Beiträge von Kris24
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So, Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wie ist die Lage in den durchlüfteten Klassenzimmern, bei denen "die Temperatur immer nur um ein paar Grad sinkt und danach schnell wieder ansteigt?"
(Hab vorhin zehn Minuten mein Büro gelüftet. Ist immer noch kalt!)
Bei uns genauso. Alle frieren, aber das Thermometer zeigte bisher noch nicht unter 19C an (aber es fühlt sich viel kälter an, ich bin jetzt zu Hause und es fröstelt mich immer noch. Ich bin auf Januar/ Februar gespannt, da schaffte es unsere Heizung bei geschlossenen Fenstern in den vergangenen Jahren nicht.
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Wie viele kennst du denn, die keine Maske tragen?
Kommt auf die Situation an
In der Schule bis vor 3 Wochen trugen 97 % keine oder nur abundzu Maske selbst an Orten, wo es verlangt wurde, obwohl die Zahlen immer weiter stiegen. Dann wurde es vom Bundesland verpflichtend überall zu tragen und Maske wurde getragen, wenn unbedingt nötig (Gang, im Lehrerzimmer meistens nicht, obwohl es dort auch verpflichtend war, aber Außenstehende sehen es nicht). Ich sah Hausmeister und Handwerker ganz ohne Maske oder unter dem Kinn auf dem Gang (Schüler sprachen mich darauf auch an). Dann waren Herbstferien. Am 1. Tag nach den Herbstferien war es nicht viel besser, dann wurde bekannt, dass ein Betrieb vor Ort geschlossen wurde, weil über 100 positiv getestet wurde (vermutlich Millionenschaden, Schaden insgesamt noch nicht absehbar, Maske soll gar nicht oder nur nachlässig getragen worden sein) und am nächsten Tag trugen an der Schule plötzlich fast alle Maske, teilweise sogar FFP2 (und wir müssen sie selbst kaufen), teilweise von Leuten, die mir vor 2 Wochen noch erklärt haben, dass das alles Blödsinn ist und man das ganz locker sehen müsse. Allerdings haben einige Schüler Attest und tragen daher keine Maske, genaue Zahl wurde uns nicht gesagt.
Es (Betriebsschließung, finanzielle Schäden, steigende Zahlen, Belastung/ Überlastung des Pflegepersonals/Gesundheitssystem, Shutdown light usw.) wäre vermeidbar gewesen, ich finde das traurig. Und ja, ich bin Lehrer, aber meine Familie, meine Freunde nicht (ich sehe die Probleme anderer, ich sorge mich. Meine Schwester ist Krankenschwester, mein Bruder ist seit seinem Ersatzdienst am Wochenende ehrenamtlich als Rettungssanitäter unterwegs, beide hatten schon mehrfach Covid-19-Patienten zu betreuen, waren in Quaratäne.)
(OT: Auf dem Heimweg hörte ich heute in der Fußgängerzone beim vorbeigehen eine Frau zu ihrer Bekannten sagen, dass ihr eine andere Frau erzählt habe, dass es gar nicht so viele positive Fälle in diesem Betrieb gäbe, sondern das Gesundheitsamt von der Konkurrenz beeinflusst worden sei usw., sie sprach laut genug, so dass ich einiges hörte, obwohl ich Abstand hielt - das macht mir noch mehr Sorgen. Aber diese Leute erreicht man weder mit weniger, noch mit mehr Maßnahmen. Verschwörungstheorien sind ja auch nicht neu, nur inzwischen laut. Es ist einfach ein zusätzliches Problem, dass mir zu schaffen macht.)
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Wer ist denn "wir"? Meinst Du Deinen privaten Mikrokosmos oder vielleicht doch eher die ca. 746 Millionen Europäerinnen und Europäer oder gar noch Schlimmeres? Nein, es ist ganz einfach unmöglich dieses Virus auszurotten. Das Ding muss entweder mutieren bis es harmlos wird oder es braucht einen Impfstoff, der zumindest die schweren Verläufe verhindert. Dann wäre alles feinifein und wir können die Masken auf den Scheiterhaufen schmeissen. Wir haben fürs Schuljahr 2022/23 irgendwo hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen ein fieses Hotel fürs ganze Kollegium gemietet in dem wir unser 50jähriges Bestehen zu feiern gedenken. Das rituelle Maskenverbrennen haben wir zu diesem Anlass grad vorhin in einer Sitzung mit der Schulleitung beschlossen. Man kann ja zumindest mal hoffen.

