Beiträge von Ichbindannmalweg

    Ja, deswegen schreibe ich auch, dass sie nur weg kann, wenn sie weiß, dass zuhause alles gut läuft. Das kann mit einer Einjährigen und einem besonderen Kind schwierig sein. Oder unmöglich!

    Bei uns definitiv letztes. Das ist ungefähr so wie einjährige Zwillinge betreuen, nur dass der eine die körperlichen Fähigkeiten von Superman hat 😅 Das schaffen wir definitiv nur zu zweit. Und ohne Mama schafft es die kleine noch nicht lang. Und Mama ohne sie vermutlich auch nicht 🫣

    Thema Kur: ich weiß nicht wie das in anderen Bundesländern ist, aber in NRW muss man als Beamter für die Genehmigung zum Amtsarzt. Das ist schon eine hohe Hürde. Und dass man auf Kosten sitzen bleibt ist klar: die PKV zahlt nur die Therapien anteilig und einen Tagessatz von wenigen Euro. Die Beihilfe übernimmt nur den Kassensatz, man wird aber überall nur als privatpatient genommen. Deshalb sind alle Kollegen die ich kenne immer von ihren Ärzten als Akutfälle in oft die gleichen Kliniken eingewiesen, in die auch „Kurparienten“ gehen. Dann wird gezahlt. Das waren aber keine Mutter/Kind Kuren.

    Und auch wenn ihr das nicht glaubt: Einrichtungen sind nicht scharf auf Kinder, die man keine Sekunde aus den Augen lassen kann. Zuhause ist alles „sicher“, in fremder Umgebung ist das viel schlimmer. Und ein einjähriges Kind kann man auch nicht mal eben in eine ganztägige Betreuung abgeben. Kur kommt definitiv nicht in Frage für uns, löst das Problem auch nicht. Für unseren Sohn eventuell sogar kontraproduktiv, er braucht seinen Alltag.

    Thema zuhause bleiben wenn die Betreuungsperson ausfällt: die einzige rechtlich saubere Sache ist die Beantragung von Sonderurlaub zur Familienpflege, das ist aber eher was längerfristiges und nicht spontan. Wenn die Kinder NICHT krank sind, kann niemand einfach zur Betreuung zuhause bleiben. Selbst krank melden machen wohl viele, ist aber rechtlich nicht okay. Und nein, mein Mann kann keinen Urlaub nehmen, der ist auch Lehrer.

    NRW hat soweit ich weiß die Regelung für die Erhöhung der Kinderkranktage für Beamte anlog zu den Angestellten auch immer noch nicht durch.

    Unendlich viel Zeit für mich werde ich haben, wenn die Kleine ab Sommer in den Kindergarten geht. Bis dahin müssen wir halt durchhalten.

    Schade. Und wenn der Papa als Begleitung mitgeht? Könnte das nicht für Euch alle eine gute Sache sein?

    Es gibt soweit ich weiß keine Einrichtungen, die sowohl Therapie für die Eltern als auch für Kinder mit ASS anbieten. Ich glaube auch, dass unser Kind aktuell zumindest noch nicht von intensiven Therapien profitieren kann.

    Ich kenne wirklich keine verbeamteten Kollegen, der/ die eine Kur bewilligt bekommen hat. Wenn, dann akute Einweisung. Außerdem werden die Kosten weder von der Beihilfe noch von der PKV komplett übernommen, wenn das stimmt was ich so gelesen habe bleibt man auf mehreren tausend Euro sitzen.

    Also frag ich euch mal: gibt es hier Beamte, die auf Mutter-Vater-Kind Kur waren? Wer hat gezahlt?

    @Piekdsieben

    Ich glaube an ME/CSF denkt bei mir gar kein Arzt, weil meine Leistungsfähigkeit ja immer noch ganz normal erscheint. Vor allem wo ich jetzt schon so viele Jahre älter geworden bin als zu meinen sportlichen Glanzzeiten. Ich habe ja auch damit gearbeitet und bin jetzt nur in der glücklichen Lage, sehr spät mit Kindern aus den Beruf raus zu sein. Aber ich habe mehr als ein Dutzend Dienstjahre vor den Kindern abgerissen … und gesundheitlich nie auf einen grünen Zweig gekommen, obwohl ich zuvor auch zu denen gehörte, die nie krank waren, mit mal eine laufende Nase. Sport ist schon gar nicht mehr mein Ziel, ich muss nur zuverlässig für die Kinder da sein können. Und da ist ein Tag im Bett organisatorisch schwierig. Mein Mann kann sich ja auch nicht krank melden um Kinder zu betreuen, wenn ich ausfalle und nicht die Kinder krank sind.

    Wäre es nicht dann auch für den Sohn wichtig, dass er mal auf Kur geht?

    Es gibt tatsächlich kein passendes Angebot. Und selbst wenn, dann wäre es für mich das Gegenteil einer Kur, da er mich dann als ständige Begleitung bräuchte. Und seine ja erst ein Jahr alte Schwester auch. Wir haben uns zuhause auf die Bedürfnisse von beiden gut eingerichtet und die Therapien laufen endlich alle.

