Beiträge von Anfaengerin

    Was ist der Unterschied zwischen Werbungskosten und Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen? (Bitte keine Antworten hier!)

    naja - aber die Generation Google findet doch da bestimmt auch entsprechende Tutorials! Wenn sie das schon für Minecraft in der frühen Jugend verwenden.

    Was Ladenthin schreibt, ist ja schon länger bekannt - und er wettert ja auch schon seit Jahren gegen die Kompetenzorientierung, die er "als Ausdruck pädagogischer Orientierungslosigkeit" bezeichnet.

    Unsere ach so kompetenten AbiturientInnen sind in Teilen nicht studierfähig und sie sind in Teilen auch nicht selbst "lebensfähig", wie öffentlichkeitswirksame Artikel in Richtung "Texte in drei Sprachen analysieren" aber keinen "Mietvertrag unterschreiben können" zeigen. Heute muss alles gaaanz viel Praxis enthalten, total Spaß machen und so motivierend sein, dass man als geneigtes Publikum gnädigerweise mitmacht. Das habe ich auch im Unterricht in der Oberstufe in den letzten Jahren vermehrt festgestellt. "Bespaße mich, dann arbeite ich vielleicht auch mal mit".
    Die Art und Weise, die Kinder und Jugendliche heute aufwachsen, fördert ein solches Verhalten und eine entsprechende Erwartungshaltung.

    Ich glaube darin liegt ein wenig das Problem. Ich habe selbst drei Kinder, die zum Teil studieren, zum Teil eine Ausbildung machen - und die konnten sich selbständig um Bafög kümmern, um Wohnungen, sich die Uni raussuchen, sich Fristen merken für die Abgabe von irgendwelchen notwendigen Unterlagen, dabei auch (nach Anweisung) Waschen, Bügeln, einfache Gerichte kochen. Ich glaube, man sollte ihnen schon in der Jugend nicht alles abnehmen, nicht alle Unbill aus dem Weg räumen. Dann sind auch die meisten Klippen an der Uni kein Problem. In der Schule fallen aber Schüler, die sich mehr interessieren als unbedingt nötig, sich mit einem Thema weiter beschäftigen sehr positiv auf - da ist anscheinend doch ein großer Teil interessiert am "Durchkommen" und spart mit übermäßig investierter Energie. Es ist bei vielen ja nicht nötig - oft planen ja auch die Eltern die Freizeittermine, meckern beim Lehrer, wenn die Note nicht passt und kümmern sich um den weiteren Lebensweg samt Uni. Dann fehlt halt irgendwann auch die Notwendigkeit mal selbst was herauszufinden.

    Mein Vorschlag Messgeräte anzuschaffen, wurde vom Schulträger abgelehnt. Dafür bekommen wir weitere Plexiglasscheiben ....

    Wir haben eingebaute CO2-Sensoren und haben zum Vergleich ein Messgerät auf Kosten der Schule angeschafft. Das wurde dann in verschiedenen Klassenzimmern über einige Tage aufgestellt, um zu sehen, wie sich die Maßnahmen auf CO2 und Temp. auswirken.

    Für weiterführende Schulen galt die schon ab einer Inzidenz von 50. Warum das im Primarbereich nicht gemacht wurde, erschließt sich mir zunächst auch nicht. Das mag aber daran liegen, dass die Gesundheitsämter vor Ort relativ schnell und adaptiv auf veränderte Lagebilder reagiert haben. Bislang sind die Grundschulen hier auch nicht unbedingt als Hotspots bekannt, was unser Minister im Detail in deiner Quelle auch erläutert. Im Übrigen ist bis 199 ein MNB nur im Unterricht unter Einhaltung der Mindestabstände optional, in anderen Situationen gilt diese Pflicht dennoch. Insofern ist das Attribut "lächerlich" völlig unpassend.

    Bei uns war ab der damaligen Gelbphase (über 35) auch im Unterricht eine Maske zu tragen. Das klappte ohne Gemaule - zum Glück.

    Ich bin da voll bei Moebius . Für Niedersachsen ist im Übrigen im Rahmenhygieneplan 4.0 des MK sogar ziemlich deutlich festgelegt, wie Lüften zu erfolgen hat:

    wir haben dafür extra einen Zwischengong, falls man im Eifer des Gefechtes das Stoßlüften vergessen sollte. Die Schüler springen dann automatisch auf und öffnen Fenster und Tür.

    Das regt mich so auf, dass das bei uns schon seit Wochen der Dauerzustand ist. Ü80 hat eine Inzidenz von knapp 600 auf 100000, da wundert einen nicht mehr, dass jeden Tag etwa 100 Leute an Covid sterben. Lange sah es so aus, als hätten wir übers ganze Jahr gar keine Übersterblichkeit. Die letzten 3 Wochen haben so viele Leute umgebracht, dass die Übersterblichkeit übers ganze Jahr so hoch sein wird wie seit über 30 Jahren nicht mehr. Das muss man sich mal reinziehen.