mit wir meine ich so viele wie möglich, wünschen darf ich es mir ja (zumindest aber landesweit, Shutdowns sind auch nur landesweit und ich trage meine Maske seit Ende Mai immer im Unterricht und immer wenn der Abstand zu klein wurde. Ja, es war in der Schule freiwillig bis vor 3 Wochen und jetzt haben wir den Salat. Ich bin gegen Fernunterricht, die Maske war für mich das kleinere Übel. Und ich habe es oft hier beklagt und dich beneidet (ich verstehe deine Vorwürfe neulich und heute absolut nicht).
Aber ich habe auch gelernt. Anscheinend sind explodierende Zahlen und drohende Shutdowns vielen lieber als Maske zu tragen (bis zur Impfung oder extrem kleinen Zahlen und sobald sie steigen wieder mit, ich hätte Hammer und Tanz mit Maske statt mit Shutdowns bevorzugt, ich muss es akzeptieren, jetzt werden die Intensivbetten knapp (ich las gerade einen schockierenden Bericht aus Belgien), ich hoffe, dass niemand meiner Lieben in nächster Zeit ins Krankenhaus egal mit was muss, hoffe, dass es meine Geschwister es gut überstehen, mache mir Sorgen um meine Eltern. Ich hasse die Situation, den Virus, aber nicht die Maske. Das ist halt jetzt notwendig, um mich, um andere zu schützen (und damit meine ich ausdrücklich auch das Pflegepersonal in Krankenhäusern. In Belgien, Frankreich u. a. leiden viele an Burnout. Ein Betrieb hat es hier extrem getroffen, über 100 infizierte in einer Woche. Und ich lebe in einer kleinen Stadt. Jetzt ist er zu und wie weit es streut, wir werden es sehen.
Ich bin müde, daher auch die langen Sätze. Gute Nacht und bleibt gesund.
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Wir werden wohl unser Leben lang mit Maske rumlaufen müssen, denn auch "nach Corona" (wann und wie auch immer dieser Zustand eintreten soll) wird es weiterhin Viren und Grippewellen (ja, evtl. weniger gefährlich, aber für Risikogruppen eben auch potentiell lebensgefährlich) geben.
Bei Erkältung u. a. (Grippe teilweise) reicht es, wenn der Kranke sie trägt, weil Symptomfreie nicht andere infizieren (bei Grippe höchstens kurz). Das ist ja gerade das Problem bei Covid-19, dass es viele asymptomatische andere infizieren können.
Und ja, ich fände es nett (rücksichtsvoll), wenn andere nicht rücksichtslos ihre Keime verbreiten. Nicht jeder bleibt bei Erkältung zu Hause, da wäre dies hilfreich. Ich hatte zweimal extrem Norovirus (5kg Gewichtsabnahme in 6 Stunden) , das brauche ich nicht noch einmal. Und ich finde es schön, seit einem halben Jahr nicht mehr erkältet zu sein. Keine Kopfschmerzen usw., ich brauche das nicht.
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bei uns wurde bei extremen Fehlzeiten auf Beschluss der Klassenkonferenz der Schüler zum Amtsarzt geschickt (sehr selten), der ist hoffentlich nicht verwandt
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Warum wird uns dann seit März immer und überall erzählt, man solle 1,5 m (teilweise 2 m) Abstand halten?
z. B.: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/al…and-halten.html
8 Meter lese ich zum ersten Mal und ich informiere mich durchaus über die Entwicklung ...
Man kann ja zusätzlich lüften, das soll doch auch einen guten Effekt haben?
