Lt. KuMi ist
" das Projekt „Zeig, was du kannst!“ an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Sonder- pädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den entsprechenden Bildungsgängen"
sprich, ich kenne es auch nicht.
Lt. KuMi ist
" das Projekt „Zeig, was du kannst!“ an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Sonder- pädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den entsprechenden Bildungsgängen"
sprich, ich kenne es auch nicht.
Wozu? Wir haben die Gesamtkonferenzen eine Abteilungskonferenz und einmal Fachschaft. Das war's. Alles andere sind "selbst-dran-schuld"-Termine.
Ab dem kommenden Schuljahr sind bei uns leider eine Fachkonferenz pro Halbjahr vorgeschrieben, bisher hatten wir auch nur eine pro Jahr.
Abteilungen gibt es bei uns nicht und GLKs haben wir auch Minimum. Allerdings werden bei uns wirklich Entscheidungen getroffen, eine im Jahr würde dann auch nicht reichen.
Vielleicht ist das der Unterschied? Meine Kollegen und ich haben wirklich das Gefühl mitzuentscheiden und finden die Konferenzen daher nicht überflüssig.
Wie bereits mehrfach geschrieben, in unseren GLKs wird sehr selten etwas nur mitgeteilt, dafür gibt es Messenger, sondern diskutiert und abgestimmt. Und hin und wieder wird auch gegen einen Wunsch der SL gestimmt. Die einzelnen Redebeiträge sind kurz, aber es beteiligen sich fast alle, ist also meist lebhaft und interessant. Rednerliste und das Wort erteilen 3 gewählte Kollegen (3, weil sie auch mal mitreden wollen und dann in dem Punkt nicht die Liste führen). Ich habe sie noch nie als überflüssig empfunden.
Das ursprüngliche Prozedere hat vor vielen Jahren das Kollegium samt ÖPR festgelegt. Es wird immer wieder an die Gegebenheiten angepasst.
Vielleicht weniger klagen, sondern überlegen, wie es besser verlaufen könnte und Gleichgesinnte suchen.
Bei uns sind es deutlich weniger. Ca. 6 GLKs (teilweise auch vor 15 Uhr), je 2 Fachkonferenzen (also 4 - 6), bis zu 4 Zeugniskonferenzen (fangen früher an, wenn man Glück hat 0 nach 15 Uhr), evtl. 1 x mündliches Abitur. Evtl. 1 Haushaltskonferenz oder Krisenteam oder Arbeitsschutz oder 2 Schulkonferenzen (außer SL ist, glaube ich, niemand in allen, die meisten in keiner). 0 - 2 Elternabende (Klassenlehrer, Hauptfachlehrer).
1 pädagogische Konferenz und 1 Elternsprechnachmittag sind online.
Die Termine sind fast alle Jahre vorher bekannt (3. Donnerstag im Monat x usw.) Bei uns beginnen Spezialkonferenzen manchmal auch erst um 17 Uhr, da wir länger am Nachmittag Unterricht haben.
Und ich gönne sie dir auch. Aber allein, dass man die Arbeitszeit von Akademikern mit Aufsicht verschwendet, und dann in dem Ausmaße und dafür noch im Deputat entlastet. Das ist einfach Geldverschwendung.
Ich gehe sogar noch weiter. Aufsichten und damit keine Pause zwischen dem Unterricht belasten mich inzwischen mehr als eine zusätzliche Deputatstunde. Ich würde inzwischen lieber eine Stunde mehr unterrichten und dafür 0 Aufsicht leisten.
Mich stört daran, daß man über Rosenmontag keine ganze Woche zusammenbekommt, also Mo-Fr sondern stattdessen nur einzelne Tage, eben Do-Di
Bei uns sind es dank beweglicher Feiertage sogar über eine Woche.
Vom Schmotzigen Dunschtig ca. 9 Uhr bis Freitag die Woche darauf. Man muss sich ja noch vom Feiern erholen können. 
Ich habe in den letzten 30 Jahren verlernt, schön zu schreiben. Es wird alles getippt.
Ist so, ich nehme es hin. Ärgern tue ich mich nur, wenn ich eine Glückwunschkarte schreiben möchte, was ich noch handschriftlich tue. Vielleicht ändert sich das auch noch? Mir ist der Inhalt eindeutig wichtiger als die Form, vermutlich wird die in ein paar Jahren auch getippt.
