Tja, mal ganz anders als sonst, klar; aber wahrscheinlich nicht schlechter:
Wie schon oben von einigen von euch vermerkt, spüren wir in unserer Großfamilie schon seit langem, dass uns die bleierne Zeit eigentlich gut bekommt. So wird es auch an den Weihnachtstagen selber sein. Zur gegenseitigen Bescherung habe ich ja schon an anderer Stelle einiges geschrieben. Was uns aber wichtig ist: dass wir zumindest wieder wie so oft punktuell mit all unseren Lieben in verantwortbaren und regelgerechten Kontakt kommen. Insofern bieten uns die Weihnachtstage einfach weitere Anlässe.
Kirchenaufläufe vermisse ich gar nicht, habe sogar im eigenen religiös-systemischen Umfeld dafür gesorgt, dass da auch Tore geschlossen bleiben. Tut sicher auch vielen gut, die kirchliche Inflation auch mal etwas zu mildern.
Was bleibt? Noch entspannteres Kuscheln mit Mylady beim Morgenessen im Bett, unkonventionelle Spaziergänge zu originellen Zielen, die bereits ausgemacht sind und bei jedem Wetter stattfinden, nen schönen Film gucken, Oldies hören, jeder seine Foren besuchen; sie liest in ihrem Fantasieroman, ich schmökere in der Biografie eines heimischen Recyclingkünstlers und freu mich schon auf mein selbst bestelltes Buch aus der örtlichen Buchhandlung: "Bodensee" von Dietmar Sous. (Keine Werbung, ich bin es nicht.)
Zugute kommt uns, dass wir fast alle schon früh infiziert waren, keine Langzeitfolgen verspüren; die stabilen Antikörper geben zusätzliches Wohlgefühl.
Wir lesen uns!