Beiträge von qchn

    Würde das dann in der Konsequenz nicht bedeuten, dass ein Schüler, der einen beliebigen, gut formulierten Text auswendig gelernt hat und fehlerfrei niederschreibt, zwar auf Inhalt null Punkte bekommt, aber eine sehr gute Bewertung für eine perfekte sprachliche Leistung?
    Vor allem, wenn man ihm kein Plagiat nachweisen kann, sondern der Text vielleicht von einem befreundeten Native Speaker verfasst wurde und nicht im Internet auffindbar ist?

    ich habe auch immer behauptet, die SuS könnten ein Kochrezept fehlerfrei hinschreiben und bekämen die volle Punktzahl bei der sprachlichen Richtigkeit. Das gilt auch für gesellschaftswissenschaftliche Fächer. in Philosophie zB zählt die sprachliche Richtigkeit 80 v 100 Punkten und reicht damit für 1 Notenpunkt. (NRW)

    also bei uns wird nur danach geschaut, dass jemand, der im betreffenden Jahrgang unterrichtet, nicht den DL oder die Verfielfältigung macht - auch wenn zwischendurch die Auswahl durch die FL stattfindet. Ich hab von A-Z schon jedes Fach kopiert und es steht ja immer auch dabei, wie viele Teile undsoweiter da kopiert werden müssen. Ich find schon wichtig, dass man zu zweit kopiert und mehr oder weniger ungestört im Raum ist, damit man sich konzentrieren kann - gerade im Abitur mit mehreren Lerngruppen und Auswahlaufgaben.

    Problematisch finde ich eher, dass uns anscheinend nicht zugetraut werden kann, dass wir unser Wissen nicht misbrauchen und deswegen diesen ganzen Popanz mit 2-Faktor-Verfizierung und stundenlangem Kopieren durch (Ober)StudienrätInnen oder gar StudiendirektorInnen außerhalb der Arbeitszeit veranstaltet. In anderen Bundesländern ist es ja auch möglich, die Aufgaben zentral drucken und verschicken zu lassen und in Geographie und Kunst gehts ja auch. Es ärgert mich kolossal, dass man uns einerseits nicht vertraut und andererseits immer mehr Arbeit aufhalst. Die Gravität der ZP10 unnötigerweise durch Mehrarbeit auf Kollegiumsseite zu gewährleisten ist der Tropfen, der bei mir das Fass zum Überlaufen bringt.

    es geht hierbei nicht unbedingt um vernünftige, nachvollziebare Gründe. wer schonmal in ein Widerspruchsverfahren involviert war, weiss, wie abstrus die Gründe dafür sein können. Konkret im dem Fall: andere SuS könnten sich benachteiligt fühlen. Und wenn Du ne Email an alle schreibst, dann hat irgendwer die Email nicht bekommen oder wusste nicht, dass er seine Emails kontrollieren musste, oder sein Internet war kaputt oder er war an dem Tag krank, an dem Ihr Euch alle in der Gruppe getroffen habt oder konnte aufgrund eines offenen Fensters im Raum nicht gut hören etcpp. Selbst, wenn da am Ende nichts rauskommen sollte: Die schreiben einen substanzlosen Brief und schlimmstenfalls vier KollegInnen sind die Sommerferien versaut.

    Ich hab noch nie eine einzige Jahres-, Halbjahres- oder Sequenzplanung gemacht (außer fürs Papier im Ref natürlich). Ich weiß mit Blick ins interne Curriculum, was fürs nächste Quartal ansteht und mache das halt. Ob man mehr oder weniger Zeit dafür zur Verfügung hat, merkt man ja spätestens irgendwo mittendrin und passt dann halt an.

    Passte in den letzten 12 Jahren immer.

    WORD.

    ich hab noch zahlreiche Exkurse, Projekte, Exkursionen und Filmchenzur Vertiefung in petto, die ich dann entweder einsetze oder halt nicht.

    Ansonsten steht in dem Artikel nichts Konkretes, das bedenklich wäre.

    joah, ich habe auch nicht auf den Artikel verwiesen, sondern auf den Audiobeitrag. Aber was man bedenklich findet, ist ja individuell sehr unterschiedlich. https://digitalcourage.de/blog/2023/doct…kritik-zulassen

    PS: Mir ist ehrlich gesagt, die ganze 116-112-Nummer neu - auf deren Site steht, dass sie auch für normale Arztsuche ist.

    und zu guter Letzt noch ontopic: ich bin Team "Kinder gesetzlich versichern" - ich hab bisher keine Unterschiede wahrgenommen (können natürlich sein, das will ich nicht abstreiten) und der ganze Papierkram bleibt einem erspart. einfach Kärtchen vorlegen. fertig.

    ja hab ich verstanden. darum ging es mir nicht. sondern um herauszustellen, dass unser Arbeitgeber bereits davon ausgeht, dass wir parallel arbeiten, also gleichzeitig Arbeits- und Unterichtszeit ableisten, was ich wirklich ziemlich skurril finde.

    bei uns an der Schule wurde der Fortbildungsetat massiv gekürzt und nurn für die ganze Schule eine fobiz-Lizenz gekauft. imho ist da leider kaum was dabei, was sinnvoll ist und ich hab echt die Nase voll von "Fortbildungen", bei denen ich hinterher dümmer rauskomme, als ich reingegangen bin. letzter wirklich schlimme Eindruck, den ich erhalten habe, waren die Fortbildungen vom BAD zum Thema Gesundheit. Manchmal hab ich echt den Eindruck, die Fortbildungsanbieter denken, sie brauch für LehrerInnen keine Qualität auffahren, weil bei uns eh Hopfen und Malz verloren ist. ich möchte bitte bittebitte nicht mehr rückgebildet werden!

