Ich bin Saarländerin, habe aber in Bayern studiert und bin da und in BaWü hängengeblieben. Damals konnte man Grundschullehramt nicht mehr im Saarland studieren, aber jetzt doch wieder.
Viele meiner Freunde haben in Saarbrücken studiert. Das ist eine große Campus-Uni außerhalb. 120000 Studenten, praktisch eine eigene Stadt mit Wohnheimen Cafés, Infrastruktur. Ich war schon lange nicht mehr dort, aber es ist sehr international. Deutsch-französische Uni. Lieblingsort: Ausländercafé, so hieß das damals. Heute heißt es bestimmt irgendwas mit Integration.... 
Wenn du gern gut isst (Hauptsach gudd gess), aufgeschlossen und nicht kleinkariert bist, dann bist du genau richtig. Wir Saarländer haben das Herz auf dem rechten Fleck. Aber frag nicht den DpB - der ist nicht gut auf uns zu sprechen. Ein Pälzer halt. Pälzer sind auf der einen Seite unsere Nachbarn. Wir mögen sie, aber sie uns nicht, glaube ich.
Es gibt viele Vorurteile uns Saarländern gegenüber (berühmte Vertreter: Familie Heinz Becker, Oskar Lafontaine, Heiko Maas, Krampp-Karrenbauer, Gerd Dudenhöffer, Nicole...), aber die stimmen nicht.
Nationalessen: Schwenker, Dibbelabbes, Bierchen usw...
Wenn man in Saarbrücken oder Saarlouis ist, dann babbelt es deutsch und französisch durcheinander, das vermischt sich ganz gut. Besonders nach Saarlouis kommen die Franzosen gerne einkaufen, da ist in manchen Geschäften alles zweisprachig beschildert. Aus der Gegend von Saarlouis komme ich auch und das Saarland ist und bleibt meine Heimat, obwohl ich die meiste Zeit meines Lebens da gar nicht gewohnt habe. 
Vielleicht noch ganz gut zu wissen: Da wo man anderswo "die Susi" sagt, sagt man im Saarland auf saarländisch "es oder et Susi" - es geht die Grenze der Lautverschiebung von s nach t durch das Saarland (durch die Pfalz aber auch). Hochdeutsch wäre es "das Susi" - also manchmal werden die Frauen als Neutrum betrachtet (oder so).