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Ja, ich weiß, was ich geschrieben habe und stehe dazu. Was willst du von mir?
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Ja, ich weiß, was ich geschrieben habe und stehe dazu. Was willst du von mir?
Mich erinnert er auch an nix Trauriges. Ist halt für mich ein Alltagsessen.
Ich bin immer noch irritiert über die Engstirnigkeit einiger hier und wie sie ihre Meinung als einzig richtige darstellen.
Genau. Jeder darf hier essen, was er möchte. Nur state und ich werden angegangen, weil wir an Heilig Abend keinen Kartoffelsalat essen wollen. Wir sind in der Familie alle festlich gekleidet, der Tisch und das Zimmer sind geschmückt, alle kommen von weit her, da wird man doch etwas Besonderes essen dürfen, worauf sich alle freuen. Wir bereiten das Essen zusammen vor, es sind Vegetarier dabei, daher wird auch so geplant, dass es für alle passt. Das Essen an Heilig Abend ist uns wichtig und ein Teil des gemütlichen Beisammenseins. Geschenke spielen keine große Rolle.
Jaha, DU findest ihn nicht lecker.
Andere schon.
Und, wer hat jetzt Recht??
Die anderen natürlich. Wie immer.
Versteh doch einfach, dass das deine ganz persönlichen Empfindungen und Konnotationen sind, für die die Sache "Kartoffelsalat" rein gar nichts kann. Es ist allein deine ganze, ganz persönliche Zuschreibung.
Ich finde Kartoffelsalat einfach nicht lecker und das hat nichts mit Emotionen zu tun.
Das tut mir sehr leid für dich. Es ist deine sehr persönliche Geschichte.
Für mich ist es eher andersherum, Kartoffelsalat bedeutete bei mir, wir grillen gemeinsam und machen als Familie etwas zusammen, was uns an unsere Zeit im Ausland erinnert.
Beide Geschichten, deine und meine, sind sehr persönlich und da kann der Kartoffelsalat einfach gar nichts dafür.
Kartoffelsalat selbst ist emotionslos.
Weihnachten sitze ich gerne mit der Familie lange am Tisch und schlemme. Alle freuen sich aufs Essen und es soll etwas Besonderes sein. Das geht bei mir mit Kartoffelsalat und Würstchen nicht.
Zauberwald ich glaube wir beide waren uns noch nie so einig. Frohe Weihnachten.
Das stimmt wohl. Dir auch Frohe Weihnachten.
Kartoffelsalat ist traurig?
Ja. Kartoffelsalat ist das Essen. das es als Kind jeden Samstag Mittag gab, wenn man aus der Schule kam und Mama aufgrund von Zeitmangel (Putztag) keine Lust/Zeit zum Kochen hatte. Verbunden mit egal welchen Würstchen ist es für mich ein "sorry, ich habe keine Zeit" Essen und ich kannte es erst als DAS Heiligabendessen, als ich nach BW gezogen bin. Dass es im Rest Deutschlands wohl auch Tradition ist, habe ich erst dieser Tage gelernt.
Mir wird von der Kombination Kartoffelsalat/Wienerle schlecht. Kommt also am Heiligen Abend nicht in Frage.
Ich statt der Kartoffeln für den Kartoffelsalat morgen die geschälten Äpfel und die zwei Zwiebeln in den Topf zum Kuchen packe, mich wundere das es so wenig aussieht und erst nach dem kochen merke (als ich die heißen Kartoffeln schälen will)…..Ich hab gar keine Kartoffel auf der Gabel sondern einen Apfel.
Der Heilige Abend scheint gerettet.
Wir sprechen auch Themenreihenfolgen, die Gestaltung unserer Klausuren usw. miteinander ab, was ich als sehr entlastend finde. Dabei ist aber immer klar, dass es dennoch leicht unterschiedliche individuelle Schwerpunktsetzungen und zeitliche Verschiebungen gibt.
Same here. Ich informiere meine Kollegin, dass ich noch dies oder jenes mache oder weglasse, das reicht....
Naja, das kommt sicherlich daher, dass viele Lehrkräfte gefragt werden wollen für Toilettengänge. Das stört den Unterricht, das würde mich auch nerven.
Ich habe mehrere blasenschwache Jungs, da reicht ein Blick und sie gehen einfach. Wer in der Grundschule arbeitet, weiß, dass man Toilettengänge besser zulässt, auch wenn sie einem zu häufig vorkommen. Bei älteren Schülern mag das anders aussehen. Allerdings gehen alle einzeln, wie schon mehrfach geschrieben. Während einer Klausur erst recht, das schaffen die Grundschüler dann auch.
