Beiträge von Kris24

    Dass die Fächer nicht im Klassenverband unterrichtet werden, unterscheidet eure Schule / Schulform natürlich von unserer (außer im BG werden bei uns nur Fächer im Klassenverband unterrichtet). das ist schon klar.

    Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist dein Einwand "Wo warten die Schüler?", denn die müssen in unserer Schule nirgends warten. Sie bleiben ja größtenteils im Klassenraum und nur die Lehrkraft wechselt den Raum. Ich stelle das mal am Beisplel meiner Klasse dar: in der ersten Doppelstunde hatte die Klasse bei mir in einem Lernfeld Unterricht (8:10-10 Uhr), mit einer Pause im Pausenblock 2 von 9:10-9:25 Uhr. In dieser Pause geht die Klasse auf den Pausenhof (bei Regen dürfen sie sich im überdachten Pausenbereich aufhalten, wo aber auch genug Platz ist, so dass der Abstand gewahrt werden kann; in diesem Bereich hat dann eine Lehrkraft während dieses Pausenblocks Aufsicht); ich gehe derweil ins Lehrerzimmer und schließe solange den Klassenraum ab. Von 9:25-10 Uhr ist nochmals Unterricht bei mir. in der nächsten Doppelstunde hat die Klasse Politikunterricht, d. h. gegen 10 Uhr kommt der Politikkollge in den Klassenraum und ich gehe in die nächste Klasse, in der ich Englischuntericht habe und wo gerade die Deutschkollegin ihren Unterricht beendet hat. Dann geht es weiter bis zum nächsten Pausenblock - halt dem, in dem die jeweilige Klasse zugeordnet ist - und zu Beginn der nächsten Doppelstunde, um 11:50 Uhr, wechsele ich nochmals den Klassenraum.

    Im BG wird es so gehandhabt, dass dann eben auch teilweise die SuS um 10 Uhr, 11:50 Uhr, ... den Raum wechseln (falls es notwendig ist). Das hat bis jetzt ebenfallls gut geklappt.

    Bei euch könnten doch dann neben den Lehrkräften auch die SuS die Klassenräume wechseln, oder? Klar sind dann kurzzeitig die Gänge sehr voll, aber ist es denn gar nicht möglich dort die Abstände zu wahren? Wenn alle einen MSN tragen, sollte das m. E. nicht unbedingt so ein großes Problem sein.

    Aber ich will dir hier nicht meine Meinung aufdrängen, sondern dir nur schildern, dass dieses o. g. "Modell" bei uns gut geklappt hat und wohl auch im nächsten Schuljahr zunächst einmal so weitergeführt wird (auch, wenn dann die Klassen wieder in voller Klassenstärke unterrichtet werden sollten).

    Danke für deine ausführliche Erklärung. Ja, bei uns wechseln fast immer alle Schüler wie Lehrer nach 2 Stunden den Raum und da die Wege weit sind, benötigt man mindestens 10 Minuten Pause. Vor Corona gab es zwischen den Doppelstunden einmal 20 Minuten, einmal 10 Minuten Pause., dann jeweils nur 5 Minuten (nachmittags reichen die Räume im Hauptgebäude).

    Wir haben aber keine Pause innerhalb einer Doppelstunde (habe ich dich da richtig verstanden? ) Stimmt, da könnte man unterschiedliche Pausenzeiten einführen. Aber die Stundenanteile vor und nach der Pause wären da sehr unterschiedlich verteilt (nur 3 Pausenpläne - direkt am Anfang, in der Mitte bzw. am Ende - reichen bei uns nicht). Mindestens eine Gruppe hätte z. B. nach 20 Minuten Unterricht der Doppelstunde 20 Minuten Pause und dann den Rest).

    Ich höre gerade vor meinem inneren Ohr den Protest der Kollegen, wenn 20 Minuten ihrer Doppelstunde ausfallen oder (und da schließe ich mich ein), wenn die 11. Stumde 100 Minuten später beginnt , weil die 5 Doppelstunden zuvor um je 20 Minuten verlängert wurden.

