Beiträge von Zauberwald

    Was verwirrt dich, state?

    Nach 25 Dienstjahren bekommt man das automatisch ausgerechnet und zugeschickt, alle 5 Jahre. Ich war zuerst allerdings auch verwirrt, wo die ganzen Dienstjahre herkommen, aber das Studium wird teilweise angerechnet und auch die Kindererziehungszeiten mehr als ich dachte.

    Ich frage mich auch, ob das mit der Mindestversorgung wirklich so stimmt.

    Als Saarländerin habe ich erst in der 9. mit Englisch angefangen. Französisch in der 5. und Latein in der 7. Ich war in Französisch richtig gut, Englisch fiel mir schwer. Daher dachte ich (wie konnte ich????), ich wähle Französisch nach der 11. Klasse ab, nach 7 Jahren, und nehme Englisch Leistungskurs, damit ich das auch mal lerne. :neenee: Ich war dann in Englisch auch gut, musste aber viel lernen. Wir haben praktisch die ganze Grammatik in 3 Jahren durchgenommen und in der Oberstufe eigentlich nur noch mit Lektüren gearbeitet.

    Im Netz steht, dass die Mindestversorgung von Beamten nach 5 Dienstjahren 1866 € beträgt? Kann das sein? Wofür gehe ich dann überhaupt arbeiten? Ich habe jetzt 31 Dienstjahre und meine Pensionsansprüche sind in etwa die gleichen.

    Wir erziehen die Kinder, ja, aber gefragt wurde hier nicht, wie die Lehrer*innen mit der mobbenden Schülerin umgehen sollen, sondern was man als Mutter für Möglichkeiten für sein Kind hat, nachdem es jahrelang unglücklich war. Deshalb irritieren mich deine Antworten etwas. Sie passen nicht zur Frage.

    Das ist klar, aber hängt das nicht zusammen? Im Vergleich zu dem, wie viel sonst drumherum geschrieben wird, wird man doch das mal sagen dürfen.

    Sonst gibt es nur eine Antwort: Weg da, und zwar ganz. Die Mobberinnen sind doch sonst immer noch da und in der Oberstufe wird man sich zwangsweise wieder begegnen (auch wenn das nicht zur Frage passt).

    Wenn man noch nicht lange verbeamtet ist, ist es nicht schlimm, wieder zu kündigen - dann wird ja nur die wenige Zeit, die man verbeamtet war, unvorteilhafter nachversichert. Wenn man also kurz nach der Verbeamtung merkt, dass man verheizt wird, kündigt man und lässt sich wieder anstellen. Habe gehört, das sei unkompliziert. Oder hat jemand andere Erfahrungen?

    Es kommt auch auf das Bundesland an. Ich glaube in 7 oder 9 Bundesländern ist es so, dass man als Beamtin seine bisher erworbenen Pensionsansprüche mitnehmen kann und dann weiter als Angestellter anspart. In BaWü ist es z.B. so. Es ist aber nicht in allen Bundesländern so.

    Da hast du falsch gehört oder jemand hat Unsinn erzählt. Zwangpensionieren gibt es nicht.

    Das stimmt nicht. Zumindest vorübergehende, die auch mal ein paar Jahre dauern, gibt es, wenn nicht gewährleistet ist, dass man in absehbarer Zeit wieder gesund ist. Das sind sicher Ausnahmen, aber existierende.

    Hier muss ich doch entschieden widersprechen. Die Heilige Schrift der Christen ist die gesamte Bibel, also AT und NT (bezüglich der Deuterokanonika gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Konfessionen).

    Dein obiges Zitat klingt für mich sehr nach Markionismus.

    Ich habe das aus meinem Lehrplan abgeschrieben!!! S. 29 unter "Denkanstöße"

    Aber ich unterrichte sowieso kein Reli mehr, also ist die Gefahr, die durch mich entsteht gebannt!

    Die Mobberin und auch alle anderen Schüler, die davon etwas wissen, sehen, dass ihr Verhalten ohne Konsequenzen bleibt. Das ärgert mich.

    Kann man das Mädchen nicht anzeigen???

    Die Schule würde ich so oder so, wechseln und ganz neu anfangen.

    Ich kenne jemand, der wurde mit 34 vorübergehend pensioniert (Lehrer), und zwar schon nach ein paar Wochen Krankheit (ich glaube es waren nur 5), weil nicht damit zu rechnen war, dass die Krankheit in absehbarer Zeit weg ist. Ich glaube, er war sogar beim Anwalt, was aber nichts brachte. Nach 2 Jahren konnte er wieder arbeiten, hatte aber während der 2 Jahre sehr wenig Geld und war froh um seine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das ist allerdings der einzige Fall, den ich so kenne, d.h., dass man so schnell pensioniert wird, wenn auch vorübergehend und es wundert mich ehrlich gesagt immer noch, wie das sich zutrug.