Es gab verschiedene Studien im Frühsommer, die untersucht haben wie weit Aerosole fliegen können. Eine hat sogar untersucht wie weit Sars-Cov-2-Corona-Viren fliegen und ob sie noch aktiv sind (und da waren in 5 Meter Entfernung noch mehr als genug vorhanden, daher kam u. a. die Forderung von 8 Meter und sonst Maske (es gab noch eine im Klassenzimmer, da ging es nur um Aerosole, die nach gut 10 Minuten im ganzen Raum verteilt waren). Ich habe einiges im Faktenthread verlinkt, leider lese ich viel unterwegs und vergesse es (oder finde es nicht mehr) am Abend, um es mit euch zu teilen.
Die 1,5 Meter stammen eben aus dem Frühjahr, da dachte man noch, dass nur Schmierinfektion (daher wurde überall desinfiziert) und Tröpfcheninfektion für die Verbreitung verantwortlich sind (genauso wie beim Schnupfen), aber Sars-Cov-2-coronaviren sind doch anders (Schmierinfektion spielt kaum eine Rolle), dafür Aerosole. Drosten hat es irgendwann im Mai gesagt, es hat gedauert bis WHO und RKI es akzeptiert haben (es gab einen offenen Brief div. internationaler Experten) . Auch hier gab es heftige Diskussionen.
Natürlich sind 1,5 Meter besser als nichts. Der R-Wert ist inzwischen zwischen 0,9 und 1,4 und nicht mehr über 3 wie im März. Aber wenn wir es dauerhaft unter 1 schaffen, dann wäre der Spuk irgendwann zu Ende.
Ergänzung
Lüften verdünnt und da man eine bestimmte Anzahl an Sars-Cov-2-coronaviren benötigt, um ernsthaft zu erkranken, hilft dies auch (bei anderen Viren reicht manchmal nur einer, bei Sars-CoV2 ist es zum Glück nicht so). Aber wenn ich lange genug in der Nähe eines Infizierten bin, erhalte ich vielleicht doch die Dosis.
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Und Schulleitungen lesen dann die Kontaktprotokolle von über 100 Lehrkräften, um zu entscheiden, ob noch jemand in Quarantäne muss? Sicher, die haben ja sonst nichts zu tun...
Wir werden im Fall der Fälle gefragt (wenn ich also positiv getestet werde, wieso über 100 Leute?) und müssen Namen nennen. Und da mindestens 1 Woche vergangen ist, vergisst man vielleicht doch den einen oder anderen. Gerade im Lehrerzimmer spricht man doch mit unterschiedlichen Leuten, je nachdem wer da ist.
Ich notiere auch für mich, es ist ein Gedächtnisprotokoll für mich, kein Spitzelprotokoll. Ich schreibe nur auf, wen ich getroffen habe, nicht was gesagt wurde. Sonst werden Infektionsketten nicht unterbrochen und es kommt doch noch zu einem Lockdown (und das will ich nicht).
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Und wenn man den Abstand einhält?
8 Meter, wenn das Gespräch etwas länger dauert?
2 ,5 Meter hilft nur gegen Tröpfcheninfektion (1,5 m reicht nur, wenn zusätzlich mindestens Schal getragen wird)
Es hat schon einen Grund, warum die Zahlen so steigen. Inzwischen warnt uns auch unsere SL deutlich, inzwischen bleiben die Masken bei fast allen auf (und so viele selbstgekaufte FFP2-Masken habe ich heute zum 1. Mal gesehen (bei uns gab es einen Betrieb mit über 100 infizierten innerhalb einer Woche, das ist für eine Kleinstadt viel, das hat diese Woche die Einstellung vieler gepusht).
Ich selbst halte Menschen, die in einem Gespräch keine Maske tragen, inzwischen für rücksichtslos, gedankenlos oder extrem naiv. Andere sind im Shutdown und Lehrer verzichten auf Masken?
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Also mein Bildungssenator verkündete heute, dass man in der Schule sicherer ist als Zuhause oder im Supermarkt. Da bin ich aber froh.

Das ist die Lösung.
So bringen wir die Zahlen sofort auf Null.Alle Menschen egal welchen Alters gehen sofort in die Schule und bleiben dort bis das Virus nicht mehr existiert. Warum kam da noch keiner darauf?
Oder habe ich was falsch verstanden?