    Ja es gibt Kollegen und Schüler (ab kl.10 mindestens ein Tag in der Woche, in der Kursstufe und Lehrer mit Hohlstunden bis zu 3 Tagen), die von der 1. - 11. Stunde (eine Stunde Mittagspause) Unterricht haben. Wir haben Ruheräume mit Liegen, vor Corona habe ich sie regelmäßig genützt.

    Wenn dies so kommen sollte (strikte Gruppentrennung), würde ich die 70 Minuten Stunde vorschlagen (ich behalte es im Hinterkopf), durch Corona gibt es halt Einschränkungen. Aber Baden-Württemberg hat bisher kaum Anordnungen im Vergleich zu anderen Bundesländern erlassen, es hieß immer, es wird vor Ort (in einem großen vorgegebenen Rahmen) entschieden.

    Ich persönlich wäre froh, wenn wenigstens alle in den Gängen Maske tragen würden, aber bei uns ist es nur Empfehlung und die meisten tragen keine (selbst Kollegen nicht). Die Schulleitung hat noch einmal dringend empfohlen, bisher mit wenig Erfolg.

    Ich hatte auch jemanden in meiner Lerngruppe, der nicht am Unterricht teilnehmen wollte. Ich habe ihn per Laptop und Stream am Unterricht teilnehmen lassen. Derjenige konnte halt nur das sehen was die Webcam sehen konnte. Hat aber eigentlich ganz gut funktioniert.

    Meine Lerngruppen sind aber in der Mehrzahl volljährig und Eltern schauen da ziemlich sicher nicht zu.

    Aber vielleicht der Chef?

    Wir unterrichten (bzw. unterrichteten, weil die einjährigen Vollzeitklassen mittlerweile schon verfrühte Ferien gem. Erlass haben) ebenfalls Klassen in halben Gruppen oder in wenigen Fällen parallel in zwei Klassenräumen, inkl. Lehrerwechsel. Trotzdem haben wir versetzte Pausen auf unterschiedlichen Pausenhöfen (unsere Schule besteht aus mehreren Gebäuden für die einzelnen Abteilungen, z. B. Wirtschaft und Verwaltung, Bautechnik usw.). Die Klassen sind drei unterschiedlichen Pausenblöcken zugeteilt; pro Block haben dann je Abteilung / Pausenhof max. drei Klassen gleichzeitig Pause. Wir Lehrkräfte machen dann eben mit den Klassen Pause und wechseln zu Beginn der nächsten Doppelstunde den Raum, um zu einer anderen Klasse zu gehen. Ich verstehe nicht, warum das problematisch sein sollte?

    MSN tragen übrigens weiterhin die meisten (die KuK sowieso und die SuS werden eben dazu aufgefordert und kommen dem auch nach).

    wie soll das funktionieren? (Frage ich ernsthaft. Ich unterrichte in unterschiedlichen Klassenstufen (von 5 bis 12, meine Kollegen auch, jeder in anderen Kombinationen.) Die Klassen mischen sich auch ständig (teilweise über 2 Klassenstufen bis zu 9 Klassen z.B. Islamunterricht), alle Räume sind belegt.

    Wenn unterschiedliche Pausenzeiten herrrschen, wo warten die Klassen bzw. Lehrer bis ihre Mitschüler bzw. Lehrer aus den anderen Pausenplänen kommen? Wie lange müssen sie warten? (Bei uns gibt es ab Kl.5 in 5 Fächern Kombinationen mit Parallelklassen oder gar anderem Jahrgang , ab Kl. 6 in 7, ab Kl. 8 hat fast jeder Schüler seinen eigenen Stundenplan (dank vieler Wahlmöglichkeiten). Wir haben nur einen Schulhof (aber das wäre nicht das Hauptproblem).

    Wie erkläre ich es verständlich?


