joah, wie gesagt. meiner Erfahrung nach sind KünstlerInnen ein bisschen zu sorglos - Zeugs steht da gern überall ungeschützt und neben der Kaffeetasse rum. ChemiekollegInnen würden da keinen Fuss reinsetzen - die sind ja wiederum immer sehr empfindlich bei dem Thema.
Beiträge von qchn
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imho lagern in Kunsträumen auch Gefahrstoffe, weswegen da nur entsprechend belehrte Lehrkräfte befugt/ kompetent sind, Risiken entsprechend einzuschätzen. davon abgesehen sind lustigerweise erfahrungsgemäß gerade KunstlehrerInnen besonders sorglos mit Gefahrstoffen..
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Im schulischen Bereich betrifft es aber ja auch Facharbeiten, Projektarbeiten, Referate, über mehrere Stunden anlegte Arbeitspläne... hab ich immer recht gerne gemacht, im letzten Halbjahr gingen solche Aktionen aber zu 100% schief, weil überwiegend nur noch KI Ergebnisse rausgerotzt wurden. Schade, dann eben nicht mehr.
an sich word. leider gibts die Oberstufenreform in NRW. so blöd, pünktlich zu KI ein dreistündiges Fach einzuführen, bei dem ein Grossteil der Note von zwei-drei Präsentationen immer der selben "eigenständig" erarbeiteten Inhalte abhängt, ist man offenbar nur in NRW. Ich versteh ja, jeder soll Abitur bekommen, aber hätte man dieses Ziel nicht auch weniger aufwendig für die Schulen und Hauptfachlehrer gestalten können?
apropos: wirklich lesenswerte Sammlung an Fehlern bei der neuen APOGOst von den Philologen - man schlägt echt die Hände über dem Kopf zusammen: https://phv-nrw.de/2026/01/30/ste…st-in-nrw-2026/
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am Absurdesten ist imho die unfassbare Menge an Entlastungsstunden, die da reingebuttert werden. Das steht zumindest im Gymnasium in wirklich absolut keinem Verhältnis zu welchem Aufwand man auch immer betreibt und schon garnicht, zu den Entlastungsstunden sonstiger Sonderaufgaben.
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Wenn jemand angestellt ist, bekommt er kein A13 (Besoldungsordnung für Beamte).
ach echt? oO okay, ich geb zu, ich hab mich unklar ausgedrückt, aber hätte jetzt gedacht, man würde mich dennoch verstehen: Angestellte werden bei uns im Kollegium meist nicht auf E14 höhergruppiert, weil sie entsprechende Angebote abgelehnt haben. es scheint sich irgendwie noch weniger zu lohnen, als bei BeamtInnen.
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Mittlerweile, so nehme ich das wahr, ist es eher eine Ausnahme, dass man als Studienrat oder -rätin in Pension geht.
bei uns (Gym, NRW) ähnlich: mir fällt wirklich kaum jemand ein, der/die mit 10 Dienstjahren noch A13 ist. Wenn, dann weil die Person sich wirklich unterirdisch wenig engagiert, viel TZ gemacht hat oder angestellt ist. Bis 2016 gabs da wohl ne Durststrecke, aber ich denke, wir sind auch kurz davor, dass die SL darum bettelt, dass sich jemand auf A14 bewirbt.
