Beiträge von RosaLaune

    Alleine die Wortwahl zeigt schon, wie aufgeladen die Debatte hier geführt wird. Als ob es nur "Israelunterstützer" und "Linksextreme Hamasfanboys" gäbe. Mir fehlt hier einfach der differenzierte Blick auf Ereignisse, in denen sich alle Seiten nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Und die Fähigkeit zu einem solch differenziertem Blick ist von Akademikern eigentlich zu erwarten.

    Na, es gibt durchaus auch andere Seiten. Aber die islamistischen Hamasfanboys werden die Erschießung von Palästinensern anders rechtfertigen.

    Ziemlich schreckliche Bilder, aber immerhin ist es die eigene Regierung, die ihre Menschen da hinrichtet und kein Kolonialherr. So argumentieren jetzt bestimmt die Linksextremen Hamasfanboys.

    Wenn das zum Erfolg werden sollte, dann nicht dank Trump, sondern dank der vielen Menschen auf palästinensischer und israelischer Seite, die das alltäglich umsetzen und mit Leben füllen, was sonst nur weitere leere Worte auf Papier sind. Wenn Trump tatsächlich politische Erfolge erzielen möchte, dann sollte er aufhören die Demokratie in seinem eigenen Land sukzessive zu untergraben und abzuschaffen. Andernfalls bleibt er einfach nur in Erinnerung als der autokratische amerikanische Präsident, der die USA in ein Bürgerkriegsgebiet verwandelt hat, während er lautstark gebrüllt hat, er verdiene gefälligst endlich den Friedensnobelpreis.

    Das Trump innenpolitisch immensen Schaden anrichtet, ist sicherlich richtig, das bezweifelt wohl keiner, wenn auch die konkrete Einschätzung der Stärke der Schäden unterschiedlich ausfallen dürfte. Das ist aber unabhängig von dem, was nun zwischen Israel und Palästina passiert. Und der Friedensnobelpreis ist ohnehin der Preis der fragwürdigen Charaktere, weil Friedenssicherung oft durch nicht so schöne Mittel geschieht (vgl. Verleihung an Kissinger, an Arafat, an Obama).

    Da hatten wir doch im Dezember 1994 bereits ein ganz ähnliches Szenario. Der Rückschlag kam dann im Jahr 2000. Mir scheint, man ist in den letzten knapp 30 Jahren nicht sonderlich weitergekommen.

    Für die Palästinenser wurde es seit der ersten Intifada tatsächlich immer schlimmer. Das ist schade. Trotzdem kann man nur vom Jetzt ausgehen, sonst erreicht man nichts. Trump hat hier einen Erfolg vorzuweisen. Ob der nachhaltig ist, wird man sehen. Aber jedenfalls besteht gerade Hoffnung.

    Bei uns wird Attestpflicht auch schnell verhängt. Die rechtlichen Hürden sind aber hoch und wenn da mal jemand gegen vorgeht, dann wird das bestimmt nicht Bestand haben. Aber die Kollegen verfahren da in der Hoffnung, dass sich schon keiner beschwert. Das finde ich bei unserer Schülerschaft, die wirklich ziemlich schutzlos ist, unangemessen, mehr machen kann ich da aber nicht.

    Psychologie ist in verschiedenen Bundesländern auch ein ganz normales, wenn auch seltenes Fach. In NRW ist es ein Fach an einigen Gymnasien. An Beruflichen Schulen ohnehin, da kannst du auch sehr gut förderpädagogisch arbeiten.

    Das ist jedoch keine Unterdrückung des palästinensischen Volkes, sondern eine legitime polizeiliche Maßnahme, um die 150 Hamas-Kämpfer verhaften zu können. /s

    Deine Verharmlosung (150 Kämpfer) ist unangemessen und du würdest es sicherlich auch anmerken, wenn hier jemand sagte, dass die Palästinenser sich wegen der paar kaputten Fensterscheiben mal nicht so aufregen sollen.

    Wolffsohn macht wesentlich ausgefeiltere Vorschläge, z.B.: Quelle

    Wolffsohn ist aber auch ein wenig in der Vergangenheit stecken geblieben. Ich schätze seine Ausführungen, eine Föderation halte ich aber für ausgeschlossen, insbesondere, weil dies mit Israel als jüdischem Staat nicht zu vereinbaren wäre. Darauf werden Israel und die Israelis nicht verzichten – und in Anbetracht dessen, dass es nur den einen jüdischen Staat gibt, würde ich sagen: zu Recht!

    Ansonsten gilt bei Wolffsohn leider auch, dass man aufpassen muss, was er sagt. Er hat jetzt mehrmals einen Automatismus zwischen deutscher Staatsräson und Art. 5 der NATO angedeutet. Einen solchen gibt es nicht.

    Das ist ein unterschwelliger Antisemitismus-Vorwurf, den ich nicht akzeptiere. Du vermengst hier zwei Themen, die nur peripher zusammenhängen. Dass jüdische Menschen in der BRD heute nicht mehr unbeschwert leben können, liegt an der AfD und deren NPD-Kader, der sich das blaue Mäntelchen umgehängt hat.

    Wollte erst LOL schreiben. Ist aber zu traurig. Die AfD und der rechte Antisemitismus ist sicher ein Problem für jüdisches Leben in Deutschland, das hat ja der Anschlag in Halle gezeigt. Sie ist aber nicht das einzige Problem und auch nicht aktuell das akute Problem. Da kann man den Angriff auf das israelische Generalkonsulat in München, den Fall Shapira oder den Anschlag auf die Synagoge in Oldenburg nehmen.

    Ich würde zwar vermuten, dass das ähnlich gehandhabt wird, wie Schöffentätigkeiten, da ein öffentliches Interesse daran besteht, dass du der Aufgabe nachkommst, würde mich an deiner Stelle aber dennoch rückversichern an rechtskundiger Stelle, z. B. der Rechtsberatung deiner Gewerkschaft/ deines Berufsverbandes. Ich mache das für das Ehrenamt, das ich aufnehmen möchte gerade ebenfalls (beim Schul- und Beamtenrechtler meines Vertrauens).

    Der Unterschied zum Schöffenamt ist, dass hier keine Genehmigung erforderlich ist, da man sich diese Tätigkeit ja gar nicht aussuchen kann. Ist man gewählt, muss man ihr nachkommen.

    Nein, wie oben bereits beschrieben, leiten "Fachobfrauen und -männer" die Fachgruppen der einzelnen Unterrichtsfächer (bei uns an den niedersächsischen BBS gibt es neben den Fachgruppen- auch noch Bildungsgangleiter*innen). Das sind allenfalls A14-Stellen, während die Abteilungsleiter*innen - zumindest hier in NDS an den BBS - i. d. R. A15-Stellen inne haben.

    Sowas wie Fachkonferenzvorsitzende? Wobei die ja gewählt werden.

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