Beiträge von Zauberwald

    Man kann auch nur Sachen bewerten, die ausschließlich in der Schule erstellt werden oder es je nachdem, ob es eine Pflicht- oder Wahlleistung ist, handhaben.

    Dann muss man als Lehrkraft dazu deutlich Stellung beziehen, denn bei bestimmten Eltern ist es natürlich nicht beliebt, wenn man sie quasi ausschließt.

    Offenbar bevorzugen bestimmte Eltern auch Schulen, bei denen sie selbst viel Einfluss nehmen können.

    Ist bei uns auch so. Den Eltern fällt die Kinnlade herunter, wenn sie hören, dass das Kind die Buchvorstellung in der Schule vorbereiten soll. Das geht nicht anders, wenn man bei den Präsentationen feststellt, dass manche Kinder ihr Buch nicht einmal gelesen haben.

    Ich habe als Schülerin mein Gymnasium geliebt, im Gegensatz zur Grundschule. Ich bin etwas älter als der Durchschnitt hier und in der Grundschule waren meistens noch männliche Lehrpersonen, die herumschrien und ohrfeigten.

    Das Gymnasium war ungewohnt und anstrengend wegen des stündlichen Lehrerwechsels damals, aber ich mochte es sehr, denn jeder hatte einen anderen Knall, aber lieb gemeint von mir. Wir wurden erwachsener behandelt, wurden nach unserer Meinung gefragt und überhaupt waren einige meiner Lehrer früher Hippies/und/oder den 68ern entsprungen.

    Im Gymnasium geht es halt um die Vermittlung von Fachwissen, in der Grundschule um bestmögliche Unterstützung der individuellen Fähigkeiten/Persönlichkeiten. Möglichst kein Kind soll auf der Strecke bleiben. Diese Betüdelung gibt es ab der 5. nicht mehr.

    Ein Mathelehrer im Gymnasium, in das meine Kinder gingen, sagte gerne am Ende der Stunde: "Und wer das nicht verstanden hat, der hat jetzt ein Problem."

    Kann man sich in der GS so nicht vorstellen.

    Essen und Trinken ist sowieso nur in festgesetzen Bereichen des Pausenhofs erlaubt (nach Jahrgängen getrennt) und nicht im Schulhaus.

    Bei uns ist es nur im Klassenzimmer, an seinem Platz sitzend, nachdem man vorher Hände gewaschen hat, erlaubt. Würde bei der Aufsicht eigentlich gerne mal meinen Kaffee mit raus nehmen, geht leider nicht.

    Wenn dieser ganze Mist endlich vorbei ist, dann müssen wir einfach wirklich was organisieren mit Nürnberger Würstchen und Schweizer Käse. Irgendwo bei euch da am Bodensee oder so, ich hab das Gefühl, diejenigen, die mitmachen würden, kämen ungefähr alle aus der Ecke oder hätten es nicht weit ;)

    Ich bin für den Konstanzer Weihnachtsmarkt.:niko:

    Wie haltet Ihr das denn mit SuS bzw. deren Familien, wenn sie sich nachweislich nicht an die Kontaktbeschränkungen halten?

    Die Eltern eines Kindes schicken immer Fotos und einen Bericht vom Wochenende für den Erzählkreis (das Kind spricht nicht).

    Sie treffen sich weiterhin jedes Wochenende mit mehreren befreundeten Familien gleichzeitig.

    Ich ringe da immer mit mir, wie ich da vorgehen soll. Weise ich die Familie auf die Regelungen hin? Melde ich das irgendwo?

    Schreibe doch den Eltern ganz höflich, dass du aufgrund der aktuellen Coronasituation und den deshalb geltenden Empfehlungen momentan die Verbreitung dieser Berichte aus erzieherischen Gründen nicht teilen/verantworten kannst. Vielleicht merken sie was.

    So ganz grundsätzlich: Wir bewerten musikpraktische Leistungen in unseren Schwerpunktklassen Musik.

    Hier kenne ich das aus dem Leistungskurs, aber da spielen ja alle ein Instrument, bzw. erhalten Gesangsstunden. Die Schüler haben das bewusst gewählt und sich darauf eingelassen, weil sie auch darin gut sind und wissen, dass ihr Können auf dem Instrument bewertet wird. Das ist aber etwas anderes.

    Mir tut es wirklich gut, während der Arbeit den Wahnsinn wenigstens kurz ausblenden und mich um so normale Dinge wie Schüler ohne Hausaufgaben kümmern zu können.

    Ich gebe dir einerseits Recht, aber andererseits ist es ja nicht normal. Wie oft erinnere ich meine Schüler daran, dass sie sich nicht an mich ankuscheln oder nicht so nah herkommen sollen in allen möglichen Situationen. Ich weiß auch, dass Plattenspieler jetzt gleich schreibt, dass das Abstandsgebot in Grundschulen nicht gilt. Trotzdem halte ich es für angebracht und fühle mich auch sicherer, die Schüler in der momentanen Situation dahingehend zu erziehen.

    Das geht nicht. Du kannst nicht bewerten, welche Eltern sich die Musikschule leisten können. Pro Kind kostet das im Monat ca. 100-140€, also hier in Bawü. Habe neulich ausgerechnet, wie viel Geld die Musikschule von uns all die Jahre bekommen hat.

    Du kannst gerne vorspielen lassen, aber keinesfalls mit Note. Ich hätte als Mutter auch geschrien!

    Da wird ja auch z.T. der Lehrer der Musikschule mitbewertet.

    Ich habe gegen die Restaurants und Fitnessstudios "geschimpft", weil deren "Konzepte" in vielen Fällen Aerosole außer Acht lassen und die Belüftung absolut unzureichend ist.

    Ich halte beide Branchen für sicherlich nicht ganz unschuldig.

    Wenn ich unseren Dorfitaliener dazu heranziehe, gebe ich dir wirklich Recht. Am Sonntag vor der Schließung war der den ganzen Tag soooo vollbesetzt und nicht 1 Fenster war geöffnet oder so.

    Mal ne logistische Frage: wenn Kinder sich morgens und, sagen wir nach den Hofpausen, die Hände 20 sec. lang waschen sollen. plus 10 sec. für Seife nehmen und abtrocknen bräuchten 28 Kinder eine knappe Viertelstunde. Wie macht ihr das?

    Mein Klassenzimmer ist ein ehemaliger Kunstraum und hat 3 Waschbecken, ich habe gut lachen. Manche gehen auch zur Toilette zum Händewaschen.

    aber die Realität sieht anders aus, wie von Kiggie auch schon angesprochen.

    Wie meinst du das? Müsst ihr es den Schülern reinschieben? Ich frage mich allerdings immer, wo meine Kinder das digitale know-how herhaben? Das lernen die anscheinend irgendwie von selbst/sind so aufgewachsen. Oder bringt ihr das alles den Schülern irgendwann in der Mittelstufe oder so bei? Ich habe davon allerdings nichts mitbekommen, aber meine Kinder sind sowieso sehr selbstständig. Ich wundere mich immer, woher sie das alles können - ich kann es nicht gut.

    Ich gebe auch zu, dass mein Vergleich gewaltig hinkt. Man hört auch in den Medien kein Wort darüber, es ist einfach so, dass an den Unis alles digital läuft, was die Studenten aber auch nicht gut finden.

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