Ich bin ehrlich: Bei einer Migration nach Klasse 4 bin ich der Meinung, dass es kaum noch möglich ist, Bildungsungerechtigkeit auszugleichen, wenn die Kinder und Jugendlichen nicht bereits aus einem sehr bildungsnahen Elternhaus kommen. Bis zum Alter von 10 Jahren haben Kinder ihre Hauptprägungszeit, weswegen viele Bürger (m/w/d) mit Migrationshintergrund, die zu einem späteren Zeitpunkt migrieren, so zumindest meine Erfahrung, in vielen Fällen ihr Leben lang einen erkennbaren Akzent behalten.
Die Gesellschaft kann ihre Bürger nicht zu Verantwortung zwingen, diese muss von ihnen selbst aus kommen, obgleich das Umfeld und öffentliche Instititutionen im Idealfall vorleben, warum es sich lohnt, Verantwortung zu übernehmen.
Wie traurig. Findest du also, ich könnte nicht mehr in ein anderes Land auswandern? Als Pensionistin stünde mir doch die Welt offen. Wenn ich das wollen würde, würde ich mich doch sehr darum bemühen, die Sprache zu lernen und zurecht zu kommen. Akzent hin oder her. BY und BW kann auch nicht hochdeutsch. Und jetzt?
Alles anzeigenDanke für die ganzen Antworten!
Also wir arbeiten mit dem ABC der Tiere und alle Kinder in allen Klassen bekommen den gleichen Wochenplan. Auch die Hausaufgabe (Seite aus dem Heft oder Arbeitsblatt) muss für alle Kinder aller Klassen gleich sein
Mein Problem:
- Die Wochenpläne sind zu voll, viele Kinder schaffen das nicht.
- Ich selbst würde einige Seiten aus den Heften nie für alle Kinder auswählen, denn sie sind zu voll, zu bunt, zu schwer (alte Ausgabe, nicht die Neubearbeitung).
- Ich würde Unterrichtseinheiten teilweise anders aufziehen, als es das Heft vorgibt.
- Diese Struktur mit den Wochenplänen kollidiert mit meinem individuellen Anspruch, wie ich selbst Einheiten aufbauen und wie ich differenzieren möchte.
- Die Vorgabe der Hausaufgaben stresst mich, denn auch diese müssen erklärt werden und zum vorherigen Unterricht passen. Für mindestens die Hälfte der Kinder sind die Aufagben zu schwer. Die Parallelkollegen sagen: "Da müssen die Kinder durch. Ggf. muss man in der Hausaufgabenbetreuung helfen oder die Eltern müssen helfen.
- Ich auch vom Wochenplan ab, gebe den differenzierte Aufgaben, auch aus anderen Lehrwerken. Das stresst mich aber, denn wenn das Kind dann trotzdem Schwierigkeiten hat und nicht das Gmynasialniveau erreicht, könnte ich Schuldzuweisungen bekommen, weil das Kind ja nicht die schwierigen Aufgaben bearbeitet hat?
- Leseübungen gibt es gar nicht, denn wir haben die Zeit nicht dazu
Die Kinder haben als Hausaufgaben auf, im Lesebuch zu lesen. Aufagben und Besprechungen zu den Texten und Geschichten gibt es eher nicht. Mache ich manchmal und habe dann wieder Zeitstress mit dem Wochenplan.
- Kurz: Der vorgegebene Wochenplan passt nicht zu meiner Art, wie ich Unterricht planen und durchführen würde
- Auch die Rituale wie "das Wort des Tages" bringen mich ins schleudern, weil dadurch weniger Zeit für die Aufgaben im Wochenplan sind. Die Parallelkollegen machen das nicht. Mir ist das so wichtig, weil ich es im Ref so gelernt habe und da auch gute Erfahrungen mit gemacht habe.
Wer sagt denn, dass ihr alle den gleichen Wochenplan machen müsst? Jede Lehrkraft und jede Klasse ist doch anders. Es ist doch schon so schwierig, alle Individuen einer einzigen Klasse zu erreichen.
Das stimmt, aber es liegt im rechtlichen Rahmen der Stundentafel an Grundschulen in NRW, denn die Lernzeit ist ja Unterricht, der genau diese Fächer auch einschließt. Man muss mit dem arbeiten, was man hat.
Ich habe 14 Stunden dafür in Klasse 4. Und und mit weniger käme ich nicht aus.
Bei uns sind inzwischen Lerntheken bei Unterrichtsbesuchen/Lehrproben untersagt und es MUSS Gruppenunterricht gezeigt werden. Also zumindest bei unserer aktuellen Referendarin ist es so.
Ich weiß das auch nur durch das Forum hier und weil Kris24 was dazu geschrieben hatte. Etwa zeitgleich kam meine Bezügemitteilung und so konnte ich das einordnen. Aber vielleicht sollte ich auch nochmal meine Mails checken - habe ich eigentlich schon...
Man lässt es als Term so stehen, insofern kann man das Verfahren erläutern und üben. Finde es nicht verwirrender als "R3", was auch erst durch Erklären Sinn bekommt.
Das mit dem Rest kennen die Kinder bei uns spätestens ab Klasse 3 so und stellen das nicht in Frage. Kann ja mal das andere ausprobieren.
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