Beiträge von fachinformatiker

    Soweit ich mich erinnere, wächst die Weltbevölkerung und die weltweite Wirtschaft. Kein zwingt einen, Rendite in Deutschland oder Europa zu erwirtschaften.

    Wir sind mit ca. 85 Millionen Menschen mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte ausgestattet. Wenn wir uns langfristig halbieren könnten, wäre es für alle fantastisch.

    Japan verliert massiv an Bevölkerung und kommt trotzdem klar

    Das checkt halt der Durchschnittsbürger nicht und die Politiker vermutlich auch nicht, falls es sie überhaupt interessiert. Von daher wird diese Diskussion uns für immer begleiten. ;)

    Letztendlich geht's darum, den Lebensverdienst des Beamten zu reduzieren, alles andere macht langfristig bezüglich Kostenreduzierung keinen Sinn.

    Die Länder können es ja versuchen, Lehrer nicht mehr zu verbeamten und es bei den aktuellen Tarifen für Angestellte zu belassen.

    Wenn sich dann noch genügend Lehrer finden, super für die Landeskassen.

    Ich wäre aber damals nicht Lehrer geworden und viele meiner Kollegen ebenfalls nicht.

    Das Katzen einen enormen Schaden verursachen und besonders als Freigänger nachts die Gärten plündern, ist bekannt und sollte meiner Meinung nach auch dringed unterbunden werden.

    Katzen haben aber ein ganz anderes Beutefeld als WKAs. Katzen töten überwiegend kleinere Gartenvögel, wie Meisen, Rotkehlchen usw., die eine große Reproduktionsrate haben.


    WKAs sind eine besondere Bedrohung für die seltenen Großvögel, besonders Greifvögel. Diese haben eine sehr geringe Reproduktionsrate und sind dadurch sehr gefährdet. Besonders Rotmilane und die wenigen Adlerarten in Deutschland sind betroffen.

    Mann kann nicht zahlenmäßig x Meisen mit y Seeadlern gegenüber stellen und dadurch Schäden durch WKAs relativieren.

    Immer wieder werden die durch Windräder "erschlagenen" Vögel als "Argument" gegen Windräder genannt.

    In Deutschland werden laut groben Schätzungen jährlich bis zu 200 Millionen Vögel von freilaufenden Hauskatzen und Streunern getötet.
    https://www.nabu.de/tiere-und-pfla…tzen/index.html

    Das Argument nd er Vergleich ist so lächerlich, dass man sich schämen muss, das zu verbreiten.

    Ich am BK haben zwei Lehrerkonferenzen und ca. 4 Bigakonferenzen. Dazu einen Elternsprechtag und einen Sprechtag für Betriebe. Dann noch 2 Infoabende.

    Pro Jahr.

    Die Konferenzen haben noch nie etwas gebracht, was man nicht einfach in einer Mail und in wenigen Einzelgesprächen auch hätte regeln können. Es gibt aber einige Leute, die sich für wichtig halten und sehr gerne Reden ohne was zu sagen.

    Vielleicht mal ganz nett bei der Schulleitung nachfragen, was das soll. Einfach eine Schikane oder gibt es handfeste Gründe dafür, die mir nicht einfallen. Aber jede Schule ist anders.

    Wenn es unter Schikane fällt, würde ich nett darum bitten, die Sitzordnung per Dienstanweisung schriftlich zu verkünden. Wäre dann interessant, was die zuständigen Dezernenten oder die Schulaufsicht dazu sagt. Auch die Schulleitung kann Ärger bekommen.....

    Wenn ich meine (5000€ - PKV) Netto sehe, ist das schon nicht wenig. Dazu Jobsicherheit, 12 Wochen Ferien, außerhalb des Unterrichts freie Arbeitszeitwahl und gute Pendlsionsaussichten.

    Das in der Chemie/ Pharmazie, Maschinenbau, Elektrotechnik und IT deutlich mehr verdient werden kann, glaube ich schon. Neidisch bin ich trotzdem nicht, da mein Verdienst für uns mehr als ausreichend ist.

    Was ist eigentlich mit den israelischen Geiseln, die seit fast zwei Jahren in Gaza festgehalten werden (sofern sie noch leben)? Damit hast du kein Problem?

    Das eine schließt das andere nicht aus. Verstehe nicht, warum diese Unterstellung gemacht wird. Die Geiselnahme war/ ist ein schlimmes Verbrechen, was sicher niemand bestreitet. Dafür die gesamte Zivilbevölkerung massiv zu terrorisieren ist meiner Meinung nach nicht verhältnismäßig.

    Es gibt ja verschiedene Krankheiten. Wenn ich mein Bein verletzt habe oder verschnupft bin ist das eine ganz andere Hausnummer, als wenn ich psychisch angeschlagen bin und Schulentzug brauche.

    Wenn man absolut nicht gestört werden darf oder auch nur möchte, wäre eine kurze Info an entsprechende Stellen schon sinnvoll.

    Z.B. musste ich neulich einen kranen Kollegen wegen eines vermissten und benötigten Werkzeugkastens anschreiben. Er hatte den zuletzt und nicht am richtigen Ort zurückgeben. So was passiert.

    Die Aussage der Nichterreichbarkeit ist natürlich Unsinn.

