Beiträge von Kris24

    Wir haben schon Fragebögen von Absolventen der nächstgelegenen Uni ausgefüllt mit Bitte des Profs über die Schulleitung. Das ginge auch ohne 1:1 Kontakt...

    in Baden-Württemberg (Timo kommt ja aus Konstanz) sind noch drei Wochen Sommerferien (und in den ersten zwei Wochen würde unsere Schulleitung es aus Zeitgründen kaum gestatten), von daher verstehe ich, dass er nicht erfolgreich ist. In fünf, sechs Wochen (falls bis dorthin Covid-19-Zahlen nicht explodieren) könnte er erfolgreich sein. Zur Zeit haben bei uns Umfragen dieser Art nicht die höchste Priorität.

    Normalerweise füllen wir auch solche Umfragen aus (auch Uni Konstanz war schon mehrfach dabei), aber heute ist bei uns gerade Halbzeit (der Sommerferien).

    Samu hat sich aber nicht auf April oder Mai bezogen, sondern eine Vermutung für die Zukunft ausgesprochen -sofern wir den gleichen Beitrag meinen. Da werden wir sehen, ob sie Recht hat. Es wäre schön.

    Weiß ich (bitte um Entschuldigung, hatte es zu knapp geschrieben, tippe sehr ungern am Tablet) . Ich wollte nur mit vergangenen Beobachtungen Samus Vermutung für die Zukunft begründen, denn Norovirus und Magen-und-Darm-Erreger werden sich im kommenden Jahr nicht anders verhalten.

    (Es gab im Frühjahr ja die (lustig formulierten und nicht ernst gemeinten) Bemerkungen, dass diese wie auch andere Krankheitserreger als Kollateralschaden mitausgerottet werden könnten, wenn alle die AHA-Regeln beachten würden.)


    Ich formuliere meine Meinung noch einmal (hoffentlich) klarer.

    Ich gehe davon aus, dass bei Beachtung der AHA-Regeln im kommenden Winter Norovirus u. a. eine kleinere Rolle als in der Vergangenheit spielen werden, ob deshalb insgesamt weniger erkranken hängt davon ab, wie gut Masken wirklich vor Covid-19 schützen. Die beiden anderen Maßnahmen spielen in der Schule nur eine kleine Rolle.

    im April (oder Mai? ) wurde von Ärzten gemeldet, dass dank Shutdown nicht nur die Grippe vorzeitig beendet wurde, sondern auch Norovirus und Magen-Darm Magen-und-Darm-Erkrankung viel seltener vorkamen. Insofern hat Samu Recht.

    Aber bezgl. Schnupfensymptome und Covid-19 zu unterscheiden, sehe ich auch Probleme. Mir fiel es im März schon schwer, ich habe sicherheitshalber einmal die Notbetreuungaufsicht getauscht, ich war in der Woche froh, im Fernunterricht zu sein.

    Und Kinder erkranken meistens leichter an Covid-19, ihre Symptome sind im allgemeinen viel schwächer. Es wird (vermutlich) in jeder Klasse Fälle geben, wo selbst sehr verantwortungsbewusste Eltern die Lage falsch eingeschätzen. Wir werden also sehen, inwieweit die Maske schützt. Abstand gibt es an Schulen bei Regelbetrieb keinen und Hygiene hilft immer, aber bei Covid-19 ist Schmierinfektion selten.

    die Quote zur Ansteckung bezieht sich auf den gesamten Zeitraum seit Februar und da war die Schule zum großen Teil zu (Shutdown, Osterferien, Pfingstferien, Sommerferien) und komplett geöffnet wird erst jetzt. Deshalb finde ich sehr interessant wer alles weiß, dass Schule kein Pandemietreiber ist. (Ich spekuliere mal, weil Kinder und Jugendliche oft nicht schwer erkranken, werden sie nicht getestet und wenn Erwachsene, die von ihnen angesteckt wurden, getestet werden, sind sie vielleicht schon wieder gesund, PCR-TEST also negativ. Drosten hat ähnliches mal zu einer Studie aus Israel geäußert. Vielleicht sanken die Zahlen in Schweden in den letzten 2 Monaten so überraschend, weil in Schweden Sommerferien waren (Schulen also geschlossen hatten) und nicht weil Herdenimmunität erreicht wurde? Da ich es nicht weiß, halte ich mich zurück, hoffe aber, dass die Zahlen in den nächsten Wochen hier und überall sonst nicht zu sehr explodieren. Denn wie soll es dann weiter gehen? )

