Ich nutze schlicht eine Kriterienliste, in der die Anzahl von Beiträgen kaum eine Rolle spielt, sondern die v.a. auf fachliche Qualität abzielt. Wie sicher die Schülerinnen und Schüler z.B. im Umgang mit Problemstellungen sind, ob sie bei der Lösung Hilfe brauchen und ob sie mit Hilfestellungen dann selbständig weiterkommen, nur teilweise weiterkommen oder ziemlich lost sind, lässt sich über einen längeren Zeitraum hinweg für alle ziemlich gut einschätzen....übrigens auch von ihnen selbst.
Genauso handhabe ich es auch. In Baden-Württemberg darf ich die Anzahl der Beiträge gar nicht bewerten, es gelten Kriterien angelehnt an die Anforderungsbereiche 1 bis 3. Unsere Schule hat sie zusätzlich konkretisiert und gegenüber Schülern und Eltern veröffentlicht.
Nach wenigen Wochen kann ich jeden Schüler gut einschätzen, ob er nur Leistungen im Anforderungsbereich 1 erbringt evtl. sogar mit Mängeln oder sicher auch Aufgaben aus dem Abforderungsbereich 3 beherrscht.