    Wenn etwas wirklich wichtiges mitgeteilt werden muss, bleibt immer noch der reguläre Postweg. Wer weiß, vielleicht ist gerade der Schulleiter gestorben und jemand versucht das mitzuteilen. Oder eine Schülerin geht den Klageweg wegen eines Blicks in den Ausschnitt, oder ...

    Dafür gibts Einschreibebriefe.

    Da permanent angerufen wird, gehe ich davon aus, dass da eine nervige Frage ist und nichts wirklich wichtiges. Also kein Grund, dran zu gehen.

    Zum ersten Teil: Und daher spricht es eher gegen Zeiterfassung.

    Zum zweiten Teil: Das gilt aber nur bei Berufen, wo man soetwas "gut" messen kann. Also wenn du z.B. am Fließband arbeitest, dann ist das leicht. Das trifft bei uns Lehrern auch zu, nämlich beim ganz normalen Unterrichten. Da werden wir aber schon seit hunderten von Jahren von ~60 Augen minutengenau getrackt. (Fast) alle Lehrer, Schüler und Eltern wissen doch ganz genau welcher Kollege ständig zu spät kommt oder zu früh aufhört im Unterricht.

    Beim zweiten Teil wird es aber wesentlich schwieriger. Weil das, was wir da außerhalb des Unterrichts machen, schwere zu "tracken" ist. Guck dir mal das Video an, dass ich in #160 verlinkt habe. Da sagt er (er ist ja Arbeitgeber), dass im durchaus bewußt ist, dass es Dinge gibt, woran einer mal locker über 1 Woche arbeitet ohne Forschritt zu machen und ein anderer mal Nachts im Bett eine tolle Idee hat und das Problem nach wenigen Minuten gelöst hat. Und so geht mir das in Info auch ab und zu, wenn ich Schülerarbeiten bewerten muss. Da sehe ich auch nicht immer sofort den Fehler in deren Programmen. Manchmal gucke ich 2 Sekunden auf das Programm und sehe den Fehler und machmal brauche ich mehrere Minuten um den Fehler zu finden. Es ist mir auch schon ein paar mal passiert, dass ich den Unterricht zu Hause nach über 1h immer noch nicht verstanden hatte und abgebrochen habe und mir Stunden später in der Nacht im Halbschlaf doch noch die Fehlerquelle aufgefallen ist. Soetwas kannst du durch tracken nicht entdecken..

    Korrigiere oft Programmierarbeiten und würde nie auf die Idee kommen, den Fehler in einer kaputten Schülerlösung zu suchen.

    Ziehe in pauschal Punkte ab und bewerte nur, ob im Ansatz richtige Elemente sind.

    Bei 25 Schülern dauert die Korrektur auch so schon lange genug.

    Nichts daran ist schwierig zu messen. Ein pädagogisches Gespräch lässt sich minutengenau erfassen, der Aufwand für die Erstellung von Materialien zur individuellen Förderung oder Nachbereitung ebenso. Jedes Gespräch mit Schülern und Kollegen auch. Was ist daran bitte schwierig zu erfassen?


    Das ist schwierig, weil mindestens 30% der Arbeitszeit zu Hause stattfindet. Nicht jeder kann oder will klar trennen. Bei mir erledige ich bei anstrengenden Korrekturen noch viele andere Dinge nebenher. Kurz Hunde versorgen, aufräumen, Zeitung lesen, Besuch empfangen, Gartenarbeit....


    Einfach, weil nicht 30 Minuten starker Konzentration bei mir eine Abwechslung erforderlich ist.


    Dasselbe gilt auch für Planung, Nachbereitung usw..

    Will das nicht tracken und wenn ja, würde ich dabei alle privaten Tätigkeiten mit einbeziehen. So wie im Bürojob, wio zwischendurch Urlaub gebucht wird oder man sich mit der netten Kollegin länger übers Wochenende unterhält.

    Denke, eine Zeiterfassung kann nur nach hinten losgehen und beschränkt langfristig die Freiheiten des Lehrerdaseins, Arbeitszeiten selbst festlegen zu können.

    Ich arbeite gerne auch am Wochenende und schon mal Tage und Nächte durch, habe dann aber auch zwischendurch Phasen, wo ist ich maximal halbtags arbeite.

    Wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, mich von montags bis freitags von 7.30-16.00Uhr in der Schule fesseln zu müssen, wäre zumindest bei mir die Freude am Lehrerjob vorbei.

    Die 25,5h Unterrichtsstunden pro Woche sind vollkommen ok.

    So sehe ich das. Schon unglaublich, dass ein Blick mit einer Vergewaltigung gleichgesetzt wird. Wenn ich nackt in der Sauna sitze, muss ich auch damit rechnen, dass jemand intime Teile von mir sieht und einen Blick drauf wird.

    Schon komisch. Eine Schülerin trägt einen Ausschnitt und beschwert sich, weil da jemand reinschaut.

    Ein Ausschnitt ist sehr öffentlich, ebenso wie die in Mode gekommenen Po-string Leggings, oder wie die Dinger auch immer heißen. Da sieht man gefühlt alles.

    Das man da nicht drauf starten sollte ist ja selbstverständlich, aber ein Blick darauf ist unmöglich abzuwenden.

    Lächerlich, diese Schülerinbehauptung.

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