Beiträge von Kris24

    Kris24

    Mir fehlt gerade die Phantasie, wo Bäume dunkler als Böden sind. Und wo es überhaupt natürliche nackte Böden gibt. Und wo ein nackter, erosionsgefährderter Boden besser als ein Baum sein soll.

    Das ist nicht als pauschales Abkanzeln zu verstehen, ich überlege aufrichtig... Beispiel wäre toll 😊

    Ich bin an Handy, verlinken unmöglich, Lehrerforen schließt sich dabei. Gerade mehrfach probiert.

    Israel hat dazu mindestens eine Studie durchgeführt, es geht um Klima, nicht um Erosion. Es geht z. B. um Trockengebiete und Grasland. So wird in Afrika gerade viel gepflanzt. Es gibt "gelbe" Böden, nicht überall ist dunkler Humus. Helle Flächen reflektieren immer mehr als dunkle, ist auch ein großes Problem bei der Gletschereisschmelze zu Boden bzw. dunklem Ozean.

    Zusätzlich werden durch die Aufforstung Savannen, die sehr viel Kohlenstoffdioxid speichern, zerstört.

    Das Problem ist, wenn wir durch Aufforstung Kohlenstoffdioxid speichern wollen, müssen jedes Jahr mehr Bäume wachsen. Denn irgendwann stirbt auch ein Baum und das Kohlenstoffdioxid wird meistens wieder frei, außer es wird zu Moor.

    Was ich in der reflexartigen Datenschutzdebatte rund um das digitale Klassenbuch imme vermisse: Die Papierbücher sind bei uns irre häufig verschwunden. Und da verhindert kein Passwort, kein Fingerabdruck, meine MFA das öffnen und lesen.

    Ich habe es hier mehrfach geschrieben, Schwimmbad, Sportplatz, Diebstahl, auf Nachbars Dach usw. und eben kein Passwort. Ich habe schon alles gesucht und von anderen gefunden inkl. uralter Notenlisten inkl. von meinem Zahnarzt.

    Für mich ist das absolut der größte Vorteil.

    Ja, über die Probleme muss man nachdenken, aber sie waren in all den Jahren kleiner. Schulsozialarbeit wird bei uns normalerweise nach dem Unterricht aufgesucht, ich hatte diesen Fall daher noch nie. Umstellung ging bei uns erstaunlich glatt.

    Wenn Du aktiv für die Umwelt tätig sein möchtest, hindert Dich ja niemand dran. Wann hast Du den letzten Baum gepflanzt?8)

    Bäume helfen nicht beim Treibhauseffekt. Im besten Fall ist es ein Nullsummenspiel. Wenn es an der falschen Stelle gepflanzt wird, ist es kontraproduktiv. Blätter sind manchmal dunkler als der Boden, dadurch reflektieren Bäume weniger Sonnenstrahlen und wärmen die Umgebung.

    In Deutschland sind über 80 % krank und weil man keine hundertjährigen Eichen pflanzen kann, bringt es bei uns auch wenig bis nichts. Moore wären gut, aber die schrumpfen auch eher.

    Übrigens hat die ETH Zürich ausgerechnet, dass man neu und zusätzlich zu dem aktuellen Bestand eine Fläche so groß wie die USA aufforsten müsste nur wo? Auf jeden Fall nicht auf hellem Land s.o.

    Es beruhigt halt das Klimagewissen. Ich habe einen Baum gepflanzt, nur was wird aus ihm? Pellets? Fraß für Borkenkäfer? Welche Baumsorte? Auf jeden Fall weder Fichte noch Birke. Also hundertjährige Eichen.

    Und zu mir, ich habe nur eine Wohnung in einem großen Wohnblock. Ich spare dadurch sehr viel Kohlenstoffdioxid ein, viel mehr als ein paar Bäume, einer der größten Posten ist Wohnen, woraus bestehen Beton und Mörtel?

    1 Tonne klingt wenig, 2 Tonnen pro Jahr pro Person könnte die Erde aktuell noch verkraften, in Deutschland sind es über 10 Tonnen. Also keine Wohnung mehr oder gar Haus, keine Kleidung, kein Reis oder Fleisch, aber zweimal nach Mallorca.

    Und in wenigen Jahren wären es 0 Tonnen pro Person, klappt nicht, ich habe tatsächlich seit Corona keine Hoffnung mehr, Krieg, um die wenigen Orte, in denen überleben möglich ist, ist die Folge.