was die Frage nach Schulentwicklung oder Kopiererwartung angeht: meist ist es ja so, dass man sich generell irgendwie empfiehlt und wenn man dann bedacht werden soll, wird halt irgendwas "gestrickt". Definitiv ist jemand von uns für nicht-digitale Medien A14 geworden, musste dann aber auch irgendein Konzept verfassen, was dann in der Schublade verschwunden ist. Auch Schulentwicklung wird dann spezifiziert; BNE, Medien, Sozialkompetenztraining blabla
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Das Urteil auf das ich hier abstelle ist dass, was dazu geführt hat, dass man damals auf die Bagatellgrenze für Teilzeitkräfte verzichtet hat. Obgleich das Urteil nur für Tarifbeschäftigte galt, hat man dann generell gesagt, dass bei allen Teilzeitkräften auf die Bagatellgrenze verzichtet wird. Das Urteil stellt im Tenor darauf ab, dass eine Teilzeitkraft zu keinem Zeitpunkt schlechter gestellt sein darf als eine Vollzeitkraft. Wenn aber eine Vollzeitkraft bei 28 Ustd. eben ihr volles Gehalt bekommt, eine Teilzeitkraft die eigentlich 25 Std Vertrag hat macht jetzt drei Stunden Mehrarbeit, dann arbeitet diese Teilzeitkraft 28 Stunden, bekommt sie aber nicht bezahlt. Damit verdient bei gleicher Stundenzahl die Vollzeitkraft mehr als die Teilzeitkraft und das darf zu keinem Zeitpunkt sein. Das ist der Tenor des Urteils bzw. der Urteile. Weil es da mittlerweile auch Bestätigung durch den EugH gibt.
hattest Du das irgendwo verlinkt? das ist nämlich das, was mich auch am meisten wurmt.
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es klingt wirklich albern, dass Du keine problemorientierten Themen findest - vielleicht probierst Du es statt mit dem Begriff "Problem" mal mit dem Begriff "Kontroversität". Letztlich ist doch im demokratischen Prozess jede einzelne fitzelige politische Entscheidungsfindung ein Problem, weil es eben BewürworterInnen und GegenerInnen der Lösung und zT der Definition etc gibt. Wichtigste Frage im Sowi-Unterricht ist imho "Ist das so?"
hier ist natürlich auch wichtig, was DeinE Fachleiterin Dir vorgibt, aber für mich klingt Deine Einlassung so, als ob Du immernoch Stunde für Stunde planst und in jeder ein Feuerwerk von Schülerorientierung und Problemorientierung abbrennen willst. das ist doch überhaupt nicht sinnvoll für die eigenen Ressourcen und den Lernprozess der SuS: Zu erwarten, dass ein einzelnes Problem für jedeN SchülerIn ein lebensweltbezogenes Problem darstellt, ist absurd und zum Scheitern verurteilt. ein Problem ist häufig deswegen einfach ein Problem für die SuS, weil Du es für sie zu einem machst - beim LK im Zweifelsfalle allein deswegen relevant, weil die nächste Klausur zu dem Thema ist.
Nehmen wir das Beispiel Gesetzgebung EU. selbstverständlich ist das für eine einzige Stunde viel zu umfangreich und auch so formuliert kein Problem. aber als Sequenz zB als Versuch der Bewertung des eu-skeptischen Vorwurfs "entscheiden die da oben wirklich alles ohne Bezug zum Otto Normalmensch" total gut. Du zeigst dann halt eine einzige Stunde aus der Sequenz; das kann zB die Erarbeitung der Fragestellung anhand von Karikatur/ TikTokVideo von Alexander Krah oderwasweissich sein, die Erarbeitung der unterschiedlichen Fraktionen im EU-Parlament im Gruppenpuzzle sein (+gähn), die Erarbeitung des kompletten Gesetzgebungsvorgangs mit Kommission und Parlament anhand eines Beispiels im Zeitstrahl (+auchgähn, aber kann solide sein), Vorbereitung, Durchführung oder Bewertung eines Rollenspiels zu zB. Verbrenneraus, die Bewertung der Sinnhaftigkeit des Instruments EU-Referendums anhand von Kriterien, die Vorbereitung, Durchführung oder Bewertung eine Debatte über den Umgang mit RUS-Sanktionen, Möglichkeiten der Veränderung des Prozesses angesichts der "Vetomacht" von euroskeptischen Staaten in Szenariotechnik etc.pp
auch Asylpolitik der EU ist selbstverständlich lebensweltbezogen - es geht doch immer darum, dass Entscheidungen auf der supranationalen Ebene Auswirkungen auf das Individuum haben.
