Beiträge von Zauberwald

    Die Schulleitung kann nur verplanen, wen sie hat. Eigentlich ist es Aufgabe der Dienstherrin für genug Personal zu sorgen.

    Es war doch mehr Personal da, als vorgesehen. Das ganze Konzept muss überdacht werden.

    Aber es soll ja was von oben kommen.

    Was ich noch sagen will: Der Fall ist viel weniger in der Öffentlichkeit bekannt als diese Klassenfahrt nach England, bei der eine Schülerin verstorben ist. Warum können in Konstanz die beiden Lehrerinnen so weiterarbeiten wie bisher? Ich hätte gedacht, dass man sie so lange aussetzt, bis ein Urteil gesprochen ist. Ein Kind ist verstorben, das einem anvertraut war. Liegt es daran, dass das Kind einen nicht deutschstämmigen Namen trägt, dass der Fall nicht mehr Beachtung findet oder daran, dass die Eltern vllt. niemanden haben, der für sie eintritt?

    Wie kann die Lehrerin in der Schule so weitermachen wie bisher als wäre nichts gewesen?

    Wer hält euch an?

    Die Gymnsasien. Obwohl die verbindliche GS-Empfehlung abgeschafft war, mussten wir bei einem Notenschnitt bis 2,5 (De, Ma) automatisch die Gymnasialempfehlung aussprechen (laut SL, Konferenz) - das finden wir alle eigentlich nicht richtig und wir hätten gerne einen anderen Schnitt, 2,2 oder so. Vermutlich kamen immer zu viele ungeeignete Kinder und die Gymnasien sieben selbst aus. Das wollen sie eigentlich gar nicht.

    Wir haben noch eine Werkrealschule und die 5. Klasse hat anfangs eigentlich immer viel zu wenig Schüler, so dass sie eigentlich gar nicht existieren dürfte, erhält aber immer die Genehmigung, weil bis Anfang Klasse 7 aus diesem Jahrgang meist sogar 2 gut gefüllte Klassen entstanden sind. Hier habe ich ja auch schon vor längerer Zeit Diskussionen geführt, die ich so verstanden habe, dass Abschulung nicht möglich ist. Aber ja, hier wird abgeschult.

    Eine der beiden Gemeinschaftsschulen hat einen sehr guten Ruf und lehnt sogar Schüler ab. Viele überzeugt auch das Konzept ohne Hausaufgaben und Noten bis Kl. 8, Nachmittagsschule bis 15.30 Uhr. Bis die Busse dann überall im Landkreis rumgefahren sind, ist es oft schon 16.30 Uhr und das ist für Berufstätige eher gut. Diese Gemeinschaftsschule wirbt auch mit dem geplanten Ausbau der Oberstufe und nimmt die Kinder mit Gymnasialempfehlung bevorzugt.

    Ja, es geht um das Überleben meines Gymnasiums nicht um hohe Politik.

    Deshalb biete ich seit über 20 Jahren (an beiden Gymnasien) Workshops für Grundschüler an, wir benötigen mindestens 4 5. Klassen, um später z. B. Chemieleistungskurse einrichten zu können. Wenn wir in der Kursstufe zu wenig Leistungskurse einrichten können, wechseln Schüler das Gymnasium, kommen neue Schüler nicht zu uns. Noch weniger Kurse, das Ende der Schule. Und ich mag mein Gymnasium, möchte nicht wechseln.

    (Und unsere Workshops sind beliebt und erfolgreich und natürlich macht es mir auch Spaß.)

    Wir werden ja immer angehalten, nicht so viele aufs Gymmi zu schicken, damit dort ein gewisses Niveau gehalten werden kann. Bei meiner letzten Runde ging die Hälfte meiner Schüler mit Gymnasialempfehlung auf die Gemeinschaftsschule (das wollten aber Eltern und Kinder, obwohl ich etwas anderes gesagt habe - da waren aber auch sehr verhaltenskreative Kinder dabei und ich denke, dass das meist der Grund war für die Entscheidung gegen das Gymnasium) und nur 3 auf die Realschule.

    Bei uns gibt es auch 2 Gymnasien, die kooperieren dann bei den Leistungskursen, aber es haut auch nicht immer so mit den Schülerzahlen dafür hin.

    1 Stunde Anfahrt währe mir definitiv zu lang, da ist mir meine Lebenszeit zu schade. Aber manche entspannen ja gerne auf diesen Fahrten. Dafür würden mir persönlich 10-20 min Fahrt reichen, alles andere empfinde ich wieder als Belastung. Aber jeder tickt anders, muss man selbst entscheiden.

    Musst du denn auf Familie/Partner/in Rücksicht nehmen? Wenn nicht, würde ich mir die Umgebung und die örtlichen Gegebenheiten in Ruhe anschauen und dann gezielt da suchen, wo es mir gefällt.

