Beiträge von Mindule

    Moin,

    quop ist ein Lernverlaufs-Diagnosetool. In Schleswig-Holstein wird zurzeit das sog. Leseband eingeführt und ich frage mich, ob quop eine sinnvolle Ergänzung unserer Lesefördermaßnahmen sein könnte. Unsere technischen Voraussetzungen sind gut, die Kinder sind das Arbeiten mit Tablets gewöhnt.

    Im Web finden sich positive wie negative Berichte:

    https://www.fr.de/rhein-main/leh…h-11078775.html

    https://deutsches-schulportal.de/unterricht/mit…n-und-foerdern/

    Der meiner Ansicht nach größte Haken ist, dass quop pro Kind und Schuljahr 12,85€ kosten soll. Das finde ich für ein bisschen digitale Diagnose echt viel. Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

    Ja gut, dass mehrere Jahre alte Boards noch die gleichen Probleme haben, die im sechs Jahre alten Thread beschrieben werden ist nicht überraschend. Zumindest in meiner Stadt (200k+ Einwohner) und Umgebung werden meines Wissens nach nirgends Boards mit Beamer verbaut. Die würde ich auch nicht haben wollen. Dann lieber Kreidetafeln behalten und dazu ein seperater PC mit Beamer oder meinetwegen TV über der Tafel. Das belastet weder deinen Schulhaushalt noch die Nerven der Kolleg:innen, die sich mit einer Sparlösung herumärgern müssen.

    Wie kommst du darauf, das muss man sich natürlich auch jetzt noch rumschlagen, gerade wieder ein Board gehabt, was bei jedem Neustart kalibriert werden wollte.

    Wie alt ist denn das Modell? Ist das ein Board mit Beamer? Kann mir das bei aktuellen Serien kaum vorstellen.

    Soll ich den Thread an den anderen anhängen? Ob das allerdings was bringt?

    Ich glaube, nach sechs Jahren muss das nicht mehr sein ;)

    Stimmt....ich spiegel das nur. Entschuldige bitte, da hab ich das Ausgangsproblem nicht wirklich erfasst...

    Bei uns ist aber auch an jedem Smartboard ein Rechner angeschlossen, d.h. ich muss da kein Gerät anschließen oder gar spazieren tragen. Das macht es einfacher.

    Bei uns sollen die PCs auf unser Drängen hin irgendwann noch nachgerüstet werden, vielleicht lässt sich dann besser damit arbeiten. Hier finde ich wieder ärgerlich, dass vom Träger oft am falschen Ende gespart wird. Wir sind immerhin mit seitlichen Flügeltafeln ausgestattet, eine Nachbarschule nicht. Es sollte selbstverständlich sein, dass beim zentralen Element des Klassenraums nicht auf die Sparlösung zurückgegriffen wird.

    Ich komme mit OpenBoard ganz gut klar. Ist auch nicht perfekt, aber dafür kostenlos und ich kann von allen Geräten aus darauf zugreifen. Tafelbilder bereite ich zu Hause vor, speichere sie in der Schulcloud und rufe sie in der Schule auf.

    Ich vermute, das ist aber nur möglich, indem du OpenBoard per Laptop in die Klasse bringst und den Bildschirm aufs Board spiegelst? Oder kann man OpenBoard tatsächlich auf dem Smartboard installieren und ohne externes Gerät verwenden?

    Hier findest du schon einige Erfahrungsberichte zu den Promethean Whiteboards:

    RE: Interaktive Boards von Promethean

    Seit 2017 hat sich zum Glück einiges getan. Mit sowas wie Problemen mit der Kallibrierung muss man sich nicht mehr herumschlagen.

    Die bisherigen Formate kann ich nicht mehr einsetzen, sehr schade.

    Das ist wirklich ärgerlich. Eigentlich sollte das ja ein großer Vorteil von digitalem Arbeiten sein, dass Inhalte problemlos wiederverwendet werden und nicht aus dicken Leitz-Ordnern gekramt werden müssen. Das Problem unterschiedlicher Formate hat man auch, wenn man die Schule wechselt und dort andere Geräte verwendet werden. Überlege deswegen, in einen externen Anbieter zu investieren, dessen Inhalte per Browser und damit geräteunabhängig abgerufen werden können. Allerdings ist man Anbietern wie Genially dann auch ein bisschen ausgeliefert, wenn die z.B. nochmal die Preise fürs Abo erhöhen und man sein ganzes Material da hat, ist man ja fast gezwungen zu zahlen.