Und was wäre, wenn man dann einfach mal sagt: "Liebes RP, das geht nicht, da wir aktuell keinen Chemie-Kollegen vor Ort haben, der korrigieren könnte. Die haben alle Urlaubsreisen geplant. Sie können gerne einen Kollegen aus dem Urlaub zurück holen, kostet dann aber 5.000€ Schadenersatz. Wahlweise könnten Sie uns auch die Entscheidung spätestens im Dezember des Vorjahres mitteilen, so dass wir dies bei der Urlaubsplanung entsprechend berücksichtigen können. Der Urlaub der Arbeitnehmer muss durch den Arbeitgeber spätestens Ende Dezember des Vorjahres genehmigt werden."
Ob die es dann mal lernen sowas rechtzeitig zu planen?
Dann muss ich in Zukunft auch Urlaub einreichen und kann in weniger Zeit flexibel verreisen. Das schrieb ich gestern schon einmal. Also lassen wir (meine Kollegen und ich) es lieber.
Für mich sind Pfingstferien halt Korrekturzeitraum, dieses Jahr 2 Drittkorrekturen, 1 Klausur und 2 Klassenarbeiten. Die 3. Klassenarbeit habe ich dann nicht mehr geschafft. Aber eine lässt sich auch neben dem Unterricht korrigieren.
In "der besten Eisdiele Bornholms" hat das Eis mit Waffel übrigens 7 DK (91 ct) mehr gekostet als im Becher. Auch Vanilleeis. (Wobei ich nicht sicher bin, ob es Vanille gab.)
Das ist hier dank Verpackungssteuer genau anders herum. Ein Becher kostet 50 Cent. Das Geld erhält die Stadt, um Einmalgeschirr zu entsorgen.
Ich entsorge die Waffel durch Verspeisen und zahle nichts extra. ![]()
Wie gesagt: Dann könnten aber alle anderen Kollegen über Pfingsten fahren, wenn sehr frühseitig klar ist wer dieses Jahr mit Korrekturen dran ist. Im nächsten Jahr machts dann ein anderer Kollege.
Hab in dem Zusammenhang ja (Achtung: anekdotische Evidenz) auf meine eigenen Weihnachtsferien verwiesen. 2025/26 werde ich über Klausuren hängen, 2027/28 werde ich auch über Klausuren hängen, aber 2026/27 habe ich frei. Da kann man dann mit ausreichend Vorlauf planen, wenn man doch mal über Pfingsten oder wie bei mir über Weihnachten weg will.
Es ist aber nicht frühzeitig bzgl. Drittkorrektur. Das RP entscheidet 2. 3 Monate vorher.
Erst- und Zweitkorrektur führt normalerweise der betreffende LK- Lehrer durch.
Ja, und jeder Gymnasiallehrer hat ständig und immer Abiturklausuren und ist immer und ständig Zweit- und Drittkorrekteur.
Nicht jeder immer, ich aber schon.
Ich habe fast immer beide LKs Chemie, also jedes Jahr Erst- und Zweitkorrektur und seit ein paar Jahren werde ich vom RP auch regelmäßig für Drittkorrektur ausgewählt.
Ergänzung
Pfingstferien kann doch jedes Bundesland selbst festlegen? Oder ist festgelegt, dass niemand darf? 15 Wochen finde ich auch zu lange, bei uns sind es immer ungefähr 7 Wochen. Meine Idee wäre Pfingstferien bzw. Herbstferien je nach Lage der Sommerferien zu ändern. Da dies viele Jahre im Voraus festgelegt wird, kann sich jeder danach richten.
Sommerferien, Herbstferien, Weihnachtsferien, (fast alle beweglichen Ferientage dank Deputatstundenerhöhung) Fastnachtsferien, Ostern, Pfingsten und wieder Sommerferien, immer zwischen 6 und 8 Wochen. Genau wegen diesem Rhythmus finden es alle hier gut, nicht weil man scharf wäre auf späte Sommerferien.
Aber letztendlich ist es egal. In der Politik spielt das Abitur eine große Rolle und da funktioniert es nicht mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (und vielleicht noch anderen). Deshalb bleibt es je nach Wetter bei Jammern und Lästern über den Süden oder es bleibt ruhig. Geändert wird so schnell nichts außer es entscheiden Fachfremde ohne Rücksprache, soll es auch geben.
