Beiträge von Kris24

    ich habe mir jetzt ein "Kuschelponcho" besorgt. Da erst im letzten Jahr in der Chemie die Fenster aus den 60er Jahren ausgetauscht wurden (sie waren so undicht, dass wir im Winter zwischen 16 und 18 Grad hatten, ich hatte mich so gefreut, dieses Jahr erstmals nicht mehr frieren zu müssen), besitze ich noch div. Handschuhe, mit denen ich an die Tafel schreiben und Versuche durchführen kann.

    (Aber mir graut es schon jetzt vor der Kälte im Januar und Februar. )

    Freie Universität Berlin und RWTH Aachen entwickeln Maske, die den Virus beim Aufprall killt:

    https://www.rw-textilservice.de/textilien-die-…50/17388/403339

    Den Stoff hat eine Schweizer Firma entwickelt, Berlin und Aachen haben nur wie viele andere getestet. Der Artikel ist uralt, ich besitze wie mehrere andere hier die Maske längst, habe sie im Auto, weil sie nicht dauernd gewaschen werden muss.

    (Pepe hat gerade seinen Uraltlink gelöscht. Hat es einen Grund, dass hier hintereinander zwei sehr alte Artikel verlinkt werden? Ich habe jetzt 5 Minuten überlegt, ob ich so erschöpft bin oder ob Früsommer ist.)

    Wollsocken

    OT Gibt es wirklich zwei NZZ?

    In Deutschland online werden eher AFD-nahe Ansichten verbreitet (für mich daher eher abschreckend, Artikel daraus werden auch immer von AFD-Anhängern zitiert) . Ich habe gehört, dass die Schweizer Seite es anders sieht (und das es deshalb bereits zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Redaktionen kam).

    naja, der Virus wurde schon immer herein transportiert. Der 1. von China zu Webasto, dann in die Familie, andere Betriebe und eben auch Schulen. Jeder wurde nur herein getragen.

    Und davor von irgendwelchen Fledermäusen oder Marderhunden in die chinesische Gesellschaft. Wie blöd sind Menschen, die so etwas behaupten? Glauben sie wirklich, dass andere so etwas glauben?

    Aber wahrscheinlich stimmt der Satz der Münsteraner Bezirksregierung.

    "Eltern, die in Sorge um ihre Kinder sind, Lokalpolitiker/innen unter Druck und nicht zuletzt Ihre Kolleginnen/en wollen nicht hören, dass Sie Zweifel haben“, so heißt es in dem Schreiben wörtlich.

    Aus https://www.news4teachers.de/2020/11/wie-sc…ogar-zu-luegen/

    Die "Lehrer-Bildzeitung" 4teachers berichtet gerade: Länder sind jetzt doch zu Wechselunterricht in der Oberstufe bereit.

    ich lese nur, dass Braun das vorschlägt und nicht die Bundesländer (oder bin ich zu müde, die Woche war extrem hart). Und Merkel (und Braun) wollten dies schon letzte Woche und konnten sich nicht durchsetzen. Heute las ich irgendwo, dass die Ministerpräsidenten das auf keinen Fall wollen (Söder wartet wohl auf die anderen). Wir sprachen gestern im Kollegium, dass wir jetzt viel besser vorbereitet sind.

    Wir haben inzwischen in fast jeder Klasse Quaratänefälle. Das bedeutet Mehrarbeit für und Kollegen und die Schüler verpassen (einzeln) Klassenarbeiten (blöd für sie). Außerdem habe ich mehrfach von Eltern jüngerer Kinder gehört, dass ihre Kinder in Quaratäne fast durchdrehen, weil sie nicht die Wohnung verlassen dürfen. Ich denke daher, dass es auch für die Kinder schlecht ist (und inzwischen sind es keine Einzelfälle mehr). Die Zahlen müssen herunter.

    Also wenn ich mit der FFP2-Maske den "Brillentest" mache, beschlägt die schon etwas (ist zwar meine Sonnenbrille, aber ich glaube das macht keinen Unterschied), aber weniger als bei einer normalen Stoffmaske. Wenn ich sie noch enger aufsetzte, ändert das aber nichts.

