Dazu hatte Palim schon geantwortet, es ist keine "Einheitsschule" politisch gewollt. Und was verstehst du eigentlich unter "Einheitsschule?" Die Gesamtschule ist keine Einheitsschule. Das Grundkonzept sieht auch Leistungsdifferenzierung vor und nicht das alle das gleiche lernen...
Es ist bekannt, aber nicht bewährt oder erfolgreich. Das bestätigen die PISA Tests immer wieder, schon seit Jahrzehnten.
Es geht auch nicht um Ausgrenzung nach Klasse 4 sondern die Sortierung nach den drei klassischen Schulformen ist schlichtweg zu früh. Auch das ist schon so oft in Studien nachgewiesen worden. Es scheint auch schlichtweg völlig unnötig zu sein, da es viele (die meisten?) Länder in der Welt überhaupt nicht mehr oder zumindest später (z.B. erst nach der 6. Klasse) machen und damit auch noch erfolgreicher sind als wir. Warum sollte man das dann beibehalten?
Auch das wird unserem Bildungssystem regelmäßig immer wieder bescheinigt, unser Bildungssystem ist nicht gerecht und nicht durchlässig.
Das lässt sich ohne Probleme in einer "Einheitsschule" organisieren. Man kann differenzieren und jedem Kind ein individuelles Angebot geben. Wird schon in anderen Ländern praktiziert. Wird auch hier in Niedersachsen an unseren Gesamtschulen, die ich in unserer Stadt kenne, praktiziert.
Sehe ich auch so, aber deine Schlussfolgerung ist falsch. Eine innere Differenzierung ist um längen effektiver, als das umständliche Vorhalten der verschiedenene Schulformen. Was wir uns da alleine an Verwaltungegebühren sparen würden. Gelder könnten effektiver da eingesetzt werden wo es gebraucht wird, nämlich bei den Schwachen, die mehr Förderung brauchen und es würde wahrscheinlich noch genug übrig bleiben, um auch die Starken effektiv Fordern zu können.