    Nehmen wir an, alle 5./6. Klassen hätten den gleichen Pausenplan (alle 7./8. auch usw., auch Kurse werdern teilweise über 2 Jahrgänge eingerichtet, also insgesamt 4 Pausenpläne), dann wäre der nachfolgende Lehrer trotzdem noch im anderen Pausenplan, es klappt sicher nicht, dass Lehrer nur in einer Altersgruppe unterrichteet und die Schüler wären bis zu einer Stunde unbeaufsichtigt (und müssten solange auf die nächste Stunde warten und der eine Lehrer käme früher, der andere später, weil unterschiedliche Jahrgänge im Unterricht zuvor)? (Wir haben dank Kombinationen bereits 46 verschiedene Wochenstunden auf 4,5 Schultage (Freitagmittag sind AGs oder Konferenzen) verteilt. Mit zusätzlichen Pausen würde es noch später werden.

    Es geht bei uns nur im strengen Takt. Alle wechseln nach jeder Doppelstunde gleichzeitig den Raum (und die Gänge sind voll) oder wir schränken die Wahlmöglichkeiten ein (aber das geht nur für die Zukunft) und das Problem Lehrer in unterschiedlichen Klassenstufen besteht trotzdem.

    Es gibt bei uns nur sehr wenige Facher im Klassenverband (und das gilt schon für die Mittelstufe) und wir Lehrer unterrichten alle Klassenstufen. Chemie gibt es erst ab kl. 8, ich möchte mit Mathe und BNT (Vorstufe fur NwT) in die Unterstufe. Nur Leistungskurse wäre sehr anstrengend.

    Ich hoffe, ihr versteht mein Chaos, ich bin sehr müde, habe heute 10 Stunden lang meinen Leistungskurs korrigiert und meine Homeschooling-Schüler betreut. (Wir haben noch 3,5 Wochen Unterricht. )

    Siehe weiter oben: man geht hin zu möglichst geschlossenen, nachvollziehbaren Gruppen. Deshalb ist der Klassenraum okay. Auf dem Schulhof und im Gebäude besteht die Gefahr, dass die Gruppen sich mischen. Deshalb da MNS.

    kl. gr. frosch

    Und wie soll dies in weiterführenden Schulen funktionieren (wir haben ab Kl 5 vielfache Teilung (Religion, Musikzug, bilingual in mind. 2 Fächern, später ab Kl. 6 Sport, 2. dann 3. Fremdsprache, NWT, IMP, Musikprofil usw.)? In meiner Klasse unterrichten 24 Lehrer 26 div. Gruppen (2 Lehrer unterrichten 2 Fächer), deshalb wurde bei uns nichts dergleichen versucht (normaler Stundenplan teilweise mit halber Klasse, teilweise parallel in 2 Räumen - Lehrer wechselt). Wir können auch nicht versetzt unterrichten, alle haben gleichzeitig Pause, weil Raumwechsel. Masken trägt kaum jemand.

    Ich hoffe deshalb, dass niemand bei uns infiziert ist, dann braucht man keine Maßnahmen (nach 2 Wochen Ruhe gibt es laut RKI seit dieser Woche wieder wenige Fälle in unserem Landkreis, ich hoffe nicht in unserer Nähe).

    Aber was soll ich machen, außer konsequent Maske tragen?

    unsere Schulleitung sagte gegenüber Eltern während des Shutdowns, dass dies nicht zulässig sei, weil evtl. auch (andere) Eltern zuhören könnten. Es wurde dann von den (meisten) Eltern eingesehen. (Auch Eltern wollen das evtl. Versagen ihres Kindes nicht aufgezeichnet und von anderen Eltern begutachtet haben).

    Ich habe daher die Ansage Hessens mit Überraschung gelesen.

    Warum sollte man 10 kg Papier transportieren? Täglich! Also langsam wird's albern.

    Aber um die Daten zu transportieren, muss ich doch kein Gerät durch die Gegend schieben. Ein USB-Stick wiegt 15g. Und hat schon mal jemand vom Internet gehört?

