Schule wechseln wegen Schulleiterin

  • Gut, dann freundlicher: aus dem Beitrag, wie aus anderen des Users vorher, scheint mir ein gewisses Desinteresse an zwischenmenschlicher Kommunikation sowie eine abwertende Haltung gegenüber einzelnen Kolleginnen durchzuscheinen, die sich durch Bezeichnungen konkretisieren, die eine gewisse Distanz durch Kategorisierungen erkennen lassen. In diesem Falle handelt es sich sogar um ein Schimpfwort, denn mit "Karen" ist eine weiße, rassistische, selbstgerechte Frau gemeint.

    Dabei erwarte ich von einer Führungsperson mehr Selbstreflexion und die Fähigkeit, das Gespräch zu suchen, wenn man sich über das Verhalten einer Kollegin geärgert haben sollte.

    Da hier ja wiederholt durch Kollegen qua Amt das Selbstverständnis abgeleitet wird, mehr zu leisten und in allen Belangen mehr Fähigkeiten zu besitzen, sollte sich jeder*r einzelne mit Weisungsbefugnis ganz besonders infrage stellen, ob das denn tatsächlich zutrifft.

    Oder kurz: mach dein Handeln doch einfach ohne Trotz und Abwertung anderer transparent.

    Das kann ich so überhaupt nicht herauslesen. Bisher schrieb er im Wesentlichen über seine Arbeitsweise, und er hat dargelegt, dass er versucht, für alle KollegInnen das beste herauszuholen - auch bei denjenigen, die sich durch häufiges Beschweren hervortun - so würde ich den Karen-Begriff deuten - auch wenn er bei enger Auslegung mit der Rassismuskomponente sicherlich nicht passt.

    Wie professionell er kommunikativ vor Ort agiert oder nicht agiert, lässt sich meines Erachtens aus seinem Beitrag überhaupt nicht herauslesen.

    Ich glaube, in vielen Fällen wäre ein gezieltes Rückfragen hilfreich, damit es gar nicht zu interpretatorischen Schnellschüssen kommt, die dann womöglich über das Ziel hinausgehen.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das kann ich so überhaupt nicht herauslesen. Bisher schrieb er im Wesentlichen über seine Arbeitsweise, und er hat dargelegt, dass er versucht, für alle KollegInnen das beste herauszuholen - auch bei denjenigen, die sich durch häufiges Beschweren hervortun - so würde ich den Karen-Begriff deuten - auch wenn er bei enger Auslegung mit der Rassismuskomponente sicherlich nicht passt.

    Das hatte ich auch so gelesen. Mal abgesehen vom Begriff - den man als unangemessen wahrnehmen kann - ist die Kernaussage absolut nachvollziehbar: es frustriert unglaublich, wenn man für die Kollegen alles gibt und es dann dennoch permanentes Meckern gibt...nicht selten von den immer wieder gleichen 2-3 Personen.

  • Deswegen gibt es keine Wunschmöglichkeiten mehr. Nur allgemeine Vorgaben, die für alle gleich gelten

    Wie soll das gehen? Es gibt doch einige notwendige Vorgaben, die man dem Stundenplaner geben muss. Gerade wenn Kinder oder zu pflegende Angehörige im Spiel sind.

  • Du kennst den Begriff der "Karen" nicht?

    Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?

    Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.

    "Kulturelle Bedeutung und Nutzung:

    In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."

    Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt, da der Rassismus als koloniales Erbe der europäischen SiedlerInnen von 1619 über 1776, 1864 und 1964 hinaus Teil der DNA der USA ist.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?

    Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.

    "Kulturelle Bedeutung und Nutzung:

    In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."

    Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt und auch eben seit 1619 in der DNA der USA verankert ist.

    Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.

  • Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.

    Ja, das hast Du. Ich verstehe nach wie vor nicht, woran Du das konkret festmachst, wenn es nicht an "Karen" liegt. Aber das habe ich ja auch ausreichend erläutert. Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder? ;)

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ja, das hast Du. Ich verstehe nach wie vor nicht, woran Du das konkret festmachst, wenn es nicht an "Karen" liegt. Aber das habe ich ja auch ausreichend erläutert. Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder? ;)

    Es liegt erstens an dem Schimpfwort, zweitens daran, dass Nachfragen der Kolleginnen mit Lachsmiley versehen werden und drittens daran, dass die folgende Handlung "ich mache jetzt extra alles so und so, dann sehen die, wie doof ihr Verhalten ist" für kindischen Trotz halte. Kindisch kann man mal sein, in der Reflexion sollte man das dann aber im Idealfall erkennen.

    Ob du den Thread zweckentfremden willst, weiß ich nicht.

  • Ich frag mich immer, was man davon hat.

    Die Person ist ein Machtmensch und vom Verhalten würde jch sie zum Typus Soziopath zählen. Alles was gegen ihren Willen ging, wurde als persönlicher Angriff gesehen und entsprechend als Bedrohung behandelt.
    Einer der Gründe, warum ich dann weg bin, entsprechende Schulaufsicht wollte nicht so richtig damit umgehen sondern hatte die Hoffnung das die Schulleitung das allein hinbekommt. Gab halt auch zu wenig offizielle und handfeste Beschwerden aus dem Kollegium.


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

  • Ich bin der festen Überzeugung, dass im Schuldienst viele Soziopathen und Narzissten die "Führungspositionen" bekleiden.

    Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.

    "Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?

    "Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.

    Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.


    Ich habe Schulwechsel in Bezug auf Vorgesetzte stets nur als von der Traufe in die Traufe wahrgenommen. Ich würde bedenken, dass ein absenter Chef immerhin meisten nicht soviel Schaden anrichtet...

  • Ich habe mindestens 2 gute SL erlebt, eine weitere war vielleicht überfordert, Soziopath und Narzisst war keiner.

    Falsch hergeleitet, weil du immer das negative suchst?

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.

    "Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?

    "Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.

    Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.

    Zentrale Motivation ist die gerade durch aktive Mitgestaltung von Arbeitsbedingungen erlebbare Selbstwirksamkeit im Beruf anstatt sich immer auf die "bösen da oben" zurückziehen zu müssen.

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