aber wie schon oben geschrieben: da Du Schwierigkeiten damit zu haben scheinst, Dich inhaltlich festzulegen, empfehle ich Dir, von der Methode oder dem Material her zu planen. Orientiere Dich daran, warum du den LK unbedingt zeigen möchtest; was bei Euch fluppt - das Sachthema EU ist es ja eher nicht. Du kannst natürlich auch vorher im Einstieg zu EU irgend ne offene Abfrage machen, welche Themen die am meisten interessieren. Gut ist, dass Du die historische Dimension abgehakt hast; das will echt niemand sehen, dass in der Sowi-UPP im LK so banale AFB1-Sachen abgefrühstückt werden (ich geb das immer als Dauerhausaufgabe auf und schreib nen angekündigten Test); würde bei der UPP eher und beim LK noch viel mehr auf den AFB 2 oder 3 gehen im Kernanliegen.
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ich vermute, das Problem ist nicht, dass Dir beim Thema EU keine lebensweltbezogenen Zugänge einfallen (was wirklich absurd wäre), sondern dass Du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst und nicht anfangen kannst.
wieauchimmer: entgegen der sonst gerne vertretenen Meinung bin ich nicht der Meinung, dass man erst das Thema der Stunde braucht, um zu planen, was Dir ja anscheinend schwer fällt. Man kann auch von der Methode her oder vom Material her anfangen und dann die anderen Komponenten ergänzen. Sprich: wenn Dir kein Gegenstand einfällt; vlt. gibt es eine Methode, die Du gut mit dieser Lerngruppe eingeübt hast/ oder magst oder ein Material (ob Einstieg, Hauptphase oder Transfer ist erstmal wumpe), das Du gerne verwenden möchtest. Dann nimmst Du Dir einfach ein beliebiges Lehrbuch und guckst, was so üblicherweise beim Thema EU für Sach-Inhalte (AFB 1) vorkommt. Anschließend überlegst Du, wo da Deine Methode oder Dein Material gut reinpasst. (muss ja nicht unbedingt die Abschlussstunde oderso sein) Weiterhin planst Du dann halt ne problemorientierte Reihe, in der Dein Material/Deine Methode sinnvoll an der Stelle drinne ist, wann der UPP-Termin ist. Dann noch die UPP-Stunde planen und jede Menge Veränderungen an Allem vornehmen. (ich bin immerwieder überrascht, wie sehr sich das Kernanliegen am Ende von dem am Anfang unterscheidet, obwohl oberflächlich gesehen alles gleich geblieben ist) Bis zur UPP machst Du dann noch mehrere Stunden, die von der Methodik her ähnlich sind, wie Deine UPP-Stunde und dann läuft alles ganz von selbst.
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Maylin85 : wie geschrieben, ich finde auch, dass die Steuergesetzgebung gerechter sein könnte..
Woran denn sonst? Am Vermögen vielleicht? Oder an Erbschaften?
+traurigezustimmung
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also ich finde schon, dass man das rechtfertigen kann: die Steuer wird ja schließlich nicht auf Dein möglicherweise schonmal versteuertes Einkommen erhoben, sondern auf die Erträge, die Du daraus generierst. ich sehe nicht, warum da Kapitalerträge anders behandelt werden sollten, als z.B. Erträge aus vermietetem Wohneigentum, Investitionen in ein eigenes Unternehmen oder einer kostenpflichtigen Weiterbildung. An sich müsstest Du bei der Steuererklärung auch Verluste aus Kapitalanlagen mit Gewinnen verrechnen können. Ein Verlustrisiko gibt es bei jeder Investition und ist ja die Kehrseite der Rendite und bei Aktien ziemlich selbst gewählt - Du könntest ja auch Bundesschatzbriefe oderso kaufen.
Dass man das mit der Kapitalertragssteuer grundsätzlich besser regeln könnte, also zB höherer Steuerfreibetrag oder ne progressive Besteuerung ist auf jeden Fall wahr, aber so wie die Dinge stehen, bin ich froh, dass überhaupt Steuern erhoben werden.
das Argument mit der Kryptowährung verstehe ich nicht: Gewinne daraus müsstest Du ja auch versteuern. oder meinst Du, dass das ein Argument für Steuerflucht ist? das versteh ich, bin aber kein Fan von.