    Bezüglich Erschaffung der Welt, so wie es in der Bibel steht: Diese steht im Alten Testament, also in der Heiligen Schrift der Juden. Erst das Neue Testament ist die Heilige Schrift der Christen.

    Es steht im Grundschullehrplan Kath. Religion BaWü übrigens als Denkanstoß:

    "Wie kann den Kindern vermittelt werden, dass Menschen in biblischen Geschichten Erlebtes auf Gott hin gedeutet haben und biblische Geschichten keine Tatsachenberichte sind?"

    Bezüglich Schöpfung steht da nur, die Kinder sollen erkennen, dass Schöpfung einerseits ein Geschenk (es steht nicht einmal Gottes da), aber andererseits auch eine Aufgabe ist. Es gibt ein ganzes Kapitel "Welt und Verantwortung."

    • Beispiele entwickeln, wie Kinder in ihrer Lebenswelt achtsam mit ihren Mitmenschen, der Natur und Tieren umgehen.
    • Reflektieren, wie Menschen Freude, Lob und Dank, aber auch Klage und Bitte in Bezug auf Schöpfung ausdrücken (Erntedankfeier, Kriterien für nachhaltigkeitsfördernde und -hemmende Handlungen).

    Du machst doch das, wofür du ausgebildet und eingestellt wurdest. Die Kritik ist, dass das überhaupt möglich ist: Zu unterrichten, als wäre Christentum in der Mitte und richtig und von dort aus guckt man sich ein bisschen die anderen Religionen im Osten und Süden an und wer nicht will, muss nicht mitmachen. Aber richtig ist es trotzdem. Es gibt zwar Juden und Hinduisten und manche Leute glauben an nichts und keiner muss mitbeten. Aber wir Christen beten halt zu Gott, so geht das.

    Und dann wird vorgemacht, wie es auszusehen hat: wir schicken Wünsche ins Universum, um etwas anders haben zu wollen, wo wir nichts ausrichten können. Z.B. kann man dafür beten, dass ein Krieg aufhört. Den hat zwar ein weltherrschsüchtiger Diktator angezettelt, der seinen Hals nicht voll kriegt, aber vielleicht ist ja doch eine höhere Macht im Spiel, die uns helfen kann. Die Macht könnte Putin zum Beispiel Hodenkrebs schicken. Oder darf man nix Böses herbeibeten? Und was, wenn mein Papa an Krebs gestorben ist? War das dann auch etwas Böses von Gott oder war es gut gemeint, weil der Herr die jung zu sich holt, die er am meisten liebt? Und warum ist meine Oma dann so alt geworden, hatte er die nicht so lieb? Oder ist das alles egal, weil Gottes Wege am Ende eh unergründlich sind? Im alten Testament war er ja rachsüchtig und seit 2000 Jahren ist es eher so der liebe Gott.

    Was ich damit sagen will: Diese Fragen stellen Kinder wohl eher nicht. Sie nehmen hin, was du sagst. Der Punkt ist, du weißt nicht, welche Schlüsse sie ziehen. Das liegt daran, dass du nur ganz bedingt reflektiert auf den Glauben gucken kannst, weil du ja einen hast und den vermitteln sollst, ohne dass es dafür Kriterien gäbe.

    Im Lehrplan steht zum Beispiel was von Gottes Schöpfung und nicht, dass kein Mensch weiß, wie die Erde entstanden ist. Also erzählst du was von Gottes Schöpfung und jeder 7-Jährige bekommt zu hören: ah, meine Lehrerin weiß ja alles und Gott hat also die Erde erschaffen.

    Puh, ich weiß nicht, wie man das noch erklären kann.

    Ich muss mich jetzt hier ausklinken. Ich habe doch geschrieben, dass ich regelmäßig mit allen Klassen über die Entstehung der Welt diskutiere und dass ich den Schülern immer meine Meinung erkläre und dass das ist nicht die ist, die in der Bibel steht. Die Bibel spricht in Bildern, die Menschen wussten es nicht besser. Ich vertrete doch die Urknalltheorie. Warum soll ich mich hier für Dinge rechtfertigen, die andere sich über mich aus der Nase ziehen. Kann mich nicht erinnern, dass einer von euch je in meinem Unterricht war.

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