    Altenheime waren nach wenigen Wochen im Frühjahr extrem betroffen (daher die hohe Quote). Außerdem kann man die Infektionquelle im Altenheim gut nachverfolgen, es wurde dort dann auch sehr getestet, im ÖPNV ist das schwierig (die Quote bezieht sich nur auf bekannte Quellen bzw. 27% oder 55 000 von 220 000, vom Rest immerhin 73% weiß man es nicht wo sie sich angesteckt haben. Ich hoffe, ich habe die Zahlen noch richtig im Gedächtnis).


    Auch im Frühjahr war anfangs die jüngere Altersgruppe betroffen (kaum schwere Erkrankung, der Münchner Arzt nannte seine webasto-Patienten pumperlgesund, bevor Sars-CoV2 in die Altenheime kam. Erst dann stiegen die Krankenhauszahlen extrem. Ich fürchte, dass genau dies jetzt sich wiederholen wird. Deshalb ist es jetzt so wichtig, die Infektionszahlen auch der jungen zu senken (man kann die Gruppen nicht dauerhaft komplett trennen.) Viele Ärzte in Deutschland nahmen es deshalb anfangs auch nicht ernst.

    Und wenn ich ohne Fahrkarte fahre, muss ich auch Strafe zahlen. Warum sollte das bei "ohne Maske " nicht funktionieren? Im ersten Fall gefährde ich niemand. Ich verstehe daher das Argument, ich habe meine Maske vergessen, absolut nicht. Vergessen zu bezahlen wird auch nicht als Entschuldigung akzeptiert. Oder findest du das auch als Abzocke, wenn du Strafe für das Schwarzfahren zahlen musst?

    Ich merke regelmäßig zum Schulstart, dass meine Stimmbänder angestrengt sind und ich leicht Halsweh bekomme. Das gibt sich in den ersten Wochen. Das ist trotzdem ein doofes Gefühl. Ich denke zwar auch, ich merke, wenn etwas im Anzug ist und melde mich dann sofort krank, aber weiß man's? Ist es dann schon zu spät?

    Und das bleibt ja jetzt erst mal so. So ungewiss. Für die Schüler gilt es ja auch: Sie werden mehr fehlen.

    Ich war mir schon im März unsicher, habe eine Notbetreuung getauscht, um sicher zu sein. Ist es nur eine (leichte) Erkältung oder nicht? Fiebern tue ich selten, das wäre eindeutig.

    Ich habe hier auch einen Berechtigungsschein liegen für 2 Testungen zw. 17.8. und 30.9. Lasst ihr euch auch testen, wenn ihr keinerlei Symtome habt und in keinem Risikogebiet ward? Ich würde die Testungen lieber für die spätere Herbstzeit aufheben, geht aber bestimmt nicht....

    Ich habe versucht einen Termin auszumachen. Es ist mir nicht gelungen (mehrere Stellen angefragt) , weil sich zu viele aktuell testen lassen. Wenn ich Symptome habe, soll ich mich wieder melden.

    Guten Abend,

    mich interessiert angesichts der Schnupfensaison im Herbst, ab wann man zu Hause bleiben soll?

    Wenn jetzt jeder bei einer leicht laufenden Nase, bei trockenem Hals(Heizsaison steht vor der Tür) oder Nießen (Hausstaubaufwirbelung) zu Hause bleibt, werden die Lehrerzimmer schnell leer.

