Vielen Dank, CDL. Die Informationen speichere ich ab, v.a. auch im Hinblick auf die Sommerferien.
Beiträge von Zauberwald
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Vor allem gibt es echt Eltern, die das jetzt ausnutzen. Wir schieben Dienst, während sie zu Hause kinderfreie Ferien genießen. Gleich fotografiere ich das mal als Beweis. Darf ich natürlich nicht. Die Oberfrechheit ist es, sein Kind ab 7.30 Uhr anzumelden und dann auf Anruf hin nach 9 Uhr aufzukreuzen, während die Kollegin ab 7.15 Uhr auf die Kinder wartet. Normalerweise sollte man nach 15 Minuten einfach heim gehen.
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In den Osterferien waren sie noch nicht in Kurzarbeit.
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Ist das eine einsame Entscheidung der Schulleitung, oder gilt das landesweit in BW? Wenn Ferien sind, kann allein die SL euch nicht zum Dienst verpflichten.
Das denke ich nicht, also dass es eine einsame Entscheidung war. Die SL hat es als Erfolg gefeiert, dass zusammen mit Nachbargrundschulen erwirkt wurde, dass wir wenigstens in der ersten Woche keinen Dienst hatten. Da war ganz zu. Die Hortbetreuer hatten da auch frei wie immer in den Pfingstferien die erste Woche.
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Übrigens auch RLP.
Pfälzer Waldgebiete?

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Versteht ihr das? Wir haben gerade 2 Wochen Pfingstferien. Normalerweise betreut der Hort in den Pfingstferien 1 Woche lang ganztägig angemeldete Kinder. Das ist immer so, unabhängig von Corona.
Nun müssen wir Lehrer in dieser Woche die Notbetreuung bis 13 Uhr machen (wegen Corona) und der Hort löst uns um 13 Uhr ab. Warum eigentlich?
In den Osterferien hatten wir Lehrer 2 Wochen Notbetreuung. Zwischenzeitlich hat man die Hortleute auf Kurzarbeit gesetzt...…

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Ich bin auf dem Dorf und ich habe 6 verschiedene Nationalitäten in der Klasse. Ich mag es bunt und das ist überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Problematisch sind für mich aggressive Asperger und die kann es überall geben.
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Was Palim schreibt, kann ich unterstreichen. Je kleiner die Schule, je mehr kommt es auf den Einzelnen an. Man kann sich nicht hinter dem Rücken der anderen verstecken. Bei jeder Feier, jedem Schulfest, Gottesdienst usw. ist man immer an vorderster Front. Das wird einfach erwartet, von SL, Kollegen und Eltern. Ein "ich kann das nicht" gibt es nicht. Frau Zauberwald hat teilweise 6 Stunden Sport pro Woche fachfremd und nicht sehr sportlich seiend unterrichtet. Die Schüler lieben meinen Sportunterricht, daran liegt es nicht. Ich selbst fühle mich eher unsicher und unwohl.
Es wird auch bei der Stundenplanung und Klassenzuweisungen meist kaum Rücksicht genommen, weil es personaltechnisch nicht geht. So kommen manchmal Lehrerinnen neu an die Schule, die jahrelang in Klasse 3/4 waren und wundern sich, dass sie jetzt Erstklässler übernehmen müssen. Auf solche Wünsche kann schlecht eingegangen werden.
Trotzdem ist auch hier wieder das Team in meinen Augen sehr wichtig. So kann sich das ganze Klima an einer kleinen Schule sehr verändern, wenn eine liebe Kollegin z.B. pensioniert und gleichzeitig noch 1 oder 2 in Elternzeit verschwinden. Man hat an einer kleinen Schule auch nicht so viel Auswahlmöglichkeiten. Man kann sich kaum aus dem Weg gehen, sondern muss sich mit den Kollegen arrangieren, die man vorfindet. An einer größeren Schule kann man den unsympathischen Leuten besser aus dem Weg gehen und findet eher welche, mit denen man gerne zusammenarbeitet. Die Existenz von Parallelklassen ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Ich rede jetzt von Schulen unter 100 Kinder.
Optimal finde ich es an kleineren Schulen, die aber zwei - dreizügig sind. (Bezieht sich als auf Grundschule, die Threaderöffnerin arbeitet da ja auch)
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Nein, denn das sieht meist nur so aus.
DUUM ist auch im Schulstress, obwohl er eigentlich Ferien hätte.
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So kann man sich irren...
Die Grundschüler*innen und Grundschullehrer*innen sind Versuchskaninchen. Falls etwas schief geht, reichen (vielleicht) sechs Wochen Sommerferien, um das wieder auszubügeln. Für diesen blinden Aktionismus in NRW gibt es keinen vernünftigen Gund. Wohl aber eine Ursache: Die geballte Inkompetenz und Naivität unserer Bildungsministerin. Wir haben ab dem 15. Juni noch 10 Schultage. Dafür werden jetzt alle funktionierenden Abläufe und Planungen der Schulen umgeworfen.
Ich weiß ja nicht. Heute hat mich sogar unser Hausmeister in der Schule auf eure Bildungsministerin angesprochen und wir sind BaWü. Aber hier kommt es bestimmt auch noch auf uns zu...wir rechnen damit.
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Ich habe Augen und sehe die Angst in den Augen der Frauen wenn die Zuhälter mit ihnen sprechen, sehe, wie sie sich instinktiv zu ducken beginnen. Ich habe Ohren und höre, wie der Tonfall beschwichtigender wird im Gespräch mit den Zuhältern, wache nachts auf, weil die Frau in der Wohnung unter mir plötzlich aufschreit, renne auf den Balkon während ein Freier brüllt und versuche abzuschätzen, ob der Frau gerade ernstliche Lebensgefahr droht während ich die 110 wähle. Am Morgen sehe ich die Frau mit toten Augen auf dem Balkon unter mir Männern telefonisch Dienstleistungen anbieten. Man muss schon blind, taub und blöd sein wollen um nicht zu verstehen, dass es diesen Frauen nicht gut geht, die sich dennoch vor die Zuhälter stellen, sobald die Polizei erscheint.
Das ist ja furchtbar.
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Hab norddeutsch eingeheiratet.
Das muss man auch irgendwie bewundern.