    Moin,

    arbeitet hier jemand erfolgreich mit Promethean Smartboards? Mit erfolgreich meine ich, nicht nur die analoge Tafel 1 zu 1 durch eine digitale Schreibfläche zu ersetzen, sondern tatsächlich einen Mehrwert durch Interaktivität und Visualisierung herzustellen.

    Was schon gut klappt: Unterrichtsmaterialien mit iPad abfotografieren, iPad mit Tafel verbinden und Bilder auf dem Whiteboard einfügen. Material damit schön groß darstellen und ggf. für alle SuS gut sichtbar bearbeiten. Das kann heutzutage jedes Smartboard gut, denke ich.

    Was mich gerade frustriert: Die von Promethean entwickelte Präsentationssoftware, ActiveInspire, läuft nicht auf den von Promethean produzierten Smartboards. Ich kann nicht zu Hause ein Tafelbild vorbereiten, es per USB-Stick auf die Tafel übertragen und dann im Unterricht reibungslos öffnen. Die Boards können mit dem von ActiveInspire produzierten Dateiformat nichts anfangen. Das ist auch kein Bug. Der Support erklärt, dass die Software auf einem externen Gerät (Laptop) verwendet und dann auf die Tafel gespiegelt wird.

    Das bringt Probleme mit sich:

    Viele Lehrkräfte wollen nicht mit Endgerät im Unterricht arbeiten.

    Eine wirklich gute Verbindung zwischen Endgerät und Tafel gelingt nur per sehr kurzem (weil sehr teurem) Kabel. Sehr umständlich.

    Die Bildschirmauflösung des Endgeräts muss immer zunächst umgestellt werden, da sonst beim Spiegeln auf die Tafel dicke schwarze Balken entstehen.

    Kurz: Wenn ich ein umfangreiches, interaktives Tafelbild vorbereiten und ohne größeren Aufwand im Unterricht einsetzen möchte, bin ich auf Alternativen angewiesen. Genially (browserbasiert) habe ich getestet und für gut befunden, ist in der Premiumversion aber teuer (~1000€ jährlich für ein Kollegium mit 20 LK). Auch hier ist der Zugriff auf die vorbereiteten Inhalte nicht völlig reibungslos, da ich mich erst über den integrierten Browser bei Genially einloggen muss. Die Inhalte können auch ohne Login per URL direkt aufgerufen werden, die URLs sind aber zu lang um sie händisch einzutippen. Also immer noch einmal den Umweg über tinyurl o. Ä. gehen.

    An der Schule einer Freundin sind Smartboards eines anderen Herstellers (CleverTouch) im Einsatz, da kann das Board selbstverständlich Dateien der mitgelieferten Präsentationssoftware lokal speichern und abspielen. Dafür braucht es nicht einmal einen USB-Stick, die Dateien werden per Cloud übertragen.

    Ich habe das Thema in den Primarbereich gestellt, weil vor allem die Interaktivität wichtig ist (Inhalte von Kindern verschieben und beschriften lassen, Inhalte abdecken). Kann mir vorstellen, dass das auf der Sekundarstufe weniger wichtig ist und es da reicht, wenn die Powerpoint läuft. Bin aber natürlich auch über Input aus diesem Bereich dankbar.

    Nachdem mir das Buch sehr gut gefallen hat, möchte ich Werbung für folgende zwei Webinare von Dr Böhm machen:

    16.11., 15-17 Uhr: Aufsichtspflicht für Lehrkräfte

    https://vbe-laender-akademie.de/seminare/ef3fb…0a557b411c6a15b

    Die in allen Bundesländern gültigen, von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze der Aufsichtspflicht werden an Fallbeispielen dargestellt und die ebenfalls bundesweit gültigen gesetzlichen Haftungsregeln erläutert. Die Teilnehmer erörtern in Kleingruppen Fälle aus der schulischen Praxis und Rechtsprechung. Es besteht die Möglichkeit, vor dem Seminar Fragen und Fälle einzureichen und während des Seminars Fälle zu schildern.

