Beiträge von Kris24

    In Berlin darf wohl ausgesucht werden. England weiß ich nicht, aber sie impfen damit. Irgendwelche Erfahrungen wird es also irgendwann geben...

    In Baden-Württemberg indirekt auch.

    Moderna wird in Ulm verimpft. Wer dort einen Termin hat, erhält diesen, sonst BioNTech. Wir können innerhalb unseres Bundeslandes überall geimpft werden, Ähnlich wird es vermutlich in anderen Bundesländern auch sein, da man ja zweimal denselben Impfstoff benötigt (und sonst das Chaos droht).

    Offenbar wird der AZ-Impfstoff für über-65-Jährige und Europa gar nicht zugelassen:


    Wenn die Zahlen stimmen sollten, wird es natürlich besonders interessant, wie GB die Tatsache erklärt, dass sie seit 2 Wochen über 80 Jährige mit dem Präparat impfen.

    Ich habe das auch schon mehrfach gelesen, aber weniger als 10 %? Das ist ja ein Witz. Ich hatte aufgrund von Verlautbarungen mit ca. 30 - 40 % gerechnet.

    Dann ist es für mich mit Mitte 50 vermutlich auch schon riskant. Und darauf legen viele Hoffnung? Dafür benötigt man eine andere Reihenfolge (beginnend mit dem 20 oder so). (Und ich komme zuletzt dran.)

    Falls ihr beim KRZN gehostet seit: Es gab heute eine Wartung. (Die haben wir auch verschwitzt.) nun läuft es wieder.


    Da Hannelotti in NRW ist, gehe ich mal von verschiedenen Servern aus ;)

    War mir klar. ;) Aber sie hat allgemein gefragt und ich mag das allgemeine kritisieren nicht. Irgendwo läuft es immer schief.

    Der 14.2. ist ein Sonntag. Und am 15.2. beginnen die Faschingsferien. Da machen sicherlich keine Schulen auf.

    Es gibt in Baden-Württemberg keine Fastnachtsferien, sondern nur unterschiedlich viele bewegliche Ferientage (zwischen 1 und 7), darüber haben wir schon mal miteinander diskutiert.

    Und es gibt Bundesländer ohne Faschingferien etc., andere haben ihre Winterferien auf Ende Januar vorverlegt. Mitte Februar haben nicht alle zu.

    Nicht pratikabel ist relativ. Ich halte das auch im Winter durch. Heizung auf 5, Jacke an und regelmäßig lüften. Ich hatte heute sogar ein Kind, dass lieber am Fenster sitzen wollte...

    Wir können die Heizung in der Schule nicht regulieren, aber sie läuft auf Hochtouren. Jacken, selbstgestrickte Norwegerpullis und Decken waren bereits im November verbreitet.

    wir haben keine Geräte, aber ich war lt. Schülern eine der wenigen, die wenigstens nach 20 Minuten gelüftet haben.

    (Der Lüftungsexperte hatte im September ursprünglich ja alle 10 Minuten vorgeschlagen, dann könne man auf Luftfilteranlagen verzichten. Die KuMis haben das dann auch geändert. An das denke ich in dem Zusammenhang. )

    Und unsere Fenster sind zur Wetterseite, da regnet und schneit es je nach Wind bis zu auf ein Drittel der Schüler.

    Das Schulministerium hat gerade Optinons-Paralyse. Glaube ich.

    Mir ist übrigens gerade mal aufgefallen: Wenn man die Woche vom 14.12. an mitzählt (und das müsste man) sind wir jetzt schon in der letzten generellen Schulschließungswoche vom Frühjahr. Kommt mir gar nicht so lange vor. In der nächsten Woche war im Frühling bereits die Rückkehr der 4. Klassen und in der übernächsten Woche begann das rollierende System.

    Den gleichen Gedanken hatte ich heute auch.

    Man gewöhnt sich an alles. Alles läuft auch besser, ist besser organisiert.

    Kurze Zwischenfrage: Läuft aktuell Moodle bei euch? Bei mir geht schon seit heute Mittag kein Moodle mehr. Und ich mache schon extra nichts mehr Vormittags, weil es da immer so überlastet ist, dass auch nichts so recht funktioniert :autsch:

    Ich bin schon den ganzen Tag (seit 8.30 Uhr) ohne Probleme in Moodle und BBB. Absolut keine Probleme.

