Wie wäre es denn, wenn Sie einen Job hätten, den Sie verlieren würden, weil sie ständig zuhause bleiben müssten, wenn ein Kind falsch positiv getestet wird? Außerdem bin ich kein Verharmloser und lehne auch die Tests nicht ab. Ich finde nur das es eine riesengroße Ungerechtigkeit ist, das das Kultusministerium den Eltern anbietet ihre Kinder befreien zu lassen, um im Anschluss die Kinder dafür zu bestrafen.
Wie wäre es, wenn das infizierte Kind seine Freundin ansteckt, die dann ihren Vater und der dann schwer erkrankt und monatelang nicht arbeiten kann. (Glück gehabt, andere Familie. Wieso Schuldgefühle?)
(Übrigens gehen die meisten Jobs verloren, weil wir seit einem Jahr Pandemie haben, aber viele Maßnahmen nicht akzeptieren. Sollen diese Eltern sich gegen Querdenker und Coronaverharmloser wenden, ach nein, dass wären sie vielleicht selbst. Und ich bin der einzige Lehrer in meiner Familie. Zwei meiner Geschwister sind auch beruflich sehr betroffen, nehmen daher Tests und alles andere sehr wichtig.)
Befreiung von Schulpräsenz gibt es in Baden-Württemberg seit einem Jahr. Gilt nicht für Klassenarbeiten und ab Montag sind Tests von allen notwendig, also genau die Regeln wie bei euch.