    Und wenn nur einer es mit Covid-19 nicht ernst nimmt, wird es dank Quaratäne noch leerer. ;)

    Ja, es wird spannend (und war schon vor den Sommerferien bei uns Gesprächsthema). Ich selbst leide schnell unter Halsschmerzen, normalerweise kein Grund zu Hause zu bleiben, aber kommendes Jahr?

    Da habe ich mich wieder "löschen" lassen, weil es mir irgendwann zu viel wurde mit den ganzen Büchern ;) . Aber unsere Bildungsgangs- und Fachteamleiter erhalten auch regelmäßig für unsere Teams Prüfstücke.

    Früher bekam ich sie auch unaufgefordert, seit einigen Jahren erhalte ich eine Mail mit Link. Ich fordere allerdings immer an und reiche sie evtl. weiter. Gerade Referendare sind sehr dankbar.

    Ich weiß nicht so genau, auf der einen Seite möchte ich nicht diejenige sein die es verteilt und auf der anderen Seite ist dieser Test nur eine Momentaufnahme zu den jeweiligen Zeitpunkten. In den 14 Tagen zwischen den Tests kann ich infiziert sein und es fleißig verteilen. Angesichts der Zeit die ich auf die Auswertung meines Tests auf Grund von Erkältungssymptomen gewartet habe, frage ich mich ernsthaft, ob ich das System nun mit einem "Lehrer"-Test in der nächsten Woche belasten sollte und möchte.

    Auch finde ich es immer noch nicht ok, dass es solche Tests immer noch nicht für Pflegekräfte oder andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen gibt, die potentielle Risikogruppen sehr schnell anstecken.

    die meisten Krankenhäuser, Altenheime etc. lassen regelmäßig testen. Meine Schwester wird als Krankenschwester auf einer Frühreha regelmäßig getestet, nachdem es im April zu einem Ausbruch kam. Allerdings entscheidet der Arbeitgeber (kein Gesetz), aber das ist bei uns auch nicht anders.

    Und das Fachbudget kommt woher? Lasst ihr dafür vorher einem Hut rumgehen?

    Ist bei Schulen unterschiedlich geregelt.

    Meine frühere hatte tatsächlich einen eigenen Fachbuchetat neben den Fachetats. Die Hauptfächer hatten natürlich Vorrang. Die Chemiebücher für Schüler waren am Ende über 20 Jahre alt (ich habe gewitzelt, dass ich darauf warte, dass ein Schüler das ehemalige Buch von Vater/ Mutter bekommt (wäre wirklich möglich gewesen). Die Fachetats hätten nicht gereicht und es wäre vom Gemeinderat (notwendige Zustimmung ab 420 Euro) auch nicht genehmigt worden.

    Hier (ebenfalls Baden-Württemberg) gibt es nur Fachetats und da seit Jahren nicht erhöht für uns die Entscheidung Chemikalien für (Schüler-)Versuche oder neue Bücher.

    Wenn man die Schulbücher nicht von der Schule gestellt bekommt oder sie lieber selber im "Bestand" daheim haben möchte, kann man sie - als eingeführtes Schulbuch - auch kostenlos bei den Verlagen bestellen. Habe ich schon sehr häufig gemacht.

    lasst euch falls noch nicht geschehen, euch auf die "Interessentenliste für Neuerscheinungen " bei den Verlagen setzen, ich erhalte alle Neuerscheinungen für meine Fächer kostenlos ("Prüfstücke"). Als Fachschaftsvorsitzende übernehme ich das, wenn möglich, auch für meine Kollegen. (Ganz selten muss ich 5 Euro zahlen, bei den allermeisten nichts.)

    das Problem wäre für mich die Bezahlung, bei meiner PKV hätte ich das extra zu einem hohen Preis versichern müssen (und da wurde mir deutlich abgeraten, ich solle das Geld lieber ansparen für den Fall derFälle). Zahlt dann die Beihilfe wenigstens die Hälfte? (In Baden-Württemberg zahlt sie seit einigen Jahren nichts mehr, wenn man nicht privat versichert ist, früher haben einige Kollegen darauf verzichtet nach dem Motto, die Hälfte reicht. Sie haben inzwischen dann doch Versicherungen abgeschlossen. )

    Ergänzung

    Ich meine natürlich auch Kur. Entschuldigung

    ich kenne diese Kisten auch (vor ca. 15 Jahre für Naturphänomene Kl. 5 angeschafft, sind doch noch gar nicht alt, wir haben sogar mehrere zu verschiedenen Themen).