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Auf Norderney gilt seit gestern die Regelung, dass Urlaubsgäste, die eine Ferienwohnung mieten, dort mind. eine Nacht (also zwei Tage) bleiben müssen. Bis wann Norderney noch für Tagesgäste "tabu" bleiben soll, ist wohl noch nicht entschieden.
Und ich dachte, auf den Ostfriesischen Inseln müsste man gerade mindestens 1 Woche bleiben.
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Es hängt nicht nur vom Standort ab. Auf dem Land gibt es auch Probleme. Für mich spielen die Kollegen fast die wichtigste Rolle. Sind die super, kannst du alles andere auch ertragen. Sind sie speziell, fühlst du dich nur unwohl und suchst das Weite. Schulleitung ist auch wichtig, aber Kollegen sind wichtiger.
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Diese Probleme kennen wir GrundschullehrerInnen nicht. Wir können uns sonst was aufreißen und bleiben alle "normal." Sorry, dass ich unfair klinge, das musste sein.
Ich denke, du kannst es einfach zurückgeben. Warum fragst du nicht vor Ort?
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Ich weiß gar nicht, ob es der richtige Corona-Thread ist. In einer Facebook-Gruppe wurde gerade dieser Beitrag gepostet:
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Sind die Niveaus nicht zu weit auseinander, würde ich ein Grundniveau in der Mitte einziehen. Von dort aus kann man schön nach oben mit Extraaufgaben differenzieren. Mit den Grundaufgaben sind die fitteren Schüler häufig schnell fertig und es kann weitergehen. Bei den ganz schwachen würde ich schauen, was für Hilfen ich ihnen geben kann, damit sie das allernotwendigste mitnehmen.
So mache ich es auch. Im Laufe der Jahre differenziere ich viel mehr nach oben, als in meinen Anfangsjahren. Bei den Fitten sind das meistens trotzdem Selbstläufer. Währenddessen kann ich mich den Schwachen widmen.
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Es gilt die Anwesenheitspflicht in der Schule auch für Risikogruppen. Die Entscheidung, wie solche "Risiko"-Lehrer eingesetzt werden, trifft im Einzelfall die Schulleitung. Mit dieser Regelung, so sagt Knothe, sei die Eigenverantwortung der Schulen vom Ministerium gestärkt worden.
...so kann man es auch ausdrücken.
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Er hat sich umgebracht. Da waren wir schon
ganz lange nicht mehr zusammen. Ich habe die Todesanzeige in der Zeitung gelesen.
Ich gebe nochmals weiter.
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Nein, ich mag Regen, außer im November, wenn es nicht mehr aufhört.
DUUM schläft im Sommer, wenn es regnet gerne mit gekipptem Fenster, um das Geräusch zu hören.
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