    31.01.2024, 15-17 Uhr: Grundlagen der Leistungsbewertung

    https://vbe-laender-akademie.de/seminare/9e946…7291b7509297d68

    Die in allen Bundesländern gültigen, von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze der Leistungsbewertung werden an Fallbeispielen dargestellt. Die Teilnehmer erörtern in Kleingruppen Fälle aus der schulischen Praxis und Rechtsprechung. Es besteht die Möglichkeit, vor dem Seminar Fragen und Fälle einzureichen und während des Seminars Fälle zu schildern.


    Kosten: Für Mitglieder von VBE-Verbänden, die Teil der VBE-Akademie sind kostenlos, sonst 30€

    Das würde meine Schulrätin wohl auch so schreiben. Aber einzig zu dem Zweck, dem Leser klarzumachen, dass es um ihre Kollegin im gleichen Haus geht und nicht um eine andere Person namens XY.

    Ne, will jetzt nicht den vollständigen Kontext wiedergeben aber in dem Zusammenhang war es allen Beteiligten bereits klar, um welche Personen es geht. Es war also sicher keine sachinhaltliche Information.

    "Schulrat" ist kein Titel mit dem angesprochen zu werden man ein Recht hätte, sprich das ggf. auch erwartet. Wenn du der Person in den Allerwertesten kriechen möchtest, dann setzt du diese Bezeichnung möglicherweise ein. Als mündiger Erwachsener, der auf Augenhöhe kommuniziert wäre Herr oder Frau XYZ aber die angemessene Anredevariante zumindest hier in Deutschland.

    Von alleine wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen. Im Kontakt mit Schulrat Z ist mir aufgefallen, dass Formulierungen wie "bitte wenden Sie sich an Frau Schulrätin Y" verwendet werden.

    Böhm (Grundkurs Schulrecht I und II) und Avenarius (Schulrecht - Ein Handbuch) sind auch recht gut. Wenn du ganz aktuelle Fälle haben willst, kommst du meistens aber um Fortbildungen nicht herum. In NRW gibt es gute vom Philologenverband und vom ifl (Träger kath. Kirche)), ich hab einmal eine beim Land bei einem Verwaltungsrichter bekommen, das war auch beeindruckend gut, aber da müsste man rumfragen was bei euch brauchbar ist...

    P.S.: Um auf dem Stand zu bleiben ist der Informationsdienst für Schulleitung und Schulaufsicht auch empfehlenswert, von denen gibt es auch eine Zeitschriftenreihe zum Schulrecht, aber für den Preis kann ich mir vier Fortbildungstage gönnen. :)

    Kurze Rückmeldung: Grundkurs Schulrecht I fand ich sehr gut. Verständlich formuliert und immer wieder mit Bezug zur Praxis. Nochmal danke für die Empfehlung!

    Ich glaube, das meinst du nicht, aber was ich kürzlich gefunden habe und auch tatsächlich wirklich gut geschrieben fand, war die IQSH Broschüre von Riecke- Baulecke, heißt irgendwas mit Schulrecht für Schulleitung oder so, da habe ich erstmals die Unterschiede zwischen Erlass, Verordnung, Gesetz usw verstanden. Aber ich weiß nicht, ob du sowas meinst, Beispiele waren da nicht drin, eben nur Hintergründe, Rwchtliches und Historisches.

    Meinst du diese hier von Dr. Brozio?
    https://publikationen.iqsh.de/neuheiten/grun…g-holstein.html

    Die habe ich bereits und fand sie ganz ok.

    CDL

    Sowas? https://shop.wolterskluwer-online.de/bildungswesen-…recht/08254864/
    180€/Monat leistet sich meine kleine Schule sicher nicht, aber ich frag mal nach. Danke für den Tipp!

    Hallo,

    ich suche Literatur, die zum Schulrecht etwas in die Tiefe geht und nicht nur Selbstverständlichkeiten beschreibt. Gerne mit Bezug auf aktuelle Fälle und Rechtsprechung, z.B. zum Thema Datenschutz.

    Fokus auf Grundschule und Schleswig-Holstein wäre optimal, aber kein Muss.

    Freue mich über Tipps!