    Aber das Problem Medienentwicklungsplan haben wir auch, obwohl unsere SL echt dahinter ist. Aber beantragen muss die Stadt (und warum es aktuell da nicht weiter geht, weiß ich auch nicht).

    "Bitte rechnen Sie bei einer Tätigkeiten unter einem Jahr, z.B. als Referendar*in, die Zeit in Jahren um. Bei einer Tätigkeit von 6 Monaten geben Sie entsprechend an seit 0,5 Jahren."

    Könnte man den Satz nochmal so überarbeiten, dass er verständlich wird und Sinn ergibt? Welcher Referendar arbeitet weniger als ein Jahr?

    Bei uns fangen Referendare im Februar an, bis heute wären es 6 Monate Tätigkeit.

    Ummon,

    momentan ist es noch erlaubt. Aber in drei Wochen kann noch viel passieren. Dieses Jahr wird extreme Flexibilität gefragt sein. Von daher finde ich die Aussage eures NWT-Fachbeauftragten "seien Sie darauf vorbereitet..." sinnvoll (ja sogar so selbstverständlich, dass ich sie gegenüber meinen Kollegen nicht äußern werde - ich gehe davon aus, dass es allen klar ist).

    Was in gut drei Wochen (und in den Monaten danach) sein wird, steht noch in den Sternen. Ich warte in dieser Hinsicht gelassen ab, habe aber genug Erfahrung, dass ich flexibel reagieren kann (mein Wunsch ist auch praktisches arbeiten, habe ich immer getan, ich unterrichte neben Chemie auch seit über 20 Jahren NWT (erst in NRW, jetzt BW), aber noch wichtiger ist, Gesundheit für alle). Was ich tun kann, tue ich. Was nicht geht, geht halt nicht.

    Zitat

    Nach den Untersuchungen der US-Studie des "Massachusetts General Hospital (MGH)" und des "Mass General Hospital for Children (MGHfC)" spielen Kinder in der Verbreitung des Coronavirus eine größere Rolle als bisher angenommen. Die Forscher untersuchten 192 Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 22 Jahren. 49 von ihnen wurden positiv auf das Virus getestet und 18 weitere zeigten ähnliche Symptome.

    Die Ergebnisse zeigten, dass die Kinder eine höhere Viruslast vorwiesen als kranke Erwachsene, die sogar auf der Intensivstation behandelt wurden. Der Studienleiter Lael Yonker hatte selbst nicht erwartet, dass die Viruslast bei Kindern, die sich infiziert hatten, aber keine bis wenig Symptome zeigten, höher sei als bei den Erwachsenen, die zudem einen schweren Verlauf der Erkrankung hatten. "Ich war überrascht über die hohe Viruslast, die wir bei Kindern festgestellt haben, insbesondere in den ersten beiden Tagen nach der Infektion", so der Studienleiter.

    Die Studie beweist, dass Kinder als auch Erwachsene Träger des Virus sein können: Kinder weisen allerdings den Aspekt auf, dass sie das Virus stärker verbreiten - je höher die Viruslast, desto höher die Infektiosität. Dabei haben sie meist schwache bis keine Symptome, was sie besonders gefährdet. "Covid-19" wird leichter und unbewusster durch Kinder übertragen.


    Quelle

    https://news.google.com/articles/CBMij…DE&ceid=DE%3Ade


    Bzw. https://www.jpeds.com/article/S0022-3476(20)31023-4/fulltext

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