    Ein USB-Stick ist bei uns nicht mehr zulässig (wir hatten da ein paar fiese Viren - kein Coronavirus ;)).

    Gerade im Zusammenhang mit Covid-19 häufen sich derlei Meldungen leider. Der öffentliche Druck trägt in erheblichen Azsmass dazu bei, dass einfach nur möglichst schnell möglichst viel publiziert wir, egal wie gehaltvoll die Informationen am Ende sind.

    Dazu passt folgender Artikel

    https://www.capital.de/wirtschaft-pol…nsberg-studie/3

    Gerade der öffentliche Druck ist sehr hoch.

    Auch Kretschmann hat dies bezüglich der Heidelberg-Studie geäußert (im Faktenthread vor einiger Zeit verlinkt) . Vielleicht bin ich deshalb aktuell so skeptisch und versuche soviel zu lesen wie möglich.

    Ja, die billigen Stoffdinger schon, FFP2-;Masken aber nicht, nicht umsonst sind sie an vielen Orten verboten, denn die bringen nur dem Träger was, ist der schon infiziert, dann ist es eh egal.

    Ich trage selbstverständlich FFP2-MASKE ohne ( !) Ventil, mit Ventil ist bei uns wenn Maskenpflicht besteht, nicht zulässig. Ich dachte, dass sei klar. (Ich finde mit Ventil asozial und nur bei besonderen Risikogruppen in Ordnung, aber sicher nicht in Schulen. )

    Zwei Wochen lang hat die Corona-Warn-App bei mir gut funktioniert, nun leider seit ein paar Tagen nicht mehr. ich bekomme ständig die Fehlermeldung "Ursache: 3. Etwas ist schiefgelaufen. Fehler bei Kommunikation mit Google API(10)". Dadurch ist natürlich keine Risikoermittlung möglich. Ich habe bereits Bluetooth ein- und ausgeschaltet und mein Handy 'runter- und wieder hochgefahren sowie die App de- und dann neu installiert. Hat leider alles nichts geholfen. Diese Fehlermeldung bleibt.

    Weiß jemand Rat?

    ich las dazu folgendes

    https://www.connect.de/ratgeber/coron…00894-8789.html

    (hilft dir aber nicht, immerhin ist das Problem bekannt).

    Bei mir funktioniert alles bestens.

    natürlich wäre keine Infektion am besten und am zweitbesten genug Abstand.

    Ich bin aber an einer Schule, an der selbst viele Kollegen keinen Abstand halten (geht bei unseren engen Gängen gar nicht), man kann im Gang auch nicht lüften und in einigen Klassenzimmern auch nicht und wenn dann noch nicht einmal Maske getragen wird?

    Ich möchte mich nicht infizieren, weil ich doch erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf bei mir befürchte, also trage ich Maske, wenn es mir nötig erscheint.

    FFP2 trage ich aus ökologischen Gründen auch nur, wenn ich zu viele Menschen über sehr lange Zeit nahe komme (war gestern teilweise der Fall), ich habe inzwischen auch gut passende Stoffmasken und leider auch Fehlkäufe, die zwar dünn sind, in denen ich aber gar keine Luft kriege.

    In NRW ist die Regelung sehr vernünftig. Erst- und Zweitgutachter machen eine Beurteilung, die arithmetisch verrexchnet wird. Ist die Differenz zu groß, wird ein Drittgutachter bestellt. Es gibt keine Notwendigkeit, sich irgendwie "zu einigen" (warum auch?) oder überhaupt miteinander zu reden. Was sollte ohnehin dabei rauskommen?

    In BW genauso.

    Aber offensichtlich ist der Unterschied hier zu groß? Der Drittkorrektor schreitet nur ein bei mehr als 3 Punkten Unterschied. Dieses Jahr gibt es aber keinen Drittkorrektor.