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Die neue Variante des Virus ist schon seit Monaten bekannt und auch nichts ungewöhnliches. Es ist in der Tendenz so, dass Viren mit längerem Umlauf infektiöser und gleichzeitig weniger gefährlich werden, beides gilt wahrscheinlich auch für die neuen Varianten von Covid.
Mir geht es nicht um die neue Variante (davon gibt es sehr viele und ist lange bekannt) und dass diese infektiöser und weniger gefährlich ist, ist lt. Artikel nicht gesagt. Es könnten auch Superspreader beteiligt gewesen sein.
Mir ging es um den "Beweis", dass Tourismus für die extrem hohen Zahlen in ganz Europa verantwortlich ist. Im Frühjahr war es Ischgl, jetzt Spanien. Es geht nicht um die paar, die sich vor Ort angesteckt haben, sondern um die vielen Infektionsketten, die sie gestartet haben. Das zeigt diese Variante.
Es wurde immer abgestritten, das Tourismus so problematisch ist. Daher fand ich diese Zahlen so interessant.
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Ich kann nur immer wieder plädieren: Schützt euch selbst und tragt FFP2.
Das tue ich seit Anfang Oktober zu 100 % (und seit Juni in vielen Stunden) und inzwischen bin ich nicht mehr allein. Aber auch FFP2 ist nicht 100 % sicher. Und sind meine selbst angeschafften FFP2 wirklich FFP2 und nicht nur Fakes? Selbst in Apotheken wurden Fakes verkauft. Ich achte auf Marken und hoffe.
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der 2. Artikel beschreibt ein völlig anderes Thema (und deshalb schreibe ich einen neuen Beitrag).
Ich zitiere daraus
Von Spanien aus grassiert sie jetzt durch ganz Europa: „20A.EU1“, eine Variante von Sars-CoV-2. Neue Studie aus Basel gibt zu denken: War es fatal, Reisebeschränkungen zu lockern?
- Im Sommer entdeckten Forscher* in Spanien eine neue Variante von Sars-CoV-2.
- Glaubt man einer neuen Studie, wurde die Coronavirus*-Variante durch den Tourismus auch in andere Länder eingeschleppt.
- Ist man in Europa zu schnell und zu locker mit dem Öffnen der Grenzen gewesen?
Basel - Anpassen oder aussterben: Wie andere Viren entwickelt sich auch Sars-CoV-2 immer weiter. Weltweit erforschen Wissenschaftler die Mutationen des Coronavirus* und fanden bereits Tausende verschiedene Varianten im Erbgut des Erregers, Hunderte davon grassieren auch in Europa - manche von ihnen breiten sich schneller weiter aus, andere verebben. Nicht nur die gelockerten Kontaktbeschränkungen im Sommer begünstigten wohl innerhalb der Länder Infektionen mit dem Coronavirus*, vor allem auch Reisende konnten das Virus - samt seinen Variationen - nach Öffnung der Grenzen mit nach Hause bringen.
Wie Forscher der Universität Basel jetzt festgestellt haben, konnte vermutlich genau auf diesem Wege eine Virus-Mutation, die im Sommer in Spanien entstanden war, in andere Teile Europas gelangen. Durch den Tourismus im Sommer ist die Variante 20A.EU1 in zahlreichen anderen Ländern Europas heute stark vertreten, vermuten die schweizer Wissenschaftler um Emma Hodcroft, die nun eine Studie dazu veröffentlicht hat.
(Zitatende)
(Und später)
In einer Pressemitteilung der Universität Basel und auf Twitter teilt Hodcroft mit, dass man die besagte Variante inzwischen - zeitlich versetzt - in zwölf weiteren Ländern Europas und zudem in Hongkong und Neuseeland nachweisen könne. Mit rund 90 Prozent der Virussequenzen ist die „eingeschleppte“ Variante 20A.EU1 etwa im Vereinigten Königreich gar noch stärker vertreten als in Spanien selbst. In Irland wurde sie zu 60 Prozent, in der Schweiz und den Niederlanden zu jeweils 30 bis 40 Prozent festgestellt. Auch in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Lettland, Norwegen und Schweden kommt sie vor.
