Eben, das dürfte überall so sein. Ab Klasse 3 wird's inhaltlich schwieriger und es wird auch schon im Frühjahr beraten, wem welche Schulart empfohlen wird. Da gibt es keine Überraschungen mehr im vierten Schuljahr.
Die Kinder mit Lernförderbedarf fallen auch noch (wesentlich) früher auf. Bei einem IQ von unter 80 ist das auch völlig klar.
Edit: Zauberwald , was wurde bei euch geändert, was ist das mit dem Kompass?
Ich bin zwar nicht Zauberwald, kann aber auch helfen.
Einige Jahre lang gab es eine unverbindliche Empfehlung, die Eltern entschieden, ob Gymnasium oder Realschule oder Werkrealschule oder ...
Jetzt müssen 2 Punkte für Gymnasium erfüllt sein, Empfehlung der Grundschule, Elternwille, landesweiter Test genannt Kompass. Wenn Empfehlung der Grundschule und Kompass nicht Gymnasium empfehlen, Eltern es aber partout wollen, können die Kinder zusätzlich am Gymnasium Tests ablegen, den wir korrigieren.
Zahlen bei uns, früher hatten wir ca. 20 % ohne Gymnasialempfehlung, davon ein Viertel nur mit Werkrealschule oder gar Förderschule. Das ist jetzt nur extrem selten noch der Fall (und dann knapp zwischen Realschule und Gymnasium, ca. 2 von 100 kommen dank dieses Test zu uns).
Früher verloren wir die 20 % bis Ende der Unterstufe, oft erst nach zweimaligen Nichtversetzung, die mit Werkrealschulempfehlung schafften selten die 5. Klasse, die mit Realschulempfehlung konnten sich mit schlechten Noten durchwursteln bis die 2. Fremdsprache begann. Jetzt kommt dies viel seltener vor. Die Kolleginnen der Grundschule lagen mit der Empfehlung richtig.