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Wenn zu der sowieso schon unverschämten Kapitalertragssteuer
also ich finde die Kapitalertragssteuer auch unverschämt, aber weil sie imho viel zu niedrig ist. dass Einkünfte aus eigener Arbeit höher besteuert werden, als Einkünfte, die man aufgrund anderer Leute Arbeit hat, ist absurd und zutiefst unsozial.
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Zum dritten Mal die Frage: Welches Bundesministerium meinst du denn? Und für was soll dieses zuständig sein?
SuS der Sek I machen das auch oft intuitiv falsch und wenn man darüber nachdenkt, kann man den Fehler gut verstehen:
Die Regierung eines Bundeslandes heisst nicht Bundesregierung, sondern Landesregierung.
Die Regierung des Landes (Deutschland) heisst nicht Landesregierung, sondern Bundesregierung.Hatte sogar in der Sek 2 noch SuS, die Schwierigkeiten damit haben, die Länderebene und die Bundesebene richtig zuzuordnen und dann halt zu ner Frage wie nem Referenrum auf Landesebene, was zu Gesamtdeutschland schreiben. und da wir gerade bei Anekdoten sind: im afrikanischen Ausland hab ich oft erlebt, dass vermutet wurde, Germany/ Allemagne hieße auf Deutsch "Bundes", weil es ja auch Bundesliga heisst.
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Sächsischer Christstollen hingegen ist butterstrotzend, saftig, aromatisch und lange haltbar und schafft es, dass aus dem Ekelzeugs leckere, fruchtige Zutaten werden. Mehr als eine Scheibe zur gleichen Mahlzeit braucht man aber nicht. Ach ja, und ein "Original Dresdner Stollen" der Marke Dr. Quendt, den man für knapp 10 Euro bei Aldi bekommt, taugt auch nicht besonders viel. So das drei- bis vierfache muss man für ordentlichen Stollen schon hinlegen.
Du scheinst ja ein echter Stollenkenner zu sein, vlt. kannst Du mir einen Tipp geben, wo ich einen bekommen kann, der wie der von meiner Oma schmeckt, die ihn wäschekörbeweise gebacken und dann wochenlang im kühlen Keller gelagert hat. das Rezept ist leider nicht überliefert, aber sie kam aus "Böhmen", also ist er vermutlich dem Sächsischen ähnlich. darin war kein Marzipan, nicht so viele Rosinen, wie zB bei Dr. Quendt, sondern ausgewogenes Verhältnis mit Orangeat und Citronat und der Überzug war nicht nur Puderzucker, sondern immer so abwechselnd Puderzucker mit Butter, so dass eine Art Kruste gebildet wurde. Hab mich in der Vergangenheit durch ein paar mittelpreisige, im Laden erhältliche Stollen durchprobiert, und der Annaberger kam dem am nächsten, allerdings hat der für meinen Geschmack zu viele Rosinen.
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damit es WillG nicht langweilig wird, hab ich hier noch ein pikantes Detail zu den "Zwei Kulturen" Wein vs. Milch: Laut häufig gehörter eigener Aussage haben die meisten MathematikkollegInnen ihr höchste Kompetenzstufe mit Ende des Studiums erreicht und dann geht es abwärts. Find ich total faszinierend, dass innerhalb Mathefachschaften immer total klar ist, wer die guten Mathematiker sind, die die Studieninhalte noch beherrschen. GeisteswissenschaftlerInnen hingegen kumulieren ihr Wissen Jahr für Jahr und altern wie Wein.