    Ich habe schon die ganze Zeit überlegt und eigentlich entschieden, nicht darüber zu schreiben, aber dass Flug gegenüber Zug angepriesen wird, weil es angeblich billiger und schneller sei, hat mich geärgert. Ich habe seit vielen Jahren keine ratternden Züge mehr erlebt, selbst kleine Bahnhöfe haben zumindest geschlossene Wartehäuschen, die großen Räume mit Wachpersonal uvm.

    Und wir leben auf derselben Erde, das Argument mit der Toleranz oder der Moralkeule habe ich jahrelang von Rauchern gehört, während sie mir ihren Rauch ins Gesicht bliesen. Toleranz verlangen Menschen, die auf Kosten anderer leben. :hammer:

    Ich wundere mich hier eigentlich nur über deine Polemik. Es gibt viele Ziele, die nur sinnvoll mit einem Flugzeug erreicht werden können.

    Tja, es gibt so viele schöne Dinge, dass mein Leben und mein Geld nicht reicht. Muss man für wenig Urlaub wirklich fliegen?

    Ja, manche Ziele sind ohne Flug nicht erreichbar, muss man da hin oder ist der Preis zu hoch?

    Ich habe hier schon einiges naives gelesen, z. B. "Anpassung an 2 Grad mehr", was deutlich Nichtwissen zeigt. Vermutlich wird es in den nächsten 20 Jahren das Leben auf der Erde in Deutschland noch lebenswert sein. Für mich reicht es vielleicht noch, wenn ich nicht so alt wie meine Oma werde, für Jüngere?

    Diese Diskussion erinnert mich an Menschen, die sich völlig für einen Urlaub verschulden und nachher auf der Straße stehen. Ist das der Urlaub wirklich wert?

    Jetzt kommt vermutlich wieder das Argument, was eine Person tun kann. Und die anderen... Mich nervt es seit über 35 Jahren. Jetzt wird es sehr teuer, das Treibhauskonto ist fast vollständig gefüllt.

    Kipppunkte fallen nicht linear, eine Umkehr ist ab einem bestimmten Punkt unmöglich.

    Vor allem wartet man beim Flug in einem beheizten Flughafen, während man bei der Bahn nachts auf einem gottverlassenen Bahnsteig steht, auf dem man Angst haben muss überfallen zu werden und wo alles nach Urin stinkt, weil die Toiletten des Bahnhofs schon seit 15 Jahren dank Vandalismus geschlossen sind.

    Stuttgart hat einen doppelstöckigen Warteraum, oben ist es ruhig. Und ich muss erst zum Flughafen und dann vom Flughafen zum Hotel. Und manchmal sind das sehr viele Kilometer, der Bahnhof ist normalerweise in der Innenstadt.

    Besonders wundere ich mich über Eltern, die fliegen und die Umwelt für ihre Kinder zerstören. Mir könnte es egal sein.

    Und Ryanair macht das in einem Bruchteil der Zeit für einen Bruchteil des Preises.

    Und dann brauche ich Stunden bis ich fliegen kann und am Zielort Stunden bis ich in der Stadt bin.

    Mir wurde der Vorschlag mal für Friedrichshafen-Hamburg, also quer durch Deutschland gemacht. Der Zug war von Haustür zu Hoteltür deutlich schneller und günstiger dank Supersparpreise, es ging damals sogar ohne Umstieg. Lustig, dass manche den Weg zum Flugzeug und den anschließend zum Hotel vergessen.

    In der Bahn kann ich zumindest lesen (oder schlafen). Das geht bei Bedarf auch auf dem Bahnhof, während man auf einen verspäteten Zug wartet.

    Im Auto sollte man beides nicht während der Fahrt machen.

    Insofern fahre ich sehr gern Bahn. Man kommt in der Regel an. Zwischendrin kann man sich oftmals (natürlich nicht immer) sinnvoll beschäftigen.

    Wenn ich zu ungewöhnlichen Zeiten hier schreibe, sitze ich im Zug. Meistens schlafe ich, ich fahre häufig nachts oder früh morgens, manchmal lese ich.

    Bei einer Umsteigeverbindung ist +1 Stunde quasi Standard, kann aber auch deutlich mehr werden.

    +1 Stunde mit dem Auto? Das erlebe ich äußerst selten.

    Erlebe ich regelmäßig, wenn ich über Stuttgart oder Würzburg, früher Köln fahre. Selbst abends um 9 Uhr.

    Und stopp und go stresst mich mehr als ruhig im Zug zu sitzen.

    Plus 1 Stunde im Zug erlebe ich dagegen selten, weil die Züge nicht so aufeinander abgestimmt sind. Die Umstiegzeiten sind meistens nicht so knapp. Dann habe ich halt eine kürzere Wartezeit auf den nächsten Zug. Ich fahre am Wochenende quer durch Süddeutschland, selten mit weniger als 3 Umstiegen. Klappt gut und ich bin nicht langsamer als mit dem Auto, auch wenn ich oft einen anderen Zug nehme als geplant.