(Zitatende)
https://www.merkur.de/welt/coronavir…r-90086541.html
Der Artikel ist noch deutlich länger und Lohn sich zu lesen (aus meiner Sicht).
Es wurde oft vermutet, aber dass es so extrem ist. Das hätte ich doch nicht gedacht.
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ich habe heute in der Mittagspause 2 Artikel gelesen, die ich mit euch teilen möchte.
Lait news4teachers will Gebauer prüfen, ob sie gegen Hybridunterricht in Solingen vorgehen kann. Mir hat der Artikel die Sprache verschlagen und hoffe, dass es ein Missverständnis ist. Vielleicht weiß einer von euch genaueres?
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ich komme gerade von der Schule heim (1. Schultag nach den Herbstferien) und schwanke zwischen belustigt und verärgert. Und jetzt lese ich, dass es bei euch klappt.
Bei uns haben einige Schüler Atteste gegen Masken (genaue Zahl wird nicht gesagt), andere tragen winzige Visiere (Nase schaut oben heraus und das Ding hat mindestens 5 cm Abstand vom Mund). Das "beste" heute war aber eine OP-Maske, bei der nur 1 cm am Rand übrig war und in der Mitte ein extrem weitmaschiges Netz (Fadenabstand ca. 5 mm). Kollegen achten nicht darauf, es ist ihnen egal, einer lobte sogar das Minivisier einer Schülerin (sie war völlig überrascht, als ich sie ansprach).
Und unsere Zahlen steigen aktuell extrem.
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Alles anzeigen
Ich verstehe das ganze Aufregen nicht.
Frau Merkel, Herr Lauterbach und die anderen haben doch alles im Griff. Jedenfalls sagen sie es.
Und Ende November werden sie feststellen, dass die Maßnahmen nicht geholfen haben. Deshalb werden sie dann verschärft. Jeder weiß doch: wenn Maßnahmen keine Wirkung zeigen, muss man sie nur noch energischer durchsetzen.
Ich gehe morgen wieder entspannt in die Schule. Die Sek II trägt jetzt in Sachsen im Unterricht eine Maske. Schließlich hat unser Ministerpräsident in einem Schreiben an alle Lehrer darauf hingewiesen, dass die Maske die Virenverbreitung verringern kann (wörtlich!).
Während der Ferien habe ich schon wieder fleißig den nächsten "Fernunterricht" vorbereitet, da er, ich denke, in 2-3 Wochen kommt. Er geht dann bis alle geimpft sind. Das wird nur etwas dauern.
Vielleicht sehe ich meine Schüler dann noch einmal von Gesicht zu Gesicht, d.h. ohne Maske, bis ich in Rente gehe (31.7.2022).
Seit optimistisch und bleibt gesund. Die Verantwortlichen haben alles im Griff und unsere Gesundheit ist ihnen das wertvollste. So ähnlich hat es die Kanzlerin doch gesagt.
Und wenn wir Glück haben, wird dann deutschlandweit jeden Tag 18 Uhr auch für unseren Berufsstand geklatscht. Das wäre so schön.
Also ich habe Merkel immer nur sehr besorgt gehört, sie weiß als Naturwissenschaftlerin im Gegensatz zu den Juristen, das eben nicht alles in Griff ist. Sie sagte deutlich vor zwei Wochen, dass dies nicht reicht. Aber wir leben in einem föderalen Staat und Ministerpräsidenten wie z. B. Ramelow waren letzte Woche völlig überrascht über die steigenden Zahlen auch in ihrem Bundesland und erst jetzt bereit, (teilweise) zuzustimmen. Merkel ist keine Diktatorin, auch wenn viele Merkel-Basher das behaupten. Alles im Griff höre ich nur von FDP und AFD (und eben einigen Juristen, ich frage mich immer, ob die glauben, mit einem Virus einen Vertrag machen zu können).

Lauterbach sprach sich für einen noch stärkeren Shutdown aus. Beide wissen aber, dass dies aktuell nicht möglich ist. Erst wenn es wieder hässliche Bilder gibt, sind die meisten in der Bevölkerung bereit (deshalb wäre ich nie als Politikerin geeignet). Beide sagten, dass wir noch ca. 1 Woche Zeit haben, dass die Situation ernster ist als im Frühjahr. Das ist sehr deutlich, alles andere wäre kontraproduktiv.