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geht das schonwieder los.. oO
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Ich war in meinen Anfängen, also im Ref., 24 und hätte mich nie getraut, Schulbehörden zu informieren. Kann mir nicht recht vorstellen, dass alle sich grundlos gegen einen einschießen.
ich meine, dass es kein Mut ist, die Schulbehörde zu informieren, sondern geradezu tollkühn: Meine letzten Erfahrungen als Lehrerrat diesbezüglich sind, dass die Schulbehörde in erster Linie daran interessiert, dass die Show weitergeht. So lange der Laden irgendwie läuft, haben die keine Zeit/ keine Lust irgendwo genauer hinzusehen - ob es moralisch oder dienstrechtlich nicht gut läuft oder Einzelne hintenrunter fallen ist im Zweifelsfalle egal und wird so "geheilt", dass wenigstmöglich Arbeit ensteht. auch wird mitunter ziemlich Druck ausgeübt auf Dritte, die einem bestimmten Vorgehen widersprechen, weswegen es leicht so aussehen kann, als stünde man alleine da.
tldr: ist im Prinizp egal, ob man da was verursacht hat oder nicht, die Schulbehörde wird einer Einzelperson im System Schule nicht helfen. nicht schön, aber systemtheoretisch ein absolut sinnvoller Vorgang.
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also ich mein ja, in einem so langen Arbeitsleben hat jedeR mal ne Zeit, in der überproportional viel gefehlt wird. das wissend, wird halt trotzdem immer jemand was zu meckern haben. speziell zur Kinderwunschbehandlung einer Kollegin kann ich sagen, dass mich nicht so sehr spontane Fehlstunden gestört haben, sondern das permanente langfristige Fehlen nach der Implantation (sagt man das so?) wegen irgendwie Nicht-Gefährdung der Einnistung und dann nach erfolglosem Versuch für die Psyche. Die Kollegin hat glaub ich 3 oder mehr Jahre versucht dieses Kind zu bekommen und ist damit nicht offen umgegangen, dh alle waren nur noch genervt davon, dass sie gefühlt nur eine Woche im Monat gearbeitet und sich ansonsten vertreten lassen hat. Dass sie nach erfolgreicher Geburt eines Kindes dann mit der Wahrheit rausgerückt ist, hat es seltsamerweise kein bisschen besser gemacht. aber was juckt sie das - sie hat das, was sie will und das System gibt es her, also keine falsche Scheu.
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Grundsätzlich hat es so etwas bereits in der Vergangenheit gegeben. Ein analoges Beispiel: Wer in der Einführungsphase im ersten Halbjahr für einen Schüleraustausch im Ausland ist, kann im 2. Halbjahr die EF besuchen und dann die Versetzung in die Qualifikationsphase erhalten ("passende" Noten vorausgesetzt). Wendet man dieses auf dich an, dann könntest du noch jetzt in das laufende Schuljahr einsteigen und hättest keinen Zeitverlust.
(Ich schreibe mit dem Blickwinkel aus Niedersachsen, aber Schulrecht ist in vielen Bundesländern sehr ähnlich, die haben alle voneinander abgeschrieben. Oder halten sich an die Regelungen der Kultusministerkonferenz.)
gilt für NRW analog.
ich würd an Deiner Stelle schnellstmöglich bei nem Berufskolleg mit Gymnasialkapitel anfragen - imho sind die deutlich flexibler und machen mehr möglich, als am Gymnasium. Vielleicht, weil ihnen einfach mehr an den SuS liegt.
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nur am Rande, weil es hier gerade im Subtext auch um die Wunschschulleitung geht: Ich hab mittlerweile den Eindruck, die schlimmste Eigenschaft, die Personen in Leitungsfunktion haben kann, ist das Bedürfnis der Eitelkeit, also geliebt/ gelobt etc. zu werden und es dafür jedem recht zu machen, um Zustimmung zu bekommen. (Mir fällt grade auf, dass ich da mit Max Weber konform gehe) Es gibt Ausnahmen, bei denen SL tatsächlich eine charismatische Herrschaft ausüben, aber die Verehrung ist in dem Job einfach systemisch nicht angelegt, weil Rollenwechsel, Ambivalenzen, Kommunikation, Menschen. Im Endeffekt haben die von mir erlebten narzisstischen Schul-und Weltverbesserer trotz hoffnungsvollem Start ein unangenehmeres, unsichereres, unmotivierendereses Klima geschaffen, als die verlässlichen "harten Hunde der Alten Schule", weil sie irgendwann entweder bei jeder wahrgenommenen Kränkung um sich geschossen oder sich komplett in den Burnout verabschiedet haben.
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