Ich frage mich viel mehr, wie eine Langzeitstrategie aussieht. Man merkt ja jetzt schon an SuS, LuL und Erziehungsberechtigten, dass allesamt auf dem Zahnfleisch gehen. Die Schließungen der Sportvereine, Kneipen, Restaurants und die Kontaktverbote spielen da seit Anfang November sicher eine sehr große Rolle.
Ich merke auch, dass SuS sehr unmotiviert und ohne Elan reinblicken und auf ihren Stühlen verharren. Die Beteiligung im Unterricht nimmt immer mehr ab. Die, die schwer zu schaffen haben und mit der Krise nicht gut umgehen können verstummen ganz.
Es gibt kein Ventil mehr. Aufstehen, Schule, zu Hause hocken, Schlaf...
Das Problem, psychisch, es ist keine Besserung in Sicht. Die Maßnahmen wurden verlängert und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sie nach dem 10. Januar wieder gelockert werden (siehe Fälle). Ich gehe stark davon aus, dass wir Mitte Januar wieder mehr Fälle verzeichnen als jetzt.
Wo soll das dann noch hinführen? Eigentlich war ich immer jemand, der die Maßnahmen für sinnvoll erachtet hat, aber diese "3 wöchige wir gucken mal und machen ein paar Dinge zu, aber es ändert sich nichts bzw. bleibt auf hohem Niveau- Maßnahmen" machen anscheinend keinen Sinn. Wenn aus 3 Wochen dann 6,7,8 werden, dann bin ich gespannt was passiert. Die dunkle Jahreszeit gibt noch weiterhin die Schatten dazu.
Und immer noch verstehe ich das Pradox der privaten Beschränkungen und beruflicher Leichtigkeit nicht. An unsere Schule ist seit der Maskenpflicht alles wie vor Corona, nur halt mit Maske...
Diese Umstände bis März/April sind nicht tragbar.
PS: Ich versuche 1 mal die Woche spazieren gehen und Fotos zu schießen (Hobbyfotograf), dazu 3 mal die Woche mit YouTube Videos auf trapp halten 
Grüße und schönen 2. Advent / Nikolaus