Alles anzeigenBW beginnt am 31.7., BY einen Tag danach - das ist ja oft um 1 oder 2 Tage unterschiedlich.
Ich weiß, dass es im letzten Festlegungszeitraum an sich keine Überschneidungen gab. Die frühen Ferien hörten auf, wenn die späten begannen.
Das führt dazu, dass das 4teachers-Sommertreffen immer nur an diesem WE sein konnte und die Lehrkräfte aus BY quasi aus der Schule heraus am letzten Schultag direkt zum Treffen fahren mussten. Andere BL konnten nicht immer teilnehmen, weil es dann schon verpflichtende Präsenztage in den Schulen gibt, die die Ferien-Übersicht nicht abbilden.
Im Moment ist es häufiger so, dass in der Mitte eine gemeinsame Woche ist, wobei SH und MV in diesem Sommer genau 3 Tage vor BY und BW beginnen also auch spät,
und eine Woche vor euch BB und BE und HH. Ich sehe da keinen 10-Tage-Zwischenraum, in dem niemand beginnt. Der rollierende Start ist meist um 7-10 Tag gestaffelt, manchmal 3 Tage, weil einige Mo und andere Do mit den Ferien beginnen.
Die frühen Ferien sind von der Tourismus-Branche gewünscht, es gibt immer wieder Forderungen, dass der Ferienkorridor erweitert werden soll.
Ein Stück weit liegt es sicher auch am frühen oder späteren Oster-Termin, der zwischen dem 22.März und 25.April liegen kann. Danach geht es dann ja nach Ferienbeginn bis Juni/Juli ohne Pause durch (Nds hat 2 lange WE an Himmelfahrt und Pfingsten).
Das ist 2027 wieder so - Ostern ist früh. Nds beginnt nach Ostern am 5.4. - wie fast alle BL. Die frühsten Ferien beginnen am 28.6. , das sind 12 Wochen am Stück (Himmelfahrt und Pfingsten dazwischen). Bundesländer, die später beginnen, haben also noch mehr Wochen ohne Pause. Da beginnt nur NRW Mitte Juli (15 Wochen Schule) - die Armen, wir sollten jetzt schon einen Eis-Sammel-Fond ins Leben rufen, um ihnen die Zeit zu versüßen.
Ich schrieb deutlich oft und nannte als Beispiele 2026 und 2027. Dieses Jahr war es nicht so, aber als geklagt wurde, war es für dieses Jahr auch zu spät. Ich sitze am Handy und habe deshalb nicht weiter nachgesehen.
Genau 2026
Baden-Württemberg ab 30. 7.
Bayern ab 3. 8.
NRW ab 20. 7., alle anderen spätestens am 13. 7.
2027
Baden-Württemberg ab 29. 7
Bayern ab 2. 8.
NRW ab 19. 7., alle anderen spätestens am 10.7.
Vielleicht muss um NRW ja 10 Tage Abstand sein? ![]()
Aber man kann schlecht behaupten, man will später beginnen und dann keinen Termin zwischen NRW und Baden-Württemberg finden. Aber früher wollte auch niemand später als Mitte Juli beginnen. Das scheint heute auch noch so zu sein, nur kann man trotzdem auf die Südländer schimpfen.
Bei uns in NRW waren die Abiturprüfungen schon immer Ende April - Anfang Mai und bis zum 15. Juli waren jedes Jahr die Noten da. Abiprüfungen im Januar sind hier unvorstellbar, weil spätestens am Freitag vor der ersten Prüfung alle Schüler ihren letzten Schultag haben. Die hätten dann ja von Januar an bis Anfang Oktober, wenn die Wintersemester an den Universitäten starten, Pause.
Eben. Wir haben auch nach dem schriftlichen Abitur noch Unterricht bis zur mündlichen Prüfung, schreiben noch Klausuren usw.
Die gewachsenen Unterschiede sind zu groß. Daran denken Außenstehende nie und auch die wenigsten Lehrer kennen sich in anderen Bundesländern aus.
Bei uns ist unvorstellbar, dass der Unterricht nach dem schriftlichen ausfällt. Es gibt extra Themen für den Zeitraum danach.