    Heißt das jetzt, meine Maske ist schlecht??? :angst:;(

    wenn ich den Nasenbügel an die Nase drücke, ist er eher V-förmig verbogen, mein Nasenrücken ist etwas runder. Die Schutzbrille (in Chemie) beschlägt etwas (Brillenart ist egal).

    Bei mir hilft es, wenn ich dann in die Mitte auf die Nase drücke, der Nasenbügel also in der Mitte etwas runder wird (und wirklich eng anliegt). (Ich habe auch etwas gebraucht bis ich das raus hatte. Aber es darf wirklich nirgends Luft ungehindert herausgehen, sonst ist die FFP2-Maske nicht viel besser als einfache Masken. Vor ein paar Tagen gelesen, dass deshalb FFP-Masken Bartträgern nichts bringen. Die Luft und damit die Aerosole sucht den Weg des geringsten Widerstandes.)

    Es gab im Frühsommer eine Studie dazu, wenn nur 1 % von der Maske z. B. am Nasenflügel offen bleibt, ein Vielfaches (es war zweistellig, genau weiß ich es nicht mehr) weniger Schutz gibt.

    Stolze 1,62 :super:

    Ich kann zwar leider nur die Tafel zur Hälfte beschriften, weil ich an den oberen Teil nicht drankomme, aber Digitalisierung sei Dank gibts ja jetzt Deckenbeamer und Leinwände. Leider ohne funktionierende Fernbedienung. Aber ich habe mittlerweile ausgezeichnete Besenstiel-Skills :super: Und ebenfalls viele große Jungs, die man für Aufgaben einspannen kann um die eigene fehlende Körpergröße zu Kompensieren :lach: "Schreibt mal bitte jemand die Überschrift nach ganz oben auf die Tafel?"

    Genauso habe ich es viele Jahre gehandhabt (die Fernbedienung für den Beamer funktionierte nicht), also den Besenstiel als Fernbedienung verwendet.

    Große Jungen mussten schon auf der Leiter stehend die Decke abwaschen (Putzlappen am Besen befestigt), wenn ein Chemieversuch etwas zu heftig ablief (ist bisher zweimal geschehen, der Fachmann nennt es Siedeverzug bei der Fehlingprobe, leider blau).

    Und die alten Tafeln im Nebengebäude (lassen sich nicht verschieben) können von mir nur im mittleren Drittel verwendet werden. An das obere Drittel komme ich nicht dran, das untere Drittel ist ab der 2. Reihe nicht mehr lesbar, weil die 1. Reihe davor sitzt.

    Ich musste also gerade schmunzeln, als ich deinen Beitrag las. :)

    Stell ne offene Flasche Hexen auf den Tisch, dann musst Du das Fenster nicht mehr selber aufmachen.

    Im Ernst ... Ich verstehe den Stress einfach überhaupt nicht. Ich lüfte immer schon viel. Die SuS lösen eine Aufgabe, ich gehe zum Fenster und öffne es. Gehe durch die Reihen, schaue was die machen, schliesse auf dem Rückweg das Fenster. Einziger Unterschied ist jetzt, dass wir Fenster haben, die man ganz aufmachen kann und dass meine Türe ständig offen ist. Allenfalls nervt mich letzteres weil die Putzfrau morgens während der 1. Lektion das Reinigungsmonster auf meiner Etage im Kreis schiebt. Aber die Kakophonie des Laubbläsers, Rasenmähers, der Kehrmaschine, der plärrenden Kinder vom Primarschulhaus gegenüber ... das hatten wir immer schon.

    Ich habe ähnliches mal erlebt. Ein Schüler öffnete das Fenster und schloss es sofort wieder. Auf mein überraschtes nachfragen bekam ich die Antwort, unsere Mensa kocht gerade Rotkohl (und das stank noch mehr) - Funktioniert also auch nicht immer.

    Offiziell können die Infektionen nicht nachverfolgt werden. Das wird aber nur gesagt, weil die wahre Antwort nicht politisch korrekt wäre.

    Blösinn. Weißt du immer, wann und wo du dich angesteckt hast? Ich habe zu viele verschiedene Kontakte (und zeitweise war ich täglich im Restaurant, aber auch in der Schule, in der Familie, bei Freunden, beim Sport usw. (beim durchschnittlichen Altenheimbewohner sieht es etwas anders aus).