    Na da kann ich ja von Glück reden, dass bei mir jede Coronainfektion nur maximal 4 Tage gedauert hat, inzwischen nur noch zwei, und ich mich danach sofort wieder wie immer fühle (was jetzt auch nicht topfit ist, aber das für mich normale eben). Und: dass immer nur ich symptomatisch erkranke und der Rest allenfalls ein wenig quengelig ist (unsere Kinder können (noch) nicht reden). :victory:

    Kur kommt nicht in Frage bei uns. Erstens ist es schwierig mit der Finanzierung. Da bleibt man auf viel Geld sitzen, wenn es keine Einweisung in eine Akutklinik ist. Aber absolutes Ausschlusskriterium nahezu überall ist die Diagnose von unserem Sohn. Damit nimmt uns keiner, er braucht rund um die Uhr Betreuung 1:1 oder ähnlich. Und einer alleine kann nicht mit ihm zuhause bleiben über so lange Zeit.

    Damit dass ich oft krank bin habe ich mich längst abgefunden, mich stört nur, dass ich jetzt so häufig im Jahr noch etwas Neues dazu bekommen habe, was mich für mindestens einen Tag völlig außer Gefecht setzt. Und ja, zwei mal war es getestet nachweislich Corona, die letzten Male verliefen exakt gleich, nur war ich ein wenig schneller wieder fit. Meine erste Corona Infektion hab ich noch vier Tage im Bett gebraucht, jetzt ist das gröbste nach 24 Stunden durch.

    Bewegung wirkt sich stark aufs Immunsystem aus. Sowohl zu wenig als auch zu viel (exzessiver Sport) schaden ihm. Dein letzter Satz daszu (Aktuell bin ich froh...) deutet allerdings schon auf ME/CFS hin - eins der wichtigsten Kennzeichen dafür ist die Post-Exertional-Malaise (PEM) - das "Crashen" nachdem man seine Energiereserven überschätzt und sich mit Aktivitäten übernommen hat. Wie hier schon geschrieben wurde, zählt Corona zu den Auslösern von ME/CFS und viele Betroffene berichten von einer sehr hohen Anfälligkeit für weitere Infekte.

    Auf die Spur werde ich mich auch mal begeben. Ich habe meine Ansprüche an Sport inzwischen schon so weit heruntergeschraubt, dass man gar nicht mehr von Sport sprechen kann. Eine halbe Stunde E-Bike fahren oder so. Selbst das war schon mal zu viel. Das Ergebnis kommt immer erst sehr zeitverzögert, das „Training“ selber war überhaupt nicht anstrengend, weder gefühlt noch gemessen.

    Vielen Dank für alle Antworten , ich glaube, ich werde noch mal einen Arztwechsel in Erwägung ziehen. Beziehungsweise zusätzlich noch woanders hingehen, denn einen besseren Hausarzt finde ich hier in der Gegend leider nicht. Meiner hat halt andere Stärken, die ich zum Glück nicht benötige.

    Borreliose hatte ich bislang noch nicht auf dem Schirm, ich informiere mich mal. Fast zuckerfrei habe ich schon über mehrere Jahre völlig erfolglos ausprobiert. Für die Sauna fehlt mir die Kinderbetreuung aktuell noch. Oder die eigene Sauna.

    Am wahrscheinlichsten für die aktuelle Situation ist sicherlich schon die Belastung mit zwei kleinen Kindern, eines davon ein besonderes Kind, das andere gerade ein Jahr alt. Ich brauche wirklich dringend mal eine Pause. Und das, obwohl ich gar nicht arbeite, was auch nicht geplant ist, da unser großer Kleiner sehr betreuungsintensiv ist.

    Vielen Dank für die Antworten.

    Schlafmangel habe ich tatsächlich nicht, eher ein überaus großes Schlafbedürfnis, und zum Glück zwei Kinder die 10 -11 Stunden schlafen.

    Vitamin D nehme ich immer, geht bei mir kaum über den unteren Normbereich hinaus, egal wie viel ich einwerfe. Lasse ich ab und zu checken, aber beim Gyn, denn mein Hausarzt hält da nix von. Blutwerte wurden in den Schwangerschaften ziemlich ausführlich gemacht, nichts gefunden. Alles top.

    Bewegung an der frischen Luft… seit Jahren versuche ich wieder zum Sport zurück zu kommen, der viele Jahre mein Leben bestimmt hat. Lange geht es nie. Aktuell bin ich froh, wenn ich eine Runde mit dem Kinderwagen gehen kann, ohne dass ich am nächsten Tag zu müde bin vom Sofa aufzustehen.

    Atemübungen: Wenn Kind 2 im Kindergarten ist, hoffe ich wieder zum Yoga gehen zu können… Tat immer sehr gut.

    Das alles kenne ich bereits und habe mich damit abgefunden und verhalte mich so, dass Haushalt und Kinder laufen. Was für mich jetzt wirklich neu und echt einschränkend ist, sind diese alle 2-3 Monate auftretenden, kurzen und heftigen Infekte. Ich dachte ich würde jegliche Art schon kennen, aber das ist echt neu für mich.