    Nach der Elternzeit entspannt Teilzeit mit z.B. 8 Deputatsstunden möglich und besonderer Stundenzuweisung. Am besten dann noch wenig korrekturintensive Klassen.

    Meine Frau lacht da jedes Mal wenn bei einem Lehrertreff die Damen über ihr stressiges Leben klagen.

    Nachdem einige unserer Kolleginnen die Sonderwünsche überspannt haben, haben einige der VZ Kollegen mit Kindern ebenfalls besondere Sonderwünsche angemeldet. Das hat dann schon ganz schön Kopfzerbrechen bei der Stundenplanerstellung bereitet. Zumal kinderlose Kollegen da auch auf die Barrikaden gehen, wenn deren Stundenpläne deshalb wie ein Schweizer Käse aussehen.

    dass das Eingehen auf Sonderwünsche davon abhängig ist, wie viele es gibt, ist ja klar, und natürlich können in Einzelfällen mal bestimmte Lebenssituationen besonders berücksichtigt werden, aber dass in der UV und der Stundenplanung ausschließlich die Wünsche unterhälftig arbeitender Frauen erfüllt werden und dabei die Gesundheit des Kollegiums und die Stabilität des Gesamtsystems gefährdet wird, hab ich noch nie erlebt und ich war schon an einigen Schulen unterwegs. Letztlich ist der Stundenplan eine dienstliche Anweisung, der ich mich zu beugen habe.

    Wie wär’s andersherum? Der Laptop bleibt zu Hause und du machst mit dem iPad, was damit geht? Was nicht geht, geht nicht.

    Und noch anders: Das Herumschleppen von Geräten kann doch nur eine Ausnahme sein. Ich brauche in der Schule weder einen Laptop noch ein iPad. Für’n Unterricht schon gar nicht.

    Vielleicht sollte man von den Möglichkeiten her denken und aus denen das beste machen, statt sich unter Druck zu setzen, dass msn dies und das und jenes dringend bräuchte.

    joah. ich würd da jetzt auch mal Susanna zustimmen: jedeR arbeitet halt anders. Ich nutze die nichtgenutze Zeit zB Spring- und Vertretungsstunden, Konferenzen, Arbeitsphasen von SuS etc. für die Unterrichtsplanung und andere dienstliche und private Angelegenheiten. Klar kann man das auch anders machen, aber für mich hat sich das bewährt. unter Druck setz ich mich da nicht.

    Darf ich fragen, wofür es dir nicht taugt? Ich benutze ausschließlich das Dienst-Ipad für WebUntis (nutze die App). Bisher hat alles funktioniert.

    fürs Arbeiten: Also Unterrichtsvorbereitung, Klausurerstellen, Citrix etc. Webuntis funktioniert vermutlich, aber mir gehts darum, dass ich kein zusätzliches Gerät rumschleppen möchte.

    Hier werden also wieder Unzulänglichkeiten der Dienstgeräte ausgeglichen. Warum ist s denn möglich ein privates Gerät ständig mit sich zu führen, beim dienstlichen ist das aber eine Zumutung? Ist das Dienstgerät wohl zu groß und unhandlich? Und das dass man damit nicht gut arbeiten kann, wäre wohl auch ein Punkt, den man diskutieren sollte. Aber nee, macht mal die Schulträgerin nicht nervös. Nicht nachfragen, nichts hinterfragen. Einfach, wie immer, mit privaten Ressourcen die Unzulänglichkeiten ausgleichen. Und sich darüber freuen, dass sich an diesen nie etwas ändern wird.

    ja, Du hast Recht. ich nutzte das DienstIpad bisher garnicht, weil es mir nicht zum Arbeiten taugt. wenn es das tun würde, nutzte ich nicht mein Notebook für webuntis Online, weil ich dann mein Notebook garnicht erst mitnähme. ich denke, es ist wirklich ein Grund sich zu beschweren. werde ich tun.

    Weil der Arbeitgeber/Dienstherr die zur Arbeit notwendigen Geräte zur Verfügung zu stellen hat.

    ich bin sonst sowas bei Dir, was die Aussage angeht. aber gerade was diesen konkreten Aspekt (digitales Klassenbuch) angeht, hab ich ne andere Position: Ich sehe überhaupt nicht ein, dieses nutzlose Ipad mit mir rumzuschleppen, nur damit ich irgendwen im Klassenbuch eintragen kann, daher nutze ich tatsächlich mein Privatgerät.

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