    Hatte gestern durch Zufall ein Gespräch mit einer Ärztin der nahen Klinik, sie meinte, das Virus hätte enorme Auswirkungen, die man nicht gleich erkennt und die dazu noch schnell voranschreiten. Mittlerweile sind 3 von 8 Stationen Covid-Stationen und die Q-Denker fahren immer noch mit ihrem Bus durch die Gegend.... Mir machen die nächsten Wochen schon mal Bauchschmerzen

    Respekt! Wenn ich mich in unserer Verwandt-, Bekannt- und Nachbarschaft so umschaue, haben wirklich nur die wenigsten aus der älteren Generation - sagen wir mal, diejenigen ü75 - ein Handy (und damit meine ich kein Smartphone!), und einen PC o. ä. schon gar nicht.

    Mein Papa hat mit 50 angefangen mit Computern (damals der 128er) und hat immer noch mit knapp 80 eine sehr gute Ausstattung - auch Tablet und Smartphone. Meine Mama kann auch damit umgehen - juhu.

    Ich habe auch mehrere SuS, bei denen die Internetverbindungen sehr instabil sind, und eine Schülerin, die kein WLan zuhause hat (was mir ihre Mutter schon mehrfach bestätigt hat; sie "möchte das nicht"...). Bisher haben es aber die allermeisten dieser SuS es trotzdem geschafft, mir ihre Arbeitsergebnisse irgendwie zu übermitteln.

    Es gibt die Möglichkeit bei der Telekom für 10 Euro einen Internetzugang für Schüler einzurichten. Muss über die Schule erfolgen, wäre ja in einigen Fällen eine Möglichkeit

    Die Arbeitsaufträge lade ich auch immer schon 1-2 Tage vorher hoch, das ist nicht das Problem. Mich ärgert die grundlegende Einstellung, dass Lehrer immer die "Digitaltrottel" sein sollen und angeblich nichts hinbekommen (VKs sind bei uns ganz weit oben ind er Präferenzenliste der SL), uns tatsächlich aber schlichtweg die vernünftigen Tools fehlen/untersagt werden.

    Und wenn ich noch einmal einem 18jährigen Schüler erklären muss, wie man eine Datei hochzuladen bzw. warum er ein bestimmtes Dateiformat nicht nutzen sollte....uff.

    Alle können sich auf Instagram 15 kg schlanker retouchieren, aber nen Worddokument hochladen, oh nein, zu Hilfe!

    Jupp, das ärgert mich auch kolossal

    Das mit dem Stift habe ich ausprobiert, der schreibt nicht. Braucht man dafür extra eine App oder so? Oder muss irgendetwas anderes vorher machen. Grundsätzlich aktiviert ist er, die Tastatur funktioniert damit.

    von Westermann haben wir keine Schulbücher. Also kommen weder OneNote noch Bibox infrage.

    Tja, soviel zur Digitalisierung.

    Okay - ohne WLAN ohne Beamer - ist es ja wenig sinnvoll mit iPads zu arbeiten .
    Ich lebe im Schlaraffenland, glaube ich. Wir haben wirklich eine super technische Ausstattung (dank eines hervorragenden Admins) - überall WLAN (sogar in der Turnhalle) - überall Beamer, Dokucams etc. Unser einziger Knackpunkt ist die Versorgung von außen mit einer entsprechenden Bandbreite. Aber da können wir alles nichts dran ändern. Außer uns unbeliebt machen, wenn wir das ansprechen.

    Das war bei uns zunächst auch angedacht, wurde aber von der Schulleitung angesichts der "Moodle"-Server-Überlastung am Montag schon wieder abgeändert.

    Seltsam - wir hatten gestern z.B. LK über BBB - lief problemlos. Man braucht halt eine bestimmte Kapazität auf dem Server. Schul.cloud funktioniert auch ist nur leicht verzögert (eigene Aussage der Plattform, ich habe es aber nicht feststellen können).

    Ich hatte vor dem aktuellen Gerät einen Laptop und seit zwei Jahren ein Surface und bin damit sehr glücklich. Es ersetzt für mich einen kompletten Rechner weil ich es daheim an der Docking-Station anschließe und so mehrere Bildschirme und Maus / Tastatur nutzen kann. Im Unterricht kann ich es entweder direkt per HDMI anschließen, bei den neueren Dokucams über das eingebaute Mira-Cast, ansonsten über einen Dongle. WLAN haben wir auch und so kann ich super mit OneNote arbeiten. Ich nutze zwar im Unterricht nicht die Möglichkeit mit dem Stift zu schreiben - da nutze ich die Tafel oder auch mal die Dokucam. Im Distanzunterricht ist es aber klasse - vor allem bei chemischen Formeln. Auch das Korrigieren von Arbeiten, die per PDF geschickt werden, geht super (halt mit dem Stift). Und auch selbst habe ich schon Klausuren damit geschrieben.

    Mit dem iPad aus der Schule hatte ich so meine Probleme - die Stiftspitze war mir zu hart, ich mag lieber den weicheren Stift. Und das Hauptproblem war, dass ich die Dateien vom IPad nicht so ohne weiteres an mich schicken konnte (Einschränkung des Ipads weil es ein Schüleripad war).

    Also ich bin froh um die digitalen Möglichkeiten.

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