Zu Masken
Je nach Typ (und natürlich richtig getragen, also ohne "Löcher" an der Nase oder Seite) verringern sie zwischen 20 und 98 % der Viruslast. Und je weniger Viren, umso weniger stark erkrankt man. Masken könnten den R-Wert dauerhaft unter 1 drücken, aber anscheinend sind für viele Deutsche Masken schlimmer als Shutdown.
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In der derzeitigen Stimmung findet man halt auch ständig Dinge, über die man sich tierisch aufregen könnte. zB wenn Maßnahmen damit begründet werden, dass man die Alten schützen muss. Und dann feststellt, dass es in der Öffentlichkeit v.a. beim Einkaufen gerade diese alten Menschen sind, die jede Regel ignorieren und einem ohne Maske auf die Pelle rücken, als wollten sie einem durchs Gesicht lecken
Oder dass irgendwer sich tolle Luftfilter kauft und dann sagt "die Schulen können ja alle 20 Minuten Lüften". Und dann auch noch eine tolle Lüftungsanleitung schicken, als wären die Lehrer mal wieder zu dumm um selbst zu wissen, wie man richtig lüftet
Obs richtig ist, keine Lust mehr zu haben, sei mal dahingestellt - nachvollziehen kann ich es absolut.nein, es sind nicht in der Regel die alten (ich wehre mich gegen Regel) , die einem auf die Pelle drücken. Die meisten sind inzwischen sehr vorsichtig, gehen kaum noch aus dem Haus (es gibt Untersuchungen dazu). Deshalb sind sie immer noch weniger betroffen (ca. 70 auf 100 000, das RKI gibt inzwischen die Werte an, der Anteil steigt z. Z. extrem), weniger betroffen als im Frühjahr. Deshalb ist der Sterbeanteil in Deutschland immer noch unter 1 %. Es gibt in allen Altersgruppen rücksichtslose. Und klar habe ich auch schon mit sehr Alten und ihrem Alterstrotz "gekämpft" (und mich auch aufgeregt) , aber genauso mit sehr jungen, die einem verhöhnen und drohen anzuhusten, wenn man sie auf Maske anspricht.
Aber wir empfinden es oft so, weil wir meinen, die alten müssten immer aufpassen, bei jungen erwarten wir es nicht.
Übrigens die Maßnahmen sind für uns alle, wenn die Intensivstationen überlastet sind, wird vielleicht auch das junge Unfallopfer nicht mehr behandelt, weil man dem älteren Coronaopfer mehr zutraut zu überleben. Alter alleine entscheidet in Deutschland nicht (im Gegensatz zu manch anderen europäischen Ländern). Ein Intensivmediziner (München?) meinte vor ein paar Tagen im Fernsehen, dass bei ihnen aktuell vor allem 40 - 50jährige mit Covid-19 auf der Intensivstation liegen (viel jüngere als in der 1. Welle, er wurde nach Unterschieden gefragt).
Das Problem ist, dass viele erst schauen, was andere machen und wenn nur einer gesehen wird, der sich weniger zurück nimmt, man Sorge hat, zu kurz zu kommen. Wie kleine Kinder, Mama der hat ...
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.... und es war der 1. Geburtstag. Wie viele kommen dann am 18.?
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Respekt vor dir, Finchen!
Ich hatte auch schon öfter den Gedanken, aber dann hieß es immer "Woanders ist es auch nicht besser." Da dachte ich mir: Stimmt wohl.
Außerdem habe ich auch ein paar richtig liebe Kollegen.

Aber es geht ja nicht um mich. Wäre es für den TE vielleicht eine Option, die Schule zu wechseln?
Schreibt er ja "mittelfristig neue Schule"
Ich denke auch, dass es am besten ist, weiß aber auch, dass dies manchmal sehr schwierig ist. Man kann z. B. schulübergreifende Fortbildungen nutzen, um sich über andere Schulen zu informieren. Ich weiß daher genau, an mindestens 2 Schulen in der Nähe möchte ich auf keinen Fall unterrichten.
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