    Danke, an so was habe ich schon vor vielen Jahren gedacht, denn das Problem mit vielen Infekten habe ich schon, seit ich mal einen Winter am Anfang meiner beruflichen Laufbahn so richtig krank war. Ich komme da schon seit über 10 Jahren auf keinem grünen Zweig mehr, aber leider wurde immer alles als psychosomatisch abgetan. Ich sehe meinen Leistungsverlust schon als sehr groß, aber die verbliebene Leistung ist immer noch so groß, dass man das für normal hält.

    Die Coronazeit habe ich sehr genossen, zwei Jahre nicht akut krank gewesen.

    Ich habe schon überlegt, ob ich jetzt im Zuge von Corona uns Long COVID nochmal woanders Hilfe suchen kann. Beim Hausarzt komme ich nicht weiter.

    Was mich jetzt so nervt ist, dass ich nicht mal mehr eine „Infektionssommerpause“ mehr habe.

    Hallo zusammen,

    Corona ist für mich eigentlich kein Thema mehr, ich teste das auch nicht mehr nach etlichen falsch negativen Tests. Aber ich bin genervt, weil ich seit 2023 ständig auf eine mir bis dahin unbekannte Weise krank bin - zu jeder Jahreszeit. Und ich habe viel Erfahrung mit Infekten jeglicher Art…

    So geht das ab: völlig unerwartet überfällt mich binnen ein bis zwei Stunden ein total lähmendes Krankheitsgefühl, dazu kommen sehr schnell Gliederschmerzen und die Gedanken sind nicht mehr klar. Etwas später Halsschmerzen. Das ganze ist so heftig, dass ich mich hinlegen muss und mich nicht mehr zuverlässig um die Kinder kümmern kann. Dieser Zustand dauert aber nur gute 12-24Stunden, so dass ich immer froh bin wenn das Ganze nachmittags anfängt. Nach gut 48 Stunden sind alle Symptome so plötzlich weg, wie sie gekommen sind. Selbst die Halsschmerzen.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich bin ziemlich genervt davon, denn dazu kommen noch die bisher auch schon bekannten Infekte. Ich nehme alles mit, was unser Kind aus dem Kindergarten mit nach Hause bringt und das kommt oben drauf, dem Rest der Familie geht es gut.

    Meine Vermutung ist, dass das doch irgendwie immer Corona ist und meine Familie das Glück hat, symptomlos zu sein. Test waren immer negativ, ich hatte aber auch negative Schnelltests und mindestens schon zwei zeitgleich abgenommene positive PCR als ich schwanger in Krankenhaus war. Daher spare ich mir Tests, da kann ich auch würfeln.

    Tut man doch, Stichwort "Bedarfsgemeinschaft".

    Aber die Bedarfsgemeinschaft, die hier für den Vergleich heran gezogen wird, geht doch von zwei nicht arbeitenden Eltern aus. Wieso also soll man bei der Beamtenfamilie davon ausgehen, dass beide arbeiten? Und warum wird der Frau ausgerechnet ein Minijob zugerechnet? Warum nicht gleich ein durchschnittliches Vollzeiteinkommen?

    Haubsi1975

    Einigermaßen geht es sich noch aus bei denen, die aufgrund von Ehe die ja auch gemeinsam erwirtschafteten Rentenansprüche bzw Vermögenszuwachs im Zweifelsfall teilen müssen.

    Richtig schlimm sind die Frauen/Männer dran, die Teilzeit gemacht haben und der Mann/ die Frau in Vollzeit hat nicht viel verdient (ob real oder nur auf dem Papier). Im Falle einer Scheidung verliert dann der Teilzeitpartner noch von der eh schon geringeren Pension, die dann immer noch höher ist als eine schlechte Rente. Welche Frau beziehungsweise Mann macht das schon einen Ehevertrag?

    So sollte es sein.

    Beide 30 Std ist fairer als einer 40, der andere 20!

    Es soll durchaus Männer geben, die ihre Kinder zwar lieben, aber werden Bock noch Nerven für Carearbeit haben. Wenn beide Elternteile da ähnlich ticken, ist 30 / 30 sicherlich fair. Aber muss man den Menschen in Rollen drängen, die sie nicht ausfüllen möchten?

    Wenn es doof läuft, dann macht einer/ eine 30h plus die Carearbeit und der andere hat Freizeit…

    Ja, ist kenne tatsächlich Paare, beide Lehrer oder nur einer, wo die Frau Vollzeit sofort nach dem Mutterschutz zurück gekommen ist. Das hatte aber immer finanzielle Gründe: sie verbeamtet, er nur angestellt (da hat er für alle Kinder den Hausmann gemacht, passte aber auch zum Typ, der hat das gerne gemacht). In den anderen Fällen, wo er Mann zuhause geblieben ist, hatte dieser einen deutlich schlechter bezahlten Job, zum Beispiel eine eher weniger erfolgreiche Selbstständigkeit oder „brotlose Kunst“. Lehrerinnen heiraten mitnichten nur beruflich erfolgreiche Männer.

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