Ergänzung
Der Januartermin war zu Zeiten als wir noch rotiert sind und man den Kollegen genug Zeit für die Korrektur ließ. Beides ist jetzt nicht mehr der Fall. Keine 5 Tage für Erstkorrektur (3 Tage, wenn man nicht extra zur Schule fahren will) und direkt danach 8 Tage für eine völlig unabhängige Zweitkorrektur sind zu kurz. Vor allem, wenn dann noch Nachschreiber mit anderen Aufgaben dazu kommen.
Wie kann es sein, dass die Korrekturen manchmal so stark abweichen? Weißt du, wie oft das passiert? Und sagt das viel über Notengebung generell aus?
Schulen und Schüler sind verschieden, Lehrer passen sich an. Vermutlich ist das Niveau an einem altsprachlichen Gymnasium in Uninähe höher als in einer Brennpunktschule in der Innenstadt.
Ich weiß natürlich nicht, wie oft es passiert. Ich kenne ja nur meine Korrekturen und höre von meinen Kollegen, wenn sie extremes erlebt haben. Aber ich habe in der letzten halben Stunde gedacht, vielleicht ist das der Grund, warum ich nicht nachvollziehen kann, wenn andere aus anderen Bundesländern schreiben, dass bei ihnen niemand abgeschult wird, dass die Niveaus sinken und selbst bei nicht vorhandener Leistung noch die Note 4 erteilt wird.
Ich erinnere mich auch an einen Beitrag von einer von mir geschätzten Kollegin, die schrieb, bei ihnen gäbe es keine Abweichung und deshalb sei eine unabhängige Korrektur nicht notwendig. Ich musste bisher in jeder Drittkorrektur nachkorrigieren, manchmal nur eine Klausur mit 4 Notenpunkten Abstand, einmal fast den kompletten Kurs. Und ob jemand 6 Notenpunkte oder 2 erhält ist schon ein Unterschied.
Wir erhalten also regelmäßig Rückmeldung, wie wir korrigieren. Nach der kompletten Korrektur erhalten auch Erst- und Zweitkorrektor die Korrektur des anderen und die Endnote des Drittkorrektors anonym. Ich freue mich, wenn meine Korrektur bestätigt wird, wenn der Zweitkorrektor völlig unabhängig von mir zum selben Ergebnis kommt. Mein Notenvorschlag wurde in über 10 LKs im Laufe der Zeit immer übernommen bzw. es gab nie mehr als ein Notenpunkt Abweichung.
Nein, du fragst immer, warum wir nicht am Ende eurer Pfingstferien mit den Sommerferien starten.
Das verstehe ich nicht. Das habe ich nie gefragt zum Gegenteil. Ich frage, warum die späten Slots vor Baden-Württemberg oder Bayern so oft frei bleiben, also Mitte Juli bis Ende Juli 10 Tage niemand beginnt? Ich schrieb mehrfach, alle können später beginnen.
(Ich habe dies vorher zwar gelesen und mich gewundert, es hat auch zu meiner Frage beigetragen, ob meine Beiträge gelesen werden. Für mich ist aber das Abitur wichtiger und deshalb habe ich nur darauf geantwortet und den 1. Satz beim Schreiben vergessen.
Das komplizierte Verfahren erklärt vielleicht, warum ich mich so oft wundere, wenn andere hier schreiben, bei ihnen wird für schlechte Leistungen zu gute Noten erteilt. Das erlebe ich nicht. Es bringt nichts, wenn ganze Jahrgänge durchfallen, weil Zweit- und Drittkorrektor keine Noten verschenken. Darüber habe ich die letzte halbe Stunde nachgedacht. Unser aufwändiges Verfahren ist gut. Es benötigt nur mehr Zeit. Dieses Jahr war der Zeitraum für Chemie zu kurz.)
Und ich verstehe nicht, warum in BY und BW die Pfingstferien als „gesetzt“ gelten. Die Sommerferien werden rollierend abgesprochen, der Rest wird DANACH und entsprechend verteilt.
Die Pfingstferien sind nicht gesetzt. Wir haben immer nach 6 bis 7 Wochen Ferien. Bei frühen Sommerferien gäbe es halt längere Herbstferien.