    Hallo,

    zur Adventszeit kommt bei uns mehrfach die Schule zusammen und die Klassen führen etwas Kleines (nicht mehr als ~5 Minuten) auf. Natürlich kann man ein klassisches Gedicht lernen und aufsagen lassen, das wird auch viel gemacht. Vielleicht hat aber jemand eine besonders schöne Idee (von mir aus auch ein besonders originelles Gedicht)? Bin auf der Suche nach einer Idee für meine erste Klasse.

    Danke!

    Vielen Dank für die Rückmeldungen bis hierher, geht ja meist in ähnliche Richtungen und echte Arbeitsplätze mit Dockingstationen bleiben wohl ein Wunschtraum.


    PS: Ich verwende fast keine „Office“-Programme. Wenn doch, wäre mir ein LibreOffice o. ä. 18,4 mal lieber als der unübersichtliche Driss von Microsoft.

    Word benutze ich auch nur für Zeugnisse, dafür aber täglich OneNote. Ich habe mir privat ein Surface Pro X angeschafft und bereite damit meinen Unterricht in der Schule vor. Dank Synchronisation kann ich am PC zu Hause nahtlos weiterarbeiten.

    Arbeitsblätter erstelle ich mit dem WorksheetCrafter, der darf auch auf den Dienstgeräten installiert werden. Ohne Maus und Tastatur und mit kleinem Bildschirm dauert mir das am Dienstgerät aber viel zu lange.

    Ich bin mir zwar nicht (rechts)sicher, würde aber meinen, dass man in unserem Beruf nicht von einem "Bildschirmarbeitsplatz" sprechen kann. Rein intuitiv würde ich meinen, dass man bei einem "Bildschirmarbeitsplatz" den größten Teil der Arbeitszeit vor einem Rechner verbringt und das ist ja bei Lehrkräften nicht wirklich der Fall (zumindest nicht, wenn der Unterricht nicht komplett in Distanz durchgeführt wird).

    Da hast du Recht, deswegen habe ich das als Frage formuliert. Wie aber heutzutage viele andere Lehrkräfte auch erledige ich meine Vorbereitung digital. Bei der Erstellung von neuen Arbeitsblättern, Lernkontrollen oder bei der Bearbeitung von Zeugnissen kommen einige Stunden am Bildschirm zusammen, die ich nicht an einem 15"-Laptop verbringen möchte. Sofern man Digitalisierung ernst meint, reicht ein Laptop/Ipad/Surface alleine nicht aus, finde ich.

    Hi,

    wir haben in Schleswig-Holstein zu den Sommerferien so langsam in allen Schulen Dienstgeräte ausgehändigt bekommen. Wir hatten vier Modelle zur Auswahl (siehe https://medienberatung.iqsh.de/modellauswahl.html ), das größte davon ein 15"-Notebook.

    Grundsätzlich ist es natürlich super, dass man sich in die richtige Richtung bewegt und nun überhaupt Geräte und dazu Dienstemails zur Verfügung stellt. Hat lang genug gedaurt. Ich finde, dass trotzdem noch viel Luft nach oben ist und würde gerne Meinungen dazu hören. Auch würde mich interessieren, wie die Ausstattung an anderen Schulen / in anderen Bundesländern aussieht. Zu einem echten Bildschirmarbeitsplatz gehören laut ArbStättV u. a. gesonderte Tastatur, Maus und Bildschirm, per Dockingstation dann an das mobile Gerät angebunden. Gibt es sowas schon irgendwo? Kann darauf verzichtet werden, da "die Geräte nur selten benötigt oder nur kurz benutzt werden"?

    Auch bei der Software gibt es aus Datenschutzgründen Einschränkungen. Office365 und viele Clouddienste sind unzulässig und werden automatisiert entfernt. Stattdessen soll OnlyOffice oder LibreOffice genutzt werden. Meine Unterrichtsplanung mache ich aber schon lange mit OneNote und synchronisiere sie auf meinen Heimrechner, auf dem ich anständige Eingabemittel habe. Würde ich für eine Firma arbeiten, die mich unabhängig von meiner Produktivität für 8h/Tag bezahlt, wär's mir egal. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln kann ich aber meine Arbeitszeit nicht effizient nutzen - insofern ist das Dienstgerät für mich noch kein Arbeitsgerät und steht im Regal.

    Wie sieht's bei euch aus?

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