Kris24 : Zu deiner Angabe mit den 8%:
Hier wird beschrieben, dass 8% der Bürger (m/w/d) ein rechtsextremes Weltbild hätten. Ob das wiederum auch bedeutet, dass das Wahlpotential einer offen rechtsextremen Partei bei 8% liegt, hängt davon ab, wie viele dieser 8% auch tatsächlich aktive Wähler sind.
Bei weiteren 20% bestehe ein Graubereich.
Interessante (und zugleich schockierende) Aussage: 23,9% der Gymnasiasten stimmen ausländerfeindlichen Aussagen ganz oder eher zu. In anderen Schulformen sei dieser Wert noch höher. Die Sekundärquelle macht hier nur den Fehler, dies automatisch als "rechtsextrem" zu interpretieren, obwohl lt. der Definition von Frau Flägel dies noch zusätzlich den Wunsch nach einem totalitären System und die Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Ordnung beinhaltet. Zumindest "rechtsradikal" scheint hier erfüllt zu sein, was jedoch, zu meiner Überraschung, lt. Flägel noch gerade so im Rahmen des demokratischen Spektrums zu verorten sei.
Ist immer die Frage, wo man die Grenzen zieht.
Bin entsetzt, wie viele ältere CDU und SPD Wähler Vorbehalte gegen z.B. Schwarzafrikaner oder Muslime in der engeren Verwandtschaft hätten. Das ist für mich eindeutig rassistisch und rechtsextrem.
Andere Bekannte bekennen sich offen zur AFD und machen keinen rassistischen Eindruck und fordern die bedingungslose Ausweisung krimineller Migranten.
Habe heute mit Schülern gesprochen, die "integrierte" Flüchtlinge sind und ebenfalls ein strenges Vorgehen gegen kriminelle Landsleute fordern.
Bin aber froh, dass sich die AFD jetzt selbst zerlegt, so dass die freigewordenen Stimmen zur Ablösung der Ampel führen.