Beiträge von Klinger

    Hast Du schon einmal daran gedacht einen größeren Speicher daheim hinzustellen und den dann aus dem Netz zu laden, um so die dynamischen Stromtarife ausnutzen zu können? Die LiFePo4-Batteriezellen sollen mindestens 4.000 Ladezyklen schaffen (manche Hersteller versprechen 6.000 Zyklen), also wenn Du jedes Jahr dank dynamischem Stromtarif 300 Ladezyklen schaffst, läge die Lebenserwartung der Zellen immer noch bei mindestens 13,5 Jahren. Da hätte ich eher sorgen, dass die Elektronik im Wechselrichter die Grätsche macht.

    Wir reden gerade über Speicher für BKw - ein größerer Speicher bringt da nichts, weil er einfach "verhungert" - er kriegt nicht genug kWh ab.

    Bei größeren Anlagen dreht sich das nun endlich in die richtige Richtung. Zu Hause habe ich 21 kWp. Da werde ich in absehbarer Zeit einen Speicher bekommen. Außerdem kann mein E-Auto VtG - es kann also tagsüber den Strom der PV-Anlage speichern und nachts einspeisen. Leider kosten die passenden WR noch utopisch viel Geld.

    Meine Rechnung ist seeeeehr optimistisch. Man kann von Folgendem Ausgehen: Die kWp-Leistung einer PV-Anlage in W entspricht mit einem Spielraum von +/- 20% der Jahresgesamtleistung in kWh, je nach Ort und Ausrichtung. Extremabweichungen mal ausgenommen.

    Bei einem BKw hängen die Module aber normalerweise am Geländer oder haben ein geringe Neigung. Das senkt den Wirkungsgrad. Ein 800W-BKw erzeugt also vielleicht 600kWh im Jahr. Auch wieder optimistisch gerechnet. 100% Südausrichtung und soweit der Sonnen entgegengeneigt wie möglich. Die Sonnenmonate sind April bis September. Sieben Monate. Auch wieder optimistisch. Da macht das BKw 70% seines Jahresertrages. Also 420 kWh. An 210 Tagen. Macht im Schnitt 2 kWh pro Tag, aber das ist nicht so wichtig, es geht ja um den Akku, der mit 2 kWh gefüllt werden will. An den besten Tagen macht so ein perfekt ausgerichtetes 800 wP-BKw 4 kWh. Wieder seeehr optimischtisch gerechnet. Nun verbraucht so eine Wohnung am Tag aber auch Strom, und zwar bei sagenwirmal 80 m² und einer alleinlebenden Person 5 bis 6 kWh am Tag, davon die Hälfte tagsüber (Quelle: https://www.energie-solar-erfahrungen.de/rechner/stromv…-1-person-80-qm). Also sind 3 KWh schon mal weg - für den Akku bleibt da nix.

    Wenn Du es schaffst, neben dem Eigenverbrauch die 2kWh am Tag in den Speicher zu laden (Spoiler: das gelingt an allerallerhöchstens 100 Tagen im Jahr) und nachts zu verbrauchen, und wenn wir ignorieren, dass reell nur 80 bis 90 % der Speicherkapazität genutzt werden können, dann hast Du also pro Jahr 200kWh "gewonnen". Wenn wir bei 30 ct/kWh bleiben (ich zahle z.B. nur 25ct) , entspricht das 60,- gespartem Geld pro Jahr. Abhängig vom Preis für den Speicher+Kabel dauert es also 5 bis 8 Jahre, bis sich der Speicher amortisiert hat. Wenn nichts kaputt geht.

    Das Stromnetz speichert gar nichts. Du nutzt bei der Einspeisung die Infrastruktur und müsstest auch entsprechend dafür zahlen. Das machst du aber nicht, wenn du einfach einspeist.

    Ok. Die, die einen neuen Stromzähler haben, speisen die kWh aber ebenfalls ein. Ohne einen ct dafür zu bekommen. Aller Strom, der nicht direkt verbraucht wird, landet im Netz. Kostenlos für den Stromversorger.

    Es sei denn natürlich, man hat einen Akku am BKw. Der lohnt sich aber nie.

    Hm. Ich fahre im Mai mit einer Klasse Volljähriger nach Amsterdam. Die Klasse hat das selbst organisiert, die AL bucht den Trip lediglich.

    Die Klasse hat sich für ein Angebot eines Reisebüros entschieden.

    Ich kenne das von Werkstudenten, die während eines Studiums arbeiten und vom Unternehmen dafür bezahlt werden. Dafür erwartet das Unternehmen zu Recht eine greifbare Gegenleistung, z.B. ein relevantes Thema für die Bachelor-Arbeit.

    Nachtrag: Ich habe die Umfrage nun ausgefüllt. Letztendlich möchte da ein Unternehmen wissen, was es tun muss, damit es einfacher wird, Klassenfahrten zu organisieren.

    Fair enough! Meine Herdplatten können nicht alle unter Volllast laufen, die regulieren sich dann runter. Ich hielt das bisher für eine Standardeigenschaft, aber vermutlich ist dem nicht so. Auch hatte ich den Backofen nicht auf dem Schirm. Aber klar, so betrachtet hat man schnell 12kW - es gibt ja auch Herde mit 6 Kochfeldern.

    Dein Herd ist vermutlich nur mit 2 Phasen aka 7,2kW angeschlossen. Ist heute leider üblich. Ich werde beim nächsten Kochfeld unbedingt darauf achten, dass es mit 3 Phasen angeschlossen ist. Manchmal brauche ich das beim Kochen. Oder eher beim scharfen Anbraten.

    Ich würde darauf achten, dass die Module bifazial sind. Der Wechselrichter maximal 800 W Ausgangsleistung hat und einen möglichst guten Wirkungsgrad. Je nachdem wie du die Anlagen installieren willst, schauen ob das entsprechende Montagematerial enthalten ist.

    Bevor du dir eine Anlage besorgst, solltest du schauen ob du einen neueren Stromzähler hast, der nicht rückwarts laufen kann. Das wäre (leider) nicht zulässig.

    Wenn Du einen alten Stromzähler hast, der noch mechanisch zählt (siehe Foto) und das BKw anmelden möchtest, dann taucht Dein Stromanbieter oder der Netzanbieter früher oder später automatisch auf und tauscht den Zähler, und zwar für Dich kostenlos.

    Ich habe gehört, dass viele Leute, die noch einen alten Stromzähler haben, ihr BKw nicht anmelden.

    ? Die wollen bessere Noten und kriegen sie auch. Die bescheißen sich selbst also nicht wirklich.

    Es ist außerdem unfair gegenüber den vielen ehrlichen S*S. Das finde ich sehr frustrierend.

    Sie merken das spätestens, wenn sie während einer Präsentation von ihrer Geschäftsführung Fragen zu spezifischen Details gestellt bekommen, auf die sie nicht antworten können, weil Gamma das nicht in die Präsentation geschrieben hat.

    Mit 100%iger Sicherheit funktioniert das nur so lange, bis jemand nachguckt, ob die vom bot erstellten Materialien mit dem einschlägigen RLP oder den RRL oder den Durchführungshinweisen für diese Schulform in diesem Bundesland und dem schuliternen Lehrpan übereinstimmt. Jede Wette.

    Alleine bei den BFS gibt es bundesweit mehrere Dutzend verschiedene Regelungskonglomerate. Und dazu kommt, dass die BBSen teilweise ganz eigene Lehrpläne haben. Denn die Landesnormen sind da oft seeeehr schwammig und unkonkret.

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