    Meine Tante hat in Ulm im überregionalen Impfzentrum über Beziehungen (Ärztin) einen Impftermin bekommen. Das liegt 75 km bzw. 1,5h Weg von ihrem Zuhause entfernt. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn man in BW so schneller an Termine kommt, nur wenn man jemanden kennt und so lange Strecken fährt. Das ist nicht fair den anderen gegenüber.

    Hier im Landkreis habe ich hingegen gerade Positives gehört. Eine Bekannte und deren Mann haben sich online angemeldet, bekamen kurz darauf einen Impftermin und sind heute geimpft worden. Sie waren voll des Lobes über die Organisation. Für Leute, die keine Fahrmöglichkeit haben, organisiert die Gemeinde sogar einen Fahrdienst.

    In Freiburg (auch überregionales Impfzentrum in Baden-Württemberg) gab es ohne Beziehung innerhalb von 3 Tagen zwei Termine (vorher geschrieben) . Die Ärztin war vielleicht gar nicht notwendig.

    Die überregionalen (zentralen) Impfzentren sind absolut bevorzugt. Auch die Lokalpresse schimpft schon.

    (Fahrdienst soll es hier auch geben, aber nur zu den Kreisimpfzentren (und die sollen langsam am 9. Februar beginnen). 150 pro Woche statt 800 - 1000 am Tag (so war geplant).)

    Wie viele Menschen sind zeitgleich beim Hundefriseur? Bei uns darf der Hund sogar nur abgegeben werden, aber Herrchen muss draußen bleiben. Es ist also nie mehr als ein Mensch im Raum.

    Es geht um Infektionsschutz nicht um Wichtigkeit. Gerade Kinder sollten geschützt werden, sie leiten am längsten an Langzeitschäden.

    Und jetzt bei den Minusgraden ständig alle 20 Minuten lüften? Bei uns hat es die Heizung bereits im viel wärmeren Dezember nicht mehr geschafft (3 Grad kälter, 2 Grad wärmer bis zu nächsten Lüften), also haben sehr viele darauf verzichtet.

    Bei uns ist für unser Kreisimpfzentrum seit dem 27. Dezember alles ausgebucht. Es gab nämlich nur 150 Termine für den 22. Januar. Ich hätte sogar einen für meinen 89jährigen Stiefvater haben können (dank Newsletter von BW wusste ich vor der Presse Bescheid, ich war im System drinnen), aber meine Mutter wollte noch mit meiner Schwester, die den Fahrdienst übernimmt sprechen und dann war alles weg. Neue gab es bisher nicht (die ganze Familie hat täglich probiert).

    Es gibt aber bei uns 9 überregionale Impfzentren, die fast täglich impfen, und mein Bruder hat letzte Woche zwei für sich (beruflich) und meinen Stiefvater für heute bekommen. Nur liegt der Schwarzwald und über 100 km Landstraße dazwischen und ausgerechnet heute schneit es. Meine Mutter ist sehr besorgt.

    Bei uns ist extrem ungleichmäßig verteilt. Sehr große Landkreise wie unser mit 300 000 Einwohnern erhalten genau die gleiche Anzahl an Impfstoffen wie sehr kleine und wenn dann die zentralen nicht in der Nähe liegen... (auch die sind sehr ungleichmäßig verteilt). Daher gibt es Regionen, in denen alle die wollten bereits geimpft sind und man Termine innerhalb von einer Woche erhält und andere, wo seit 4 Wochen gar nichts geht.

    Kannst du dir denken, wie mühsam das erst ist, wenn der eigene Kleinstaat nur 37 qkm gross ist? Ich war irgendwann im Herbst mal in Muttenz (Standort Schule) einkaufen und kurz davor die Leute anzuscheissen warum eigentlich ausser mir keiner eine Maske trägt. Was bin ich froh dass seit Ende Dezember einfach überall das gleiche gilt, ich hab selbst als halbwegs intelligenter Mensch am Ende nicht mehr durchgeblickt was ich genau noch wo darf. Der allergrösste Irrsinn war der Skilift in Langenbruck der nur zur Hälfte den Hügel hochfahren durfte weil das untere Ende des Hügels Baselland und das obere Ende Solothurn ist. 🥴

    Entschuldige bitte, ich musste über den Skilift lachen, nicht über dich.

    "Die Bundesregierung, die Landesregierungen haben so viel richtig gemacht in dieser Pandemie - bis zum Sommer 2020 fast alles - dass sie nun auch mal Fehler eingestehen könnten. Das wäre ein viel besserer Muntermacher, würde den Deutschen über ihre zunehmende Corona-Erschöpfung viel eher hinweghelfen als immer neue Durchhalteparolen."