    Bei uns war schon Abgabe und da ich nichts gehört habe, war der Zweitkorrektor wohl meiner Meinung.

    ich hatte beim 1. Mal auch Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen, ich habe vor lauter Angst nicht genug Sauerstoff zu kriegen, hyperventiliert. Beim 2. Mal habe ich bewusst ausgeatmet (!), seitdem klappt es. Das scheint häufig vorzukommen.

    Ein Artikel dazu, der dieses und weitere Punkte (z. B. Kinn als Parkplatz benützen) anspricht

    https://www.apotheken-umschau.de/Mundschutz-anwenden

    Vielleicht hilft es euch auch?

    (Gestern trug ich zum 1. Mal 10 Stunden MNS, es ging ohne Probleme trotz Wechseljahreschwitzen und überhitzte Räume, ich habe zwar 2mal die Maske gewechselt, aber nicht mehr geschwitzt als sonst. Ich stimme Samu zu, versucht unterschiedliche Masken, ich vertrage FFP2 besser als manche dünne selbstgenähte).

    Das habe ich bereits mehrfach anders gelesen: In Spanien oder GB gibt es wohl beispielsweise eine deutliche Übersterblichkeit (Italien würde mich auch nicht erstaunen), in Deutschland gab es zunächst eine leichte Übersterblichkeit, die jetzt wieder im Normbereich liegt. Weniger gestorben als in anderen Jahren wird aber auch nicht.

    Bergamo hatte zu Hochzeiten über 500%. Da sind wir in Baden-Württemberg mit 16 % im April (auch nicht gleichmäßig verteilt) noch gut weg gekommen

    Für die Träger direkt ist womöglich kein großer Schaden zu verzeichnen, aber die Maskenpflicht in vielen Bereichen bleibt dennoch nicht ganz ohne Folgen.

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist niemand wirklich scharf auf das Tragen der Maske und vermeidet Anlässe, wo man die tragen muss. Das bedeutet ganz konkret, dass wir weniger essen gehen usw. Das wirkt sich auf die Einnahmen aus. In Ostasien ist man das gewohnt, hier jedoch nicht.

    So verschieden sind Menschen. Ich meide aktuell meine Stammbäckerei, weil die Verkäuferin ihre Maske unter dem Kinn trägt. Außerdem fiel mir auf (früher seltsamerweise nicht), dass sie zuerst in ihr Gesicht und dann direkt in die Backware mit der Hand griff.

    Dadurch habe ich eine andere Bäckerei entdeckt, bei der hoffentlich mehr auf Hygiene geachtet wird.

    ... im April. Guck Dir den gesamten Zeitraum von Januar bis jetzt an und staune. Ich kenne die Zahlen aus Deutschland nicht exakt meine mich aber zu erinnern, dass es praktisch gar keine Übersterblichkeit gibt. Ich kann Dir aber ziemlich genau sagen, dass in der Schweiz von Januar bis jetzt in der Kohorte Ü65 2000 Personen *weniger* gestorben sind als 2019 und auch 2018 und 2017. 2016 waren es etwa ähnlich viele Tote und 2015 waren es sogar 3000 Tote *mehr* als 2020. Lass das Jahr mal zu Ende gehen und dann schauen wir noch mal nach den Zahlen überall in Europa?.

    ???

    Im Januar war bei uns noch kein Covid-19. Die großen Zahlen gab es im April (und bereits im März zumindest deutlich weniger Verkehrstote, hat aber nicht gereicht).

    Es gab dieses Jahr kaum Grippe etc. Wenn man zu sehr mittelt, gibt es auch keinen Klimawandel (verrechnet mit irgendwelchen Eiszeiten), überspitzt ausgedrückt. Bei extrem großen Zahlen fallen regionale nicht mehr auf. (Genau dasselbe habe ich von Amerikanern gehört, erst New York, jetzt Texas u.a., wenn man immer ganz Amerika heranzieht, fallen die Zahlen nicht so heraus).

    So verschieden kann der Text gelesen werden.