    Und wenn jemand sich als Snoopy im Restaurant eingetragen hat, wird er es dem Gesundheitsamt kaum verraten. Genauso wenig, wenn er eine illegale Party besucht hat oder auf einer Querdenkerdemo war. Kein Wunder, dass es dort keine/kaum Infektionen gibt.

    Bei uns soll mindestens alle 45 min für mind. 5 minuten quergelüftet werden. Das mach ich.

    Dann sind die Fenster wieder zu. Und da wir eine gut funktionierende Heizung haben, muss da keiner frieren.

    Unsere Schüler bringen Wechselmasken mit. Nach drei Stunden wird gewechselt. Wer Nachmittags Betreuung oder Unterricht hat, wechselt nochmals Mittags.

    Dazu

    Zitat

    Im Hygieneplan der Kultusministerkonferenz zu den Schulöffnungen nach den Sommerferien heißt es: „Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, wenn möglich auch öfter während des Unterrichts.“ Entsprechend lauten die Regelungen in den einzelnen Bundesländern.

    Reicht der magere Hinweis aus, um die Belastung der Luft mit möglichen Coronaviren zu beseitigen? Nein – sagt einer, der es wissen muss: Prof. Martin Kriegel forscht seit Jahren zum Thema Luftverschmutzung und -verteilung – und hat eine aktuelle Studie zu Aerosolen vorgelegt, winzigen Teilchen also, die in der Raumluft schweben und das Coronavirus mit sich tragen. Ergebnis der Untersuchung, wie Kriegel gegenüber der „Berliner Zeitung“ erklärt: „Aerosole verteilen sich in einem geschlossenen Raum innerhalb von zwei oder drei Minuten überall.“ Das bedeutet: In einem Klassenraum kann ein einziger infizierter Mensch jeden anderen darin anstecken.

    Aus https://www.news4teachers.de/2020/08/unters…schulen-drohen/

    Bzw.

    Zitat

    Alle Klassenräume mit Lüftungsanlagen auszustatten – wie in einigen Bundesländern derzeit diskutiert wird –, bezeichnete Tonne als «hochproblematisch». «Wir brauchen handhabbare Lösungen für die Schulen.» In Niedersachsen setze man auf eine 20-5-20-Regel: 20 Minuten Unterricht, 5 Minuten Stoßlüften, 20 Minuten Unterricht.

    „Mindestens 10 bis 15 Minuten lüften nach jeder Schulstunde!“

    Das allerdings reicht nach Ansicht von Experten nicht aus. „An dieser Stelle kann ich nur erneut meinen Vorschlag von 30 Minuten Unterricht und 15 Minuten Pause aus dem Juli wiederholen“, schrieb Martin Kriegel, Professor an der TU Berlin und Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts für Energietechnik, auf Twitter (als Reaktion auf einen Post des Virologen Prof. Christian Drosten, der einen Corona-Ausbruch in einem Klassenraum mit 13 infizierten Schüler mit „as expectet“, „wie erwartet“, kommentiert hatte.)

    „Es müssten mindestens 10 bis 15 Minuten nach einer Schulstunde gelüftet werden. Aber mit voll aufgerissenen Fenstern und leerem Klassenzimmer!“, so hatte Kriegel bereits vor Wochen erklärt. „Durchzug beschleunigt den Prozess. Geht Lüften nur einseitig, dauert es länger.“ Fünf Minuten lang ein Fenster offen stehen zu lassen, wie es in vielen Unterrichtsräumen wohl spätestens im Winter praktiziert werde, reichten auf gar keinen Fall, sagt Kriegel.

    Aus https://www.news4teachers.de/2020/09/schulg…wetter-zentral/

    Aber weil es dann zu kalt wird (und das merkt man im Gegensatz zu einer Infektion sofort), müssen halt in Bayern 5 Minuten reichen, in Baden-Württemberg sind es immerhin nach 20 Minuten 5 Minuten (20 - 5 - 20) und die komplette Pause (was allerdings nicht klappt, sobald der Lehrer den Raum verlassen hat, werden die Fenster geschlossen).

