Es laufen hier extrem viele Aktionen zusammen, die beiden Zitate von dir ergeben folgendermaßen Sinn:
Die Eltern haben ein Gespräch mit Experten vorgeschlagen, das wurde abgelehnt. Auf mehrfache Emails seitens der Eltern mit Bitte um ein Gespräch wurde schließlich einem Gespräch mit den Eltern zugestimmt.
Das Gespräch findet also auf Initiative der Eltern statt. Die einzigen Gespräche, die bislang liefen, waren bezüglich des Aosf Verfahrens mit der Schulleitung. Jetzt soll es aber um die konkrete Problematik des Kindes gehen, welche durch den Schulbesuch verursacht wird.
Es hat noch kein Gespräch mit den involvierten Lehrern stattgefunden.
Das halte ich aufgrund der Diagosen und der Vorgeschichte für unklug. Die Eltern kennen ihr Kind gut und wissen, dass das so nicht lange gut geht und schwerwiegende Konsequenzen haben wird, die auch einen weiteren Schulbesuch komplett unmöglich machen können.
Der Besuch des Kindergartens ist auch schon gescheitert, aber da es da keine Pflicht gibt, waren die Eltern mit dem Problem völlig alleine gelassen. Zumal damals noch keine Diagnosen vorlagen.
Allgemeine Informationen für die, die solch eine Situation nicht kennen:
Von der Erkenntnis, dass mit einem Kind irgendwas anders ist, bis zu einer konkreten Diagnose und Therapie vergehen in der Regel ein bis zwei Jahre, wenn es gut läuft. Eine Autismus Diagnose für ein Mädchen, welches gerade sechs Jahre geworden ist, ist eine Nadel im Heuhaufen, vor allem, wenn keine geistige Beeinträchtigung vorliegt. Das bekommt man wirklich nur, wenn die Beeinträchtigung sehr schwer ist.