    Die WHO hat Schweden nur von der Liste der Hochrisikoländer genommen, vielleicht auch nur weil sie keinen Streit wollen? Denn die Quote der positiven Tests bleibt bei 12 - 13%. (So hoch war es in Deutschland nie). Eigentlich müsste man bei Ausweitung der Tests erwarten, dass weniger Tests positiv ausfallen. Es könnte also auch daran liegen, dass Sars2-CoV sich uber das Land ausbreitet (ursprünglich war es aus Stockholm und paar andere Städte).

    Anfang Juni stiegen die Zahlen extrem, weil aus immer mehr Gegenden Sars2-CoV gemeldet wurde. Ich habe gelesen, dass deshalb jetzt auch in Schweden mit einem Shutdown gedroht wurde. Deshalb war ich auch erst über diese Überschrift überrascht.

    Tegnell sieht dies natürlich anders (und n-tv wiederholt dies in der Überschrift). Mitte Juli weiß man zumindest über die Folgen dieses Ausbruchs mehr.

    Ich möchte nicht in Schweden leben, viel mehr Kranke und Tote (keine Überlastung der Krankenhäuser, weil nicht jeder hingebracht wird) und der Wirtschaft geht es trozdem sehr schlecht.

    Ich frage mich bezüglich Schweden, wie es eigentlich sein kann, dass dort nur 7 - 8 % der Bevölkerung seropositiv ist. Bei uns schätzt man für Genf etwa 10 %, für die Waadt etwa 8 % und insgesamt irgendwas um die 5 %. Wie kann das sein, dass wir trotz Lockdown auf vergleichbare Werte kommen oder anders gefragt: Warum sind in Schweden nicht schon viel mehr Leute infiziert worden? In Ischgl kommt man auf sagenhafte 40 %, auch in New York sollen es um die 25 % sein. Irgendwie geht das für mich nicht recht auf ...

    In Stockholm sind es mehr, die Zahlen sind vom Mai, da waren viele Gegenden noch Coronafrei. Seit Juni soll es sich auch dort ausbreiten (Zahlen steigen, deshalb hatte WHO sie auf die Liste gesetzt) , gestorben wird frühestens nach 4 Wochen meist später (klingt makaber, meine ich nicht so), ich hoffe, dass es dieses Mal nicht stimmt.

    Ja ... und mit einer nie dagewesenen Diagnostik und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Bei der Grippe wird üblicherweise überhaupt nicht erfasst, wer wirklich am Virus gestorben ist, man schätzt einfach anhand der Übersterblichkeit. Würden wir in der Schweiz z. B. nur anhand der Übersterblichkeit die Corona-Toten schätzen, wären es signifikant weniger. In Deutschland gäb's nach dieser Methode vermutlich überhaupt keine Corona-Toten.

    in Deutschland war die Übersterblichkeit 8 %, in Bayern 18%, in Baden-Württemberg 16 % und das obwohl es angeblich ein Drittel weniger Verkehrstote gab und auch Grippe etc. früher endete (die ist also nicht schuld) (Vergleich mit Durchschnittswerten der 4 Jahre zuvor).

    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pres…_194_12621.html

    Deutschlandweite Zahlen verdecken viel (ähnlich wie in den USA), wenn die Infektion so ungleich verteilt ist. Die Intensivbetten hätten bei einem eine Woche späteren Herunterfahren in Baden-Württemberg und Bayern nicht mehr gereicht, deshalb hat Kretschmann gebeten, keine Franzosen mehr aufzunehmen, es war knapp.

    Ich bin einfach dankbar, dass wir heute so kleine Zahlen haben, ich möchte das nicht durch Leichtsinn und Überheblichkeit verspielen. Und ja, an Masken kann man sich gewöhnen. Beim 1. Mal hatte ich Kopfschmerzen, weil ich hyperventiliert habe. Heute macht es mir nichts mehr aus, Ärzte und Krankenpfleger können es ja auch.

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