Tage. Zum Vergleich: Bei einer Grippe liegt die Inkubationszeit bei 1 bis 2 Tagen. Somit können Menschen den Erreger bereits per Tröpfcheninfektion oder durch Aerosole übertragen, ohne zu wissen, dass sie schon erkrankt sind. Sie tragen den Erreger schon in sich, ohne es zu merken. Das ist ein entscheidender Unterschied zur Grippe.

    (Aus https://www.helios-gesundheit.de/magazin/corona…-gefaehrlicher/ )

    Ähnliches habe ich jetzt mehrfach gehört oder gelesen (ich hatte eine andere Quelle gesucht.). Der größte Unterschied ist für mich, dass gegen Grippe die meisten älteren im Lauf ihres Lebens eine gewisse Immunität erworben haben. Deshalb sterben (oder erleiden schwere Folgen) auch ohne Maßnahmen im Vergleich zu Covid-19 wenige. Und viele verwechseln Grippe mit grippalen Effekt. Auch eine Grippe kann für junge Menschen schwere Folgen haben. Unsere Maßnahmen reichten im letzten Winter vollständig für Grippe, aber leider nicht für Covid-19.

    Ich hoffe, dass jeder, der in Zukunft entsprechend krank ist, aber glaubt, unbedingt trotzdem unter die Leute zu müssen, wenigstens so rücksichtsvoll ist und Maske trägt. Ich werde auf jeden Fall solche Menschen als rücksichtslos ansehen, wenn sie keine Maske tragen und entsprechend reagieren. (Nur als Hinweis, Masken sind besonders effektiv, wenn sie der Kranke trägt. Es ist auch sinnvoller, weil man hoffentlich kürzer krank als gesund ist.)

    Gut, die meisten viralen Krankheiten sind weniger pandemisch, sondern endemisch, da gebe ich dir Recht. Langfristig wird sich Corona ebenfalls zu einem endemischen Virus entwickeln, oder?

    Ja, vielleicht in 100 Jahren, vielleicht dauert es auch länger (spielt heute für uns keine Rolle). Es geht natürlich schneller, wenn man keine Maßnahmen trifft. Dann sterben die einen, die anderen werden irgendwann evtl. schwer geschädigt immun (und das trifft auch junge).

    Nein.

    Im obig verlinkten Dokument des Berufsschullehrerverbandes steht es eigentlich recht klar:

    Kann natürlich bei häufigen Fehltagen individuell angepasst werden. Steht auch dort.

    Danke für die Information. Dann muss sich das seit meinem Referendariat geändert haben. Ich erinnere mich genau an diese Frage in Schulrecht und die ausführliche Diskussion mit genau diesem Beispiel.

    Ich selbst stand noch nie vor der Frage. Deshalb habe ich mich nicht erneut informiert. Ich werde bei Gelegenheit mal ins Beamtenrecht schauen.

    https://www.swr.de/wissen/impfsto…-match-100.html

    Bezüglich Impfstoffwechsel. Nichts genaues weiß man nicht, sieht aber nicht schlecht aus für die Hybrid-Gemipften.

    Eben. Das habe ich jetzt mehrfach gelesen und seit einem Monat hier immer wieder geschrieben (auch das AstraZeneca mehr die T-Zellen anregt und m-RNA-Impfstoffe die Antikörper und die beiden sich daher gut ergänzen). Vermutlich ist ein Wechsel sogar besser als BioNTech alleine, aber wie lange die Wirksamkeit andauert, weiß natürlich niemand.

    Der ist verknackt worden wegen Beihilfe zur Misshandlung Schutzbefohlener. Wurde damals "cancel Culture" betrieben? Ich hab von dem Typen noch nie gehört:uebel:

    Ich erinnere mich an den Vorfall, es war eine sehr gute junge Paarläuferin betroffen (mehrfache deutsche Meister, international erfolgreich, hörte mit Knall und völlig überraschend für Außenstehende auf), die es nach vielen Versuchen an das Licht brachte. Es hat für sehr viel Aufregung gesorgt. Ich hatte über all die Jahre aber den Namen Föll vergessen (und meine Kollegen anscheinend auch), der Interessenkonflikt mit Stuttgart 21 war mal im Gespräch.

    Ein Föll könnte womöglich zu sehr Teil der Ära Eisenmann sein und seinen Hut nehmen müssen (oder auf eine weniger exponierte Position versetzt werden), je weiter unten in der Hierarchie, desto weniger handelt es sich um Arbeitskräfte der Ära Eisenmann sondern einfach Angestellte/Beamte im KM, die auch weiterhin ihrer Tätigkeit als Räder im Getriebe nachkommen werden zuverlässig. Kommt auch stark darauf an, was im Koalitionsvertrag zum KM ausgehandelt wurde, ob die CDU sich Zugeständnisse ausbedungen hat für die Abgabe des KMs (oder- so verbrannt wie Eisenmann den Posten hat- vorerst dankbar ist, eine Legislaturperiode im Rahmen der Regierungsarbeit mehr oder auch weniger still "dagegen" zu sein, was im KM läuft, nur um sich zur nächsten Wahl wieder bildungspolitisch zu profilieren suchen).

    Ich habe mal Föll gegoogelt. Interessant bzw. schockierend (und noch weniger sympathisch als Eisenmann).

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