    Schreibt der Kai für die Tagesschau. Recht hat er.

    Da stimmt vermutlich jeder zu. Nur was ist der Fehler? Zu wenig oder zu viel Lockerung? Und da gehen die Meinungen extrem auseinander. Und was soll ein besserer Muntermacher sein?

    Im Frühjahr war der Shutdown bei geringeren Zahlen (das sieht man deutlich an der Belegung der Intensivbetten, weniger an den Tests) deutlich stärker, Kai ist also für stärkeren Lockdown bei geringeren Zahlen, wenn er die Zeit bis Sommer lobt? Ich stimme dem zu, aber ich fürchte die Querdenker nicht. Im Frühjahr war die Angst in der Bevölkerung weitaus größer (und deshalb hielten sich fast alle an Kontaktbeschränkungen), ich denke nicht, dass es gut gewesen wäre, die Angst aufrecht zu halten.

    Und ein großer Fehler war es den (Fern-)Tourismus wieder zu erlauben, das war Beginn des Anstiegs (und der kam im Frühsommer). Nicht alle hielten sich an die Quarantäne, zu viele glauben immer noch, dass sie nicht mehr als einen Schnupfen bekommen werden.

    Mich regen Leute auf, die Allgemeinplätze formulieren, aber keinen einzigen konstruktiven echten Vorschlag machen.

    Und es werden viele Fehler eingestanden. Spahn sagte gerade, sie hätten die 2. Welle unterschätzt, hätten gehofft, dass es doch nicht so schlimm wird. Was soll da Mut machend sein? Wer anderer Meinung ist, regt sich erst recht auf.

    Aber wären früher strengere Maßnahmen wirklich umsetzbar gewesen, wenn es Teile der Bevölkerung nicht einsehen, wenn Gerichte die Verordnungen kassieren?

    Ok,kenne ich so von meinem tatsächlich nicht. Habt Ihr denn eine Regelung, wie damit zu verfahren ist? Bei uns ist Anwesenheits-/Abgabepflicht. Wer nicht teilnimmt UND sich nicht zeitnah mit einem guten Grund meldet bzw. Wer geh nichts abgibt, hat dann unentschuldigte Fehltage-/Stunden.

    Ist bei uns genauso (und dank digitalem Klassenbuch sehen es Schüler und ihre Eltern, solange die Schüler nicht volljährig sind, sofort). Das hilft bei einigen gut.

    Bei uns wird sogar noch unterschieden. Nicht ansprechbar, nicht auf Moodle (man kann ja sehen, wann welcher Schüler zuletzt im entsprechenden Fach war) - unentschuldigt gefehlt.

    Keine Aufgaben hochgeladen (mindestens vergessene Hausaufgaben, auch die werden im digitalen Klassenbuch eingetragen und sind von Schülern/Eltern einsehbar, meistens auch schlechte Leistungsnote, aber das sehen Schüler und Eltern nicht sofort schwarz auf weiß).

    Na ja, zum Teil. Ich habe da ein ganz krasses Gegenbeispiel aus meiner eigenen Klasse: ein Schüler hatte bis zum Beginn des Distanzunterrichts (das war bei uns der 14.12.) null Fehltage und auch keine Fehlstunden, ist aber insgesamt ziemlich "bequem". In der ersten Woche des Distanzunterrichts - also vor den Weihnachtsferien - hat er noch ganz gut mitgemacht; nach den Weihnachtsferien kamen von ihm gar keine Rückmeldungen mehr. Darauf per Mail von mir angesprochen, meinte er, er habe gerade keine Lust die Arbeitsaufträge zu erledigen...

    Edit: Ich habe eine ganze Reihe SuS, die bisher im Präsenzunterricht so gut wie nie gefehlt haben, aber im Distanzunterricht ihre Arbeitsaufträge oft nur halbherzig oder ab und zu gar nicht bearbeiten. Auch da gab es in zwei Klassen SuS, die sonst eigentlich immer gut im Englischunterricht mitgemacht haben, sich bisher am Distanzunterricht aber überhaupt nicht beteiligt haben.

    deine Schüler sind kurz vor Schulende - ob sie dann im späteren Leben zurecht kommen werden?

    Das erzähle ich zumindest meinen in der Oberstufe. "Ihr lernt gerade selbstständig eure Arbeit einzuteilen". - Ich denke, auch das ist ein wichtiges Unterrichtsziel. (Bei uns am Gymnasium gibt es auch keine Überraschung. Es tauchen die ab, die auch vorher nichts extra getan haben, die oft gefehlt haben.)

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