    Wie meinst du das? Müsst ihr es den Schülern reinschieben? Ich frage mich allerdings immer, wo meine Kinder das digitale know-how herhaben? Das lernen die anscheinend irgendwie von selbst/sind so aufgewachsen. Oder bringt ihr das alles den Schülern irgendwann in der Mittelstufe oder so bei? Ich habe davon allerdings nichts mitbekommen, aber meine Kinder sind sowieso sehr selbstständig. Ich wundere mich immer, woher sie das alles können - ich kann es nicht gut.

    Bei uns (Baden-Württemberg) gibt es in Klasse 5 BMB (Basiskurs Medienbildung o. ä. ) Grundlagen in Office (Word, PPP), in Mathe öfter Excel, Geogebra usw., in NWT u. a. Fächern PPP. Eigentlich beteiligen sich alle Fächer.

    In der Mediothek und in einem Arbeitsraum stehen bei uns für alle Schüler PCs, Drucker, Scanner (jederzeit zugänglich), Schüler lernen auch voneinander. Ein Bufdi ist anwesend und hilft. Entsprechende Hausaufgaben werden gleich dort erledigt.

    In Vorbereitung eines evtl. Fernunterrichts war ich mit meinen beiden jüngsten Klassen im Computerraum und habe das umgehen mit Moodle geübt (z. B. Foto mit Handy vom handgeschriebenen als pdf-Datei hochladen usw.). Einige Schüler konnten es so gut, dass sie mir assistiert haben. Bei meinen Oberstufenklassen bzw. -kurse habe ich Hausaufgaben gegeben, um dies zu überprüfen (beim 2. Mal klappte es bei allen).

    Nein, Schüler können es nicht von alleine, die meisten Lehrer sind wohl besser in Office etc. (man muss z. B. erklären wie Großbuchstaben entstehen), aber es wird geübt und korrigiert (GFS sind für alle lehrreich). Aber es klappt zunehmend gut und die meisten können es bis zur Uni.

    Zwischen "Masken bringen nichts" auf der einen Seite und "Mit Masken passiert nichts" liegen aber auch Welten ... Ich denke noch an die Studie, dass OP-Masken vorausssichtlich 80% der Infektionen verhindern.

    Und es ist ein Unterschied, ob der Infizierte sie trägt oder der Gesunde. (Aber darüber haben wir im Sommer gesprochen. Sonst beschweren sich hier einige, dass immer dasselbe gesagt wird.)

    ich habe seit Mai gesagt, Masken können helfen, es ist eine (!) Schutzmaßnahme, aber es man kann sich trotzdem infizieren (ich hoffe nur, nicht so stark und deshalb trage ich sie). Ich habe meine Meinung nicht geändert (was ich später erfahren habe, unterstützte nur mein Anfangsbild).

    Ich habe es ein paar Male hier mit Sicherheitsgurten im Auto verglichen, er kannn mich schützen, er kann mich vor noch schwereren Verletzungen bewahren, ich kann aber bei einem schweren Unfall trotzdem sterben (und deshalb bin ich froh, wenn Geisterfahrten durch die Polizei verhindert werden). Man muss absolut nicht das Risiko suchen (OT : in dem Zusammenhang finde ich Toxoplasmose interessant). Und manchmal habe ich aktuell schon das Gefühl, dass in der Schule nur noch auf Masken als einzige Schutzmaßnahme gesetzt wird und wenn ich dann sehe, wie schlecht sie getragen werden (meine 6. Klasse trägt fast ausnahmslos Erwachsenenmasken, die minütlich rutschen und oft erst nach meiner Erinnerung wieder hoch geschoben werden. Wenn kein Lehrer anwesend ist, trägt sie vielleicht die Hälfte und kuschelt, es sind halt Kinder. Meine großen sind etwas besser, aber mindestens 10 % hat dünnste Stoffmasken und hebt sie ständig von der Nase weg, um besser Luft zu bekommen. Andere Maßnahmen gibt es nicht (es wird aktuell dank neuer Putzfirma so schlecht gereinigt wie noch nie).

    Ich hoffe, meine FFP2-Maske ist kein Fake und es kommt nicht noch schlimmer.

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