Ich finde unterhälftig auch gut: Durch den niedrigeren Steuersatz steigt der Stundenlohn einer Grundschullehrkraft, netto, bei fehlender Klassenführung schnell über den eines Studiendirektors in Vollzeit. Mindeststundenzahl ist in Bayern meines Wissens sechs. Weil Konferenzen und manche Besprechungen und Schulveranstaltungen Pflicht sind, Aufsichten wohl auch gemacht werden müssen, liegt das Optimum nach Steuern auf die Stunde gerechnet wahrscheinlich bei 10 bis 12 Stunden, schätze ich. Sobald eine Klassenführung, auch eine geteilte, dazukommt, und die kommt in Bayern zur Zeit ab 12 Stunden so sicher dazu wie der Schulrat zur unvorbereiteten Stunde, knickt der Stundenlohn ein.
Rechnet sich die Pension für Vollzeit gegenüber Teilzeit nicht erst dann übermäßig, wenn man nach der Pensionierung auch länger als seine Dienstzeit lebt, also bei 40 Dienstjahren mindestens 107 oder so wird? Dem Gefühl nach, ich hab das noch nicht genau durchdacht.
Ja. Das Gefühl, das hatte ich bei vielen Beiträgen hier im Verdacht, dabei sind die Fakten klar, nur wer denkt als junger Mensch an die Pension? Es wird übrigens mit dem Durchschnittsalter bei Tod gerechnet, dass liegt bei Anfang 80 und nicht bei 107.
Und selbstverständlich lebt der Partner mindestens genauso lang wie man selbst und bleibt immer treu. Wozu braucht man eine eigene Pension?
Ich hoffe, dass die Kolleginnen und Kollegen, die so denken, einen guten Ehevertrag haben, meine Schwester erhält als Ausgleich seit ihrer Heirat vor über 20 Jahren jeden Monat 200 Euro als Ausgleich für teilweise Teilzeit gut angelegt für ihre Rente. So etwas lässt sich nur frisch verliebt vereinbaren. Wenn beide gemeinsam glücklich alt werden, freuen sich beide darüber, sonst hat sie Ausgleich für ihre geringere Rente.