Klingt, als wäre Arbeit etwas Schlechtes.
Das ist doch sowieso das mentale Problem in Deutschland. Stattdessen lieber übermäßige Alimentierung von Leuten, die nicht im Ansatz daran denken, für unsere Gesellschaft ihren Beitrag zu leisten. Auch unsere Schüler nehmen das ab einem gewissen Alter wahr.
'Selbstbestimmung'...'Selbstverwirklichung'...'Mündiger Bürger'? Die Art und Weise , wie man diese Begriffe inflationär verwendet, geht mir immer mehr auf den Senkel. Dass die o.g. Zustände knallhart, mit viel Pflichtgefühl, Disziplin, Schweiß und Tränen, erarbeitet werden müssen, findet nicht so viel Berücksichtigung.
Kurzum: In unserem Land/Gesellschaft muss sich die Einstellung gründlich ändern. Die Begriffe 'Pflicht', 'Disziplin' und 'Arbeit' sollten wieder mehr ins Bewusstsein rücken und auch von allen mehr eingefordert werden, auch in den Schulen. Vielleicht mal die übermäßige Berücksichtigung von Partikularinteressen und überindividualisierten Befindlichkeiten in den Schulstuben ein wenig zurückdrehen?![]()