    Ich habe inzwischen gelesen, dass die Lehrerin weiterhin an ihrer Grundschule unterrichtet und dass die Referendarin inzwischen fertig ist und in der Schweiz als Grundschullehrerin arbeitet. Nur weil hier jemand schrieb, sie seien vom Dienst suspendiert..... Sie wollen freigesprochen werden, um ihrem beruflichen Werdegang nicht zu schaden.

    Die Eltern kommen nur am Rande vor, ich habe gelesen, dass sie, jetzt wo immer mehr ans Licht käme, nicht im Stande waren, am Prozess teilzunehmen. Ob das alles so stimmt, weiß ich nicht. Stammt aus Presseberichten, die man sofort im Netzfindet.

    In gewisser Weise hast du natürlich recht, andererseits sind dann wieder die Kinder benachteiligt, um die sich sowieso wenig gekümmert wird. Daher fanden wir bisher den Schwimmunterricht immer total wichtig. Aber ich fürchte, jetzt macht sich bei den Lehrkräften auch Angst breit. Ich glaube, ich werde jetzt im Sommer nicht mehr so unbedarft mit einer Schulklasse ins Freibad gehe, obwohl dann immer meine Kollegin mit dem Schwimmschein mitgeht.

    In unserem Freibad ist auch immer sehr viel los, da behält man nicht so gut den Überblick und es gibt mehrere Becken.

    Ernsthaft? Ich dachte, dass sei deutschlandweit abgeschafft.

    Also unsere Sl geht zum Beispiel zu den Gemeinderatssitzungen. Sie wohnt 3km weiter in einem anderen Ortsteil. Ich wohne 10 min Fußweg von der Schule weg. Als ein Schüler einer anderen Klasse morgens anfing, bei mir zu Klingeln oder mit einem "laufen wir?" vor der Haustür stand, war mir das schon ein bissel zu viel. Aber sonst grüßt man sich freundlich kurz, redet mit den Eltern evtl. ein paar Worte und das wars.

    Gesetz zwar nicht, aber steht in unseren (verpflichtenden) Sicherheitsregeln, die ich halbjährlich in jeder Klasse unterrichten muss. Zusammenbinden ist Pflicht, aber auch ein Pferdeschwanz oder Zopf kann in eine Brennerflamme gelangen.

    Ich habe mir übrigens mal die Haare an einem Teelicht bei einer Weihnachtsfeier angezündet. Etwas war herunter gefallen und ich wollte es aufheben. Dazu bewegte ich meinen Kopf Richtung Tisch.

    Meine Freundin hat damals in der Relilehrprobe ihre langen offenen mit Haarspray eingesprühten Haare in Brand gesetzt. Jedes Kind hatte ein Teelicht auf dem Tisch, damit es etwas "spiritueller" war. Ist ja heute zum Glück nicht mehr erlaubt.

    Als es noch das Schwimmbad des Sprachheilzentrums gab, das wir mitbenutzen durften, hat meine Kollegin die Wassertiefe erst einmal nur auf 90 cm gestellt. Man konnte die Tiefe des Bodens selbst variieren. Nun ist es gerade geschlossen. Ich finde 135 cm schon tief, das ist doch mehr als Brust. Wie groß sind denn 7 oder 8 jährige?

    Google sagt kleiner als 130 cm. Wenn man dann vorher nicht abfragt, wer Schwimmer ist, braucht doch erst einmal jeder eine Schwimmhilfe.

    Ich finde die Definition eines Schwimmers schwierig. Meine 3 Kinder machten je einen Schwimmkurs, erhielten das Seepferdchen und konnten angeblich schwimmen. Für mich war es noch kein richtiges Schwimmen, eher ein über Wasser halten und ich habe nach den Kursen mit den Kindern eine ganze Weile regelmäßig Schwimmbäder besucht, damit sie nichts vergessen und vor allem sicherer Schwimmen. Vielleicht wäre es wichtig, sich in einer ersten Schwimmstunde erst einmal selbst ein Bild über den Istzustand zu verschaffen. Galt das ertrunkene Kind überhaupt als Nichtschwimmer? Wenn der Schwimmkurs eine Weile her ist und man nie mit dem Kind ins Wasser geht, kann man wieder von vorne anfangen, zumindest dachte ich das bei meinen Kindern und habe erst einmal viele Gelegenheiten zum Üben genutzt.

    Ich habe gerade mal nachgeschaut, wie groß die Schwimmkurse für Kinder sind. Google sagt 6 - 8 Kinder und da muss die Gruppengröße eventuell noch reduziert werden. In einer württembergischen Schulklasse dürfen es 28 sein und da sind bei uns auch oft 6 - 8 Nichtschwimmer dabei. Ich frage mich gerade, ob die Lehrkraft dann den Nichtschwimmern auch noch das Schwimmen beibringt, während die Schwimmer ja auch noch was dazulernen sollen.

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