Ich finde, hier steht es ganz gut:
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Corona…id60948826.html
Vereinfacht zusammengefasst:
Jüngere, die sich nach ca. 6 Monaten boostern (und zwei Impfdosen vorher hatten, davon mind. eine mRNA), helfen vor allem mit, die Pandemie einzudämmen, als Selbstschutz vor schweren Verläufen sollten die zwei Dosen noch deutlich länger halten. Bei Älteren ist die Schutzwirkung demgegenüber deutlich kürzer und die Chance auf einen schweren Verlauf nach 6 Monaten erheblich höher; entsprechend ist die Booster-Impfung hier als Selbstschutz viel wichtiger als bei Jüngeren. Und damit wird natürlich auch der Überlastung der Intensivstationen unmittelbar entgegengewirkt.
Ich kann gut nachvollziehen, wenn jemand, der zu den Jüngeren zählt und unter stärkeren Impfnebenwirkungen gelitten hat, sich etwas mehr Zeit nehmen möchte bis zur Booster-Impfung, wobei die_sozial_tante das nicht einmal gemacht hat, sondern lediglich fürs nächste (=vierte) Mal ankündigt.
Hier steht auch noch einmal, dass die Booster-Impfung vor allem für Ü60 als Selbstschutz wichtig ist:
https://www.deutschlandfunk.de/corona-auffris…-dosis-100.html
Es dürfte extrem unwahrscheinlich sein, dass jemand, der sich nicht sofort nach 6 Monaten boostern lässt und sich mit Covid 19 infiziert,auf der Intensivstation landet.