    Verspätung bedeutet manchmal auch, ich kriege noch den vorherigen Zug, weil dieser Verspätung hat.

    Solche massive Vollkatastrophen kommen leider mit dem Auto vor, ja. Aber äußerst selten. Die meisten erleben sowas in einem kompletten Autofahrerleben vielleicht 2 bis 3 mal.

    Im Jahr bevor ich nach Bielefeld zog, ging dank Blitzeis, Schnee und LKW auf der A2 bei Bielefeld 72 Stunden nichts mehr. Ich habe eine Familie kennengelernt, die nur mal schnell 30 km zu den Großeltern wollte. Seitdem habe ich grundsätzlich mehrere Decken und Energieriegel im Auto und fast immer Getränke.

    Ich selbst stand in Bielefeld im Winter mehrfach mehrere Stunden, allerdings nie länger als 6 Stunden.

    Ich schrieb oben weitere Wege, klar bei Kurzstrecken kann der Zug oft nicht anders fahren. Aber vom Bodensee nach Aachen erfuhr ich unterwegs, dass es über Köln warum auch immer nicht mehr geht. Mir wurde eine Alternative angezeigt und ich kam genau 5 Minuten später am Bahnhof an, allerdings aus einer anderen Richtung.

    Wenn es doof kommt, dann kann mit allen Verkehrsmitteln Probleme bekommen. Bei der Bahn ist aber Verspätung eher die Regel als die Ausnahme. Das ist mir viel zu unzuverlässig, besonders bei unterschiedlichen Anschlüssen. Wenn die Zeit keine Rolle spielt, geht auch die Bahn.

    Nur bedeutet Verspätung mit der Bahn meist nur 10 Minuten, ich kenne keinen Autofahrer, der mir so genau sagen kann, wie lange er für eine weitere Strecke benötigt.

    Ich las mal von einer Untersuchung, Studie oder ähnlichem, das genau das untersuchte. Autofahren wird beschönigt, ÖPN kommt schlechter weg. Grund? Beim Autofahren hat man das Gefühl, es selbst in der Hand zu haben, beim ÖPNV fühlt man sich ausgeliefert.

    Bequemer finde ich Autofahren nur manchmal, eine meiner schlimmsten Erfahrungen war um Köln, ich musste dringend, das Schild mit der nächsten Toilette sagte 5 km und mein Auto bewegte sich mehr als 2 Stunden nicht um einen Meter und anschließend auch nur im Schritttempo. Mich hat es fast zerrissen. Im Zug gehe ich einfach mal.

    Wenn ein Baum auf die Oberleitung fällt, sitzt man auch mehrere Stunden im Zug fest.

    Zumindest bei mir in der Region (Mittelhessen), ist die Bahn so unzuverlässig, dass es mit dem Auto immer schneller geht. Selbst mit zwei Stunden Vollsperrung bin ich mit dem Auto noch schneller an meiner Schule, als mit dem ÖPNV. Ich wohne in einer mittel großen Stadt und will in eine Großstadt. Nichtmal das klappt mit dem ÖPNV zuverlässig.

    Oberleitung hatte ich zweimal, einmal direkt auf meinen Zug, ich dachte zuerst an eine Bombe, Druckwelle, gelber Rauchpilz.

    Dauerte beide Male eine Stunde, dann wurde evakuiert und Parallelstrecke wieder freigegeben.

    Deswegen fährt man mit einem Navi mit Verkehrsmeldungen. Unfälle können dann immer noch passieren, aber Sperrungen werden meistens schnell erkannt.

    Bei weiten Entfernungen würde ich stets eine Hotelübernachtung in unmittelbarer Nähe bevorzugen.

    Navis waren damals noch unbezahlbar und die Sperrung in München sehr kurzfristig. Und wenn man selbst am Unfall beteiligt ist, sollte man nicht abhauen.

    Ich bin inzwischen tatsächlich so weit, bei wichtigen Terminen frühzeitig bewusst mit dem Zug anzureisen. Dank DB navigator gab es immer zeitnah Alternativen und notfalls kann ich für eine Teilstrecke noch das Taxi nehmen. Bei Sperrung auf der Autobahn und ich habe einige erlebt und Unfall mit eigener Beteiligung kann ich nicht weg.

    Ich fahre seit ein paar Jahren sehr viel Zug. Gerade bei weiten Strecken gibt es immer Alternativen.

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