Nur zum x. Mal, gemeinsames Abitur ist nicht mehr möglich, wenn wir nicht bis Ende Juli Schule haben. Ich vermute, dass das aufwändige Korrekturverfahren hier mehr zählt, zumal die Slots vor Baden-Württemberg und Bayern oft frei bleiben, die anderen also freiwillig darauf verzichten. Es geht also nicht um die Sache oder warum sind diese späten Termine frei?
Alles anzeigenJa, alles,
aber warum in BW anders korrigiert wird, erschließt sich mir nicht. Am Ende bewerben sich alle mit diesen Zeugnissen auch in HH oder Hessen.
Warum sind Aufgaben zentral, Korrekturen aber nicht?
Warum sind Korrekturen so extrem, dass sie gar nicht in die Arbeitszeit passen?
Kann sein.
Ich habe weniger Spitzenzeiten, aber das ganze Jahr viel und viele Korrekturen und viel anderes. Darum lege ich bestimmte Sachen in die Ferien, Förderpläne, Aufsatzkorrekturen und Zeugnisse - vor allem Berichtszeugnisse brauche sehr viel Zeit.
Unsere Korrekturen sind quasi zentral. Jedes Jahr erhält jedes Gymnasium einen anderen Code (dreistellige Nummer, die absolut geheim gehalten werden muss, deshalb muss jeder betroffene Lehrer angeben, an welchem anderen Gymnasium in Baden-Württemberg nahe Verwandte auch Lehrer oder Abiturient sind. Mit diesen Schulen wird nicht getauscht).
Wenn es soweit ist, erhält der Kurslehrer eine Mappe mit 3 Codes für die drei Korrekturen. Auch jeder Schüler hat eine Codenummer. Mehr wissen weder Erst- noch Zweitkorrektor und auch nicht ihre SL. Erst der Drittkorrektor sieht die Schulnamen, aber seit neuestem auch nicht mehr den Namen der Schüler. Der Zweitkorrektor korrigiert ohne zu wissen, was der Erstkorrektor korrigiert hat. Er kennt weder Note noch Punktzahl. Erst der Drittkorrektor sieht beides und muss bei größerer Abweichung selbst korrigieren. Auch da gibt es eine Reihe Regeln.
Vielleicht liegt es daran, dass Baden-Württemberg schon immer zentrale Prüfungen hatte, andere Bundesländer haben dies viel später eingeführt, man wollte auch überall gleiche Korrekturen. Und da jedes Jahr anders über weite Strecken verteilt wird, sieht man als Korrektor wie es woanders läuft. Erst- und Zweitkorrektor erhalten Rückmeldung vom Drittkorrektor. Ich weiß inzwischen, dass ich dazwischen liege, also weder zu streng noch zu milde bin. Mein Notenvorschlag wurde vom Drittkorrektor auch noch nie abgelehnt. Rs gibt aber große Abweichungen auch in Chemie. Seit ein paar Jahren wählt das RP auch die Drittkorrektoren aus und irgendwie fühle ich mich schon geehrt, wenn ich mehrere Kursmappen von verschiedenen Kursen erhalte.
Ich erinnere mich an mehrere Threads, in denen wir Baden-Württemberger gleichermaßen entsetzt waren, wie es anderswo gehandhabt wird. Ich dachte an die Gespräche zu Corona zurück. Wie oft habe ich damals dank diesem Forum erklärt, dass die vereinfachte Korrektur 2020 in anderen Bundesländern immer so ist. Es wollte mir niemand glauben. Es war halt hier immer so und die wenigsten wissen, wie es in anderen Bundesländern aussieht.
Der Aufwand ist wirklich immens von der Abfrage über verbotene Korrekturwege durch das RP über SL bis zu den zentralen Umschlagterminen (ich hatte es oben beschrieben). Es wird hier als absolut notwendig angesehen. Ich selbst habe schriftliches Abitur im Januar 1988 geschrieben, damit genug Zeit für die Korrekturen bleibt. Damals haben wir noch rotiert.
Als ich es hochgeladen habe, fiel mein 1. Blick auch auf die Fahne und ich dachte, "Mist, die verrät es jetzt."
Ich musste daher grinsen, als ich eure Kommentare las.
(In Zukunft werde ich extra für diesen Thread immer auch ein Bild von ungewohnter Stelle machen. Dieses hatte ich aufgenommen, als ich nach langer Wanderung den Rhein entlang, den ersten Blick auf den Rheinfall hatte. Gehört habe ich ihn schon lange vorher.)
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