Gut, dann freundlicher: aus dem Beitrag, wie aus anderen des Users vorher, scheint mir ein gewisses Desinteresse an zwischenmenschlicher Kommunikation sowie eine abwertende Haltung gegenüber einzelnen Kolleginnen durchzuscheinen, die sich durch Bezeichnungen konkretisieren, die eine gewisse Distanz durch Kategorisierungen erkennen lassen. In diesem Falle handelt es sich sogar um ein Schimpfwort, denn mit "Karen" ist eine weiße, rassistische, selbstgerechte Frau gemeint.
Dabei erwarte ich von einer Führungsperson mehr Selbstreflexion und die Fähigkeit, das Gespräch zu suchen, wenn man sich über das Verhalten einer Kollegin geärgert haben sollte.
Da hier ja wiederholt durch Kollegen qua Amt das Selbstverständnis abgeleitet wird, mehr zu leisten und in allen Belangen mehr Fähigkeiten zu besitzen, sollte sich jeder*r einzelne mit Weisungsbefugnis ganz besonders infrage stellen, ob das denn tatsächlich zutrifft.
Oder kurz: mach dein Handeln doch einfach ohne Trotz und Abwertung anderer transparent.
Das kann ich so überhaupt nicht herauslesen. Bisher schrieb er im Wesentlichen über seine Arbeitsweise, und er hat dargelegt, dass er versucht, für alle KollegInnen das beste herauszuholen - auch bei denjenigen, die sich durch häufiges Beschweren hervortun - so würde ich den Karen-Begriff deuten - auch wenn er bei enger Auslegung mit der Rassismuskomponente sicherlich nicht passt.
Wie professionell er kommunikativ vor Ort agiert oder nicht agiert, lässt sich meines Erachtens aus seinem Beitrag überhaupt nicht herauslesen.
Ich glaube, in vielen Fällen wäre ein gezieltes Rückfragen hilfreich, damit es gar nicht zu interpretatorischen Schnellschüssen kommt, die dann womöglich über das Ziel hinausgehen.